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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Zu den Quellen von Veldekes „Servatius“

    Jan Goossens
    …, Leuven Abstract In der Forschung wird angenommen, die Quelle von Veldekes „Servatius“ sei die sog. Vita, eine gekürzte Fassung der Gesta von ca. 1130. Die… …„war laut Walter eine in nicht ganz entsprechender Gestalt überlieferte Fassung der Vita S. Servatii, vielleicht die Vorlage der aus dem Servatiusstift… …nicht einheitlich. Friedrich Wilhelm9 gliederte die ‚Handschriftenmasse‘ in zwei Gruppen, eine bayerische und eine niederländische. Die erste, die weniger… …Kapitel (55) enthält, galt als die offizielle Lesung des Servatiusstifts. Boeren stellt neben diese beiden Versionen noch eine dritte, die er „franco-belge“… …nennt. 10 Sie ist mit 68 Kapiteln, drei mehr als die niederländische, die längste. Koldeweij11 erstellt eine Liste der 66 Gesta- Handschriften und… …Vita-Handschriften. Die Gesta ihrerseits sind eine gründliche Überarbeitung des „Actus Sancti Servatii“, der zwischen etwa 1066 und 1088 von einem französischen Mönch… …unsere Zwecke keine Bedeutung. Eine Übersicht über die Entwicklung der Legende, die mit den summarischen Angaben in der „Historia Francorum“ und dem „Liber… …Trierer Kloster S. Maximin (2. Hälfte des 13. Jahrhunderts) herausgegeben (T), allerdings auf eine sehr besondere Art. Der größere Teil, nämlich jener, der… …der richtigen Reihenfolge zu lesen, die Hinweise über diese Reihenfolge auf S. 278 im Auge behalten. Eine jüngere dritte Vita-Handschrift (ca 1400… …festgestellt, dass die Unterschiede minimal sind und keine Schlüsse im Hinblick auf eine größere oder kleinere Nähe von A oder M zur Veldeke-Fassung erlauben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Figurationen der Melancholie. Spuren Walter Benjamins in W. G. Sebalds „Die Ringe des Saturn“

    Anja Lemke
    …Allegorie-Konzeption, bleibt aber gleichzeitig dort erinnerungstheoretisch hinter den von Benjamin entwickelten Konsequenzen für eine „allegorische Geschichtsschreibung“… …die Konstellation der Stunde regierte“. 2 Eine, wie Sigrid Löffler bemerkt, für das Selbstverständnis des Autors durchaus aufschlussreiche „hochgemute… …ist nicht nur eine grundlose Trauer, die den Autor und seine Figuren in diesem ersten und allen folgenden Texten beherrscht, sondern ein durch die… …: Nach der Natur. Ein Elementargedicht, Nördlingen 1988, S. 76. 3 Sigrid Löffler: „Melancholie ist eine Form des Widerstands“. Über das Saturnische bei W… …dichtesten in seinem dritten Erzähltext, dem 1995 erschienenen Band „Die Ringe des Saturn. Eine englische Wallfahrt“, in dem eine Wanderung durch weitgehend… …Elements in jeder Jahreszeit, sind auch die vier menschlichen Säfte je einer Jahreszeit zu- 5 W. G. Sebald: Die Ringe des Saturn. Eine englische Wallfahrt, 4… …Erscheinungsbild durch eine Disposition zur Trauer, Furcht, Niedergeschlagenheit und Wahnsinn bestimmt bleibt. Jean Starobinski hat in diesem Zusammenhang darauf… …verbinden wird, zeichnet sich ebenfalls durch eine besondere Beziehung zum Hundsstern aus, ist es doch der „Mittagsdämon“, der zur Mittagsstunde, wenn die… …ist dennoch eine Überlappung von theologischen und medizinischen Symptomen im Erscheinungsbild der Melancholie zu beobachten, die die acedia am Ausgang… …nasse Eigenschaften auf sich vereinigt, eine ähnliche Ambivalenz aufweist, wie die Melancholie. Als dem mächtigsten unter den Planeten eignet Saturn…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    „Na also, schreib deine Oden selber, Kanallje!“ Hans Magnus Enzensbergers frühe Elegien

