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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    „Todesfuge“ – „Todesorgel“: Zu Paul Celan und Robert Schindel

    Martin A. Hainz
    …habe; noch mehr indes, dass die „Todesfuge“ etwas – durchaus sarkastisch – bloßstellt; insofern Trauer und Sarkasmus keineswegs unvereinbar sind… …„Todesfuge“ indirekt spricht; durch die Erhabenheit des Gedichts wollte man das, was darum schon fast nicht mehr geschehen sein sollte, „sublimiert, ja… …auch immer zugeschriebene) „Gutheit“ 82 , die nicht mehr oder aber anders gut sein will. Wodurch sich die eine Gutheit von der anderen aber qualitativ… …nur, wo sie sich selbst nicht mehr über den Weg traut, noch Wahres schreibt und um dieses Wahren willen nicht ohne Bitterkeit fragen muss: „Sind uns die… …als ungebrochene geltend machen will; er verkennt, dass die Heimat als eine Aussagen quasi stützende Instanz nicht mehr ist – sie besteht nur noch „als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Tradition, Traditionsbruch und das alte Medium Gedicht – Zu einem Text von Hans Magnus Enzensberger

    Zu einem Text von Hans Magnus Enzensberger
    Jürgen Brokoff
    …Traditionsbruchs geben kann, ist ein Perspektivenwechsel verbunden. Im Blickpunkt steht nicht mehr die Tradition als das Gegebene und Überlieferte, sondern die… …konstitutives Merkmal von Tradition nun keine inhaltlich feststehende Größe mehr, die nur das kennzeichnet, was zum Traditionsbestand geronnen ist. Sie ist… …„wenig“ eigentlich mehr sein als viel? Der Sprecher folgt hier, um die Vielheit der Neuen Medien abzuwehren, der Tradition der Avantgarde des 20… …alltagssprachlichen Versatzstücken und hoher literarischer Tradition ist ja literarisch gesehen nichts Neues mehr, sie hat keinerlei Anspruch darauf, innovativ zu sein… …Kontrastierung von Alltags- und Dichtungssprache, auch wenn sie nicht mehr neu sein sollte, im vorliegenden Gedicht noch immer funktioniert. Nach wie vor werden… …bestehende Tradition des politischen Gedichts ein: „dieser eine hat geschrieben, was es in Deutschland seit Brecht nicht mehr gegeben hat: das große politische… …das Medium Gedicht nicht umhin, Buchstaben zu verwenden, ja es scheint, mehr noch, sogar auf die Literalität festgelegt zu sein. Aber es hat sich, wie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Über das Unsagbare in der Literatur – Zur Poetik von W.G. Sebald und Günter Grass

    Zur Poetik von W.G. Sebald und Günter Grass
    Peter Philipp Riedl
    …eigene Verstummen artikuliert sich mehr oder weniger innovativ im Medium der Sprache und signalisiert so bereits den Aufbruch zu neuen poetischen und… …bewundert Longinus das Schweigen des Aias in der Totenbeschwörung der Odyssee (11,563), das erhabener sei als jede Rede. 5 Dass dieses Schweigen mehr Größe… …keinen Begriff mehr zu bringenden Welt“ (LL, 18). Gerade diese Aporie, das Unsagbare auf den Begriff zu bringen, trifft den Kern des Problems der… …Drängen der Erinnerung nicht mehr entziehen. Unter diesen Voraussetzungen komponiert Vonnegut, der die Bombardierung Dresdens als amerikanischer… …geplagt wurde von einem immer nachhaltiger sich bemerkbar machenden und mehr und mehr mich lähmenden Skrupulantismus. Dieser Skrupulantismus bezog sich… …, der sich zu dieser Frage folgendermaßen geäußert hat: „Ich habe nie einen Roman geschrieben, sondern einfach mehr oder weniger lange Prosatexte, und ich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    E.T.A. Hoffmann: „Meister Floh“. (1) Faksimile des Handschriftenteils des Märchens „Meister Floh“ aus dem Geheimen Staatsarchiv, Preußischer Kulturbesitz Berlin. (2) Bernhard Schemmel: E.T.A. Hoffmann „Meister Floh“. Die „Knarrpanti-Episode“, ICH-Verlag Häfner & Häfner, Nürnberg 2003.

