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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Das genetische Opfer. Biologie, Theologie und Ästhetik in Storms „Carsten Curator“

    Maximilian Bergengruen
    …Heinrich von der Großstadt überhaupt nicht mehr lösen, nicht einmal, trotz gegenteiliger Ankündigung, an „Weihnachten“. (484) Wie Heinrichs Großvater… …zurückgetreten“ (489) sieht. Zu dieser Beobachtung später mehr. Der Grund für die hohe Ähnlichkeit in Sachen Schönheit vor dem Eintritt ins Erwachsenenalter könnte… …„Handel mit gestrickten Wollwaren“. (456) Von Carstens Vater, also Heinrichs Großvater, heißt es, dass von ihm „nicht viel mehr zu sagen ist, als daß er ein… …einfacher und sittenstrenger Mann gewesen“ (469f.) sei. Das gilt für seinen Sohn, den Curator, nicht mehr: Über ihn erfährt der Leser, dass er „von etwas… …, dass ihn seine Frau durch ihren anscheinend intendierten Ehebruch zur eigenen Lust angeregt hat; eine Lust, die Carsten nicht mehr als eheliche… …Eigendynamik bekommt, die nicht mehr durch die Sache selbst gedeckt ist. 29 Insofern beweist Storms Äußerung lediglich, dass auch „Carsten Curator“ in… …den Druck gestrichenen, Stelle heißt es von Carsten und seiner Reflexion über sein Verhältnis zu seinem Sohn: Nicht, daß es nicht mehr war wie damals… …– es war das Alles nicht mehr sein! Sein ganzes Leben – nicht er war es mehr, es war ein Andrer, der es lebte; ein Mensch, der durch ihn entstanden… …später für die Druckfassung so zusammengezogen: „Damals hatte er sein Leben selbst gelebt; jetzt tat ein Anderer das; er hatte nichts mehr, das ihm selbst…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2010

    Vermöbelt. Bewegliches und Unbewegliches bei Thomas Bernhard

    Elke Siegel
    …Notwendigste hinaus gesprochen hat Thomas Bernhard, „Korrektur“ Mein Gott, was ist ein Zimmer mehr als ein Tisch, ein Sessel, ein Kasten und ein Bett! Thomas… …Möbeln versucht sich etwa Konrad in Thomas Bernhards „Das Kalkwerk“ mit Macht und Gewalt entgegenzustemmen: „Mein Gott, was ist ein Zimmer mehr als ein… …, das Familienvermächtnis, repräsentieren eine eigenbewegliche und unkontrollierbare Menge; ja, es ist, als ob sich diese Menge nicht mehr zusammenhalten… …lässt unter dem Oberbegriff Möbel, aus dem immer mehr Stücke und Gegenstände werden. Sie bilden einen unendlichen Katalog von Dingen, der seit… …ahnt, da sie ihr Zimmer nicht mehr verlassen kann, eine Zuckerdose. 624 Vermöbelt Ein Interieur, wie es sich aus den Schleppkähnen voller Möbel in… …, die heute gar nicht mehr zu bezahlen wären, mit lauter Erbstücken […]“ 11 im Empire-, Josephini’schen und Biedermeierstil. Der Erzähler denkt weiter… …auf derartige, wie gesagt wird, antik eingerichtete Zimmer nicht mehr denselben großen Wert legte, sich überhaupt meine frühere größte Begeisterung für… …, Nachempfindung, Tod: dies umso mehr im Zusammenhang eines gepflegten Dinners, das auf das nachmittägliche Begräbnis einer gemeinsamen Freundin, Joana, folgt, an… …deren Leichnam der Erzähler sich immer wieder erinnern muss. 13 Das schöne Arrangement kann er nun nicht mehr als Zeichen guten Geschmacks genießen… …stehen; einem Schreiben, das nur selten beschreibt, um so mehr aber den Gang und die Umwege des Denkens und den Zug der Schrift inszeniert. 19 Der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Metropole der Pogrome. Rudolf Lindaus vergessener Istanbul-Roman

