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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Sangspruchtradition. Textualität - Aufführung - Traditionsbildung, Münster, 31.08. - 01. 09. 2000

    Michael Baldzuhn, Margreth Egidi, Nine Miedema
    …statt. Ziel der Tagung war es, aktuelle literatur- und kulturwissenschaftliche Impulse, die die mediävistische Germanistik für die spezifische Eigenart… …mittelalterlicher Texte aufs Neue sensibilisiert haben, exemplarisch mit der Konzentration auf diese Gattung produktiv zu machen: Insofern im Zentrum eines… …Einbeziehung der gesamten Sangspruchtradition ein besonderes Interesse an der Überprüfung und Relationierung von Entwicklungskonzepten wie etwa ‚Literalisierung‘… …und ‚Institutionalisierung‘. Helmut Tervooren zog in einer Einführung die Bilanz aus der Sangspruchforschung der letzten Jahrzehnte. Grundsätzlich sind… …, so Tervooren, ihre (gegenüber der damaligen Minnesangdiskussion) innovativen Impulse der 50er und 60er Jahre nicht kontinuierlich weiterentwickelt… …Desiderate sah Tervooren darin, Minnesang- und Sangspruchtradition im ‚vernetzenden Blick‘ aufeinander hin zu perspektivieren, die Literarizität der letzteren… …stärker herauszuarbeiten (vgl. Haustein, Marner-Studien) und die Kategorie der Aufführung auch für sie fruchtbar zu machen. Während der Aspekt der… …Textualität in den Vorträgen in den Hintergrund trat, kristallisierte sich ein deutlicher Schwerpunkt zur Aufführung der Spruchdichtung heraus. Margreth Egidi… …plädierte in ihrem Vortrag zur „Rezeption im performativen Prozess“ dafür, die Kategorie der Performanz theoretisch zu modellieren, statt mit diesbezüglich… …einer Modellbildung ging Egidi von der Setzung einer wenigstens minimalen Rezipientenkompetenz aus, was etwa die Unterscheidung zwischen Text-Ich und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Das St. Trudperter Hohelied. Eine Lehre der liebenden Gotteserkenntnis, hg. v. Friedrich Ohly unter Mitarbeit von Nicola Kleine, Deutscher Klassiker

    Hartmut Freytag
    …BUCHBESPRECHUNGEN Das St. Trudperter Hohelied. Eine Lehre der liebenden Gotteserkenntnis, hg. v. Friedrich Ohly unter Mitarbeit von Nicola Kleine… …irreführenden Titel „St. Trudperter Hohes Lied“ (im Folgenden TH), der sich aus der Überlieferung nur einer Handschrift im Kloster St. Trudpert im Breisgau… …herleitet, hat der Editor beibehalten, weil das Werk seit mehr als hundert Jahren unter dem Namen bekannt ist; er hat ihn jedoch um den Titel ergänzt, durch… …den sich der Text eingangs des Epilogs „einem Programm gleich“ (S. 327) selbst kennzeichnet: ‚Eine Lehre der liebenden Gotteserkenntnis‘ (wan ez ist ein… …lêre der minneclichen gotes erkennüsse [145,13]). Der Edition des frühmittelhochdeutschen Hohelied-Kommentars, den ein aus Demut anonym gebliebener… …Geistlicher, womöglich der Mönchspriester und geistliche Betreuer der Nonnen im Benediktinerinnenkloster St. Admont in der Steiermark, gegen 1160 für eben… …Stellenkommentar (S. 383–1267) gehen sieben einführende Kapitel voraus. Hier umreißt Ohly zunächst den Ort des TH innerhalb der Geschichte der Hohelied-Exegese (S… …. 319–326), wenn er die Eigenart und Einzigartigkeit der in Gehalt und Gestalt erstaunlich selbstständigen volkssprachigen Komposition bestimmt (S. 327–335)… …, deren Autor zwar mit bedeutenden lateinischen Theologen der Zeit wie Bernhard von Clairvaux, Wilhelm von St. Thierry, Hugo von St. Victor, Rupert von… …Deutz, Gerhoh von Reichersberg und Honorius Augustodunensis vertraut war, aber in der schöpferischen Adaptation immer wieder auch Wege verfolgte, die ihn…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Andreas Hensel, Vom frühen Minnesang zur Lyrik der Hohen Minne. Studien zum Liebesbegriff und zur literarischen Konzeption der Autoren Kürenberger