    Christian Schlösser
    …Magnus Enzensberger gab sein literarisches Debüt mit einer neuen Spielart politischer Lyrik, die dem Publikum eine bisher unerhörte Verbindung von… …Stellvertreter-Kriegen (Korea) 1 Helmut Schelsky: Die skeptische Generation. Eine Soziologie der deutschen Jugend, Düsseldorf, Köln 1957, S. 488. Zur Modernisierung… …seit etwa Mitte der 1950er Jahre eine zunehmend auch militärisch definierte Block-Integration zu beobachten, die sich nach dem „Krisenjahr des kalten… …Verteidigungsminister Franz Josef Strauß forderten in diesen Jahren sogar eine Atombewaffnung der Bundeswehr (später der NATO). Vielleicht wird durch diesen… …Erlebnishorizont begreiflich, dass Enzensbergers frühe Totenklagen nicht auf den bisher dominierenden Erinnerungsraum Zweiter Weltkrieg und eine eindeutige Figur… …zurückgreifen, sondern im Gedicht „Erinnerung an den Tod“ mit der Klage um Alkibiades eine Instanz einführen, die je nach historischem Zusammenhang neu… …einer Klage, die eine Mischung aus Mythos und Alltag, hohem Ton und Schnoddrigkeit realisiert. Die Schlussstrophe von „Erinnerung an den Tod“ lautet… …Suhrkamp Verlag war dem Band auf einem Einlegeblatt eine Art Gebrauchsanleitung mit folgendem Text beigegeben: Hans Magnus Enzensberger will seine Gedichte… …verstanden wissen als Inschriften, Plakate, Flugblätter, in eine Mauer geritzt, auf eine Mauer geklebt, vor einer Mauer verteilt; nicht im Raum sollen sie… …mitreflektiert und, auch wenn das Gedicht die Zeichenhaftigkeit der Schrift als eine prekäre, flüchtige versteht („Er ist es, / für den ich dies in den Staub ritze…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Jutta Breyl: Pictura loquens – Poesis tacens. Studien zu Titelbildern und Rahmenkompositionen der erzählenden Literatur des 17. Jahrhunderts. Von Sidneys „Arcadia“ bis Ziglers „Banise“, Harrassowitz, Wiesbaden 2006.

    Herfried Vögel
    …–, und es verweist auf eine Grundfunktion barocker Romantiteleien, die hier freilich nicht – wie gelegentlich sonst in der Forschung – als Ergebnis… …, Autorenporträt einerseits; Titelblatt, Vorrede andererseits), wobei eine typologische Kategorisierung paratextueller Elemente im Sinne Genettes vermieden wird… …Architekturtitel durch eine Szenenillustration. Sie stellt dem Leser die Vermählung des Heldenpaares vor Augen und präsentiert so diesen ‚Staatsroman‘ erstmals als… …hervorgegangen: das ‚Liebespaar am Altar‘. Im dritten Kapitel („‚Argenis‘ und die Folgen“) untersucht Breyl eine Serie von Titelblättern, die das „Bildzeichen“… …„Assenat“ (1670) und Grimmelshausens „Proximus und Lympida“ (1672). Eine – anstelle flammender Herzen – auf dem Altar liegende Bibel, deren Strahlen die sich… …Zesens „Adriatischer Rosemund“ (1645) weist, obwohl zeitgleich und im selben Verlagshaus erschienen, eine gänzlich andere Bildstruktur auf als die… …„Adriatischen Rosemund“ ganz grundsätzlich eine Sonderstellung in der Gattungstradition des historischen Romans. Dem Leser, der es zu entziffern versteht (vgl. S… …des ‚hohen‘ Romans in Deutschland entscheidend voran und schaffen sich in der Rahmenkomposition zugleich ein „Forum [...], das ihnen eine repräsentative… …zum Text, d.h. zum Roman selbst“ (S. 116). Im fünften Kapitel („Variationen zum Thema Liebe“) interpretiert Breyl eine Reihe von Titelbildern zu… …vorstellen. Amor, Venus, Cupido verweisen hier auf eine prekäre Liebesauffassung, die von der Theorie des ‚hohen‘ Romans nicht gedeckt ist. Die Erklärungen der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Harald Haferland, Mündlichkeit, Gedächtnis und Medialität. Heldendichtung im deutschen Mittelalter, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, 480 Seiten

