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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    „Documenta Orthographica“ II – Ein Nachtrag

    Horst Sitta
    …drücken diese Regel so aus: Schreib, wie du sprichst.“ (S. XXX) Das Buch ist konsequent an den Bedürfnissen der Schule orientiert, wobei Schreibanweisungen… …schreiben, das schreibe man mit einem K.‘ Gottsched hat durch diese vermuthlich von ihm selbst erfundne Regel die Orthographie der Unstudirten bis zur… …in Schule und Öffentlichkeit gewannen. Diese Wirksamkeit strebte er auch ganz bewusst und ausdrücklich an, und zwar mit großer Beharrlichkeit und… …Flexibilität. Mit seinen Arbeiten machte er die offizielle Regelung für Schule und Öffentlichkeit handhabbar, wobei er diese Regelung interpretierte… …orthographischen Realitäten bei, die man nicht mehr außer Acht lassen konnte. Je mehr er diese normfestigende Wirksamkeit erlangte, umso mehr traten seine zunächst… …mancher persönliche Brief, der wieder einmal die Menschen hinter den Verfahren erkennen lässt. Und was diese Seite der gan- 59 Horst Sitta zen Geschichte… …sich diese Texte in der Hand von Lehrern – solche Reihen gehören im Grunde in jede (Gymnasial-)Lehrerbibliothek). Großer Dank für das Vorgelegte gebührt… …. Warum eigentlich soll diese schöne Reihe nicht weitergeführt werden? 61…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    Enterbung und Gotteskindschaft. Zur Problematik der Handlungsmotivierung im „Willehalm“ Wolframs von Eschenbach

    Regina Toepfer
    …. (7,27f.) Im Unterschied zu den Folgen der Beziehung zwischen dem Grafensohn und der arabischen Königin lässt Wolfram offen, in welcher Relation diese Liebe… …subsumieren sind, als basale Kategorie des Erzählens gilt. Auf der Handlungs- und Kommentarebene wird diese Verbindung zwischen der Enterbung und dem Krieg… …Sinn zweideutigen Erzählens, Göttingen 1996, S. 25, spezifiziert diese Aussagen für die Motivation des Geschehens: „Wenn im Text die kausalen… …Verknüpfungen der dargestellten Ereignisse nicht expliziert werden, sind diese Verknüpfungen in der erzählten Welt nicht etwa ‚nicht vorhanden‘, sondern… …Ereignisse nach der Wahrscheinlichkeit oder der Notwendigkeit aufeinander folgen. 65 Regina Toepfer Diese Verfahrensweise ist insofern bemerkenswert, als… …Auseinandersetzung mit der Heldenepik verschiedene Methoden entwickelt worden, die Probleme der Handlungsmotivierung lösen und Inkohärenzen erklären sollen. 11 Diese… …entwickelt. Er unterscheidet vier Typen narrativer Motivierung (story motivation, narrator motivation, actional motivation, recipient motivation), bindet diese… …Vaterfigur“, der seine Söhne zu „Objekte[n] väterlicher Willkür“ degradiere, kommentiert dementsprechend Christian Kiening. 16 Diese Einschätzung, die eine… …Wann immer das Handlungsgeschehen nicht einer kausalen Handlungslogik folge, argumentiert Martinez, werde die ‚Motivation von hinten’ spürbar. Diese… …Autors stünden. Diese Art der Motivation, in der das dargestellte Geschehen mit Bezug auf ein geschlossenes Plot-Schema beschrieben wird, nennt er…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    Reimwort- und Tonschemakorrekturen bei Autoren aus der Frühzeit des Minnesangs

