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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Inhaltsverzeichnis

    …, Die frühneuhochdeutsche Brücke. Überlegungen zur sprachtypologischen Periodisierung der deutschen Sprachgeschichte… …Nellmann, Lapsit exillis? Jaspis exillix? Die Lesarten der Handschriften................................................. 416 Max Schiendorfer, Ein vündelîn… …, Blattverluste im Suchensinn-Korpus der „Kolmarer Liederhandschrift“ ..................................... 427 Hans-Joachim Koppitz, Zu Franz Pfeiffers Biographie… …, Deutsch-niederländisch/ niederländisch-deutsche Literaturbeziehungen im Mittelalter. Internationale Fachkonferenz zur Erforschung überregionaler Verbundenheit in der… …..................................................................... 447 Hubertus Menke über: Brigitte Derendorf, Der Magdeburger Prosa-Äsop ............................................................... 450 Monika… …Schausten über: Anna Keck, Die Liebeskonzeption der mittelalterlichen Tristanromane............................ 452 Zeitschrift für deutsche Philologie 119… …Bank AG Konto 32 076 274 00 BLZ 100 200 00 Bezugsbedingungen: Der Bezugspreis im Abonnement beträgt jährlich DM 264,–/ 135,–/öS 1.928,–/ sfr. 240,–… …...................................... 457 Bernhard D. Haage über: Dirk Matejovski, Das Motiv des Wahnsinns in der mittelalterlichen Dichtung.. 460 René Wetzel über: Hans-Jochen Schiewer… …, ,Die Schwarzwälder Predigten‘................................................................. 463 Hildegard Elisabeth Keller: ,Ährenlese‘ der… ….................................................. 477 Beilagenhinweis: Der Inlandsauflage liegen folgende Prospekte bei: Mediävistik 2000 / Germanistik – Komparatistik – Medienwissenschaft 2000 /…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Autorbilder in volkssprachigen Handschriften des Mittelalters. Eine Problemskizze.

    Ursula Peters
    …vornehmlich um die Frage, was ein Bild zum Autorbild macht und – vor allem am Beispiel der Autorbilder in der Überlieferung bestimmter Werke des Rudolf von Ems… …– welche Funktion solchen Autorbildern in der handschriftlichen Tradierung der volkssprachigen Literatur zukommt. This article outlines the problems… …ist das handfesteste Ergebnis jener literaturwissenschaftlichen Methodendiskussion, an der sich die Mediävistik in den letzten Jahren intensiv beteiligt… …Diskussionen des Poststrukturalismus, der die traditionelle Fixierung auf den Text bzw. auf eine spezifische Text-Kontext-Relation durch einen offenen… …Textbegriff, eine prinzipielle Durchlässigkeit von Text und Kontext ersetzt und damit zugleich eine kulturwissenschaftliche Öffnung der Literaturwissenschaft… …anderen Autor-Text-Konstellationen verwiesen, wie sie sich in der charakteristisch zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit changierenden Literaturpraxis… …abzeichneten. In der Mittelalter-Philologie führte jedenfalls die neue literaturwissenschaftliche Diskussion um die Problematik der Kategorien Autor/Autorschaft… …zur Rückbesinnung auf die alte Frage nach der Spezifik mittelalterlicher Autorschaft im Prozess der handschriftlichen Überlieferung, nach den… …Konstellationen von prägnantem Autorbewußtsein und Anonymität der Überlieferung, von fehlender Autorprofilierung und strikt autorbezogener Tradierung zeigen. 1… …Frage, wie sich eigentlich in den einzelnen literarischen Typen bestimmte literarische Figurationen von Autorschaft in der handschriftlichen Überlieferung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Die frühneuhochdeutsche Brücke. Überlegungen zur sprachtypologischen Periodisierung der deutschen Sprachgeschichte