    Heike Sahm
    …diskutiertes, aktuelles Thema auf: Mündlichkeit und Schriftlichkeit – und gibt ihm eine erstaunliche Wendung: Die Heldendichtung des hohen und späten… …Vgl. Jean Leclercq: Les lettres de Guillaumes de Saint-Thierry à Saint Bernard, in: Revue Benedictine 79, 1969, S. 375–391, darin S. 382–391 eine… …, dass als Ursprung mündlicher Tradierung die Kunst des Memorierens anzusprechen sei. Erst auf der Grundlage dieser Tradition hätte sich dann eine Gruppe… …Vermittlung aus dem memorierenden Vortrag und damit medial zu begründen. Eine Zusammenfassung (Kap. 9) schließt die Ausführungen ab. Haferland hinterfragt mit… …erklärt und entsprechend als „Indizienbeweis“ (S. 19) für eine „memorielle Textur“ (S. 15) der Heldendichtung versteht: Die Texte enthielten – in diesem… …, deren Merkmal die Identität der syntaktischen Struktur ist 8 ; die Texte zeichneten sich ferner durch gedrängte Sätze und eine redundante Lexik (S. 91f… …Verfassers: „Diese Ausgangsfassung wird auswendig gelernt und dann nur noch aus dem Gedächtnis abgerufen, ohne daß eine Niederschrift gebraucht wird“ (S. 18)… …. Jahrhundert“ 11 nicht hinreichend berücksichtigt. Auch zum Stoffkreis „Ortnit“/„Wolfdietrich“ scheint eine Entstehungsgeschichte allzu konstruiert, die davon… …Diskussion zu Formelbegriff und Mündlichkeit intensiviert und auf eine ganze Reihe nach wie vor ungeklärter Einzelprobleme aufmerksam gemacht. 12 Sein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Helmut Tervooren, Van der Masen tot op den Rijn. Ein Handbuch zur Geschichte der mittelalterlichen volkssprachlichen Literatur im Raum von Rhein und Maas, Erich Schmidt, Berlin 2006.

    Jens Haustein
    …den methodischen Ansatz deutlich profilierter sein können. Ersterem eigenet eine merkwürdige Sonderstellung in einem sonst dem Gattungs- und gerade… …jeder regionalen Literaturgeschichte des deutschen Mittelalters stellt eine sinnvolle Abgrenzung zum lateinischen Schrifttum dar. Wie anderswo auch ist… …auf Caesarius von Heisterbach, eine eminent wichtige Quelle für das volkssprachliche Erzählen, oder auf Thomas von Kempen, eine zentrale Figur im… …beiläufig aufmerksam: „Eine zweite Entscheidung zur Textauswahl ist leichter zu treffen. Nicht nur Literatur, die im Raum produziert wurde, ist aufgenommen… …. Eine Aufgabe wie diese kann naturgemäß nur partiell gelingen, weil in vielen Bereichen kein entsprechendes Material vorhanden ist oder dieses nicht zum… …Raum nichts Geringes ist. Mit Tervoorens Literaturgeschichte haben wir das erste Mal eine kundige Zusammenschau der Literatur dieses Raumes, die zum… …einen durch die Romania, zum andern durch eine besondere Neigung zur Frömmigkeit geprägt ist und offenbar einen besonderen Schwerpunkt in ihrer… …Knappschen Literaturgeschichte Österreichs eine zweite regionale Literaturgeschichte, die ihr Material ganz anders aufbereiten kann, als es überregionalen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Michael Niehaus, Claudia Öhlschläger (Hgg. ): W. G. Sebald. Politische Archäologie und melancholische Bastelei