    Hartmut Steinecke
    …. Zeitlich parallel lief das Zensurverfahren. Ursprünglich sollten etwas mehr als neun Seiten der Handschrift einbehalten werden (in Hoffmanns… …vollständig, mehr als die Hälfte von Kap. 5). Dort fand sie der Hoffmannforscher Georg Ellinger über 80 Jahre später und veröffentlichte 1906 die von der Zensur…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Axel Dunker (Hg.): (Post-)Kolonialismus und Deutsche Literatur. Impulse der angloamerikanischen Literatur- und Kulturtheorie, Aisthesis, Bielefeld 2005.

    Jan Süselbeck
    …, Aisthesis, Bielefeld 2005. „Ein Teil der Theorie war wirklich wegweisend, während ein anderer Teil nicht viel mehr getan hat, als die schuldbewußte…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Marcus Twellmann: Das Drama der Souveränität. Hugo von Hofmannsthal und Carl Schmitt, Wilhelm Fink, München 2004.

    Clemens Pornschlegel
    …Drama der Souveränität“ einen brillanten, problemgeschichtlichen Aufriss, der einmal mehr die Aktualität der im „Turm“ verhandelten Fragen verdeutlicht…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Thomas Weitin: Notwendige Gewalt. Die Moderne Ernst Jüngers und Heiner Müllers, Rombach Verlag, Freiburg im Breisgau 2003 (Rombach Wissenschaften, Reihe Cultura, Band. 34).

    Gabriele Hundrieser
    …Entwicklungsbewegung: Während der traditionell gegen Jünger erhobene Vorwurf der Gewaltheroisierung in der Folge von Bohrers Jünger-Lektüren mehr und mehr zugunsten…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Gertrud Kolmar: Das lyrische Werk, hg. v. Regina Nörtemann, 3 Bände, Wallstein Verlag, Göttingen 2003.

    Silke Nowak
    …Dichterin. Auf den desolaten Editionszustand kann nun nicht mehr verwiesen werden. Mit der von Regina Nörtemann herausgegebenen dreibändigen Ausgabe „Gertrud… …diese im Ausnahmefall nicht mehr vorhanden sind – an den Erstveröffentlichungen der Gedichte zu Kolmars Lebzeiten. Nicht zuletzt werden damit neben…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Germanistik 1998–2001. Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen. Elektronische Version der Germanistik Jahrgänge 39–42, hg. v. Wilfried Barner, Richard Brinkmann, Ulla Fix, Klaus Grubmüller, Helmut Henne, Johannes Janota, Christine Lubkoll, Wolfram Mauser, Wilhelm Voßkamp, Niemeyer, Tübingen 2003.

    Henrike Lähnemann
    …seiner stärksten Konkurrenz, die beileibe nicht mehr die „Germanistik“ ist, sondern die frei verfügbaren (Meta-) Suchmaschinen des Internet. Eine…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Die wîlsælde-Disputation: Zur Auseinandersetzung mit der Astrologie in der „Kaiserchronik“

    Graeme Dunphy
    …unpersönliche wîlsælde sein wie ein persönlicher Gott. Ab v. 3303 weicht die „Kaiserchronik“ immer mehr von der Quelle ab. Der altman entgegnet, vielleicht etwas… …Disputation, merke jedoch, nachdem weniger als ein Zehntel des ersten Gesprächsabschnittes zu mehr als 250 Versen angewachsen ist, dass dies ein unrealistisches… …Göttern, zitiert aber als Götter nur diejenigen, die für die Sterndeutung am interessantesten sind. Umso mehr überrascht es, dass er die Unstimmigkeit von…
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