    Norbert Mecklenburg
    …Osmanischen Reich wird, so dass die Armenier nicht mehr daran zweifeln, „daß ihre Vernichtung beschlossen sei“ (II 91), und im Jahr darauf eine Bankbesetzung… …In beiden Bereichen verschärfte sich im letzten Viertel des Jahrhunderts das Konfliktpotential immer mehr. Sultan Abdülhamid II. verweigerte ebenso… …. Allerdings bildeten sich kleine Gruppen und – auch ins Ausland reichende – Netze politischer Aktivisten, so die Daschnaken, die mehr nationalistisch, oder die… …Hintschaken (auch: Huntschaken), die mehr sozialistisch orientiert waren. Ihre spektakulären Aktionen und die brutalen staatlichen Reaktionen steigerten sich… …dann sukzessiv immer mehr bis zum dramatischen Höhepunkt im vierten Buch, der Bankbesetzung und ihren Folgen. Zweitens wendet Lindau das bekannte Schema… …Spiero: Rudolf Lindau, Berlin 1909, S. 104. 29 Vgl. Verheij [Anm. 8], S. 79. 231 Norbert Mecklenburg ge sein (vgl. 262) und wird das mehr, als ihm lieb… …erschlagen werden (vgl. II 198) – ein exakt beobachtetes, exemplarisches Detail der Sozialgeschichte Istanbuls, denn seit 1896 bildeten nicht mehr Armenier… …historische Edhem Pascha nicht mehr miterlebt hat – äußerst kompromisslos und einseitig den bis heute fast allein ‚politisch korrekten‘ türkischen Standpunkt… …Autor Rudolf Lindau, der vor hundert Jahren gestorben ist, unser Gedenken. Mehr aber noch verdienen dieses jene Ereignisse, jene massenhaft Getöteten, die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Thomas Manns „Zauberberg“ im Lichte einer unbeachteten Venusberg-Novelle

    Alexander Weber
    …gegensätzlich, dass die Bedingungen der Umwertung die Literaturwissenschaft eigentlich mehr beschäftigen sollten. 6 Die Gründe, warum Heyse ein Stiefkind der… …„Barbarossa“ geht es nicht mehr um solche „wohlgemeinten patriotischen Herzensergüsse, deren Begeisterungssturm stets 10 GW IX, S. 820. 11 Thomas Mann: An… …entkommen. Die Reichweite dieses Zaubers zeigt sich – wie im „Zauberberg“ – dadurch, dass die ganze Schar mehr oder weniger heimlicher Verehrer aus der… …einem Seufzer, der mir noch mehr drollig als tragisch klang, das Licht und legte sich dann in den Lehnstuhl hinter seinem Ladentisch zurück, wobei er die… …Jagdgewehre mit, und seinen großen Neufundländer, der ihm mehr als einmal das Leben gerettet hatte. Wenn mir recht ist, hieß er Sture oder so dergleichen; ich… …Anziehungskraft auf Frauen übertrifft er seine Umgebung. „Geld [hatte er] mehr als er verbrauchen konnte, und die Weiber liefen ihm überall nach, da er von Figur… …und das zum begehrten Objekt wird. Dreht Euch einmal um, Angelo, sagte er [der Kapitän]. Es ist noch etwas hier im Zimmer, was Euch mehr interessiren… …Modernität, das nicht mehr Schöne, wird zum Mittel eines vergeistigten Erkenntnistriebs nach dem Geheimnis des Eros, des Lebens, das zugleich Sterben ist… …ehrlichen Kampf an. Nehmt Eure Waffe, sag’ ich. Wenn ich drei gezählt habe, ist Einer von uns – oder Beide – nicht mehr am Leben. Der Rothe veränderte keine… …[wo Thomas Mann Hauptmann begegnet war] ‚Peeperkorn‘ wurde, tatsächlich schon vor Bozen geistige Konturen gewonnen hatte, lässt sich nicht mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Der Wahnsinn hat Methode. Das ‚Andere der Vernunft‘ in E. T. A. Hoffmanns Erzählung „Das Gelübde“

    Stephanie Catani
    …ignorieren lässt. Diese erfahren nun jedoch – zumindest aus romantischer Sicht – eine radikale Umwertung, verstehen sich nicht mehr als die von Foucault… …habe ich erhalten und bin begierig auf alles was der geniale Mann geschrieb[en] und schreibt. Scharfsinnig mehr als poetisch ist die Erklärung der… …Entsetzliche, Unsühnbare von Xavers Tat einsahen.“ (315) Ein versöhnlicher Ausgang ist am Ende nicht mehr zu denken: Der Entschluss Hermenegildas, fortan als… …Wirkung auf den Leser und fungiert innerhalb der fiktiven Handlung als Handlungsmotor. Damit verweist die Erzählung, und umso mehr erstaunt ihre… …sie im Gegensatz zur fiktionalen Ebene sämtliche Schleier enthüllt und keine Rätsel mehr offen lässt. Der Schleier, der im fiktiven Geschehen… …vorweggenommen, die den „Serapions-Brüdern“ programmatisch eingeschrieben ist und die der Poesie keine Geheimnisse mehr vorenthält: „Nur in der Poesie liege die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2010

