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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2017

    Robinson-Motive in Haushofers "Die Wand". Kontrastive Analyse einer Postapokalypse

    Wolfgang Odendahl
    …Neuartigkeit der Ausarbeitung typischer Robinson-Motive in Haushofers „Die Wand“ unterstreicht das Fehlen einer stringenten und praktisch anwendbaren Definition… …der Robinsonade. Werke werden häufig einzig aufgrund einer Robinsonähnlichen Isolation ihrer Protagonisten dieser Gattung zugeordnet. Hinzu kommt, dass… …sich seit den 1950er Jahren literarische Werke häufen, bei denen der Grund für die Isolation der Protagonisten eine globale (Atomkriegs-)Katastrophe ist… …. Das 1963 entstandene Werk „Die Wand“ wird aufgrund dieser Kombination aus Isolation und Weltzerstörung sowohl der Robinsonade als auch der… …Postapokalypse zugeordnet. Dieser Beitrag argumentiert zunächst für die Zusammenführung der beiden Gattungsbezeichnungen zur „postapokalyptischen Robinsonade“ nach… …Maßgabe eines praktisch anwendbaren, klar definierten Motiv-Katalogs, der sich an Defoes „Robinson Crusoe“ orientiert. Anschließend wird in der… …Gegenüberstellung von „Robinson Crusoe“ und „Die Wand“ in der Abarbeitung dieses Motiv-Katalogs gezeigt, wie der moderne Text, der das Überleben nach einer globalen… …Katastrophe schildert, alle gattungskonstituierenden Motive der Robinsonade aufzeigt, aber aus einer neuen Perspektive abhandelt, die sowohl den Kolonialismus… …Gattungsbegriff ist in der deutschen Literaturwissenschaft ungenügend definiert und wird Texten häufig aufgrund vager thematischer Übereinstimmungen mit Defoes… …„Robinson Crusoe“ zugeordnet. In der angelsächsischen Literaturwissenschaft ist der Begriff nicht etabliert. 1 Um Texte einbeziehen zu können, die vor Defoes…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2020

    Andrzej K?tny (Hg.): Valenz und Dependenz. Theorie und Praxis. Festschrift für Professor Ulrich Engel zum 90. Geburtstag, Gdask: Wydawnictwo Uniwersytetu Gdaskiego 2018 (Studia Germanica Gedanensia 39)

    Joanna Golonka
    …Frucht dieser Zusammenarbeit ist der vorliegende Sammelband, den Prof. Dr. Andrzej Ka¸ tny von der Universität Gdańsk (Danzig), ein enger und langjähriger… …Freund und Kollege von Ulrich Engel, herausgegeben hat. Die Überreichung der Festschrift an die Tochter des Jubilars, Grit Senfter, fand am 04. 12. 2018 am… …Jahren das IDS zu einer Institution ausgebaut, die viele noch heute als das „Mekka der deutschen Linguisten“ bezeichnen. Vor allem hat er dort die… …Mannheimer Valenzschule gegründet sowie mehrere kontrastive Projekte in die Wege geleitet. Dass der Einfluss des Jubilars aber auch weit darüber hinausgeht… …, legt im einleitenden Beitrag der Festschrift der aktuelle IDS-Direktor, Prof. Dr. Henning Lobin, zugleich ein ehemaliger Doktorand von Ulrich Engel, 3… …dar. Sein Text trägt den Titel „Bemerkungen zur andauernden Aktualität des Werks von Ulrich Engel“. Der Autor fasst seinen Artikel mit dem Satz zusammen… …: „Die Vielzahl der linguistischen Teilgebiete, die Ulrich Engel mit seinem Werk beeinflussen konnte, ist imposant“ (S. 18). Einschränkend fügt Lobin hinzu… …, dass Engels Einfluss am besten in der germanistischen Linguistik bekannt und anerkannt ist, 4 weniger auf anderen linguistischen Teil 1 Vgl. Sprachreport… …: Dependenzgrammatik, Kontrastive Grammatik, Kontrastive Valenzwörterbücher. Es sind tatsächlich die wichtigsten Bereiche, in denen der Jubilar tätig war. 141… …allem die Computerlinguistik. Der Aufsatz des IDS-Direktors ist der erste von insgesamt 22 Beiträgen in der Festschrift, die in drei Teile gegliedert ist…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Timo Reuvekamp-Felber, Volkssprache zwischen Stift und Hof. Hofgeistliche in Literatur und Gesellschaft des 12. und 13. Jahrhunderts

