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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Jahresinhaltsverzeichnis 2007

    …urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen Zustimmung des Verlages. Das gilt… …Seite Aufsätze Bergengruen, Maximilian: Der große Mogol oder der Vater der Lügen des Schelmuffsky. Zur Parodie des Reiseberichts und zur Poetik des… …Selbstbezug in der Sangspruchdichtung: Aspekte der Streitkommunikation.................. 38–50 Jacobs, Jürgen: Auswirkungen eines Erdbebens. Zur Katastrophe von… ….................................................. 58–80 Linke, Hansjürgen: Das Theater der Weltgerichtspiele. Tatsachen und Mutmaßungen… …, Vorzeit und die Narrativierung von Geschichte in der „Kaiserchronik“.......................................................... 321–353 Rennecke, Petra… …Glücklichen“............................................ 244–272 Wilczek, Markus: Das Artikulierte und das Inartikulierte. Zum semantischen Wandel der… …Artikulation in der ‚Sattelzeit’................... 198–225 Zimmer, Stefan: Laryngale im Germanischen – zwei Fallstudien ................ 51–57 Diskussion: Besch… …, Werner: ‚Vertikalisierung’ und ‚Leitvarietät’. Terminologie-Probleme im Blick auf die Entstehung der neuhochdeutschen Schriftsprache… …............................................................. 411–419 Sahm, Heike: Neues Licht auf alte Fragen. Die Stellung des Leipziger Fragments in der Überlieferungsgeschichte des „Heliand“… …Barton, Diana Lemke: Reflexion und Inszenierung von Rationalität in der mittelalterlichen Literatur................................................ 420–424…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Zu den Quellen von Veldekes ?Servatius?

    Jan Goossens
    …, Leuven Abstract In der Forschung wird angenommen, die Quelle von Veldekes „Servatius“ sei die sog. Vita, eine gekürzte Fassung der Gesta von ca. 1130. Die… …Zweitquelle die Gesta benutzt, ist durch die Annahme zu ersetzen, dass seine Zweitquelle der Actus war. In the literature it is assumed that the source of… …the assumption that his second source was the Actus. 1. Zur Vita-Überlieferung Der Abschnitt über Veldekes „Servatius“ in der zweiten Auflage des… …„Verfasserlexikons“ ist noch von Ludwig Wolff († 1975) verfasst worden 1 , der allerdings neuere Ergebnisse der niederländischen Forschung, vor allem die Arbeit von… …Petrus C. Boeren 2 , nicht mehr berücksichtigt hat. Für seine Darstellung der Vorlagen stützt sich Wolff auf die Dissertation von Kai Walter. 3 Die Vorlage… …„war laut Walter eine in nicht ganz entsprechender Gestalt überlieferte Fassung der Vita S. Servatii, vielleicht die Vorlage der aus dem Servatiusstift… …wenig problematisierten Vita-Text als Ausgangspunkt für seine Inventarisierung und Deutung der Varianten im ersten Teil der Veldeke-Dichtung. 1 Ludwig… …Walter: Quellenkritische Untersuchungen zum ersten Teil der Servatiuslegende Heinrichs von Veldeke, Diss. Münster 1970 4 Wolff, Schröder [Anm. 1], Sp. 906… …. 1 Jan Goossens Was die Veldeke-Forschung unter der Bezeichnung ‚Vita‘ versteht5 , ist von Gabriele Schieb6 prägnant zusammengefasst worden: „Die… …, klassisch geschulten Autor verfasst, der seine Gelehrsamkeit gerne zur Schau trägt und ausführliche Parenthesen nicht scheut. Petrus C. Boeren7 und Adrianus M…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Das "verstrickte' Gottesurteil. Praktische Überlegungen zur mittelalterlichen "Präsenzkultur'