    Kerstin Helmkamp
    …Buchbesprechungen Andreas Hensel, Vom frühen Minnesang zur Lyrik der Hohen Minne. Studien zum Liebesbegriff und zur literarischen Konzeption der… …an Theorien an, die von einem fortlaufenden Veränderungsprozess der mittelalterlichen Lyrik ausgehen, bei dem Grenzen gleichzeitig etabliert und… …Vielfalt des Minnesangs insgesamt – aber auch die der Liedcorpora einzelner Dichter – zu erklären“ (S. 13), und zum anderen Zitate immer wieder herauslösen… …(Gattungs)Darstellung zur mittelalterli- 1 Hans Robert Jauss: Theorie der Gattungen und Literatur des Mittelalters, in: GRLMA 1, hg. v. Hans-Ulrich Gumbrecht, Heidelberg… …die mittelalterliche Lyrik als Rollendichtung mit Spielcharakter und analysiert Verschiebungen im Code der Liebe und der Genderkonstruktionen. Die… …Kürenbergers sind laut Hensel durch traditionelle Vorstellungen über die Geschlechter geprägt; im Allgemeinen werde die Frau zur Trägerin der Liebeserfahrung… …stilisiert und klage neben der „feindseligen Umwelt“ auch über die „Untreue des Mannes“ (S. 37f.). So setze die Sprechsituation meist eine Trennung voraus… …, unter der die Frau stärker als der Mann leide. Hinweise auf die spätere klassische Minnelyrik seien – von einzelnen Forderungen nach staete oder einem… …grundsätzlich durch Differenzen und binäre Oppositionen bestimmt, ‚Weiblichkeit‘ und ‚Männlichkeit‘ würden aber immer wieder neu definiert. So könne sich der Mann… …Beziehung durch den Dienstgedanken strukturiert und der Mann unterwerfe sich der Frau als summum bonum. Meinloh von Sevelingen knüpft laut Hensel daran an und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Karen Opitz, Geschichte im höfischen Roman. Historiographisches Erzählen im "Eneas" Heinrichs von Veldeke, Universitätsverlag C. Winter, Heidelberg 1998 (Germanisch-Romanische Monatsschrift. Beiheft 14)

    Reinhard Hahn
    …. Winter, Heidelberg 1998 (Germanisch-Romanische Monatsschrift. Beiheft 14) Die von Karen Opitz vorgelegte Untersuchung gilt einem auch in der neueren… …Veldekeforschung wenig berücksichtigten Problem, der Dimension des Historiographischen, oder anders, dem Verhältnis historiographischer und narrativer Züge im… …Eneasroman. Hauptziel ihrer Arbeit ist es, herauszuarbeiten, „ob und wie der Erzähler des Eneas 1 auch als Vermittler von Gegenständen auftritt, die man nach… …dessen Verknüpfung mit dem von Vergil her gesehen unhistorischen Thema der Minne ein Problem dar; und bedeutete die isolierende Rezeption der Minnethematik… …methodischen Probleme, die sich mit der Frage nach dem Verhältnis des höfischen Erzählwerks zu historiographischen Genera, d.h. mit einer kategorialen… …Unterscheidung von historiographisch-literarisch bzw. Geschichtsschreiber-poeta verbinden, werden in der Einleitung (S. 5–13) erörtert, aber auch im Folgenden (z.B… …‚historiographisch‘ unbekannt war, erscheint ihr Ansatz doch schon insofern berechtigt, als man in den historischen Grundlagen der Vorlage Veldekes, des „Roman d’Eneas“… …, wiederholt ein Hemmnis für die freie Entfaltung von Autor und Werk zu sehen geneigt war. Die Untersuchung gliedert sich in zwei Hauptteile. Der erste (S… …Wirkungsgeschichte Homers und Vergils bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts behandelt. Es folgt eine knappe, aber klar konturierte Skizze der Trojaerzählungen des… …sein Umgang mit dem Troja-Aeneas-Stoff vorgestellt, für den Bereich gelehrt-lateinischer Theoriebildung zudem der „Aeneis“- Kommentar des Bernhard von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Jan-Dirk Müller, Spielregeln für den Untergang. Die Welt des Nibelungenliedes, Max Niemeyer, Tübingen 1998

