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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Rheinisch-Westfälische Sprachgeschichte, hg. v. Jürgen Macha, Elmar Neuß, Robert Peters unter Mitarbeit von Stephan Elspaß, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2000 (Niederdeutsche Studien 46), 409 Seiten

    Willy Sanders
    …bemerkenswerten Umorientierung der Sprachgeschichtsschreibung – das Forschungsinteresse den sprachlichen Entwicklungsverläufen in regionalen Teilbereichen des… …Westfälisch“ des Titels, sind als alter Problembereich bekannt. Der zu einer regionalsprachlichen Einheit verschmolzene Dreierbund, der ungefähr dem heutigen… …Nordrhein-Westfalen gleichkommt, kann sich in seiner raumzeitlichen Geschlossenheit mit vielen anderen deutschen Sprachregionen nicht messen, und zumal der… …‚Niederrhein’ hat sprachhistorisch etwas von der Fatalität jenes ominösen Bermuda- Dreiecks der Seefahrtsgeschichte. Umso wichtiger, dass Anlage und Durchführung… …Teilräume und Zeitabschnitte sehr fachkundige Bearbeiter zu gewinnen, entsteht der Eindruck einer augenfälligen Homogenität, wie man sie sonst nur bei Werken… …aus einer Feder erwartet. Ein Musterstück regionaler Sprachgeschichtsschreibung? Der Reigen der 15 systematisch geordneten und – von wenigen… …Überschneidungen abgesehen – gut aufeinander abgestimmten Einzelbeiträge beginnt nach der programmatischen Einleitung der Herausgeber mit einer Grundlegung der… …einen reich dokumentierten, in seiner Belegfülle kompakten Abriss, der allerdings ausdrücklich das Altniederfränkische/Altniederländische des Niederrheins… …Rheinmaasländisch als Begriffsneubildung für die Verbindung des Niederrheinischen mit dem südwestlich angrenzenden (jetzt belgisch-niederländischen) Limburgischen der… …, der nicht nur das herausragende sprachhistorische Ereignis überhaupt ist, sondern gerade im Sinne der regional fokussierten Fragestellung eine möglichst…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Holger Mosebach, Endzeitvisionen im Erzählwerk Christoph Ransmayrs. Meidenbauer, München 2003.

    Regina Eickelkamp
    …das sein, was sie einmal war: eine Welt ohne uns“, so formuliert der Schriftsteller Christoph Ransmayr anlässlich der Salzburger Festspiele 2000. Beim… …Wort nimmt ihn Holger Mosebach, der in seiner Dissertation: „Endzeitvisionen im Erzählwerk Christoph Ransmayrs“ den bisher umfassendsten Überblick über… …Schrecken des Eises und der Finsternis“, „Die letzte Welt“, „Morbus Kitahara“) widmet. Ausgelassen werden die ‚poetologischen Schriften‘ des Autors. (43)… …Diese Bezeichnung für die Vielzahl der kleineren und oftmals im Charakter einer Reportage für verschiedene Kulturzeitschriften verfassten Texte Ransmayrs… …ist m. E. nicht glücklich gewählt. Auch die Romane entwerfen ein poetologisches Diktum im Sinne der Erfindung von Wirklichkeit. In den kleineren… …theoretischen Grundlagen, vor allem der Postmoderne und der neuen Mythenforschung, und stellt das poetologische Konzept Ransmayrs vor. Im Kontext der… …Katastrophenliteratur der 70er und 80er Jahre ist dies nicht unwichtig, da es bei Ransmayr um die (Neu-)Erfindung von Welt und Wirklichkeit geht, nicht um die… …Verfremdungsstufe angesiedelt: „Das poetische Diktum der ‚Erfindung der Welt‘ bedarf […] der dichterischen Freiheit, da das literarische Subjekt des Autors… …vermögen den sprachlichen Gesamteindruck nicht wesentlich zu trüben. Allerdings hätte sich der Literaturwissenschaftler gewünscht, Ovidzitate im lateinischen… …. „Vorrangiges Ziel der Arbeit ist die Beantwortung der Fragen nach Aufbau, Gehalt und Motiven der Ransmayrschen Endzeitvisionen“. (15) Was Mosebach dem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2018