    Bettina Mosbach
    …Authentizitäts- und Verunsicherungseffekten spielt. Neben der Fokussierung auf historische und biographische Katastrophen durchzieht Sebalds Texte eine intensive… …. Insgesamt hätte man sich eine konzentriertere Arbeit an den programmatischen Begriffen von „Melancholie“ und „Bastelei“ gewünscht, deren Funktion innerhalb… …Öhlschläger Sebalds literarische Kombinatorik emphatisch auf Benjamins Bild der historischen ‚Konstellation‘ abbildet, betont sie eine unauslotbare ‚Tiefe‘ des… …Band. 311 Buchbesprechungen stimmen sucht, richtet den Blick dagegen auf ihre „Oberfläche“ (S. 173) und verzichtet bewusst auf eine Entfaltung von… …Aussagesubjekt bzw. auf dessen ‚Empfindungsweise‘ hin durchlässig, wobei in Sebalds Texten eine Äquivalenz aller montierten Stimmen durch die topische Gestaltung… …Begründung der Melancholie in „Austerlitz“ durch eine psychologische ersetzt werde, wodurch es zur Selbstaufhebung der sentimentalischen Form in der Fiktion… …entwickelt sie eine „Ästhetik des Vagen“ (S. 128), die durch eine „raffinierte Verschränkung von Realismus- und Unschärfe Effekten“ (S. 139) evoziert werde… …Alexandra Tischel im Hinblick auf „Austerlitz“ vorschlägt, bezweifelt Lethen dabei. Versucht Tischel eine systematische Differenz einzuführen zwischen der… …Bildtheorien – das Verhältnis von Text und Bild als eines der Transkription; „Evidenzeffekte“ würden demnach nicht durch eine auratische Medialität der Bilder… …literarischer „Bastelei“, der ihrem politischen Anspruch eine Grenze setzt. Dagegen betont Anne Fuchs Sebalds prinzipielle Verpflichtung auf einen kritischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Roland Borgards: Poetik des Schmerzes. Physiologie und Literatur von Brockes bis Büchner

    Sven Kramer
    …physische Schmerz immer als ein kulturell geformter erscheint. Sie entwarf eine Kulturtheorie, in der sie die Erzeugung und Auflösung der Wahrnehmung von Welt… …Jurisprudenz. Als Untersuchungszeitraum wählt Borgards das verlängerte 18. Jahrhundert, für dessen Verlauf er eine grundlegende Verschiebung im Wissen über den… …Hand. An einer Interpretation von Goethes Ode „Prometheus“ arbeitet Borgards dieses produktive Element heraus. Für eine Wissensgeschichte des Schmerzes… …sei der Text von „herausragender Bedeutung“ (S. 82). Mit ihm „entsteht eine neue lyrische Form, beginnt ein neues lyrisches Sprechen, beginnt eine neue… …Poetik des Schmerzes“ (S. 104). Sie betrifft auch das außerliterarische Schmerzwissen, denn in ihr „artikuliert sich zugleich eine neue Positionierung des… …Schmerzes“ (S. 104). Für die semiologische Seite des Schmerzwissens mit Bezug auf die Schmerzzeichen kann Borgards eine Entwicklung in drei Stufen zeigen, die… …eingehend argumentiert Borgards, dass er eine Zwischenstellung markiere, indem er zeichentheoretisch am Repräsentationsparadigma festgehalten habe, während er… …Schmerzes ein eigenes Gefühl zu produzieren“ (S. 269). Die Schmerzrede seines Philoktet könne entsprechend als „eine Rhetorik des Schmerzes, die auf die… …Fiktion einer Natursprache des Schmerzes zielt“ (S. 283) gelesen werden: „Die Rhetorik des Schmerzes inszeniert eine Sprache an der Grenze des Schweigens… …. Jahrhunderts etabliert, produziert Schmerzfiktionen und provoziert eine Schmerzenshermeneutik“ (S. 287). Dies zeigt Borgards zum einen an den Debatten um die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Kai Bremer, Fabian Lampart, Jörg Wesche (Hgg.): Schreiben am Schnittpunkt. Poesie und Wissen bei Durs Grünbein