    Ursula Schulze
    …Buchbesprechungen Jan-Dirk Müller, Spielregeln für den Untergang. Die Welt des Nibelungenliedes, Max Niemeyer, Tübingen 1998 Die Bedeutung der… …nibelungischen Texte im Prozess ihrer Verschriftlichung zu erörtern erscheint zunehmend problematisch, seit die Brüchigkeit der Motivationsstrukturen vor allem der… …im Fall von Müllers „Spielregeln“ als in hohem Maße sinnvoll, denn sie schaffen einen Knotenpunkt der auseinander driftenden Forschung und bieten eine… …negativ als unbewältigte Last der Sagengeschichte oder der divergierenden mündlichen Tradition, sondern die Brüche und Lücken gehören für ihn zu den… …für ein adäquates Beschreibungsmodell, das überzeitliche Regeln ausschließt, nicht der Kohärenzbegriff verzichtbar wäre (Müller möchte eine andere Art… …der Kohärenzbildung ermitteln, vgl. S. 17), aber vielleicht erscheint ihm die Alterität gerade in Abarbeitung der traditionellen Begriffe besonders… …als kulturellen Text, wobei er „Kultur als Inbegriff der zu einer Zeit üblichen Zeichensysteme und ihrer Verwendungen, der Einstellungen, Rituale… …auf Komplexe von Welt- und Gesellschaftsbildern, Verhaltensmustern, Normen, Werten und der nibelungischen Anthropologie. Es liegt auf der Hand, dass… …Vielzahl konkurrierender Logiken versteht (vgl. S. 47). „Das ‚Nibelungenlied‘ ruft eine ‚alte‘ Welt auf, wie sie der neue höfische Roman verdrängt, doch… …geschieht das so, daß es sie aus den Konstellationen der neuen hervorgehen läßt“ (S. 58). Dabei ergeben sich die viel berufenen Widersprüche und Brüche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    John Greenfield, Lydia Miklautsch, Der "Willehalm" Wolframs von Eschenbach. Eine Einführung, de Gruyter, Berlin/New York 1998 (de Gruyter

    Annette Gerok-Reiter
    …Buchbesprechungen John Greenfield, Lydia Miklautsch, Der „Willehalm“ Wolframs von Eschenbach. Eine Einführung, de Gruyter, Berlin/New York 1998 (de… …sich mit ihrer Einführung in das Werk die Aufgabe gestellt, zwischen der außerordentlichen Komplexität des Werks und einer Leserschaft zu vermitteln, der… …mitgeteilt werden muss, dass von Wolfram von Eschenbach „neben dem ‚Willehalm‘ noch der ‚Parzival‘, die ‚Titurel‘-Fragmente und mehrere Lieder überliefert“ (S… …. 1) sind. Der Ansatz bei Grundlagenmitteilungen prägt denn auch die Gewichtungen des Bandes. Kapitel 1 konzentriert sich auf die Person Wolframs, den… …Thüringer Landgrafenhof sowie auf die Datierungsversuche des „Willehalm“, ergänzt durch einen Exkurs zur Zeitgeschichte Wolframs. Der Horizont wird dabei… …offengehalten für prinzipielle Fragen, etwa den Einfluss der Gönner auf die Stoffauswahl (S. 17) oder die Schwierigkeiten, die sich der exakten zeitlichen… …Einordnung eines mittelalterlichen Werks entgegenstellen (S. 19ff.). Kapitel 2 eröffnet den Zugang zum Werk über die Stoffgeschichte. Auch hier wird der Bogen… …der Oral Poetry-Forschung bis hin zu den komplexen Überlieferungsschichten des Guillaume-Zyklus sowie intertextuellen Bezügen. Nach der Darstellung der… …beschließt ein Vergleich mit der Vorlage – ausführlicher als bei Bumke1 und wiederum versehen mit aktuellen Forschungspositionen. Die lineare Handlungsanalyse… …ergänzt der Zugriff auf den Text unter den systematischen Gesichtspunkten der Erzähltechnik und des Verständnisses einzelner Figuren. Exkurse zur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Joachim Heinzle, Einführung in die mittelhochdeutsche Dietrichepik, Berlin/New York 1999 (de Gruyter Studienbuch)