    Rüdiger Schnell
    …. Jahrhunderts, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2003 (Kölner Germanistische Studien N. F. 4), VIII und 414 Seiten 1 In der vorliegenden Studie geht es „um die… …Hofgeistliche gespielt haben. Obwohl die Studie damit dem Forschungsparadigma ‚Sozialgeschichte der Literatur’ angehört, die ihren Höhepunkt in den 70er und 80er… …Kleriker) gehören die Autoren der deutschen Texte des 12. und 13. Jahrhunderts an? Welchen Bildungshintergrund (Lateinkenntnisse?) dürfen wir für diese… …aktuelle Frageansätze besitzen: das Fragen nach Autorbildern; das Fragen nach der ‚Aufführung‘ bzw. Performativität volkssprachlicher Dichtung; die… …; das Fragen nach dem Grad von Fiktionalität der narrativen Texte. Neben der Sozial- und Bildungsgeschichte nimmt die Gattungsgeschichte einen hohen… …Stellenwert in der Arbeit von Reuvekamp-Felber ein, weil er bemüht ist, die zahlreichen oft widersprüchlichen Belege zum Bildungsniveau der Laienwelt in… …Abhängigkeit von der jeweiligen Gattungszugehörigkeit zu deuten. Überhaupt geht diese Studie mit ihren (historiographischen und literarischen) Quellen sehr… …reflektiert um, zuweilen vielleicht etwas zu kritisch. Die Quellenarbeit und die Argumentation des Verfassers zielen vor allem gegen zwei in der germanistischen… …Mediävistik (immer noch) weitverbreitete Vorstellungen: 1. der mittelalterliche Königs- oder Fürstenhof mit seinen Kanzleien als Schreiborten würde das Zentrum… …der Produktion und Rezeption volkssprachlicher Dichtung bilden. Doch das Quellenmaterial, das der Verfasser anführt (S. 15–77), lässt berechtigten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Eilharts "Tristrant" in den nideren landen?

    Ein polychromes Minnekästchen im Victoria and Albert Museum, London
    Henrike Manuwald, Nick Humphrey
    …identifizieren: Eine weibliche und eine männliche Figur stehen links und rechts neben einer Wasserstelle, über der ein Baum emporragt. In dessen Krone ist (links)… …ihrer Rechten zu erschlagen droht. Die Kombination der verschiedenen Bildelemente und insbesondere das Motiv eines gekrönten Mannes im Baum lassen keinen… …anderen Schluss zu, als dass es sich dabei um König Marke handelt, der zusammen mit dem Zwerg Melot das Stelldichein Isoldes und Tristans im Baumgarten… …belauscht. Sowohl im Material als auch in der Größe unterscheidet sich das Kästchen von den kleineren Elfenbeinkästchen aus dem 14. Jahrhundert, die einer… …Pariser Werkstatt zugeordnet werden und jeweils auf der linken Seitenwand die Baumgartenszene zeigen. 2 Im Vergleich zu anderen Realisationen des in den… …verschiedensten Kunstgattungen präsenten Motivs3 fallen auch ikonographische Besonderheiten auf: Es ist ungewöhnlich, dass die Baumgartenszene über mehrere der… …äußeren der insgesamt vier hochrechteckigen Felder platziert sind, haben auf diese * Die Ausführungen zu Geschichte, Konstruktion und Erhaltungszustand des… …. 2173-1855. Eiche mit eisernen Beschlägen und Schlössern, Textil-/Papier-Auskleidung. Höhe: 15 cm, Breite: 29,3 cm, Tiefe: 25,5 cm. Dicke der Bretter: 18–19 mm… …1955, Kat.-Nr. 3; Norbert H. Ott: Katalog der Tristan-Bildzeugnisse, in: Hella Frühmorgen-Voss: Text und Illustration im Mittelalter. Aufsätze zu den… …. Doris Fouquet: Die Baumgartenszene des Tristan in der mittelalterlichen Kunst und Literatur, in: ZfdPh 92, 1973, S. 360–370; Hella Frühmorgen-Voss…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Gert Oberembt, Großstadt, Landschaft, Augenblick. Über die Tradition von Motiven im Werk Gerhart Hauptmanns. Erich Schmidt Verlag, Berlin 1999.

