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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Geronnenes Erzählen. Autotelische Gewalt und Entscheiden im „Rolandslied“ des Pfaffen Konrad

    Susanne Spreckelmeier
    …gewissermaßen ‚aus dem Weg räumen‘, ohne spezifisch am Körper und seinem Schicksal interessiert zu sein (vgl. VG 106) – diese Gewaltform zeichnet sich durch ein… …. VG 110). Raptive Gewalt „will den Körper haben“ (VG 113), ihn sexueller Willkür unterwerfen. Diese Form der Gewalt liegt mit nicht einverständlichem… …getötet, sondern durch bestimmte Prozeduren zugerichtet werden. Diese Form der Gewalt bezeichnet „das Böse“ schlechthin. Reemtsma attestiert, dass „[u]nsere… …. 22 Die Bereitwilligkeit zum Kriegszug setzt auf diese Weise die Entscheidung jedes einzelnen voraus und lässt durch die Synchronizität des Entscheidens… …erinnere. 32 Diese Form heidnischer Gewalt gegen Christen erscheint als besonders verachtenswert und wird in der Textpassage direkt mit dem Teufel in… …kennzeichnen. Er entschuldigt auf diese Weise Marsilie, um Vertrauenswürdigkeit zu heucheln. Die Boten seien nämlich, so erklärt Genelun nach seiner Rückkehr in… …. 2101–2104. 48 Vgl. RL, vv. 2191–2193. 60 Geronnenes Erzählen Auf diese Weise versucht die Verräterfigur, autotelische Gewalt durch sozialen Ausschluss… …zunächst, um die blutgesättigte Sprache des Epos aufzunehmen, ‚gerinnen‘, um durch narrative Bannung argumentativ handhabbar zu werden. Diese geronnenen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Frauenlob’s Catechetical Imperative: Form and Function in the “Kreuzleich”

    Walker Horsfall
    …liturgische Sprache und Performativität und gibt der entstehenden Unsicherheit moralische und spirituelle Bedeutung. Auf diese Weise verleiht Frauenlob seinen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Bekêrâ dich, bekêre. Neue Überlegungen zu Walthers „Reichston“

    Günther Serfas
    …Bauprinzipien und durch eine demonstrative Abkehr von der sonst bevorzugten Kanzonenform hervorgehoben. Das legt es nahe, für diese Sprüche einen besonderen… …Sangspruchdichtung ist in ihren Anfängen auf diese Zeit des ‚deutschen Thronstreits‘ bezogen. Es waren viele Jahre heftigster Auseinandersetzungen, so dass Philipp… …anerkennen und krönen. 17 Diese der tiusch[en] zunge als perfide erscheinende Machtpolitik sollte den Thronstreit so lange wie möglich offenhalten. 18 Dazu… …genau diesen Eindruck hatte, wie er sich in L 9,16 überblickshaft niederschlägt. Dass sich diese Ansicht offenbar recht früh auszubilden begann, belegt… …„letztlich nur ein recht skrupelloser, vor allem auf die Sicherung der Machtpositionen […] bedachter Bischof von Rom.“ 87 Günther Serfas Diese Politik des… …nôt vor aller nôt, lîp und sêle lac dâ tôt (L 9, 26) höchst dramatisch charakterisiert. Diese Feststellung, die sich im gleichen Wortlaut in der… …, in: Die Reichsidee in der deutschen Dichtung des Mittelalters, hg. v. Rüdiger Schnell, Darmstadt 1983, S. 178–190, hier: S. 180, Anm. 9. Auf diese… …, hg. v. Elisabeth Lienert, Paderborn 2000. 91 Günther Serfas Fokussierung auf materielle wie seelische Not eine Klimax bildet. Formal findet sich diese… …., assoziiert hier L 8,4. 92 Bekêrâ dich, bekêre. Neue Überlegungen zu Walthers „Reichston“ dieser Welt möglich sei. 50 Diese Frage bedrückt ihn sehr, denn er… …eigentliches Ziel allen irdischen Strebens sein sollte. Erst wenn diese drei Seinswerte aus ihrem Gegeneinander zu einem Miteinander (geführt) werden, und damit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Der Ausdruck Altdeutsch im Sprachdenken des Barock und der Aufklärung