    Walter Kofler
    …‚Büchlein‘ will Heinzle nach eigenen Angaben dreierlei erreichen: eine Unterlage für den akademischen Unterricht bieten, der Forschung Informationen liefern… …und zugleich Anstöße geben. Weiter betont er, auf die Dokumentation der Textzeugen besonderes Gewicht gelegt zu haben (vgl. S. VII). An diesen Vorgaben… …Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert – vom „Hildenbrandslied“ bis zu Simrocks „Amelungenlied“. Kapitel 2 und 3 behandeln das Textkorpus der elf… …Überblickskapitel. Um sich (vor allem beim Querlesen) zurechtzufinden, muss man stets ein Auge auf die Kopfzeile werfen. Eine detailliertere Kennzeichnung der… …Fehlern siehe weiter unten), die Übersetzung der fremdsprachigen und mittelhochdeutschen Textstellen sowie die Erläuterung zu Fachbegriffen und zur… …metrischen Form der Texte. Sehr hilfreich sind auch die übersichtlichen Literaturangaben gleich am Ende kleinerer Texteinheiten. Heinzle strebt dabei keine… …Vollständigkeit an, sondern beschränkt sich auf die wichtigsten Arbeiten. Dabei äußert er sich nicht selten über die ‚Brauchbarkeit‘ der angeführten Editionen und… …Forschungsliteratur. Obwohl man nicht in allen Fällen Heinzles Urteil beipflichten muss, ist es legitim, den Studierenden Orientierungshilfen bei der Literaturauswahl… …zu geben. Welche Informationen und Anstöße bietet nun Heinzles Buch der Forschung? Es ist unbestritten, dass einer der besten Kenner der Materie dieses… …‚Gattungstypik‘ werden behandelt. Heinzle beschränkt sich dabei auf die allernotwendigsten Fakten, die rasch aufzufinden sind. Gleich zu Beginn der Lektüre fällt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Ursula Rautenberg, Überlieferung und Druck. Heiligenlegenden aus frühen Kölner Offizinen, Max Niemeyer, Tübingen 1996 (Frühe Neuzeit 30)

    Jürgen Wolf
    …Printing Revolution in early modern Europe“) 1 und Michael Giesecke („Der Buchdruck in der frühen Neuzeit“) in ihren grundlegend theoretischen Monographien… …Forschungsdefizit ist deshalb der historisch differenzierte Blick auf den Zeitraum des Nebeneinanders handschriftlicher und drucktechnischer Buchproduktion mit seinen… …, Handschrift und Druck in den Blick nehmende Detailstudie vor. Neben diesem erklärten Ziel der Arbeit (Einleitung S. 1–5) weist uns Rautenbergs Analyse… …gleichzeitig auf schmerzliche Lücken bei der Erforschung der Kölner Druckgeschichte hin. Anders als zu Straßburg3 und vor allem Augsburg4 erfuhr dieses Zentrum… …des Inkunabel- bzw. Frühdrucks in der jüngeren Vergangenheit trotz der von E. Voulliéme5 erarbeiteten Grundlagen kaum die ihm gebührende Beachtung. Der… …knappe Überblick Rautenbergs (S. 7–19) entspricht dabei durchaus der Forschungslage. Wenig besser ist es um die vielfältige Kölner Legendenproduktion… …Schema ausgehend von der handschriftlichen Überlieferung und der Drucküberlieferung analysiert. Dass sich Rautenberg bei der Erfassung der Handschriften… …Auflistung einiger kaum bzw. sogar gänzlich unbekannter Textzeugen zeigt, mit welcher Akribie Rautenberg bei der Suche nach relevantem Material vorging. Die… …Analyse der Drucke gliedert sich in zwei Abschnitte. Außerhalb Kölns gedruckte Legenden werden im Stil der knappen Handschriftenbeschreibungen vorgestellt… …. Geradezu vorbildlich sind die in weiten Teilen auf Autopsie beruhenden Abschnitte zur Kölner Drucküberlieferung – dem eigentlichen Gegenstand der Arbeit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    bearbeitet von Holger Ehrhardt (Brüder Grimm, Werke und Briefwechsel. Kasseler Ausgabe, Briefe, Bd. 1), Verlag der Brüder Grimm-Gesellschaft e.V., Kassel/