    Eberhard Hilscher
    …Publikation des Münsteraner Literaturwissenschaftlers wird merkwürdigerweise weder in der Verlagsankündigung noch im Vorwort hingewiesen (lediglich in einer… …kurzen Fußnote, S. 221). Warum? 308 Buchbesprechungen Wollte man nicht darauf aufmerksam machen, daß der vorliegende Band nochmals zwei frühere oder… …„resolute Urweib“ der Mutter Wolff, eine „trickreiche Lügnerin“, „wissende Spielmacherin“ und „vorbewußte Schauspielerin“, die man zuweilen als „Herrenmensch… …Nietzschescher Prägung“ empfand. Auch der Amtsvorsteher Wehrhahn wirke als „Schmierenkünstler“ und Poseur, nicht ohne „menschliche Eigenschaften“. Obwohl manche… …Kritiker aus dem Drama einen „politischen Protest“ und die „Entlarvung der Dummheit und Arroganz“ des Obrigkeitsstaats herauszulesen suchten, bestritt der… …sei Gerhart Hauptmanns „Teilhabe am politischen Leben weitaus geringer als die Thomas Manns […] Zunehmend scheut der Dichter auch das Forum der… …der Forscher über das „Fehlverhalten“ des Schriftstellers während der Nazizeit zu mehr Verständnis anregen könnte. Mehrmals geht Oberembt auf… …unser Mann“, sich jedoch seit 1889 „wiederholt“ mit ihm beschäftigt (S. 19). Registriert werden Einblicke in „Fröhliche Wissenschaft“, „Geburt der… …Tragödie“, „Genealogie der Moral“, „Jenseits von Gut und Böse“ und Einflüsse auf „Biberpelz“, „Hanneles Himmelfahrt“ und „Versunkene Glocke“ (auch „Helios“)… …. Unerwähnt bleibt, daß der Diarist die „Genealogie“ ein „epochales Buch“ nannte, die „produktive Polemik“ in den „Unzeitgemäßen Betrachtungen“ hervorhob und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Lyrical Soundscapes

    Klopstock und die deutschsprachige Romantik
    Prof. Dr. Michael Auer
    …Abstract: LYRICAL SOUNDSCAPES Klopstock und die deutschsprachige Romantik von Michael A u e r , Berlin Dieser Beitrag stellt den Begriff der lyrical… …„Mein Wäldchen“. Der klare und distinkte Klopstock-Sound, der dort ertönt, ist auch in der Lyrik der deutschsprachigen Romantik unüberhörbar, etwa in… …Implikationen, die die Sound Studies für eine literaturwissenschaftliche Forschung haben, sind noch wenig entfaltet. 1 Bisherige Arbeiten aus der Germanistik… …verfahren vorwiegend kulturwissenschaftlich und stark interdisziplinär. 2 Sie widmen sich vor allem der mündlichen Vortragskunst literarischer Texte, 3 1 So… …heißt es in der Einleitung des jüngst erschienenen Handbuchs „Literatur & Audiokultur“ nicht nur, dass die Sound Studies ein „Wissenszusammenhang“ sind… …, der sich „immer noch in einer Sondierungsphase befindet“, sondern auch, „dass Literatur innerhalb der Sound Studies keine Rolle spielt, aber auch vice… …, hier: S. 1). 2 Das ambitionierteste Projektvorhaben ist wohl die Forschungsstelle Phonopoetik am germanistischen Institut der Universität Münster. In den… …: Literarische Vortragskunst als Gegenstand der Literaturgeschichte, in: Geschichte der Germanistik. Mitteilungen 35/36, 2009, S. 69–79. Für eine systematische… …, (Fortsetzung der Fußnote auf Seite 510) 509 Michael Auer den intermedialen Verhältnissen von Verschriftlichung und Klangwerdung, etwa im Diktat oder im Hörbuch… …, 4 oder der Beziehung von Literatur und Musik, vor allem dem Musikdiskurs in der Kultur seit der Mitte des 18. Jahrhunderts. 5 Auch wenn die Bedeutung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Dennis Howard Green, The Beginnings of Medieval Romance. Fact and Fiction, 1150-1220, Cambridge University Press, Cambridge 2002 (Cambridge Studies in Medieval Literature 47), XIII, 292 Seiten