    Tagungsbericht: "Lyrische Kohärenz im Mittelalter. Spielräume - Kriterien - Modellbildung', 18.-20. Januar 2018, Zürich

    Julia Frick, Thomas Poser
    …lyrischer Text zu einem kohärenten Text? Kann man von spezifisch lyrischen Formen von Kohärenzbildung sprechen, die sich von den unterschiedlichen – in der… …Forschung bereits besser erschlossenen – Formen narrativer Kohärenzbildung grundsätzlich unterscheiden lassen? Auf welchen Ebenen der Texte sind die… …entsprechenden Kohärenzmarker zu suchen: in der argumentativen Logik der Texte, in ihrer sprachlich-grammatischen Faktur, in der Performanz der Aufführung, im… …zeitgenössische Kohärenzdiskurse und -semantiken? Wie lässt sich das unsichere Verhältnis von Produktion und Rezeption modellieren, wenn es um die Frage der… …. Spielräume–Kritierien–Modellbildung‘ nachgegangen, die vom 18.–20. Januar an der Universität Zürich in Kooperation mit der DFG-Forschungsgruppe 2305 ‚Diskursivierungen von Neuem… …. Tradition und Novation in Texten des Mittelalters und der Frühen Neuzeit‘ 1 abgehalten wurde. Ihren Ausgang hat die Tagung in drei Forschungsprojekten am… …Lehrstuhl von Susanne Köbele genommen, die sich allesamt der mittelalterlichen Lyrik in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen widmen: Andrea Möcklis Projekt… …zur Signifikanz von Überlieferungsvarianz in der Minnelyrik, Eva Lochers Projekt zu Formen und Funktionen bildhafter Rede in der Sangspruchlyrik um 1300… …und Lena Oetjens’ Projekt, in dem sie gemeinsam mit Susanne Köbele im Rahmen der DFG-Forschergruppe 2305 (Teilprojekt 01) Neuerungsdynamiken im… …Problemfeld in drei Sektionen, die sich thematisch an den Vorgaben der genannten Projekte orientierten. Eröffnet wurde die Tagung durch zwei Abendvorträge, die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Matthias N. Lorenz: "Auschwitz drängt uns auf einen Fleck". Judendarstellung und Auschwitzdiskurs bei Martin Walser. Mit einem Vorwort von Wolfgang Benz

    Michael Hofmann
    …gestoßen wie die hier anzuzeigende. Über die Arbeit wurde in den Feuilletons oft auf der ersten Seite und nicht in den hinteren Spalten für die… …Spezialinteressen geschrieben – und zwar in einer großen Breite der Meinungen, die von enthusiastischer Zustimmung, nüchternem Referieren und polemischer… …Zurückweisung gekennzeichnet war. Die Aufregung hing natürlich primär mit dem Gegenstand der Arbeit zusammen, und sie setzte die emotional geführten Debatten um… …„Tod eines Kritikers“ (2002) und an der Weigerung der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ entzündet hatten, den eigentlich geplanten Vorabdruck des Romans… …zu bringen. Inhaltlich ging es bei diesen Diskussionen um die Frage des deutschen Umgangs mit der Erinnerung an die Shoah, der deutschen Schuld am… …geäußert – so als wenn der Geist der Wahrheit nur an bestimmten Orten wehen würde, wie in Heidelberg, wo der Germanist Helmuth Kiesel zum Wortführer der… …Lorenz im Hinblick auf ihre fachwissenschaftliche Qualität zu würdigen. Jenseits des Schlachtenlärms um Aufarbeitung der Vergangenheit, deutsche Einheit… …und Antisemitismus stellt sich die Frage, ob die Literaturwissenschaft sich von der journalistisch inszenierten Aufregung um den ‚Fall Walser‘ abgrenzen… …können, ist im Vorhinein zweierlei zu bedenken: Die Kultur- und Literaturwissenschaft besitzt kein Objektivitätsideal, das eine völlige Überwindung der… …Interpretation entspricht nicht der Lösung einer Mathematikaufgabe, bei der es nur die Kriterien ‚falsch‘ oder ‚richtig‘ (und vielleicht noch ‚elegant‘) gibt; sie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Julia Gold, Christoph Schanze, Stefan Tebruck (Hgg.): Tyrannenbilder. Zur Polyvalenz des Erzählens von Tyrannis in Mittelalter und Früher Neuzeit