    Johannes Rettelbach
    …von B und erklärten Varianten in C zu Überarbeitungen. Diese kanonisierte Lesung griff Günther Schweikle in zahlreichen Veröffentlichungen an, der in… …Fragment“), A („Kleine Heidelberger Liederhandschrift“), B und C –, die dortigen Textzustände doch weit besser zu erklären vermag3 ; und diese Vorstellung… …ihren Autorzuweisungen, oder, noch allgemeiner formuliert, mit ihrer Anordnung bezweckten, und über welche Mittel die Redaktoren verfügten, diese Zwecke… …und B bereitstellt. Ich kann mich daher oft auf Beispiele beschränken. Diese wähle ich möglichst aus Bereichen, die bei Tervooren und Weidemeier und… …Fremde werden lässt. In C steht diese Strophe erst später, es folgt eine Strophe in einem Ton, der sich einzig durch eine Waise des ersten Verses… …reine Reime. Die Herausgeber von MF haben daraus die Folgerung gezogen, wir besäßen diese Lieder nur in überarbeiteter Form und haben in der Konsequenz an… …der Regel ein nicht weiter differenzierter Schreiber oder Redaktor, und diese Verallgemeinerung richtet insofern keinen Schaden an, als alle hier in… …deutlich erkennen, dass diese Kürzung sekundär ist. Die Strophenstruktur erfordert nämlich eine überlange dreigeteilte Langzeile am Ende bzw. eine… …von Ton III in MF. Dass die Strophen BC5 und 8 auf andere Weise variieren, spricht nicht gegen diese Interpretation. Eine abweichende Erklärung gibt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    Ein gemaltes Tagelied des 14. Jahrhunderts? Zur Ikonographie des Wandbilds aus dem Rinegg’schen Domherrenhof in Konstanz

    Christian Nikolaus Opitz
    …auch die Rezeption literarischer Texte und Konzepte in den verschiedenen Bildmedien, lässt sich diese doch „als Verstehenshorizont der Literatur“ 4… …in Frage gestellt. 7 Natürlich 3 Erste Ansätze in diese Richtung gab es schon in den 1970er Jahren, etwa bei Jürgen Kühnel: Der ‚offene Text‘. Beitrag… …. Leonard Forster, Hans Gerd Roloff, Bern, Frankfurt/Main 1976, S. 311–321. Allgemeine Verbreitung fanden diese neuen Herangehensweisen an mittelalterliche… …das Interesse der Forschung von Anfang an stärker auf sich gezogen hat als der recht konventionelle Monatsbilderzyklus. Ich will für diese daher im… …stehenden Begleiter fallen von oben Blumen herab, wobei nicht eindeutig auszumachen ist, ob diese von der Dame herabgeworfen werden oder aber von jenen drei… …Darstellungen des Typus finden sich in der mittelenglischen Buchmalerei des beginnenden 14. Jahrhunderts. 22 Bezeichnenderweise lassen sich für alle diese Werke… …mit ihren Jungfrauen und Fräulein und mit ihren Dienerinnen Platz nahmen und die sie ohne die Hilfe eines Mannes sehr klug verteidigten. […] Diese Burg… …westeuropäischen Beispielen immer wieder Ritter, die bereits in die Burg eingedrungen sind, doch sind diese stets dargestellt, wie sie – entweder in Umarmung mit… …. Diese beiden im Konstanzer Fresko anzutreffenden Motive gehören indes tatsächlich zum Standard der Minneburg-Ikonogra- 30 Herta Wienecke: Konstanzer… …motivischen Konstanten zählen. Dort handelt es sich jedoch stets um blumenwerfende Damen, die auf diese Art ihre Festung verteidigen. Man hat auch tatsächlich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    Emblematik vor der Emblematik? Der frühe Buchdruck als Experimentierfeld er Text-Bild-Beziehungen