    Stefan Elit
    …erstarrt. 1 Ein Gegenwartsautor als eine Art Midas der Dichtkunst, dazu verdammt, in der von ihm selbst veredelten Welt erhaben zu vereinsamen? So jedenfalls… …. Die Reihe der knapp fünfzehn Einzelbeiträge bildet dabei eine überzeugende Linie der Annäherung: Nach „einführenden Überlegungen“ der Herausgeber zu… …seiner „‚klassizistischen‘ Umorientierung“ (ebd.) nicht zuletzt eine Distanzierung etwa von jeglichem Literaturszenebezug (‚Prenzlauer-Berg-Connection‘… …u.a.) vollzogen hat. Lampart plädiert daher hinsichtlich „Autor und öffentlicher Autorrolle“ überzeugend für eine „Trennung der Perspektiven“. Die… …der öffentlichen Wahrnehmung Grünbeins (erklärter Skopus ist dabei der Zeitraum bis zum frühen Höhepunkt der Büchnerpreisverleihung, eine an sich… …als ‚zugänglich’ erhalten, als sein Werk „Gefahr [lief] durch eine Aura gelehrter 314 Buchbesprechungen Geschlossenheit für die Leser unattraktiv zu… …, dass dem Autor auch in ihrer der ausländischen Literatur generell aufgeschlossenen Heimat in den 1990er Jahren eine umfassende Repräsentativität… …Interesse seit Mitte der 1990er Jahre ebenfalls selbst befördert: Seine Zuwendung zur römischen Antike bedeutete den italienischen Lesern wohl geradezu eine… …Grünbein, Raoul Schrott und Botho Strauß“ (S. 171–190) ist der Aufsatz Torsten Hoffmanns betitelt, der strukturanalog zu Grünbeins Geschichtsdenken eine… …Grünbein wie Strauß zu sein, „eine Legitimation der Dichtung [sc. als überlegener, da integrierender Denk- und Darstellungsform, S. E.] aus den Ergebnissen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Neidhart-Lieder. Texte und Melodien sämtlicher Handschriften und Drucke, hg. v. Ulrich Müller, Ingrid Bennewitz, Franz Viktor Spechtler. Unter Mitarbeit von Annemarie Eder, Ute Evers, Elke Huber u. a. Endredaktion: Ruth Weichselbaumer

    Horst Brunner
    …Beginn von Bd. I erwarten!), eine umfassende Neidhart-Bibliographie und -Diskographie, zusammengestellt von Ruth Weichselbaumer (S. 564–613), schließlich… …der Ausgabe, großenteils aus dem Kreis der Editoren, durch Faksimilia der wichtigsten Hss., durch eine Reihe diplomatischer Textabdrucke, eine… …vorangestellt ist eine Übersicht über die gesamte Überlieferung samt Verweisen auf die wichtigsten früheren Editionen. Darauf folgt eine kurz gefasste Darstellung… …Überlieferung gegeben ist (in R sind zwei Lieder Unica, in C neun, in c 26, in z sechs) – eine Tabelle an, die Aufschluss über die jeweilige Strophenfolge in den… …der 2. Übereinstimmend bezeugt ist in allen Quellen die Strophengruppe I bis VI (lediglich in c ist vor VI noch eine Strophe eingeschoben): Str. I… …; Streit zwischen den beiden dörpern um eine Ingwerwurzel, Str. VI: ihre Rauferei, die der Sänger aber nicht selbst miterlebt hat. Die in c vor Str. VI… …eingeschobene Strophe stellt eine Erweiterung der (hier ebenfalls folgenden) Str. VI dar, die nicht aus der Neidhartperspektive erzählt ist, am Schluss bezieht… …(Verstoßung aus Riuwental). Das erscheint akzeptabel, eine Lücke wie in R ergibt sich hier nicht. Nahe bei R steht auch s. Hier folgt auf die Sechsergruppe… …zunächst eine Strophe (VII, auch in c und d), in der ein getelinc vom Kampfplatz berichtet, die folgenden Strophen VIII bis X entsprechen R N I, II, III –… …auch hier bleibt somit eine Lücke nach Str. VIII (= R N I), die abschließende Str. XI ist eine Trutzstrophe, die in R, A, d nicht zu finden ist, jedoch…
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