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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Zeitschriftenpublikation als ästhetisches Versuchsfeld oder: Ist Kleists "Verlobung" eine Mestize?

    Nicola Kaminski
    …die Schwarzen die Weißen ermordeten, auf der Pflanzung des Hrn. Guillaume von Villeneuve, ein fürchterlicher alter Neger, Namens Congo Hoango. Dieser… …der Schwindsucht litt, pflegte in solchen Fällen die junge Toni, die, wegen ihrer ins Gelbliche gehenden Gesichtsfarbe, zu dieser gräßlichen List… …Der Freimüthige Nr. 60, 25. März 1811, S. 237a–238a. 7 Als eine Zeitangabe wird dieser Nebensatz bemerkenswerterweise ja in der Tat eingeführt: „zu… …„den Schwarzen“ zu gehören. 15 Tonis „ins Gelbliche gehende Gesichtsfarbe“, potentiell Indiz einer eher ‚weißen‘ Provenienz, nimmt sich im Licht dieser… …umstandslos zu dieser Lesart gelangt etwa auch Theisen [Anm. 5], S. 89: „The clear opposition between black and white is suspended by a given third, a median… …Weißen beschrieben.“ Ganz befremdlich, da mit keiner der kurrenten Bedeutungen von ‚Mestize‘ kompatibel, die Spielart dieser ‚Wegerklärungsoperation‘ bei… …man: Es entstand eine Menschenrace, eine Mittelschlacht zwischen Weißen und Schwarzen, von braungelber Farbe; wir nennen sie Mulatten. Dieser Ausdruck… …erzeugt der Europäer den wahren Metis oder Mesticen. Und dieser Ausdruck müßte ausschließlich für diese Spielart gelten. 33 In realistischen Kategorien, ich… …, nicht aber die Figur. 36 Und konfrontiert mit dieser Crux den Leser, 37 der sein einleitend so plakativ affirmiertes „Schwarz-Weiß-Denken“ („als die… …des ausgehenden 18. Jahrhunderts einführt. 36 Daß dieser unvermittelte Wechsel von „Gustav“ zu „August“ nicht als histoire-, sondern als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Germania Litteraria Mediaevalis Francigena (GLMF). Handbuch der deutschen und niederländischen mittelalterlichen Sprache, Formen, Motive, Stoffe und Werke französischer Herkunft (1100-1300), Bd. 5: Höfischer Roman in Vers und Prosa

    Ursula Peters
    …aussagekräftig im Hinblick auf die konzeptionelle wie ästhetisch-artifizielle Nähe der beiden Texte. Gottfrieds Tristanroman erweist sich in dieser Lektüre… …durcheinander gebracht und zu neuen Überlegungen im Bereich des Transfers französischer Vorlagen geführt hat. Schon bei der Dokumentation dieser Grundlagen… …in der neueren mediävistischen Erzählforschung beliebte Oppositionspaar Paradigmatik vs. Syntagmatik bezogen sind. Unter dieser Verständnisprämisse… …. belässt zurecht zunächst die Quellen-Diskussion auf dieser Ebene offener Probleme und stellt vielmehr die sich anschließende vergleichende Betrachtung der… …Kapitel die grundlegenden Informationen über die so komplizierte Relation dieser Text-Trias und verweist auf die offenen Fragen, derer sich die zukünftige… …verschiedenen niederländischen Gauvainromane. Das Ergebnis dieser disziplinären Kooperation ist eine sehr fundierte Erschließung des gesamten Problemspektrums des… …sowohl die deutsche Übertragung dieser Feengeschichte des Amor-Psyche-Typus durch Konrad von Würzburg als auch das niederländische Pendant „Parthonopeus… …Forschung hat dieser deutsche Lancelot-Roman vor allem wegen seiner in der deutschen Literaturszenerie eher ungewöhnlichen Minnekasuistik-Interessen und… …übergreifenden Blick die jeweilige Problemlage und Forschungsdiskussion übersichtlich und abgewogen zu entfalten. Aber aufs Ganze gesehen bietet dieser zuerst…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Svetlana Petrova: Die Interaktion von Tempus und Modus. Studien zur Entwicklungsgeschichte des deutschen Konjunktivs