    Seraina Plotke
    …Komödien des Terenz zu illustrieren, war bereits in der Handschriftenkultur Brauch; diese Tradition spiegelt sich in den frühen Druckausgaben des Autors… …, sowie eine Elegie auf die Jungfrau Maria. Diese Ausgestaltung des lateinischen Drucks hat ihre beinahe vollständige Entsprechung in der… …, aber nicht muss. Diese verallgemeinernde Struktur zeigt sich in allen fünfzehn Kapiteln des lateinischen Drucks, selbst dort, wo der Bezug zur… …rechten Glauben an Christus mit Sünde. Jesus selbst bezeichnet diese als falsche Heilsverkünder.“ 134 Emblematik vor der Emblematik? Abbildung 3 135 Seraina… …, sondern auch noch in der frühen Neuzeit in diversen Typen und zahlreichen Exemplaren kursierten 29 , findet sich nicht nur diese Deutung, sondern auch die… …Unwesen treibt, aufsucht und vertreibt, kann diese Verknüpfung aber auch vollständig weggelassen werden, und es ergibt sich trotzdem ein sinnvolles Ganzes… …taub gegen das Brüllen des Löwen, zerschlage die Kehle des Drachen, der die Elenden täuscht durch seine Kunst.“ 27 Diese Kapitelüberschrift lässt sich… …Text-Bild-Verbindungen in der lateinischen „Vita Beati“ legen die Frage nahe, ob diese Kompositionen der Emblematik zugerechnet werden dürfen, es sich bei diesem Druck… …that many epigrams in the Greek Anthology written for statues are emblems in all but name. 32 Diese Begrifflichkeit bringt es mit sich, dass Praz das… …Sinne eines statistischen Durchschnitts“ 40 zeigt. Diese Normalform des Emblems charakterisiert Scholz wie folgt: [D]as in diesem Sinne normale Emblem hat…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    Gerhard Kettmann: Wittenberg – Sprache und Kultur in der Reformationszeit. Kleine Schriften, hg. v. Rudolf Große. Peter Lang, Frankfurt a.M. 2008, 213 Seiten.

    Werner Besch
    …Schriftsprache. Es ist ein Glücksfall, dass Gerhard Kettmann uns so gründlich und facettenreich diese sprachhistorisch wirkmächtige Region schreib- und… …die neuhochdeutsche Spracheinigung nun schon gar nicht mehr zu. Bonn Werner Besch † Gerhard Kettmann war es nicht mehr vergönnt, diese Würdigung seines…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    Wege und Irrwege der mittelalterlichen Textausgaben. Ausgewählte Aufsätze, hg. unter Mitarbeit von Richard Louis Hotchkiss

    Heinrich Beck
    …Altdeutschen Textbibliothek (1933ff.) Diese Weiterführung der Sehrt/Starck-Edition war durchaus verbunden mit einer neuen Quellenzuwendung. In Zusammenarbeit der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    Sprichwort und Sentenz im narrativen Kontext. Ein Beitrag zur Poetik des höfischen Romans

    Ricarda Bauschke
    …einer verbindlichen Kommunikationssituation. Für den höfischen Roman schließlich zeigt Reuvekamp, wie sich diese seit der Antike etablierten… …Menschen an Gott wird auf die Bindung der Ehefrau zum Ehemann übertragen. Diese interdiskursive Gestaltungsstrategie Hartmanns nimmt dann Wolfram im… …bereits geleisteter Literarisierung auf, ohne dass diese beantwortet werden könnte. Durch die bewusste und auf methodisch sichere Füße gestellte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    Oswald von Wolkenstein. Die Lieder

    Karl-Heinz Göttert
    …bei den Trinkliedern eher nebenbei die Frage der Textverständlichkeit bei einem Kanon angesprochen wird und eigentlich zu spät für diese Ausführungen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    Rüdiger Schnell (Hg.): Konversationskultur in der Vormoderne. Geschlechter im geselligen Gespräch

    Anja Becker
    …Leipzig 1895]. 2 Diese ‚Federführung‘ ist auch ganz konkret zu verstehen: Von den zehn Beiträgen des Sammelbandes stammen vier Aufsätze sowie die Einleitung… …‚Zusammenlebens‘ […] hin zum modernen Wortverständnis [...] sich in der französischen Literatur des 17. Jahrhunderts“ vollziehe (S. 75–76). Die Autorin weist diese… …es in dieser Zeit auch in Deutschland eine fazete Geselligkeitspraxis gegeben habe. Diese sei jedoch in andere Funktionszusammenhänge und…
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