    Sandra Hofert
    …vom Buchdeckel aus ansieht und den Sammelband eröffnet: Das teuflische Tyrannenbild entspringt der Allegorie der schlechten Regierung des von Ambrogio… …Lorenzetti angefertigten Freskenzyklus „Allegoria ed effetti del Buono e del Cattivo governo“ (Palazzo Pubblico, Siena, 1338/1339). Unmittelbar macht der Band… …also sichtbar: Jemanden als Tyrannen darzustellen, bedeutet, ihn zu verurteilen, ja zu dämonisieren. Der Tyrann und das mit ihm verbundene… …Herrschaftskonzept der Tyrannis sind pejorative Kategorien. Das Sprechen über sie, so die Herausgeberin und die Herausgeber in der Einleitung (Gold, Schanze, Tebruck… …, S. 1–18), erfolgt in der Regel aus einer Außenperspektive und geht einher mit einer negativen Bewertung. Damit „ist die Zuschreibung ‚Tyrann‘ eine… …‚Polyvalenz‘ bezieht sich also nicht auf das Konzept von dem Tyrannen bzw. der Tyrannis selbst, sondern auf seine vielfältigen Deutungen und… …„wichtigste[r] Tyrannentheoretiker um die Mitte des 12. Jahrhunderts“ (S. 10) bildet einen gemeinsamen Bezugspunkt der versammelten Beiträge. Daneben werden aber… …Stadelmaier) berücksichtigt. Die insgesamt 21 Beiträge des Sammelbandes sind in drei Abschnitte gruppiert: Unter der Überschrift „Tyrannenfiguren in normativen… …. 83–108). Chronistisch-narrative Texte, insbesondere die „Kaiserchronik“, sind Gegenstand der folgenden drei Beiträge (Gesine Mierke, S. 109–125; Mathias… …Herweg, S. 127–147; Julia Gold, S. 149–166). Die abschließenden vier Studien des Abschnittes nehmen die Tyrannenbilder epischer Texte und der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Bianca Theisen: Silenced Facts. Media Montages in Contemporary Austrian Literature, Rodopi, Amsterdam, New York 2003 (Amsterdamer Publikationen zur Sprache und Literatur, Band 152).

    Claude Haas
    …Text, der sich konsequent mit dem von der Germanistik eher stiefmütterlich behandelten Nachhall der „Wiener Gruppe“ in der österreichischen Spät- und… …Affinitäten zwischen den literarischen und sprachlichen Experimenten der „Wiener Gruppe“ und jenen Autoren, die sie in deren Nachfolge stellt. Dies sind für… …, avantgardistische von postavantgardistischen Strömungen abzusetzen und damit einher die spezifische Form der Selbstreferentialität der genannten Autoren einzufangen… …. Verwischt die Avantgarde mit der Schaffung von Nicht-Kunst-Kunstgegenständen (ready-mades etc.) grundsätzlich die Unterscheidung zwischen Kunst und… …Prozess, der Nicht-Kunst überhaupt erst als Kunst zeigt. In diesem Sinne spricht Theisen denn auch von einer „indexikalischen Wende“ (S. 7) der… …‚alte‘ Realismus-Fragen. Es ist der Literatur nicht mehr so sehr um die Frage nach dem ontologischen Fundament eines ‚Außen‘ zu tun, welches Wahrnehmung… …Schemata der Kognition und Kommunikation auf dasselbe referiert werden kann. Theisen zufolge fügt sich die österreichische Literatur nach 1945 über ihre… …Reflexion codierter Formen der Wahrnehmung und Kommunikation unterstellt sie derselben einen genuin engagierten Grundzug nicht trotz, sondern aufgrund dieser… …Vergangenheit des Landes und verweise über das Offenlegen der Mechanismen kultureller Klischees auf deren (wie man sagt) gesamtgesellschaftliches Fortleben… …. Bereits in den inventionistischen Arbeiten der „Wiener Gruppe“ sieht Theisen eine solche Struktur am Werk, diese wären in der Logik ihrer Studie somit auch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    "Documenta Orthographica" II - Ein Nachtrag