    Florian Kragl
    …DAS ‚VERSTRICKTE‘ GOTTESURTEIL Praktische Überlegungen zur mittelalterlichen ‚Präsenzkultur‘ von Florian K r a g l , Wien Abstract: Der Beitrag setzt… …an bei der gegenwärtig intensiv geführten zeichentheoretischen Diskussion, die neuerdings einen Fluchtpunkt in dem Begriffspaar von ‚Sinn-‘ und… …‚Präsenzkultur‘ (Gumbrecht) gefunden hat. Ziel ist es, die theoretische Debatte anhand eines konkreten Beispiels zu reflektieren: der Schilderungen von… …Gottesurteilen in der mittelhochdeutschen Literatur. Fokussiert werden dabei die dichotome (?) Natur des Begriffspaars sowie mögliche kulturhistoriographische… …theoretischer Paradigmen nicht nur der altgermanistischen Forschung auf 8 , die – epistemologisch gesehen – als Versuche einer Historisierung… …sprachlich-kognitiver Operationen umschrieben werden können. Grob gesprochen, weist der gemeinsame Fluchtpunkt der verschiedenen Ansätze in Richtung einer historischen… …Relativierung der de Saussure’schen Arbitrarität der Signifikat-Signifikant-Struktur. Ihren terminologischen Niederschlag hat diese epistemologische Komponente… …vor allem im Begriff der ‚Präsenz‘ gefunden. 9 1 Schrift und Gedächtnis. Beiträge zur Archäologie der literarischen Kommunikation, hg. v. Aleida und Jan… …Kiening: Zwischen Körper und Schrift. Texte vor dem Zeitalter der Literatur, Frankfurt/Main 2003 (Fischer-Tb. 15951). 6 Performanz. Zwischen… …. Literaturhistorische Anmerkungen zu Schriftpraxen in der religiösen Literatur des 12. und 13. Jahrhunderts, in: Regeln der Bedeutung. Zur Theorie der Bedeutung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Held in Mönchskleidern oder Mönch im Heldenkostüm? Zur Wahrnehmung Ilsans im "Rosengarten zu Worms"

    Andreas Hammer
    …Figur Ilsans in der Dietrichepik bezieht ihren erzählerischen Reiz im Wesentlichen aus ihrer Ambiguität, die sie zwischen der Sphäre des Klosters und der… …der Dietrichmannen oszillieren lässt. Die verschiedenen „Rosengarten“-Dichtungen realisieren die Überblendung von Mönch und Held über immer wieder… …nicht beherrschbar ist, wird er dagegen außerhalb zunächst nur als Mönch wahrgenommen, der in einer standesbewussten Kriegergesellschaft keinen Platz hat… …spheres without belonging to either is the essence of the figure of Ilsan. Wohl zu den seltsamsten Dichtungen des Mittelalters gehört der „Rosengarten zu… …Worms“. Diese Heldendichtung aus der Mitte des 13. Jahrhunderts erzählt von einem Reihenkampf im Rosengarten der burgundischen Königstochter Kriemhild, bei… …dem Kämpferpaare der Nibelungen und der Dietrichmannen aufeinandertreffen. Inszeniert ist diese Folge von Zweikämpfen als eine Art Schaukampf zum… …Amüsement Kriemhilds, die dadurch die Überlegenheit der Wormser Helden plakativ zur Schau stellen will. Die zwölf herausragendsten Wormser Helden duellieren… …sich nacheinander mit den zwölf besten Helden Dietrichs (den Siegern der Zweikämpfe winkt ein Rosenkranz und ein Kuss Kriemhilds). Der Text endet… …allerdings mit einer desaströsen Niederlage der burgundischen Kämpfer und der kompletten Verwüstung des Rosengartens. Gerade die Vermengung von Elementen… …zweier prominenter Sagentraditionen, nämlich des Personals des „Nibelungenliedes“ mit demjenigen der Dietrichdichtung, die in fast schon parodistischer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Überlegungen zur Problematik bei der Abgrenzung von Situativergänzungen und Situativangaben

