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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Gertrud Maria Rösch: Clavis Scientiae. Studien zum Verhältnis von Faktizität und Fiktionalität am Fall der Schlüsselliteratur, Niemeyer, Tübingen 2004 (Studien zur deutschen Literatur, Band 170).

    Stephan Kraft
    …Ergebnisse leider nicht (mehr?) in die Studie Röschs eingegangen sind. Vgl. Olaf Simons: Marteaus Europa oder Der Roman, bevor er Literatur wurde. Eine… …Schlüsselliteratur, 3 Bände, Stuttgart 1951ff. 2 Man denke – um ein aktuelles Beispiel zu nehmen, nur an die Kontroversen um Maxim Billers Roman „Ezra“ aus dem Jahr… …Thomas Manns Roman „Lotte in Weimar“, in dem gerade die vermeintlich entschlüsselnden Lektüren des „Werther“ wiederum zum Thema der Fiktion gemacht werden… …von Verschlüsselung und Realismus sowie historischem Roman im Zentrum. 5 Vgl. Anm. 1. 299 Buchbesprechungen Um das Verhältnis von Modellphilologie und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Schnittpunkte. Deutsch-Niederländische Literaturbeziehungen im späten Mittelalter, hg. v. Angelika Lehmann-Benz, Ulrike Zellmann, Urban Küsters, Waxmann, Münster u. a. 2003 (Studien zur Geschichte und Kultur Nordwesteuropas 5), 352 Seiten, 20 teils farbige Abbildungen

    Amand Berteloot
    …stammende Brüsseler Handschrift des „Roman van Limborch“ trotz ihrer aus niederländischer Sicht peripheren Herkunft die beste Textquelle unter den erhaltenen… …niederländischen Literatur auf die deutsche ist der Roman „Valentin und Namelos“, den Hansekaufleute aus Flandern nach Norddeutschland mitgebracht haben sollen. Aus… …Erzähltradition ein. Im ersten Teil der Kompilation, dem Roman „Karl und Galie“, deckt Heike Sievert ihrerseits verschiedene Beziehungen zur zeitgenössischen Epik… …und Minnelyrik auf. Sie charakterisiert den Roman als einen „überaus frohsinnige[n] Text, der die in den Referenztexten angelegten Konflikte bestenfalls…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2006

    Wolfgang Grözinger: Panorama des internationalen Gegenwartsromans. Gesammelte „Hochland“-Kritiken 1952–1965, hg. u. eingel. v. Erwin Rotermund, Heidrun Ehrke-Rotermund, Schöningh, Paderborn u.a. 2004.

    Beatrix Müller-Kampel
    …nunmehr bei Schöningh erschienen Sammelrezensionen. Die von Grözinger von August 1952 bis zu seinem Tod im September 1965 betreute Rubrik zum „Roman der… …Besprechungen hervor (u.a. „Roman zwischen Dichtung und Reportage“, „Form und Ethos“, „Rückkehr zur Erzählung“, „Am Strom des Bewußtseins“, „Erzählung und… …allerdings in einem anderen Zusammenhang greifen: bei der Suche nach Inhaltsangaben und Kürzestinterpretationen. Was den internationalen Roman der 1950er und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Ein „Wiederspiel des Lebens, das wir führen“ – Fontane und die Authentizität des poetischen Realismus

    Fontane und die Authentizität des poetischen Realismus
    Robert Vellusig
    …Romanen fehle und worin diese Romane fehlten, lasse sich nur beantworten, wenn man festgestellt hat, „was ein Roman sein soll“. 1 Fontanes prägnante Antwort… …um den Roman eine durchaus prominente Stellung innehatte. In der poetologischen Debatte des 18. Jahrhunderts galt die Wahrscheinlichkeit der… …Darstellung als erstes Gebot. Doch schon die Poetik des 18. Jahrhunderts geriet bei dem Versuch, den Roman auf die psychologische Motivation der Ereignisfolgen… …Roman solle die „möglichen Menschen der wirklichen Welt“ 4 darstellen, bei genauerer Betrachtung als ästhetische Maxime: als Programm einer Überwindung… …Wiederspiel des Lebens ist, das wir führen. Das wird der beste Roman sein, dessen Gestalten sich in die Gestalten des wirklichen Lebens einreihen, so daß wir in… …, in: IASL 30, 2005, H. 1, S. 55–97, v.a. S. 88–96. 4 So Friedrich von Blanckenburg: Versuch über den Roman. Faksimiledruck der Originalausgabe von 1774… …Erfahrung: Was soll ein Roman? Er soll uns, unter Vermeidung alles Übertriebenen und Häßlichen, eine Geschichte erzählen, an die wir glauben. Er soll zu… …und Herz an fremdem Glück und Unglück Anteil nehmen können, ohne in fremdes Glück und Unglück zu sehr verstrickt zu werden. – Was Fontane vom Roman sagt… …. Fontanes Diktum, dass „der beste Roman“ derjenige sein werde, „dessen Gestalten sich in die Gestalten des wirklichen Le- 14 Vgl. statt anderer Peter-Klaus… …; zuletzt Peter Hasubek: „… wer am meisten red’t ist der reinste Mensch“. Das Gespräch in Theodor Fontanes Roman „Der Stechlin“, Berlin 1998. 213 Robert…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Haiko Wandhoff, Ekphrasis. Kunstbeschreibungen und virtuelle Räume in der Literatur des Mittelalters, de Gruyter, Berlin, New York 2003 (Trends in Medieval Philology 3), XI und 377 Seiten