    Thorsten Roelcke
    …verstärkt Zesen diese Behauptung dahingehend, dass sich Latein, Griechisch und andere Sprachen letztlich aus dem Deutschen selbst entwickelt hätten, und führt… …Aussprach überein kommt / je weiter geht es von der Spur seines ersten Herkommens ab. 43 Diese starke Verschiedenheit erscheint Wack denn auch hinreichend… …gespikket worden. 48 Dabei zielt diese Frage auf die sich anschließende positive Entwicklung, welche das Deutsche hierauf durch das Wirken der… …Schwange. Sollten wir uns nun nicht billig schahmen, so wir ja nichts anders bedencken wollten, daß wenn unsere Vorfahren einen Blick in diese ietzige Zeit… …rechtschaffene[n] Teutschen und fürchtet, diese würden ihn und seine Zeitgenossen für Bastard vnd Fündling halten und gewiß ein zorniges Urtheil fällen, sollten sie… …: Diese haben sich mit ihrer wolständigen Sprache vergnügen lassen / und in ihrer Reinligkeit ohne Vermischung mit andern fremden Wörtern zierlichst… …eher negative oder neutrale Werturteile zu finden. Diese negativen Urteile sind jedoch nicht in Quellen aus der Barock-, sondern allein in solchen der… …verstehen kann, bedienen. 59 Im Anschluss an diese Passage streitet Dornblüth sogar die Vorbildfunktion des Altdeutschen insgesamt ab und titelt: Alt=Teutsch… …geeignet, da diese eben nicht auf ober-, sondern auf ostmitteldeutscher, genauer: obersächsischer Grundlage beruhe. 61 Auch für Johann Christoph Adelung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Tagungsbericht: „Volkssprachige allegorische Minne-Erzählungen in der ersten Person (Allegorical courtly love narratives in the first person)“, 13.–15.12.2017 im Kloster Irsee

    Julia Rüthemann
    …die Geburt desjenigen an, der gleichsam bereits spricht, Jean de Meun, Autor des zweiten Teils. Diese Metalepse, dieses bedeutungsvolle Eindringen der… …Überlegung an, ob dieser Autor, wenn auch die Handschriftenüberlieferung gegen diese Hypothese spreche, möglicherweise beide Partien des „Rosenromans“ verfasst… …Geschichte zu erzählen, Trost zu finden. Huot verband diese poetologische Bewegung mit zwei Formen der Zeitlichkeit: linear, reproduktiv und narrativ auf der… …– erneut zu lesen, ohne ihn zu wiederholen. Einmal mehr lasse diese „Aktualisierung der Materie“, die nicht zuletzt von leichten Inkongruenzen… …. Cerquiglini-Toulet, B. Palmer) vermutet wurde. Wie angedeutet, vermögen auch andere Figuren das auf diese Weise „fragmentierte“ Ich (R. Fajen) und so möglicherweise…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Regina Toepfer/Gyburg Radke-Uhlmann (Hgg.): Tragik vor der Moderne. Literaturwissenschaftliche Analysen, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2015 (Studien zu Literatur und Erkenntnis 6), 354 S.

    Jun.-Prof. Dr. Sophie Marshall
    …, selbstverschuldet oder schicksalsbestimmt – je spezifisch tragisch (vgl. S. 9, 10, 12, 13, 21, 287–289 u.ö.); selbstbewusst wird diese ‚Pluralität‘ gegen ‚unnötige… …gegenüber der Tragikdefinition als dialektischer Modalität (s.o.) beruht auf der Annahme, diese sei eine ‚rein neuzeitliche‘ Bestimmung, wie sie nicht müde… …Faktum dar (S. 12) und suggerieren, dass diese Erkenntnis „neuere[r] Beiträge“ (S. 10) – gemeint ist die Schmitt-Schule4 – den ‚älteren Standpunkt‘… …wirkungsästhetisch herausragende Unglücksmotivierung in Tragödien verwendet, als einen vermeidbaren, selbstverschuldeten Fehler und erklärt diese aristotelische… …gibt es ja schon eine hinreichende Bezeichnung – nämlich eben diese; sie etwa im Sinne von Senecas Affekt- oder Boethius’ Fortuna-Theorie zu… …‚Notwendigkeit‘. Diese sind für das Tragikverständnis Schillers und Schellings von Bedeutung; Schmitts Ziel ist es, sie für die Antike zu bestimmen, um jenes…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Friedrich Michael Dimpel/Hans Rudolf Velten (Hgg.): Techniken der Sympathiesteuerung in Erzähltexten der Vormoderne. Potentiale und Probleme, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2016 (Studien zur historischen Poetik 23), 297 Seiten.