    Thorsten Roelcke
    …DIE FRÜHNEUHOCHDEUTSCHE BRÜCKE Überlegungen zur sprachtypologischen Periodisierung der deutschen Sprachgeschichte von Thorsten R o e l c k e… …, Heidelberg Abstract Die Periodisierung der deutschen Sprachgeschichte um die frühe Neuzeit erweist sich im Hinblick auf die Vielfalt und Dauer… …innersprachlicher Entwicklungen als ausgesprochen problematisch. Auf der Grundlage einiger sprachwandeltheoretischer und sprachtypologischer Überlegungen wird hier… …daher die zeitliche Gliederung der morphologischen und syntaktischen Entwicklung des Deutschen neu diskutiert. Dabei zeigt sich, dass das… …Frühneuhochdeutsche als eine eigenständige Periode der deutschen Sprachgeschichte aufzufassen ist, die eine sprachtypologische Brücke der Veränderung zwischen dem… …germanistische Sprachwissenschaft ist seit dem 19. Jahrhundert durch eine zum Teil heftige Auseinandersetzung um die sprachgeschichtliche Gewichtung der frühen… …Neuzeit geprägt. Diese Auseinandersetzung gipfelt in der Diskussion um den Ansatz einer eigenständigen frühneuzeitlichen Periode und reicht dabei von einer… …heterogen und inkonsequent. Dies liegt zum einen an der großen Vielfalt und zum anderen an der langen Dauer lautlicher, grammatischer, lexikalischer oder… …textueller Entwicklungen innerhalb der deutschen Sprachgeschichte. Um angesichts dieser Vielfalt und Dauer dem Anspruch auf eine homogene und konsequente… …Periodisierung des Deutschen nach innersprachlichen Kriterien gerecht werden zu können, bedarf es somit eines neuen, sprachtheoretisch abgesicherten Ansatzes, der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Das Diminutiv mhd. meinel beim Tannhäuser und das Grundwort mein im Faszschwank

    Hans Schwarz
    …. moinel‚Sperling‘ entbehrt jeder Grundlage. Vogelbezeichnungen für die weibliche Scham sind ohnhin Sonderfälle. (Die einschlägigen Benennungen der Prostituierten… …des Grundwortes mein in den Text der Spiegelraubszene (N XXXIV 1) sprechen Überlieferung, Sachverhalt und Hintergrund. The word, which is to be found… …(N XXXIV 1). 1. Mhd. meinel beim Tannhäuser und die Frage nach den Bezeichnungen der weiblichen Scham mit Vogelnamen Das Wort ist nur an zwei fast… …gleichlautenden Stellen beim gleichen Autor, nämlich dem Tannhäuser (ca. 1200–1270) 1 , belegt und darf daher als Hapax legomenon angesehen werden. Auch der größere… …Zusammenhang ist beidemal ungefähr der gleiche: Zum einen findet es sich im Schönheitslob der Erwählten (Ich lobe ein wíp, diu ist noch bezzer danne guot) des… …máchentz so súoze; séht an ir beínel! reitbrún ist ir meínel. 1 Vgl. Johannes Siebert: Der Dichter Tannhäuser. Leben – Gedichte – Sage, Halle 1934, 17–27… …. 397 Hans Schwarz Zum anderen fügt es sich ein in die noch mehr auf die einzelnen körperlichen Reize der Geliebten (vgl. v. 15ff., 49ff.) abgestellte… …Rühmung im Tanzliede (S. 115ff.) XI 29–36: Nu tanze eht hin, min süezel! so hol, so smal so wurden nie kein füezel. swem daz niht gevellet, daz wizzet, der… …gar die vollen. In beiden Fällen gibt sich die Darstellung als Beobachtung der Schönen während des Tanzes (vgl. zu XI 29 v. 119 des Leichs: Nú dár!… …német wár, wa diu liebe springet). Und in beiden Belegen liegt für das durch den Reim auf beinel im Wortlaut gesicherte meinel der Sinn ‚vulvula‘ klar…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Zur Überlieferungsgeschichte des "Herzog Ernst" und zu einer neuen Ausgabe des "Herzog Ernst" A