    Richard Schrodt
    …Verbsystems in diesem Sinn verstehen, sodass die Grundthese dieser Arbeit, die Atemporalität des „präteritalen“ Konjunktivs im Ahd. und Mhd., deutlich belegt… …nur dann sprechen, wenn dieser Konjunktiv tatsächlich einmal Vorzeitigkeitsbedeutung hatte, und das ist weder empirisch erwiesen noch argumentativ… …plausibel. 10 Einige ahd. Belege können auch anders gedeutet werden – das ist bei dieser schwierigen Thematik auch nicht anders zu erwarten. Ich kann hier…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Jan-Dirk Müller: Mediävistische Kulturwissenschaft. Ausgewählte Studien

    Stefan Seeber
    …literarischer Texte. Programmatisch wird dieser Teil des Buches eröffnet mit dem Aufsatz zu den „blinden Stellen gegenwärtiger Diskussion“ (1999). Es werden die… …macht. Etwas allein steht in der Folge die auf Cassirers Mythos-Überlegung fußende Studie zur „Kudrun“ (2004). Die These dieser Studie (die Verabschiedung… …Aufsatz“ 7 von 1984 zur „Halben Birne“. Hier wird das Maere wieder aufgegriffen, ergänzt wird dieser Blick auf die höfischen Verhaltensmuster in der… …Universalbibliothek angefügt „Wissen ohne Subjekt?“ (2003); wie bereits der Neidhart-Beitrag ist auch dieser Text nur exemplarisch aus einer größeren Gruppe thematisch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Andrea Geier, Jan Süselbeck (Hgg.): Konkurrenzen, Konflikte, Kontinuitäten. Generationenfragen in der Literatur seit 1990.

    David-Christopher Assmann
    …literaturwissenschaftlichen Beobachtungen zufolge charakterisiert. Umso mehr ist der konzeptionelle Blick durch Generationenfragen zu begrüßen, verspricht dieser doch neue… …Generationenabfolge in der DDR. Hinzu kommen Beiträge, die ihr Verständnis von Generationen nicht explizieren. Nicht zuletzt aufgrund dieser Vielfalt ist es überaus… …selbst ihnen gegenüber sieht“ (S. 10). Vor dem Hintergrund dieser Einsicht lassen sich auch zwei Spezifika des Sammelbands erklären. Zum einen kommen… …Zusammenhang gebracht wird. Dass das zu kurz gegriffen ist, möchte Heinz Drügh mit Verweis auf die literarische Tradition dieser popliterarischen Texte zeigen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2011

    Walter Benjamin: Einbahnstraße, hg. v. Detlev Schöttker unter Mitarbeit v. Steffen Haug (= Werke und Nachlaß. Kritische Gesamtausgabe, hg. v. Christoph Gödde u. Henri Lonitz, Bd. 8); Siegfried Kracauer: Straßen in Berlin und anderswo. Erweiterte Ausgabe, mit einem Nachwort hg. v. Reimar Klein

    Eva Axer
    …, Gegenstände, Figuren und Erfahrungen zu fassen, die zwischenzeitlich längst verblichen sind. Ein Bewusstsein von der raschen Vergänglichkeit dieser Welten… …gewissen Rätselhaftigkeit. Dieser nicht selten auch problematische Verzicht auf Eindeutigkeit oder klare Ausleuchtung der Dinge ist freilich Programm. Er… …Ausgaben und kritischen Editionen, die für die Forschung gewiss einen Segen darstellen, dieser einst intendierten Wirkmächtigkeit der 10 In den „Gesammelten… …Schriften“, wo die meisten dieser Texte unter der Rubrik „Denkbilder“ in Band IV. 1 versammelt sind, ist weitgehend die Gruppenbildung und Betitelung der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    "Der ganze Begriff des speculativsten Theils der Kunst". Über die "Juno Ludovisi" in Schillers "Briefen über die ästhetische Erziehung"