    Dinge oder Wie man lyrische Gedichte macht

    Arne Höcker
    …von lyrischem Ich und Außenwelt überhaupt kein Interesse zeigte. Mehr noch schien Benn es zu genießen, sich in kleinbürgerliche Pose zu werfen, sich als… …präsentiert, als Autor, „der mehr aus Zeitungen lernt als aus Philosophien, der dem Journalismus näher steht als der Bibel, dem ein Schlager von Klasse mehr… …der Möblierung des Dichterzimmers, die nicht bloß Auskunft darüber gibt, wie es bei Benn zu Hause aussieht, sondern mehr noch über die konzeptionelle… …Lyrik“, „schlagen mehr an als die Nachricht und den Inhalt, sie 20 Ludwig Völker: Mimesis oder Poiesis? Anmerkungen zum Begriff des ‚lyrischen Ich‘ bei… …stilistischen Figur“: Hier füllt nicht mehr der Mond Busch und Tal wie vor 200 Jahren, beachten Sie, diese schwarze Letter ist bereits ein Kunstprodukt, wir sehen… …hingewiesen: „wo das Wort als Anweisung auf eine Anschauung versagt, wo es auf mehr als einen Weg der Ausbildung einer zunächst vage ansetzenden Vorstellung… …unleserlich, dass selbst der Autor es nicht mehr entziffern kann. Wenn Benn also an diesem Schreibtisch Platz nimmt, sich Raum zum Schreiben schafft und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    Ein gemaltes Tagelied des 14. Jahrhunderts? Zur Ikonographie des Wandbilds aus dem Rinegg’schen Domherrenhof in Konstanz

    Christian Nikolaus Opitz
    …Ursprünglich war es Teil einer umfassenden Wanddekoration, die jedoch mehr oder weniger unmittelbar nach ihrer Entdeckung dem Abbruch des Hauses zum Opfer fiel… …Nikolaus Opitz schen den Medaillons waren Wappenschilde dargestellt, deren heraldische Zeichen und Farben jedoch nicht mehr identifizierbar sind. Weitere… …hin aufzulösen, erscheint daher von vornherein zum Scheitern verurteilt, umso mehr, als es im Licht der jüngeren Forschung fraglich ist, ob eine solch… …sie an; die Dame erwidert den Blick. Geht man nur von den Blicken aus, muss man also feststellen, dass die beiden mehr auf einander konzentriert zu sein… …Himmel, der als Künder des herannahenden Tages die Aufmerksamkeit der Protagonisten auf sich zieht und von den Dichtern mehr oder weniger ausführlich… …dann ein konkretes Ziel gehabt hätten, kann beim gegenwärtigen Erhaltungszustand aber natürlich nicht mehr als bloße Spekulation sein. Auch die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    Oswald von Wolkenstein. Die Lieder

    Karl-Heinz Göttert
    …Klangaufnahmen bespricht, in denen Oswalds Lieder in Annäherungen an die historische Aufführungspraxis präsentiert werden. Man kann noch mehr Lobendes hervorheben…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Periodisierung und Interesse. Die Mitte des 20. Jahrhunderts im Fokus der germanistischen Sprachgeschichtsschreibung

    Thorsten Roelcke
    …zwischen dem Mittel- und dem Neuhochdeutschen hin. Mehr noch als die zeitlichen Grenzen lassen die Merkmale, die im Rahmen dieses Periodisierungsvorschlags… …. 29 Ebd., S. 13. 30 Ein ausschließlich didaktisches und nicht mehr ideologisch oder politisch motiviertes Interesse an der Periodisierung des Deutschen… …eine nicht mehr ständisch gegliederte Gesamtgesellschaft integriert“ werde, und verbindet damit die Einschätzung, dass „die Schriftsprache spätestens… …(mehr oder weniger) unabhängigen Gliederungsbemühens, sondern vielmehr die Übernahme der bekannten Einteilung Scherers dar, die hier lediglich mit neuen… …als vielmehr disjunktiv erscheint der entsprechende Periodenansatz in Wells’ „Sprachgeschichte bis 1945“ 46 : Auch hier findet sich eine mehr oder… …an sprachgeschichtlicher Periodisierung mit Übernahme bzw. Fortführung eines mehr oder weniger bewährten Gliederungskonzeptes anzunehmen ist. 5… …1990 [der] Klärung dieser Problematik wohl keine Bedeutung mehr“ zukomme. 74 Dennoch wird auch hier an dem Ansatz einer neuen Periode um die Mitte des 20…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Mortimers ‚Gothic‘ Vorgänger. Eine potenzielle Quelle für Schillers „Maria Stuart“ in der englischen Schauerliteratur

    Jennifer Driscoll Colosimo
    …Vorgänger An Bord macht Mortimer bald keinen Hehl mehr aus seinen Absichten und Wünschen: [T]he infamous Mortimer no longer deigned to veil his views… …. Eine Leidenschaft, die er nicht mehr verbarg, führte ihn beständig zu mir, und weder der unbegrabne Todte, noch die Trauer, die mein Herz wie meine… …nichts mehr davon ab, Maria seine Leidenschaft zu offenbaren: MORTIMER Er Euch retten und besitzen! Er Euch! Er soll es wagen! Er! Mit mir Muß er auf Tod… …und die Seine nennen, Der muß den Tod beherzt umarmen können. MARIA Er will nichts für mich tun! MORTIMER Nichts mehr von ihm! Was kann er tun, und was… …1786-1795 hat sie dem lesenden Publikum mehr als zwanzig selbst verfasste Romane geliefert, darunter die „Geschichte der Gräfin Thekla von Thurn, oder Scenen…
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