    Christian Kiening
    …(Cambridge Studies in Medieval Literature 47), XIII, 292 Seiten Das Buch des Doyens der englischen Altgermanistik ist zwar gattungsbezogen angelegt, bietet… …, einen systematischen Aufriss der Konstitutionsphase volkssprachiger Fiktionalität, bezogen auf die französischen und die deutschen Romane sowie die… …, wie sie sich schon in der antiken Reflexion über Dichtung findet. Die weiteren Kapitel entfalten dies aspekthaft im Wechsel zwischen allgemeiner und… …werkspezifischer Perspektive. Zur Sprache kommt die Frage nach lateinischen Vorläufern der fiktionalen Entwürfe des höfischen Romans (Ruodlieb, Ecbasis captivi, 11… …Von der Nützlichkeit des Verfahrens kann man sich in der Boppe-Ausgabe von Heidrun Alex überzeugen: Der Spruchdichter Boppe. Edition - Übersetzung -… …mit Intertextualität und Quellenberufungen (Kyot) sowie in der Anverwandlung historischer Elemente an die Eigenweltlichkeit Wolframschen Erzählens… …immer neuen Nuancierungen erfasste Dynamik der Doppelwegstruktur im allgemeineren Kontext von Erzählordnungen, typologischen Verfahrensweisen und… …narrativen Mustern. Er verankert dementsprechend die Fiktionalität der Texte nicht so sehr in der Entwicklung einer ‚Sinnstruktur‘ als vielmehr in der… …zum Vorschein bringen. Dem wird zustimmen können, auch wer den Überlegungen zur Reinterpretation von Märchenmustern im Roman nicht ganz folgen mag: Der… …differenziert, um die unterschiedliche Dominanz der Haltungen zu kennzeichnen, zwischen rhetorischer und generischer Fiktionalität: die rhetorische manifestiert…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2014

    Norbert Christian Wolf: Kakanien als Gesellschaftskonstruktion. Robert Musils Sozioanalyse des 20. Jahrhunderts

    Andrea Erwig
    …, Weimar 2011. „Der Mensch ist nicht komplett und kann es nicht sein. Gallertartig nimmt er alle Formen an, ohne das Gefühl der Zufälligkeit seiner Existenz… …zu verlieren“ 1 , so Robert Musil 1926 in einem Interview über sein Romanprojekt „Der Mann ohne Eigenschaften“. Der Mensch in Musils Anthropologie ist… …der kakanischen Gesellschaft, die in ihrer Differenziertheit und Anschaulichkeit nicht nur zeitgenössische wissenschaftliche Gesellschaftsanalysen… …(!) „Gesamtdeutung“ (21) neu zu erschließen: der soziologischen Feldtheorie Pierre Bourdieus, von der eine Sonderform die Sozioanalyse des literarischen… …Textes ist, die Bourdieu in seinem Buch „Die Regeln der Kunst“ in einer exemplarischen Lektüre von Gustave Flauberts „L’Éducation sentimentale“ entfaltet… …hat. Der Anspruch Wolfs ist ein doppelter: Mit seiner Untersuchung des „Mannes ohne Eigenschaften“, den er als „Enzyklopädie zeitgenössischer sozialer… …Praktiken“ (29) und nicht nur als „Diskurs-Enzyklopädie“ 2 liest, verfolgt er zugleich das Ziel, die Reichweite und Grenzen der sozioanalytischen Methode… …Bourdieus in Auseinandersetzung mit einem modernen Roman zu erproben. Die Bekräftigung der „historischen und sozialen Referenzialität“ (22) des Romans ist in… …der Musil-Forschung nichts Neues. Wolf schließt hierbei an die gesellschafts- und ideologiekritisch orientierten Forschungsarbeiten zu Musils Roman aus… …: S. 188. 622 Buchbesprechungen literarische Gestaltung der sozialen Welt im „Mann ohne Eigenschaften“ aber nicht als Widerspiegelung, sondern als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    "Rotdunkel". Vom Ektoplasma zur Aura. Fotografie und Okkultismus bei Thomas Mann und Walter Benjamin

