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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Wigamur. Kritische Edition – Übersetzung – Kommentar

    Gerhard Wolf
    …Hans Ried hat sich jedoch der anonyme Schreiber nicht um eine einheitliche Sprache und Orthografie bemüht, sondern er mischt unreflektiert… …Gustav Büschings 1 und der zweiten Danielle Buschingers 2 vergingen fast 180 Jahre. Die Editionsphilologie stand immer vor dem Problem, entweder eine mehr… …Textes, den es so nie gegeben hat, eine behutsame Normalisierung des Textbestands von W der einzig gangbare Weg ist, um ein Werk seinem Schattendasein zu… …Namensschreibungen dient der Lesbarkeit der Edition. Eine solche Arbeit erfordert viel Präzision, Sorgfalt und kritische Reflexion, weil ja bekanntlich schon das… …, normalisiert Busch nicht danach, sondern orientiert sich trotzdem an dem Lautstand von W (vgl. v. 1036 dise: Hs. M disiu; v. 5001 dise: Hs. S. disiu). Eine… …gravierende editorische Entscheidung stellt die häufige Ergänzung von apokopierten oder synkopierten e dar, die eine Ausnahme (S. 18) zur Regel erhebt und so… …Grammatik der Handschrift und Konjekturen der älteren Forschung. Über- 128 Buchbesprechungen haupt bietet der Stellenkommentar eine Vielzahl auch für… …3. angeführten Stellen) einen zusätzlichen Kommentar oder eine Begründung für die getroffene Entscheidung erhofft hätte. Die Arbeit Buschs bietet… …schließlich erstmals eine vollständige Übersetzung in die Sprache der Gegenwart, die deswegen eine große Herausforderung darstellt, weil es jeweils der… …, die man bei einer derartigen Überlieferungslage prinzipiell gegen eine Übersetzung hegen kann, wird damit der „Wigamur“ auch für den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Susanne Ehrich: Die ,Apokalypse‘ Heinrichs von Hesler in Text und Bild. Traditionen und Themen volkssprachlicher Bibeldichtung und ihre Rezeption im Deutschen Orden

    Jeffrey F. Hamburger
    …; Heinz Peters: ‘Miles Christianus’ oder Falke und Taube: eine ikonographische Skizze, in: Festschrift für Otto von Simson zum 65. Geburtstag, hg. v. Lucius…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Christian Schneider: Hovezuht. Literarische Hofkultur und höfisches Lebensideal um Herzog Albrecht III. von Österreich und Erzbischof Pilgrim II. von Salzburg (1365–1396)

    Rüdiger Schnell
    …Literatur (S. 14). Dem Salzburger Hof – im Unterschied zum Wiener Hof – bescheinigt Schneider folglich eine (klerikal dominierte) Gesellschaftskultur, in der… …sprachliche Aktualisierung der höfischen Wertebegrifflichkeit in den Texten als einen performativen Kommunikationsakt in den Blick zu nehmen, als eine Handlung… …Hofes, in Salzburg präge eine Elite gebildeter Kleriker die Hofgesellschaft. Allerdings werden die detaillierten Angaben über einzelne Mitglieder der… …Mönchs von Salzburg wird vermerkt, dass wohl auch eine weibliche Zuhörerschaft angenommen werden müsse (S. 85ff.), an anderer Stelle die Präsenz von Frauen… …Schneiders Studie bringt eine Fülle von einlässlichen und anregenden Beobachtungen zu einzelnen Textfragmenten (leider wird kein einziger Text als Ganzes… …vorgestellt). Immer wieder ist man bei der Lektüre überrascht von der Subtilität und Stringenz der Argumentation. Insofern lohnt sich eine Lektüre dieser… …von Wien Übersetzung von Cassiodors „Historia ecclesiastica tripartita“, die eine Widmung an Albrecht III. enthält!) jedoch nicht. Überdies wird die… …. Kenntnis der Forschung: Schneider arbeitet mit den mittelalterlichen Texten so, als ob er als erster sich mit ihnen befasse. Eine Auseinandersetzung mit der… …sich in diese Vorstellung von ‚höfisch‘ bei Schneider immer wieder eine ganz andere Semantik: höfisch ist demnach alles, was irgendwie mit dem Hof zu… …aufhielten. Eine spezifisch „höfische Lehre“ jedoch oder eine Lehre für „den höfischen Menschen“ lässt sich in Suchenwirts Gedicht Nr. 40 nicht finden. Für…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Vlastimil Brom (Hg.): Di tutsch kronik von Behem lant. Die gereimte deutsche Übersetzung der alttschechischen Dalimil-Chronik – Rýmovaný nêmecký překlad staročeské Dalimilovy kroniky