    Horst Sitta
    …Rechtschreibung vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart“ konnte ich in der ZfdPh 125, 2006, S. 91–106, die ersten acht bis Februar 2005 erschienenen Bände der… …unverändert die Kommentare, die den Beitrag von 2006 eingeleitet und abgeschlossen haben, sieht man ab von kleinen Veränderungen in der Titelei und zum Teil… …auch in der Herausgeberschaft der dort auf S. 92f. erst angekündigten Bände, und es gelten weiter die situierenden Passagen (mit der einen – Hoffnung… …, hat sich nicht bewahrheitet: Es gäbe einiges aus der Forschung zu berichten). Vor diesem Hintergrund sollen im Folgenden die zehn Bände vorgestellt… …werden, die in der Zwischenzeit erschienen sind: Die Reihe ist nahezu abgeschlossen (ausstehend ist noch der wichtige Zweibänder der Abteilung B über die… …Auseinandersetzungen um die deutsche Orthographie im 19. Jahrhundert, der einfach nicht erscheinen will). Und bei zehn Bänden hier gegen acht Bände, um die es 2006 ging… …, muss dieser Beitrag (trotz notwendig knapperer Darstellung im Einzelnen) vielleicht doch etwas mehr als ein Nachtrag werden, würde doch sonst der… …Eindruck erweckt, der Schwanz wedle mit dem Hund. Geordnet nach ihrem Platz im Programm (nicht nach dem Datum des Erscheinens) sind die folgenden Bände… …, erschienen 2007 3. Christian Gueintz: Die Deutsche Rechtschreibung (1645), hg. v. Claudine Moulin, erschienen 2008 4. Samuel Butschky: Der Hochdeutsche… …Schriften, hg. v. Richard Reutner, erschienen 2005 7. Johann Friedrich Heynatz: Deutsche Sprachlehre zum Gebrauch der Schulen (1773 / 1803); Die Lehre von der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    Susanne Rikl, Erzählen im Kontext von Affekt und Ratio. Studien zu Konrads von Würzburg "Partonopier und Meliur'. Frankfurt am Main [u.a.]: Lang 1996 (Mikrokosmos Bd. 46).

    Rüdiger Brandt
    …80 Jahren zusammen. Diese sich schon seit Ende der sechziger Jahre abzeichnende, inzwischen aber rasant und überproportional beschleunigte Entwicklung… …im Rahmen neuerer und neuester Paradigmen der Altgermanistik verwertbar ist: Mentalitäts- und Kulturgeschichtliches, Literatursoziologisches… …recht früh Beachtung gefunden haben, also Ästhetik und Kunst- bzw. Literaturtheorie, sind nach der Freisetzung aus dem ‚Epigonen‘verdikt (zu dem… …Gesamtœuvres hat der „Partonopier“ schon immer zu den von der Forschung meistbehandelten Texten gehört – dies natürlich zunächst im Rahmen stoff- und… …motivgeschichtlicher Betrachtungen. In den letzten zehn Jahren hat er sich hinter dem anscheinend uneinholbaren „Trojanerkrieg“, dem „Engelhard“ und der „Goldenen… …Schmiede“ (die allerdings nur durch die verschiedenen Arbeiten der Bertau-Schule auf einen solchen Spitzenplatz gelangt ist) und mit deutlichem Abstand vor… …weitere kunsttheoretische Passagen des Prologs verantwortlich, sondern neben einigen der o.a. Perspektiven auch Aspekte der Personendarstellung und der… …Narrativik. Diesen beiden letzten Themen widmet sich auch die hier vorzustellende Arbeit, die 1995 an der Universität München als Dissertation vorgelegt wurde… …innerer und äußerer Handlungsebene der Figuren“, Teil B (32 S.) unter der Überschrift „Ursache und Wirkung von rede unde sanc“ den Prolog und das „Erzählen… …orientierten Analysen und Überlegungen zur Darstellung und Bedeutung der inneren Gestimmtheiten“ der literarischen Figuren vermitteln zu wollen (S. 18). Mit den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Nicolai Riedel: Ernst Jünger-Bibliographie. Wissenschaftliche und essayistische Beiträge zu seinem Werk (1928-2002), Verlag J. B. Metzler, Stuttgart, Weimar 2003.