    María José Domínguez Vázquez
    …ÜBERLEGUNGEN ZUR PROBLEMATIK BEI DER ABGRENZUNG VON SITUATIVERGÄNZUNGEN UND SITUATIVANGABEN von María José Domínguez V á z q u e z , Santiago de… …Compostela Abstract: Ausgehend von der Engelschen Auffassung der Situativergänzungen wird hier an die Adverbialia mittels neu vorgeschlagener analytischer… …der Unterscheidung zwischen adverbialen Ergänzungen und adverbialen Angaben. Das in diesem Aufsatz Dargestellte kann akzeptiert oder revidiert werden… …, aber der empirische Teil zeigt eindeutige Ergebnisse. This article proposes a new analytic approach to adverbials on the basis of Engel's concept of the… …dieser Studie gehe ich von der Engelschen Auffassung der Situativergänzung 1 aus und stelle die Frage, ob diese Ergänzung subklassifiziert werden sollte… …bzw. ob neuere Ergänzungsarten im Rahmen der Adverbialergänzungen angenommen werden sollten. Methodologisch lehnt sich Engel für die Unterscheidung… …zwischen situativen Ergänzungen und situativen Angaben an das Kriterium der Subklassenspezifik an, und dabei beruft er sich auf die Anapher- und Fragetests… …Pronominalphrase: In ihm befand sich ein Buch; Präpositionaladverb: Darin befand sich ein brauner Briefumschlag; Sonstiges Adverb: (Der Junge wurde in Trier… …geboren.). – Der Junge wohnt da; Nebensatz: Das Mädchen wohnt, wo es so viel Industrie gibt. 2 Situativergänzungen sind immer obligatorisch, und deshalb sind… …meisten Fällen haben die Situativergänzungen räumliche, seltener auch zeitliche Bedeutung. Bisweilen wird die Ansicht 1 Ulrich Engel: Kurze Grammatik der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Emotionsdarstellungen im Mittelalter. Aspekte und Probleme der Referentialität

    Rüdiger Schnell
    …DISKUSSION EMOTIONSDARSTELLUNGEN IM MITTELALTER. Aspekte und Probleme der Referentialität 1 von Rüdiger S c h n e l l , Basel Abstract: Dieser… …Beitrag stellt mögliche Erkenntnisinteressen der historischen Emotionsforschung vor, erörtert überdies die Referentialität literarischer… …Emotionsdarstellungen. Dabei werden drei Relationen thematisiert: visuelle Wahrnehmung und deren Versprachlichung in der Alltagswelt; die Differenz der ‚Zeichensysteme‘… …Körper und Sprache innerhalb von Texten; die Diskursivierung der Beziehung von ‚Innen‘ (Seele, Herz) und ‚Außen‘ (Körper) im Mittelalter überhaupt. This… …Antworten zu entnehmen. Meines Erachtens sollten – zumindest – sieben Wissensinteressen der historischen Emotionsforschung unterschieden werden… …Jahresüberblick verschont uns vor der einfallslos-stereotypen Frage: „Was haben Sie im Moment Ihres Olympiasieges empfunden?“ „Was geht jetzt, kurz nach Ihrer Wahl… …zum Präsidenten, in Ihnen vor?“ „Was haben Sie bei der Überreichung des Filmpreises gefühlt?“ Eine epidemieartige Neugier auf die emotionalen Vorgänge… …der Anderen grassiert. Angesichts dieses aktuellen Befundes drängt sich dem Historiker die Frage auf, seit wann dieses massive Interesse für die Psyche… …der Anderen aufgetreten ist und warum. Denkt man für die 30er/40er Jahre des 20. Jahrhunderts an die Historiker Lucien Febvre und Marc Bloch, so ist… …Beitrag liegt der Vortrag zugrunde, den ich in Münster im Rahmen der Vortragsreihe „Forum Gesellschaftliche Symbolik“ gehalten habe (Januar 2006). 2 Diesen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Disteljäten. Zu Wolframs "Willehalm" 98,18 f.