    Joachim Bumke
    …lateinischen „Herzog Ernst“ C nach Haupts Abdruck der Münchener Handschrift im siebenten Band der Zeitschrift für deutsches Altertum (1849) und den „Ernestus“… …verlässliche Ausgaben erschienen, durch die die Arbeit an der „Herzog Ernst“-Überlieferung auf eine neue Grundlage gestellt wird: – „Herzog Ernst“ A und B in der… …hier anzuzeigenden Ausgabe von Cornelia Weber (1994) 4 , die die Lesung der A-Fragmente neu gesichert hat und die den B-Text in einer überlieferungsnahen… …Form vorlegt. – „Herzog Ernst“ D in der kritischen Ausgabe von Hans-Friedrich Rosenfeld (1991) 5 , die zum ersten Mal die gesamte Überlieferung dieser… …Dichtung erschließt. – „Herzog Ernst“ C in der Ausgabe von Thomas Ehlen (1996) 6 , die Haupts Abdruck ersetzt und die den Zugang zum C-Text durch eine klare… …Nachdruck der A-Fragmente sowie der von H. Menhardt veröffentlichten Klagenfurter Fragmente, hat Bernhard Sowinski 1970 in Reclams Universal-Bibliothek… …. 1175ff.; außerdem H.-J. Behr in der Einleitung zu seinem Band: Herzog Ernst. Eine Übersicht über die verschiedenen Textfassungen und deren Überlieferung… …, Göppingen 1979. 4 Cornelia Weber: Untersuchung und überlieferungskritische Edition des Herzog Ernst B mit einem Abdruck der Fragmente von Fassung A, Göppingen… …, Tübingen 1996. 410 Zur Überlieferungsgeschichte des „Herzog Ernst“ – „Herzog Ernst“ E in der ersten wissenschaftlichen Edition dieses Textes von Birgit… …. Jahrhundert entstanden ist, ediert (1992). 9 Auf der Grundlage dieser neuen Ausgaben kann die Arbeit an der „Herzog Ernst“-Überlieferung neu beginnen. Dabei…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Lapsit exillis? Jaspis exillix? Die Lesarten der Handschriften

    Eberhard Nellmann
    …LAPSIT EXILLIS? JASPIS EXILLIX? DIE LESARTEN DER HANDSCHRIFTEN von Eberhard N e l l m a n n , Bochum Vor nunmehr dreißig Jahren hat Joachim Bumke… …wurde wenig später von Janine Delcourt-Angélique aufgegriffen. 3 Ich selber habe mich 1994 für eine „ernsthafte Prüfung“ der Version jaspis exillix… …ausgesprochen, die auch durch den ‚Jüngeren Titurel‘ (6292,3) nahegelegt wird. 4 Inzwischen scheint es an der Zeit, endlich die Gesamtüberlieferung 5 der… …an der Überlieferung des Steinnamens beteiligt: sieben Hss. aus dem 13. Jh., zwei aus dem 14. Jh. und acht aus dem 15. Jh. Ich stelle die Textzeugen im… …, die sich bei einem Teil der Lesarten – lapis m n o; jaspis Gk F18 G τ G χ – bestätigen wird. D St. Gallen; um 1260 8 . – m Wien; 1440/45 1 J. Bumke: Die… …der Ausg. K. Lachmanns revidiert und kommentiert von E. Nellmann. […], Frankfurt/M. 1994, Bd. 2, S. 679. 5 J. Heinzle danke ich für freundliche Hilfe… …bei der Beschaffung von Kopien der Textzeugen o und F42. 6 G. Bonath: Untersuchungen zur Überlieferung des Parzival Wolframs von Eschenbach, 2 Bde… …., Lübeck/Hamburg 1970 u. 1971. Die Zuordnung der Fragmente erfolgt nach G. Bonath/H. Lomnitzer: Verzeichnis der Fragment-Überlieferung von Wolframs Parzival, in… …, Beitr. 95, Tüb. 1973, S. 450–456. 8 Zur Datierung s. N. F. Palmer, Wolfram-Studien 12, 1992, S. 31. 416 lapsit exillis? jaspis exillix? Die Lesarten der… …der Verse 469,7–11 stellen sich wie folgt dar: 469,7 lapsit exillis D G G κ lapis exilis Gm m o „ exillix G δ G υ „ exilix n jaspis exillis F42 „…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Ein vündelîn zu Heinrich Laufenbergs Liedercodex (Olim: Straßburg B 121) und zu seinem Wecklied Stand vf vnd sih ihesum vil rein