    Sabine Haupt
    …ins 20. Jahrhundert hinein wurde das neue Medium der Fotografie – ganz im Sinne der talbotschen Formel des „Pencil of nature“ – als sowohl… …technisch-naturwissenschaftlichen Paradigma so gut wie von lebensphilosophisch-okkultistischen Vorstellungen geprägte Zeit. Der je unterschiedlichen Verankerung der Werke von Thomas… …Mann und Walter Benjamin in dieser kulturgeschichtlichen Konstellation ist der folgende Beitrag gewidmet. The medium of photography was interpreted - in… …Traditionen hatte, ist ein Aspekt, der in den letzten Jahren verstärkt in den Blick einer kulturwissenschaftlich orientierten Literaturwissenschaft gerät… …. Untersuchungsziel der entsprechenden Studien ist meist eine kultur-, sozial- und mentalitätengeschichtliche 2 , bisweilen – gerade was die Avantgarde-Bewegungen des… …Wechselwirkungen zwischen Literatur bzw. literarischem Leben auf der einen und bestimmten okkultistischen oder esoterischen Bewegungen auf der anderen Seite. 1 Zur… …partielles Phänomen besonders aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang die in der Literatur des ausgehenden 19. Jahrhunderts vielfältig reflektierte… …später auch der Film, die Tradition der optischen Phantasmagorien und Jahrmarktsbelustigungen, bei denen z.B. mit Hilfe eines ,Phantoskops‘ die Geister von… …Verstorbenen optisch heraufbeschworen wurden. 5 Manche der zeitgenössischen Publikationen begreifen die Fotografie sogar ausschließlich im Kontext des… …Spiritismus, indem sie Denk- und Vorstellungsmuster aus der schon für die Romantiker faszinierenden gnostischen Lichtmagie, aus Magnetismus und Alchemie auf die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Joachim Heinzle, Einführung in die mittelhochdeutsche Dietrichepik, Berlin/New York 1999 (de Gruyter Studienbuch)

    Walter Kofler
    …‚Büchlein‘ will Heinzle nach eigenen Angaben dreierlei erreichen: eine Unterlage für den akademischen Unterricht bieten, der Forschung Informationen liefern… …und zugleich Anstöße geben. Weiter betont er, auf die Dokumentation der Textzeugen besonderes Gewicht gelegt zu haben (vgl. S. VII). An diesen Vorgaben… …Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert – vom „Hildenbrandslied“ bis zu Simrocks „Amelungenlied“. Kapitel 2 und 3 behandeln das Textkorpus der elf… …Überblickskapitel. Um sich (vor allem beim Querlesen) zurechtzufinden, muss man stets ein Auge auf die Kopfzeile werfen. Eine detailliertere Kennzeichnung der… …Fehlern siehe weiter unten), die Übersetzung der fremdsprachigen und mittelhochdeutschen Textstellen sowie die Erläuterung zu Fachbegriffen und zur… …metrischen Form der Texte. Sehr hilfreich sind auch die übersichtlichen Literaturangaben gleich am Ende kleinerer Texteinheiten. Heinzle strebt dabei keine… …Vollständigkeit an, sondern beschränkt sich auf die wichtigsten Arbeiten. Dabei äußert er sich nicht selten über die ‚Brauchbarkeit‘ der angeführten Editionen und… …Forschungsliteratur. Obwohl man nicht in allen Fällen Heinzles Urteil beipflichten muss, ist es legitim, den Studierenden Orientierungshilfen bei der Literaturauswahl… …zu geben. Welche Informationen und Anstöße bietet nun Heinzles Buch der Forschung? Es ist unbestritten, dass einer der besten Kenner der Materie dieses… …‚Gattungstypik‘ werden behandelt. Heinzle beschränkt sich dabei auf die allernotwendigsten Fakten, die rasch aufzufinden sind. Gleich zu Beginn der Lektüre fällt…
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