    Christoph Gerhardt, Ralf Plate
    …MISZELLE DISTELJÄTEN Zu Wolframs „Willehalm“ 98,18 f. von Christoph G e r h a r d t , Ralf P l a t e , Trier Bernhard Schnell zum 65. Geburtstag Der… …eigenwillige Sprach-, Denk- und Erzählstil Wolframs, der durch syntaktisch und lexikalisch ‚krummes Deutsch‘ („Willehalm“ 237,11), ausgefallene Bildlichkeit und… …, die selbst gute Kenner ratlos lassen oder sogar zu krassen Fehldeutungen verleiten können. Dies gilt insbesondere für den „Willehalm“ 1 , der lange… …hinter dem „Parzival“ zurückstand in der Aufmerksamkeit der Forschung, seit den 1960er Jahren aber Gegenstand intensiver editorischer, kommentierender und… …übersetzerischer Bemühungen um Text und Textverständnis geworden ist. Eine prominente Stelle, von der sich Herausgeber, Übersetzer und Interpreten immer wieder… …befragen (auch gegen Festlegungen durch Herausgeberinterpunktion) und die narrative Funktion der betreffenden Stelle zu bedenken; ferner aber auch, wie sich… …., in der eine wichtige Figur in einem paradox erscheinenden Vergleich charakterisiert wird, scheint uns in diesem Sinne ebenfalls näherer Betrachtung… …die gefallenen Helden (93,9 ff.), und beide stellen Überlegungen zur Verteidigung der Stadt an (94,19 f.), deren Belagerung jetzt beginnt: Nû 1 Vgl… …„Willehalm“ 377,4ff., in: ZfdPh 121, 2002, S. 424–432. Zur bislang üblichen Auffassung der Stelle vgl. die maßgebliche Wolfram- Gesamtdarstellung: Joachim Bumke… …Orange auf (97,11ff.). Von der fünften heißt es (98,11–24) 3 : der pflac der künec Halzebier. noch mêr ist ir benennet mier; Amîs und Kordeiz, und der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Erec. Von Hartmann von Aue. Mit einem Abdruck der neuen Wolfenbütteler und Zwettler Erec-Fragmente, hg. v. Albert Leitzmann, fortgef. v. Ludwig Wolff

    Eberhard Nellmann
    …BUCHBESPRECHUNGEN Erec. Von Hartmann von Aue. Mit einem Abdruck der neuen Wolfenbütteler und Zwettler Erec-Fragmente, hg. v. Albert Leitzmann… …, l972, l985). Nun endlich hat Kurt Gärtner in der ATB eine verbesserte „Erec“-Ausgabe vorgelegt. Wer eine gründliche Revision des Textes, eine stärkere… …Orientierung an der Ambraser Hs. (A) erwartet hatte, wird zu Recht enttäuscht sein: Gärtner hat nur sehr zurückhaltend geändert und eine „stärkere… …Berücksichtigung des Wortlauts der Überlieferung“ erst für die nächste Auflage in Aussicht gestellt (S. VII, vgl. auch S. XXVII). Umso radikaler ist er mit den l978… …suggeriert, die beiden Versionen hätten etwas miteinander zu tun und Hartmann sei der Bearbeiter, vielleicht gar der Verfasser von W I/W II gewesen. Gärtner… …hat diese Hypothesen (die schon damals sehr unsicher waren) ohne viel Herumreden beerdigt: Sie können durch den Neufund der Zwettler Fragmente als… …erledigt gelten. 1 W I und W II werden nun aus der unglücklichen Liaison mit Hartmanns Text befreit und separat im Anhang abgedruckt. Hinzugefügt sind die… …neuen Fragmente aus Zwettl. Damit sind nun sämtliche Reste des sog. „Mitteldeutschen Erec“ an einer Stelle zugänglich und stehen der dringend notwendigen… …weiteren Forschung bequem zur Verfügung. Hier liegt, soweit ich sehe, der Hauptgewinn der neuen Ausgabe. Ehe ich näher darauf eingehe, sollen die wenigen… …Korrekturen, die von den Rezensenten der Vorgängerausgabe angeregt worden waren (hierher gehört z.B. eine Reihe von Namen in der Liste der Artusritter) 2 ; zum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Wolfram von Eschenbach, Titurel. Mit der gesamten Parallel?berlieferung des ?J?ngeren Titurel?. Kritisch hg., ?bers. und komm. v. Joachim Bumke