    Max Schiendorfer
    …Schiendorfer, Zürich Nachstehende Miszelle ist unmittelbar angeregt durch ein Kapitel der jüngst von Martina Probst vorgelegten Untersuchungen zum geistlichen… …Tagelied des Spätmittelalters und der Reformationszeit. 1 In ihrem Kapitel zu Heinrich Laufenberg (S. 111–125) widmet die Autorin namentlich seinem Wecklied… …, den der Autor gezielt auf den Liedschluss hin zentriert habe. „Die körperlich betonte Minne der irdischen Gefilde findet im vorliegenden Lied ihre… …hat ja auch Gott in seiner minne seil die Seele verstrikt, eine bildlich-überzeugende, nicht ohne Vorüberlegung Laufenbergs in die letzten Zeilen der… …Abschlußstrophe gelegte Darstellung dieser von Anbeginn der Schöpfung vorhandenen Liebe“ (S. 118). Die in der vorletzten Liedzeile angesprochene Verstrickung der… …Seele in Christi Minnebande werde im allerletzten Vers, gar iemer one wenken, folgerichtig um den Aspekt der totalen und immerwährenden Treue beider… …Liebespartner ergänzt. „Diese vier Worte der letzten Verszeile sind – im Grunde – die eigentliche Quintessenz des Ganzen, die abschließende Erklärung für alles… …Anfang, Mitte (gleich Wendepunkt) und Ende gesetzt ist; das zweite Kontingent der zweiten, dritten und vierten Strophe, welches sich an das Publikum wendet… …Probsts Darlegungen vielleicht wirken mögen, wird man sie dennoch zumindest relativieren und modifizieren müssen. Wie gleich zu zeigen ist, betrug der… …originale Umfang des besprochenen Wecklieds nämlich gar nicht neun, sondern vielmehr zehn Strophen. Der Verlust der von Wackernagel nicht wiedergegebenen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Blattverluste im Suchensinn-Korpus der "Kolmarer Liederhandschrift"

    Michael Baldzuhn
    …BLATTVERLUSTE IM SUCHENSINN-KORPUS DER „KOLMARER LIEDERHANDSCHRIFT“ von Michael B a l d z u h n , Bochum Der „Kolmarer Liederhandschrift“ (München… …umfangreichsten wie bedeutendsten Sammlung meisterlicher Lieddichtung des Spätmittelalters systematisch geordnet verzeichnet. 1 Nach Abschluss der Hauptarbeit auf… …eine dafür schon früh beiseite gelegte Lage geschrieben2 , erfasst es in der Reihenfolge der aufgenommenen Autorenkorpora und innerhalb dieser in der… …Abfolge der Töne jedes einzelne Meisterlied mit seinem Initium, dem jeweils ein Blattnachweis vorangeht und eine Angabe zum Strophenumfang des Liedes folgt… …. Ludwig Finscher, Kassel [usw.] 2 1994ff., Sachteil Bd. 5, Sp. 450–455, hier Sp. 455. Der Textbestand der Handschrift ist einsehbar in: Die Kolmarer… …Liederhandschrift der Bayerischen Staatsbibliothek München (cgm 4997), in Abb. hg. v. Ulrich Müller, Franz Viktor Spechtler, Horst Brunner, Göppingen 1976 (Litterae… …35). 2 Grundlegend zur Entstehungsgeschichte der Handschrift Heinrich Husmann: Aufbau und Entstehung des cgm 4997 (Kolmarer Liederhandschrift), in: DVjs… …34, 1960, S. 189– 243. Wichtige Differenzierungen, die die Vorlagenverhältnisse sowie Datierungs- und Lokalisierungsfragen der Handschrift in ein neues… …zur deutschen Literatur des Mittelalters 82–83), Bd. 1, S. 35–55. Dazu kritisch Christoph Petzsch: Wasserzeichen und Provenienz der ‚Kolmarer… …Mittelalters (wie Anm. 1), Bd. 9, Sp. 478–481; s. ferner Schanze (wie Anm. 2), Bd. 1, S. 137–145, Bd. 2, S. 26–28; Repertorium der Sangsprüche und Meisterlieder…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Zu Franz Pfeiffers Biographie

