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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Erzählen, Erzähler, Erzählbrüche: Rudolfs von Ems „Barlaam und Josaphat“ als narratologisches Faszinosum

    Mathias Herweg
    …Makedone. Dieser Beitrag nimmt den prominentesten deutschsprachigen Stoffzeugen in den Fokus: Rudolfs von Ems um 1220 entstandenen, bis ins 15. Jahrhundert… …kommentierend-digredierenden Passagen ins Fließen, sofern der Erzähler markiert aus dem Erzählen heraustritt. In Rudolfs „Josaphat“ sind dies zuvörderst diese: 34 Zum hier… …Rudolfs persona buchstäblich ins Wort fällt: Sie beendet die Figurenrede und beginnt den schon erwähnten allegorischen Rollendialog mit dem herze[n] (vgl… …Ansprache an die carissime donne im Publikum ähnlich ins Apologetische und Poetologische wendet wie gut 120 Jahre früher schon Rudolf: Dicono adunque alquanti…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Entscheiden im Spannungsfeld von Routine und Unberechenbarkeit

    Bruno Quast
    …und was falsch ist, geraten angesichts von Unberechenbarkeit ihrerseits ins Rutschen. Es bieten sich prinzipiell zwei auf den ersten Blick diametral… …König (Ausübung von miltekeit) und das (kollektive) Entscheiden über die Gewährung. Im Folgenden soll versucht werden, die ins Auge gefasste Episode auf… …Praktik, die Routine königlichen Entscheidens ins Auge, könnte man für diese Praktik im Mittelalter folgende Skriptförmigkeit postulieren: Initiierung eines… …erschließen. Er sieht dem höfisch gebotenen Zwang, dem Geltungsanspruch ins Auge, die Bitte ohne Wenn und Aber zu gewähren. Zugleich sinnt er darauf, die… …Unberechenbarkeit versucht Artus letztlich vergeblich einzudämmen, indem er die Angemessenheit, den höfischen Anstand ins Spiel bringt. Aufgrund der mit dem Anspruch… …praxeologischen Narratologie, die Erzählen als „kulturelle Praxis der Darstellung von Handeln“, aber auch das dem Erzählen zugrundeliegende Handlungswissen ins Auge…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Geronnenes Erzählen. Autotelische Gewalt und Entscheiden im „Rolandslied“ des Pfaffen Konrad

    Susanne Spreckelmeier
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Bekêrâ dich, bekêre. Neue Überlegungen zu Walthers „Reichston“

    Günther Serfas
    …verkörpern, wird schon seit längerem mit Recht bezweifelt. Zum einen, weil sie sich nicht gemeinsam mit der politischen Intention eines Krönungsaufrufs ins… …überhaupt kulminiert“. 5 Damit wird auch die Frage neu aufgeworfen, wann Walther von Österreich ins Reich gekommen ist, um mit seinen politische Sangsprüchen… …für die Datierung des Krönungsappells ins Jahr 1198 und ist bis heute mehrheitlich gültige Meinung. Vgl. Gerhard Hahn: Einleitung, in: Walther von der… …klassischen Datierung von L 9,16 ins Jahr 1201 fest und muss deshalb mangels Alternative eine Festkrönung zum Anlass für Walthers Spruchdichtung im „Reichston“… …Albrecht Hagenlocher: Der guote vride. Idealer Friede in deutscher Literatur bis ins frühe 14. Jahrhundert, Berlin, New York 1992. 38 Mittelhochdeutsches… …eine narrative Funktion. Jetzt werden die zuvor getroffenen Feststellungen darstellend illustriert und schildern die Ereignisse bis ins Jahre 1201, wo…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Tagungsbericht: „Volkssprachige allegorische Minne-Erzählungen in der ersten Person (Allegorical courtly love narratives in the first person)“, 13.–15.12.2017 im Kloster Irsee

    Julia Rüthemann
    …, sondern er suche ins irdische Paradies zurückzukehren und Geschichte in Mythos, Literatur und Kunst zu verwandeln. In dieser Erzählung eines Traums, der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Regina Toepfer/Gyburg Radke-Uhlmann (Hgg.): Tragik vor der Moderne. Literaturwissenschaftliche Analysen, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2015 (Studien zu Literatur und Erkenntnis 6), 354 S.

    Jun.-Prof. Dr. Sophie Marshall
    …Augenöffnend ist Toepfers und Radke-Uhlmanns Darlegung ihres Vorgehens: „1. Wie wird der Sturz des Protagonisten ins Unglück dargestellt, motiviert und gedeutet?… …ins Unglück ist tragisch, wenn er in das Muster irgendeiner Tragikdefinition passt. Da alle Tragikkonzepte zugelassen sind und, falls keines greift, von… …zweite Lesart beschreibt: (ii) Der Sturz des Protagonisten ins Unglück ist immer schon tragisch (und also die Definition von Tragik), es gilt nur… …, wie auch das Weitere zeigt, nahezu jede Motivierungsart, Form und Struktur eines Sturzes ins Unglück – kausal oder final oder dialektisch… …Toepfer allein die von historischen Theoretikern beschriebenen Darstellungsarten vom Sturz ins Unglück, und das seien entweder die finale oder die kausale…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Laura Sonja Wamhoff: Isländische Erinnerungskultur 1100–1300. Altnordische Historiographie und kulturelles Gedächtnis, Narr Francke Attempto Verlag, Tübingen 2016 (Beiträge zur Nordischen Philologie 57; zugleich Diss. Kiel 2015).

    Lea Baumgarten
    …zufolge wird der Übergang aus dem kommunikativen Gedächtnis ins kulturelle Gedächtnis durch Medien gewährleistet. Im Falle der vorliegenden Untersuchung…
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