    Jan T. Schlosser
    …. Metzler, Stuttgart, Weimar 2003. Nicolai Riedel vom Deutschen Literaturarchiv Marbach hat der Forschung in den vergangenen Jahren schon mehrmals kleinere… …wissenschaftliche und essayistische Sekundärliteratur zu Jüngers Leben und Werk systematisch in einem Nachschlagewerk zu sammeln. Angesichts der über sieben… …Jahrzehnte währenden Autorschaft und einer zunehmend weitverzweigten Wirkungsgeschichte Jüngers ist es um so bemerkenswerter, dass seit der Publikation der… …. Die ‚verspätete‘ bibliographische Beschäftigung der Germanistik mit der Literatur über Jünger ist sowohl in der Debatte über den sich in den zwanziger… …Jahren des 20. Jahrhunderts im rechtsradikalen politischen Spektrum positionierenden und fortan als ‚umstritten‘ geltenden Autor begründet als auch in der… …Tatsache seiner intensiven Rezeption gerade außerhalb der Philologie. Nicolai Riedels Bibliographie bietet der Germanistik nun endlich und erstmals einen… …zuverlässigen und nahezu vollständigen Überblick über die internationale Sekundärliteratur zum Werk Jüngers. Die Bibliographie, für die der 15. September 2002 als… …Redaktionsschluss gilt, gliedert sich in zwei Teile: „Selbständige Veröffentlichungen seit 1934“ und „Unselbständige Veröffentlichungen seit 1928“. Der erste Teil der… …Primärbibliographien und die spärlichen bisherigen Bemühungen, Teile der umfangreichen Sekundärliteratur zu erfassen, sodann die innerhalb der letzten Jahre nach dem Tod… …Jüngers publizierten Register und kommentierten Editionen, wie sein Briefwechsel mit Rudolf Schlichter und Carl Schmitt, sowie die von der Forschung lange…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Theodor Fontane und Martha Fontane. Ein Familienbriefnetz. Hg. v. Regina Dieterle, Schriftenreihe der Theodor Fontane Gesellschaft, Bd. 4, de

    Paul Irving Anderson
    …Buchbesprechungen Theodor Fontane und Martha Fontane. Ein Familienbriefnetz. Hg. v. Regina Dieterle, Schriftenreihe der Theodor Fontane Gesellschaft… …Spektakel um den unvollständigen Briefwechsel zwischen Eltern und Tochter Fontane! Auf der einen Seite die Ausgabe der Züricherin Regina Dieterle, die vier… …Jahre nach der Ankündigung als „Familienbriefnetz“ erscheint. Und dann, kurz vorm Ziel, tritt ein alter Hase auf: Gotthard Erler. Im Schweinsgalopp wirft… …combler le bonheur legt er die seit zehn Jahren heiß erwartete Biographie der Dichtergattin Emilie zum 100. Todestag vor. Da muss auch die Besprechung… …nicht tut, sagt Dieterle nicht; Erler spricht von Entzifferungsfehlern. Beide meinen, der Briefwechsel sei moderner, ergiebiger. Theoretisch ja, aber in… …gelegt. Dieterles Martha-Fontane-Verehrung ist längst nicht mehr die Fortsetzung der Fontane- Forschung bei dessen Kindern: Sie hat sich verselbstständigt… …. Über die etwa 14 Monate als Kindermädchen für eine neu geadelte Junkerfamilie in einem westpreußischen Kaff, als die charakteristischen Symptome der… …Namen, und der Stellenkommentar verzeichnet Berge von trivia. Erler ist es seinerseits gleichgültig, ob wir einen einzigen Namen oder Begriff kennen: Er… …, mal Tiefenflüge ihres Vaters mit ihrem zwar virtuosen, aber inhaltsarmen Geschnatter vergleicht, dann fragt man sich, wo der Gewinn liegt. Mit… …Bestürzung lesen wir, wie zielstrebig sie die frühe Veröffentlichung der Friedlaender-Briefe verhindert hat. Meinte sie ehrlich, die stünden auf einem niederen…
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