    W. Günther Rohr
    …, hg. und bearbeitet von Holger Ehrhardt (Brüder Grimm, Werke und Briefwechsel. Kasseler Ausgabe, Briefe, Bd. 1), Verlag der Brüder Grimm-Gesellschaft… …e.V., Kassel/ Berlin 1998 Der vorliegende Band mit dem Briefwechsel zwischen den Brüdern Grimm und Wilhelms Frau Dorothea mit dem Sohn und Neffen Herman… …bildet den Auftakt zur Kasseler Ausgabe der Werke und des Briefwechsels der Brüder Grimm. Mit dieser Ausgabe strebt die herausgebende Brüder… …Grimm-Gesellschaft in Kassel keine weitere Gesamtausgabe an, sondern will die Lücken in dem bislang von der Grimm- Philologie Geleisteten schließen, also alles das… …pragmatischen Ansatzes einen sehr hohen Anspruch verfolgt, zeigt der erste Band aus der Briefe-Reihe, den Holger Ehrhardt herausgegeben und bearbeitet hat. Der… …großer Akribie und Umsicht bearbeitet. Der Band ist in vier Teile gegliedert: Auf eine eingängige Einleitung folgt das Briefcorpus mit 400 Briefnummern und… …422 Seiten Umfang; daran schließen sich ein Apparat mit den Angaben zur Überlieferung und aufwendige Register an. Ein Abkürzungsverzeichnis geht der… …Einleitung voran, nach S. 352 sind 16 – teils farbige – Bildtafeln zur Familiengeschichte der Grimms eingefügt. In seiner Einleitung breitet Ehrhardt die… …einleuchtenden Kriterien zur Aufnahme der Briefe in diesen Band aus, die sich auf den Zeitraum vom Mai 1832, als der vierjährige Herman seiner Mutter Dorothea… …einen Brief diktiert, der das Geschenk einer Kinderzeichnung an den Vater Wilhelm begleiten soll, bis zum September 1863 verteilen, als nach dem Tode…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Deutsches Rechtswörterbuch. Wörterbuch der älteren deutschen Rechtssprache, hg. von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, neunter Band

    Heinrich Beck
    …Buchbesprechungen Deutsches Rechtswörterbuch. Wörterbuch der älteren deutschen Rechtssprache, hg. von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften… …, neunter Band: Mahlgericht bis Notrust, bearbeitet von Heino Speer, Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992–1996 Der hier anzuzeigende 9. Band des Deutschen… …vergleichen läßt. Nachdem 1896 die königlich preußische Akademie der Wissenschaften eine Kommission zur Erarbeitung eines Wörterbuches zur deutschen… …75367 Wortartikel angewachsen. Nach einer Projektion der heutigen Forschungsstelle (der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, die seit 1959 auch… …rechtlich die alleinige Trägerakademie darstellt) sollen noch weitere 7 Bände folgen, so daß der gesamte bearbeitete Wortschatz ca. 110 000 bis 120 000… …Wortartikel umfassen wird. Der Abschluß wird nach diesen Planungen zwischen den Jahren 2031 und 2035 liegen. Die Konzeption des Wörterbuches entsprang einer… …Forschungssituation zu Ende des 19. und Anfang des 20. Jhs. „Deutsch“ war in der wissenschaftlichen Tradition der Zeit ein weiter Begriff und „Westgermanisch“ ein… …parent-language-Hypothese stand, sondern auch mit einer (biologisch verstandenen) stammlichen Einheit identifiziert wurde. Die Rechtsgeschichte teilte hier mit der… …markieren. 2 Gleichzeitig heißt es, daß der altenglische Wortschatz nur noch ergänzend herangezogen werde, die Erfassung der niederländischen Rechtswörter mit… …nicht einfach kopiert werden sollen, und andererseits mit einem Zwang, der eine beschleunigte Fertigstellung fordert. Daraus wird deutlich, daß der…
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