    Norbert Richard Wolf
    …. Jahrhundert erwerben. 1 Diese Meldung macht deutlich, dass es sich hier um eine Handschrift eines Texts handelt, der für die tschechische Geschichte und… …Der Werkname „Chronik des Dalimil“ entstand durch eine irrtümliche Zuschreibung an einen Bunzlauer Domherren dieses Namens im 17. Jh. Auch wenn man… …Text, der vermutlich in den ersten Regierungsjahren des Luxemburgers Johann, des Vaters Karls IV, entstanden ist und eine deutliche Abneigung gegen alles… …selber möchte mich an anderer Stelle damit ausführlicher und textanalytisch befassen. Durch eine versgetreue Übersetzung des alttschechischen Textes ins… …Gegenwartsdeutsche liefert Vlastimil Brom auch dem Germanisten, der des Tschechischen kaum mächtig ist, eine hervorragende Arbeitsgrundlage. Die Schreibsprache der… …angepasst. Da dem Ganzen eine CD beiliegt, die sämtliche edierten Texte und ein Faksimilie der deutschen Handschrift enthält, können alle Entscheidungen sehr… …einfach überprüft werden. Mit dieser Edition liefert Vlastimil Brom eine sehr gute Textgrundlage für sprach-, literatur- und kulturgeschichtliche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Felix Mundt: Beatus Rhenanus Rerum Germanicarum libri tres (1531)

    Erich Kleinschmidt
    …eine grundlegende Lesbarkeit wieder herzustellen, kann insgesamt als gelungen betrachtet werden. Die Vor- und Frühgeschichte Deutschlands, zu deren… …imaginierte1 Plattform für eine Landeskunde Deutschlands, deren ‚altgermanische‘ Grenzkartierung ein dabei wesentlich mit zu klärendes Problem darstellte. Beatus… …zuletzt auch eine kulturell interessierte und lebenspragmatisch mobilisierte Philologie problemlos verbinden lassen. Anstoß und Rahmung hatte Conrad Celtis… …Beatus Rhenanus sind in Ansatz und Leistung bisher (trotz einer im Vergleich zu anderen Humanisten ganz passablen Forschungslage) für eine substantielle… …Auseinandersetzung unterschätzt worden. Eine wissenschaftlich wirklich erschöpfende Aufarbeitung und Würdigung unterblieb – nicht zuletzt auch durch die Sprachschranke… …registrierend als dass eine substantielle Auseinandersetzung erfolgte. Die Zugänglichkeit des nur in fünf alten Drucken (zu ihnen vgl. S. 1–5) des 16. (Basel 1531… …und 1561) und 17. Jh.s (Straßburg 1610 und 1670) sowie als letztes eine vom Ulmer Juristen Jakob Otto um nachgetragene Literatur adnotierte Fassung im… …realisierte 12 , spielte zwar auch eine Rolle, aber kaum die zentrale, denn gerade das Fehlen einer größeren Auflagenzahl verweist auf den begrenzten… …, aber er blieb letztlich eine ‚Schattenfigur‘ in der Geschichte der Historiographie, die andere Wege ging und ihn weitgehend vergaß. Nur die elsässischen… …des Schlettstädter Humanisten illustriert und entbindet aber eine Diskursordnung anderer Art als die uns geläufigen Ordnungen. Sprache und Literatur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Kanzleisprache – ein mehrdimensionales Phänomen. Tagungsband für Prof. PhDr. Zdenêk Masařík, DrSc., zum 80. Geburtstag, hg. v. Andrea Moshövel und Libuše Spáčilová

    Rudolf Bentzinger
    …fordert er eine gründliche syntaktische Analyse, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede gegenüber anderen „Textformen“ feststellen zu können, da… …handschriftlich überlieferten und edierten Urkunden und Stadtbucheintragungen des 14. bis 16. Jahrhunderts (S. 213–223) und kann eine deutliche Zunahme satzwertiger…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Liste eingesandter Bücher

    …, Tübingen 2010. Wegera, Klaus-Peter; Simone Schultz-Balluff; Nina Bartsch: Mittelhochdeutsch als fremde Sprache. Eine Einführung für das Studium der…
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