    Bernd Schirok
    …Buchbesprechungen Wolfram von Eschenbach, Titurel. Mit der gesamten Parallelüberlieferung des „Jüngeren Titurel“. Kritisch hg., übers. und komm. v… …Geschichte der Gralfamilie) die Entstehung der Liebe zwischen Sigune und Schionatulander, die zweite skizziert den Gewinn und Verlust der mit einer Inschrift… …aneinander an, die zweite endet mit Schionatulanders Aufbruch zur Suche nach der Leine, reicht also nicht bis zu seinem Tod, den die erste „Parzival“-Szene… …Strophen aus der ersten Partie: H überliefert geschlossen den Beginn (68 Strophen), M auf drei nicht aneinander anschließenden Einzelblättern, von denen die… …Textbereichen1 divergieren die Hss. im Wortlaut, im Strophenbestand und in der Strophenreihenfolge. H und/oder M überliefern elf Strophen, die nicht in G enthalten… …reimlosen Anverse 1 und 2 jeder Strophe mit Zäsurreimen versieht. Der JT, der im Mittelalter und bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Werk Wolframs galt… …(11 Hss., ein Druck, 46 Fragmente). Davon enthalten 9 Hss., der Druck und 9 Fragmente die ÄT- Partien. Die Überlieferungsträger „lassen sich zwei… …dreißig Titurelen / hab ich gesehn, der kheiner nit was rechte (Str. 142). 8 1 Lediglich elf Strophen sind in allen drei Hss. überliefert, in M allerdings… …. Thomas Neukirchen: Die ganze aventiure und ihre lere. Der „Jüngere Titurel“ Albrechts als Kritik und Vervollkommnung des „Parzival“ Wolframs von Eschenbach… …, Heidelberg 2006 (Beihefte zum Euphorion 52). 4 Dazu Volker Mertens: Wolfram als Rolle und Vorstellung. Zur Poetologie der Authentizität im „Jüngeren Titurel“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Mai und Beaflor, hg., übersetzt, kommentiert und mit einer Einleitung v. Albrecht Classen, Peter Lang, Frankfurt/Main u.a. 2006 (Beihefte zur Mediaevistik 6), xxxix und 500 Seiten

    Christian Kiening
    …zustande. Von einer seit 2002 für die ATB vorbereiteten und bei der Berliner Akademie gemeldeten Ausgabe hatte der Herausgeber der vorliegenden keine… …einem „vorsichtigen Verfahren“ der Textkritik unternommen, folgt aber im Ganzen den normalisierenden und kompilierenden Gepflogenheiten der Zeit. Dass… …eine Neuausgabe ein gewisses Interesse beanspruchen darf, liegt aufgrund der Forschungen der letzten Jahre nahe: Unter neuen kulturanthropologischen und… …wiederum einem solchen Unternehmen editorisch relativ enge Grenzen gesetzt sind, ergibt sich aus der Überlieferungslage: Von den beiden erhaltenen… …, welche den Cgm 54 aufgrund von Blattverlust beeinträchtigt haben. Ein Editor hat also, will er nicht den einheitlichen, aber originalfernen Text der… …späteren Handschrift mit- 36 Joachim Heinzle: Einleitung, in: Wolfram-Studien 12, 1992 (= Probleme der Parzival-Philologie. Marburger Kolloquium 1990), S. 7… …f., hier S. 8. 37 Hinzu kommen noch Heinzles Kommentar 1972 [Anm. 12] und der von ihm herausgegebene Band mit den Handschriftenabbildungen [Anm. 31]… …. 124 Buchbesprechungen teilen, keine andere Wahl, als die Münchner Handschrift zugrunde zu legen und die Lücken aus der Fuldaer zu ergänzen. Das ist es… …erfolgt so, dass der Herausgeber „dem Original absoluten Vorrang ein[räumt]“ (S. xxxiii); er nimmt also nur die üblichen Veränderungen vor: Auflösung von… …aufbereitete Transkription. Es gibt keinen Apparat, Besonderheiten der Handschriften werden nur punktuell, substantielle Abweichungen von Vollmer/Pfeiffer sehr…
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