    Barbara Haupt
    …Geschichte der Ekphrasis wird dann in sechs Kapiteln vom antiken Epos (Homer, Vergil) bis zum höfischen Roman rekonstruiert, und zwar – in legitimer… …Interpretation der Ekphrasis im „Roman d’Enéas“ in weiten Teilen mit dem von Linda M. Clemente übernommenen Interpretament der mise-en-abyme und der damit… …Akzentsetzungen gegenüber dem „Roman d’Enéas“ heraus; die Tendenz geht dahin, eine heilsgeschichtliche Deutung, wie sie einst Marie-Luise Dittrich (1966) versucht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Liste eingesandter Bücher

    …Generation und „Ankunftsliteratur“. Fritz Rudolf Fries’ Roman „Der Weg nach Oobliadooh“, Aisthesis, Bielefeld 2006. Boyd, Timothy: „dunkeler gespannt“…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2006

    Tagebuch und Personalausweis

    Zur Codierung von Individualit
    Thomas Weitin
    …Personenkontrolle eine Individualisierungstechnik, die nicht über Repräsentation, sondern durch Codierung funktioniert. Der Roman, so zeigt der Aufsatz, handelt vom… …wieder ganz verwinden“ (ebd.). Ich möchte diese erste Anrufung zum Ausgangspunkt nehmen für eine Untersuchung des Kampfes um Anerkennung, der im Roman auf… …. 624–651, hier S. 633). 3 Karl Philipp Moritz: Anton Reiser. Ein psychologischer Roman, hg. v. Wolfgang Martens, Stuttgart 1984, S. 15. Im Folgenden als AR… …Autorensubjekt sind seine verschiedenen Versuche der Selbstdarstellung in Tagebuchform, die im Roman ausführlich kommentiert werden. Das erste Tagebuch wird als… …Autobiographie die grenzüberschreitende Konsequenz daraus zieht. 10 Im parallel zum Roman entstandenen „Magazin zur Erfahrungsseelenkunde“ alternieren… …kenntlichen Vorsatz/Buße-Schema entfernt und in die „psychologische“ Richtung geht, die der Roman selbst verfolgt (AR 6). Dessen Ziel freilich, nämlich dem… …Einordnung des Romans in die von Moritz unterschiedenen Reflexionsstufen der Selbstanalyse von der Introspektion bis zum autobiographischen Roman vorgenommen… …seien als „der eigentliche Roman seines Lebens“ (AR 238) anzusehen. Die Flucht aus Hannover und die langen und beschwerlichen Fußmärsche, die mit dem Ziel… …gerade an dieser Stelle, dass die durch den Erzähler vermittelte Selbstreflexion dem Begriff das erste und einzige Mal im gesamten Roman einen das eigene… …Roman „zufälligerweise“ (AR 427) stattfinden lässt, ist der Handlungslogik des Identitätsproblems nach folgerichtig. Reisers Homer ist eine Duodezausgabe…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Liste eingesandter Bücher

    …Petrarca und Madonna. Der Roman der Postmoderne, Beck, München 2005. Köppen, Manuel: Das Entsetzen des Beobachters. Krieg und Medien im 19. und 20…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Georg Jansen: Prinzip und Prozess Auslöschung. Intertextuelle Destruktion und Konstitution des Romans bei Thomas Bernhard, Königshausen und Neumann, Würzburg 2005.

    Michaela Holdenried
    …Im Vergleich mit anderen Formen der avancierten Literatur wie dem nouveau roman, dessen entreferentialisierende Bewegung den Autor mit umfasst, zeige…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Nur Narr? Nur Dichter? – Stationen eines Krisenberufs im 19. Jahrhundert

    Stationen eines Krisenberufs im 19. Jahrhundert
    Olaf Briese
    …Beispiel ist sicher Karl Immermanns Roman „Die Epigonen“ von 1836. Dieser Epigonalitätsdiskurs brach das ganze 19. Jahrhundert über nicht ab. 28 Keller nimmt… …. 36 Es ist der Roman über einen ehemaligen Justizbeamten und nunmehr freischaffenden Dichter, der dem Erzähler auf einer Reise begegnet, der ihm dann… …eine umfangreiche prähistorische Geschichte – die so genannte „Pfahldorfgeschichte“ – übersendet, die im Roman zum Abdruck kommt. Auf der Suche nach dem… …thematisiert. Das überrascht umso mehr, als bereits im Roman von Einharts Aufzeichnungen „närrischen Inhalts“ die Rede ist37 , und eine nachfolgende Replik… …Vischers von 1882 auf zeitgenössische Kritiken an diesem Roman weist genau auf diesen Aspekt hin. Darin sprich Vischer u.a. von den „närrischen Zügen“ seines… …dieser scheinbar übermächtigen Tendenz im Roman zwar resignativ seine Reverenz. Und dennoch optierte er angesichts der Auflösung von professioneller Kunst… …Protagonist geradezu tragisch verficht, umschlossen wird. Der bedrohliche neue naturalistische Einbruch hat im Roman verschiedene Facetten. So ist die…
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