    Nina Scheibel
    …Sympathie, um tragödienspezifische Affekte wie Mitleid hervorzurufen, sondern diese führten vice versa auch zu einer Verstärkung der Sympathie mit einer Figur… …aufrechterhalten würden. Diese „Dynamik von Innenperspektive, Angstschilderung, impliziter Aufforderung zu empathischen Reaktionen der RezipientInnen und… …Figurenperspektive führe rezeptionsseitig dazu, dass zwar eine Bindung zu der Figur entstehe, diese aber durch die Zurückhaltung des Erzählers zugleich auf Distanz… …nach der Sympathiesteuerung und Rezeptionslenkung seien im Hinblick auf Gerechtigkeit dabei vor allem deshalb zentral, weil diese sowohl in den Texten… …etwa die „Bewältigung von Schwierigkeiten“ (S. 239). Diese wie auch eine Reihe von ordo-Verstößen (Überschreiten von Standesgrenzen, Ignoranz gegenüber… …Annahme eines auch diese Gattung auszeichnenden Interaktionsverhältnisses zwischen Text und Rezipient, das sich insbesondere in narrativen Verfahren im… …Verfahren werde auch die Erzählinstanz als solche zum Gegenstand einer positiven Sympathiesteuerung, sofern diese Schwierigkeiten bewältige und dabei stets in… …Titelblatt und Holzschnitte die Funktion, die Alterität des Fremden nicht nur darzustellen, sondern diese zugleich als „Verkehrung der eigenen Ordnung“ (S… …langfristigen Sympathieeinstellungen, auch wenn diese für die Lyrikrezeption nichtsdestoweniger relevant wären. Dementsprechend konstatiert sie abschließend, dass…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Laura Sonja Wamhoff: Isländische Erinnerungskultur 1100–1300. Altnordische Historiographie und kulturelles Gedächtnis, Narr Francke Attempto Verlag, Tübingen 2016 (Beiträge zur Nordischen Philologie 57; zugleich Diss. Kiel 2015).

    Lea Baumgarten
    …sie dabei in der Feststellung, dass diese sich durch ein besonderes Maß an Vergangenheitsorientierung auszeichnet, da es kaum einen überlieferten Text… …diese aus verschiedenen Regionalgeschichten kompiliert wurde, denen es zu- 146 Buchbesprechungen nächst um die Konstitution einer „familienzentrierten“… …„Landnámabók“ externalisierten Erinnerungen zu einem die kollektive isländische Identität fundierenden Gründungsmythos geworden. Diese Entwicklung zeichnet… …vorführen, dass in der „Landnámabók“ eine Aktualisierung der fundierenden Erinnerungen der „Ynglinga saga“ vorgenommen wird, wodurch diese „mit einem neuen… …definiert“ (S. 226), und schließt: „Mit der Íb. rekonstruiert Ari eine kollektive isländische Identität, indem er bestehende Erinnerungen aufgreift, diese… …Isländer, nicht lokale oder personale Identitäten konzentriert sei] zusammenhäng[e]“ (S. 163). Sie bezieht sich hier auf einen Artikel Hermanns, in dem diese… …„Landnámabók“ unterschiedliche ‚Erinnerungsinteressen‘ und Fundierungsbedürfnisse zugrunde liegen und diese Tatsache von den mittelalterlichen Rezipienten 3… …Entwicklung isländischer Geschichtsschreibung. Sie arbeitet heraus, inwiefern diese als eine Art ‚hypoleptischer Diskurs‘ der Aushandlung von… …durch ‚Distinktion‘ nach außen […], sondern durch ‚Integration‘ herzustellen versucht“ (S. 174). Diese ‚Integration‘ habe „am besten durch eine… …Voraussetzung abhängig machten, dass diese „sich ebenfalls kritisch der Suche nach Identität annahm[en]“ (S. 175), wird sich kaum eindeutig beweisen lassen. Im…
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