    Hans-Joachim Koppitz
    …bekannten Antipoden der Berliner Lachmannianer um Müllenhoff und Scherer, Bettlach bei Solothurn angegeben, so bereits bei Wurzbach, in der ADB, im Brockhaus… …, Meyer, in germanistischen Lexika wie dem Killy, sogar im Historisch-biographischen Lexikon der Schweiz, Bd 5, S. 420 (Neuenburg 1929) usw. Das trifft… …nicht zu. Sein Sohn Berthold hat dies bereits 1908 in der Bibliographie der württembergischen Geschichte, bearb. von Wilhelm Heyd, Heinrich Ihme [u.a.]… …genannt. 1 Als Geburtsdatum wird im allgemeinen der 27. Februar 1815 verzeichnet. Auch dies steht nicht mit absoluter Sicherheit fest, wenn auch vieles… …werden, weil die Gefahr, dass ein Kind kurz nach Geburt ohne das Sakrament der Taufe sterben könnte, groß war. Wie aus den Kirchbüchern von Solothurn… …müsste, was nicht absolut sicher ist. Sein Vater war der Musiker Klemenz Pfiffer [sic!], Bürger von Bettlach, Sohn des Georg Philipp Pfiffer und der Maria… …Stampfli. Die Mutter Regina Spiegel, Tochter des Musikers Leonz („Leontii“) Spiegel und der Regula Netzlin, stammte aus Meßkirch, also dem Geburtsort… …ganz aus der Nähe stammte Abraham a Sancta Clara, nämlich aus Kreenheinstetten – ein bemerkenswertes Kapitel lokaler Kulturgeschichte. Die Pf(e)iffers… …Wahrscheinlichkeit hat sich die Familie nie in Bettlach aufgehalten“. Jedenfalls wohnten gemäß der Volkszählung von 1837 Klemens Pfiffer, der als Musikus für seine… …Tourneen in der Schweiz und Frankreich regelmäßig 1 Franz Pfeiffer/Karl Bartsch: Briefwechsel, Köln 1969, S. 7 und 278 (Anm. 6). 2 Dankenswerterweise teilte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Entstehung und Typen mittelalterlicher Lyrikhandschriften, Graz, 13.-17. Oktober 1999

    Christiane Henkes, Harald Saller
    …Széchényi-Nationalbibliothek in Budapest erworbenen drei Pergamentblättern: Sie werfen ein neues Licht auf die der Großen Heidelberger (C) und der Weingartner Liederhandschrift… …(B) vorausliegende Lyriküberlieferung, machen sie doch die Existenz einer bebilderten, nach dem Autorprinzip organisierten Liederhandschrift, der sog… …Anliegen und Ziel des unter der Leitung von Anton Schwob und András Vizkelety durchgeführten internationalen Symposions zu „Entstehung und Typen… …mittelalterlicher Lyrikhandschriften“. Gisela Kornrumpf (München) eröffnete das Symposion mit einer Kurzbeschreibung der Budapester Blätter und Anmerkungen zur… …Geschichte der Minnesangüberlieferung. Ihr Hauptaugenmerk richtete sie auf die wohl den bebilderten Lyriksammlungen gemeinsame Quelle *BuBC, auf deren Existenz… …mittelhochdeutscher 1 Zur Herkunft der Blätter vgl.: András Vizkelety: Die Budapester Liederhandschrift, in: PBB (W) 110, 1988, S. 387–407, bes. S. 387. Vizkelety gibt… …Vizkelety, Karl-August Wirth: Funde zum Minnesang, in: PBB (W) 107, 1985, S. 366–375, sowie in Des Minnesangs Frühling, unter Benutzung der Ausgaben von Karl… …Datierung vgl. Vizkelety 1988 (Anm. 1), S. 388ff. 3 Zum Burggrafen von Rietenburg und zum Kürenberger vgl. Franz-Josef Worstbrock: Der Überlieferungsrang der… …. Heinrich von Rugge zugeschriebenen, in Bu aber mit dem Namen Der vogt von Rotenburch betitelten Strophen vgl. Albrecht Hausmann: Reinmar der Alte als Autor… …Überlieferung vor 1250 die literarische Tätigkeit lediglich schwach reflektiere, während sich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts mit dem Auftreten der…
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