    Bernd Witte
    …gestern habe ich einen kolossalen Junokopf in dem Zimmer oder vielmehr nur den Vordertheil, die Maske davon. Es war dieser meine erste Liebschafft in Rom… …und nun besitz ich diesen Wunsch.“ 7 Aus dieser Zeit gibt es eine Zeichnung von Johann Heinrich Tischbein, in dessen Apartment am Corso Goethe in Rom… …Zeichnung nach dieser Maske“ 12 6 Im Brief vom 13.–20.1.1787 schreibt Goethe an den Herzog Carl August: „Das wichtigste, woran ich nun mein Auge und meinen… …Geist übe sind die Style der verschiednen Völcker des Alterthums und die Epochen dieser Style in sich, wozu Winckelmanns Geschichte der Kunst ein treuer… …Ideal der klassischen Ästhetik auf der Anschauung des schönen menschlichen Körpers beruht, wie er in der bildenden Kunst sich darstellt. Mit dieser… …Zur dieser Problematik, die hier nicht weiter ausgeführt werden kann, vgl. Verf.: Bilder und Texte. Über die Urszene der Visualität, das Bilderverbot…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Die Gesellschaft von St. Jago oder: Beitrag zu der Frage, weshalb Kleists "Erdbeben"-Erzählung nicht in Lissabon spielt

    Konrad Kirsch
    …Gesellschaft von St. Jago viele an dieser Einschätzung nicht mehr festhalten. 12 So ruft Voltaires Candide angesichts der Zerstörung Lissabons entsetzt aus… …groß, ihre Beziehung als wahre Liebe zu idealisieren. 16 Philipp kommt als Frucht dieser Liebe eine besondere symbolische Bedeutung zu; er verkörpert sie… …„den Klostergarten zum Schauplatze seines vollen Glücks gemacht“ (EiC, 8), was Josephe an dieser Stelle zu einer Verführten macht (vgl. Ellis [Anm. 2], S… …Auch in der Mordszene finden die Zuschreibungen ohne ‚Als-ob‘-Einschränkungen statt: Don Fernando ist „dieser göttliche Held“ (EiC, 41), die Angreifer… …er belässt es nicht dabei, sondern überhöht sie zur Heiligen Familie. Dahinter verbirgt sich der strategische Grund, dass sich vor dieser Folie die… …gemacht hätte“, – als ob in dieser anarchischen Idylle alle Teil der Heiligen Familie geworden wären. Die Szene erinnert an jene Darstellung, nach der im… …Heilige Familie und dem Eindruck, alle wären nun Teil dieser Familie und das Reich Gottes somit realisiert. Durch ihr freundliches Verhalten stützen Don… …Heilige Familie erschlagen und mit ihr die Utopie von „Eden“ vernichten. Um dieser Konstellation willen werden Jeronimo, Josephe und ihr (adoptiertes) Kind… …als Heilige Familie stilisiert und mit Constanze an ihrer Seite ermordet. Denn dieser drastisch in Szene gesetzte Verrat des Christentums an seinen… …der Perspektive der Gesellschaft von St. Jago als Wunsch sehen lässt, sich selbst zu richten. Dass das Erdbeben den Vollzug dieser beiden gewaltsamen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2011

    Lichtenbergs "lab' und Jean Pauls Ideenwürfeln: Assoziationen, Physiologie, Schreiben

    Jens Loescher
    …dieser Vorgang der Seele die Sinnesdaten vorstellt. Dies geschieht erneut über ‚mechanische‘ Wirkungen, oft über eine Zwischeninstanz vermittelt, die… …Buchstabe, aber die Sprache ist uns größtenteils unverständlich. Es gibt auf der Oberfläche dieser Erde eine Menge rundlicher Körper mit einer dicken Wurzel… …dieser Ich? bin ich und der Schreiber nicht einerlei (K1 38)? Wenn unsere Seele ein einfaches Wesen ist, warum liest sie nicht die Veränderung des… …wirken hier schreibproduktiv, weil sich Schreibende mit negativer Stimmung aus dieser befreien wollen und deshalb ästhetische Risiken eingehen, während…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Armin Schulz: Schwieriges Erkennen. Personenidentifizierung in der mittelhochdeutschen Epik

    Andreas Kraß
    …‚Realabstraktionen‘ (Czerwinski) höfischer Tugenden erkannt werden, „als metonymische, präsenzphantasmatische Indices dieser Tugenden begreifen“ (S. 26). Zum anderen… …völlig aus und mache die umständliche Darlegung der augustinischen Zeichentheorie entbehrlich. Dieser beherzten Entscheidung pflichtet man gern bei, wenn… …dieser semiotischen Ebene, seine Identität denjenigen, die mit ihm bestimmte Merkmale gemein haben, auch schon durch seine pure körperliche Präsenz…
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