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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Heines Geschichtskonstruktion, das „Ende der Kunstperiode“ und das Ende der Kunst

    Jochen Schmidt
    …Zeitlang vertraten. Eine kurze Rückblende mag das ins Gedächtnis rufen. Der mit Goethe in der Zeit der italienischen Reise befreundete Karl Philipp Moritz… …Geschehnisse, die seit 1789 allen vor Augen standen. Nicht von ungefähr hatten die französischen Revolutionäre 1791 Voltaire ins Pantheon überführt. Heine… …alsbald den Schikanen der Zensur aus und zwang ihn, nach Paris ins Exil zu gehen. Doch verstand er unter Emanzipation weit mehr als die Befreiung von einem… …die christliche Religion ins Visier. Die Kampfparole ‚Emanzipation des Fleisches‘, die Heine mit einer gehörigen Portion vitalistischer Verve lanciert… …. Wie doch die Welt so traulich und lieblich Im Römerglas sich wiederspiegelt, Und wie der wogende Mikrokosmus Sonnig hinabfließt ins durstige Herz! Und… …sowie den Befreiungskampf der Menschheit für eine bessere Zukunft proklamiert. Am Ende des Kapitels folgt der Umschlag ins Gegenteil. Heine entwirft nun… …gespenstische Erfahrung, die das eigene Ich entgleiten lässt, betrifft auch die ins Unwirkliche entgleitende Erlebnisfähigkeit. Das Porträt zeigt ja einen… …eines Bildnisses aus längst vergangener Zeit wahrnehmen. Mit dieser ins Obsessive gesteigerten Vision des Epigonentums schließt Heine die „Reise von… …bis ins Nihilistische. Doch inszeniert Heine den Nihilismus keineswegs bloß mit der Miene melancholischen Sinnverlusts, sondern noch lieber… …kombinierender Witz, der so auch alles ins Absurde treibt, eine andere die Karnevalisierung aller Lebensbereiche, die einer entfesselten Subjektivität entspringt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2008

    Das Alte und das Neue: Ambivalenz und Eindeutigkeit in Theodor Fontanes Roman

    Liselotte Grevel
    …ins Gegenteil zu verkehren oder unkenntlich werden zu lassen. So etwa im Gespräch mit dem Unternehmer Gundermann: „Versteht sich, lieber Gundermann. Was… …Czako, die Beantwortung Ihrer Frage hat selbst für einen Anwohner des Stechlin seine Schwierigkeiten. Ins Innere der Natur dringt kein erschaffener Geist… …einzutreten, den er als Ausdruck der Erfahrung von Unmittelbarkeit gegen die künstlerische Perfektion ins Feld führt: So folgte denn ein Quatremains, und als… …Stand etabliert und stabiliert […] fällt ganz anders ins Gewicht als die Frage ‚Quirinal oder Vatikan‘.“ (DS, S. 142) 527 Liselotte Grevel dessen… …Graubündischen –, höher hinauf geht es kaum, Du müßtest Dich denn bis ins Katzlersche verirren. Armgard ist auch schon viel, aber Ermyntrud doch mehr und für den… …einen schweren Regentag in Gastein, so daß der alte Herr nicht ins Freie kam und, statt draußen in den Bergen, in seinem großen Wohnzimmer seinen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Poetischer Realismus in der ‚Maske des Mythos‘: Conrad Ferdinand Meyers „Schuß von der Kanzel“

    Sandra Schwarz
    …schafft Meyer mit Rahel Wertmüller, der Protagonistin im „Schuß von der Kanzel“, eine einzige, symbolisch hochgewachsene Ideal-Figur: „Sie trifft immer ins… …schauernden Gewässer hinaus“ (HKA XI, 83–85). Pfannenstiel selbst zitiert das Jenseits herbei: „Wohin soll ich denn? Ins Grab?“ (S. 79) Daher geht Laumont von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Die widerständige Apostrophe: Göttliche Autorschaft in Rilkes „Sonetten an Orpheus“

    Mark-Georg Dehrmann
    …lautliche, hörbare. Der Baum, das scheinbar identifizierbare Objekt einer äußeren, primär sichtbaren Welt, ist ein Baum im und für das Ohr. Die Versetzung ins… …im Sprechen des Gedichtes selber ergibt. Das deiktische „da“ evoziert selbst das Steigen des Baumes. Und durch den Übergang vom Präteritum ins Präsens… …als den „Singende[n] Gott“ (I 2, V. 9) an, was für die neuzeitliche Mythendeutung nicht unüblich ist. 4 Das Ich bezeugt diesen Gesang und stellt ihn ins… …aufschlussreiche Strategie der Autorität ins Werk. Der Mittler gewinnt in ihr eine bedeutsame Rolle. Die Inspiration sondert ihn von den anderen Menschen ab, da sie… …Struktur der Mittlerschaft, die die Gedichte inhaltlich prägen, ‚ins Leben‘, indem er sich selbst aufspaltet. Er teilt sich in ein empirisches Subjekt, dem… …Quartetten zu den Terzetten. Hier, in den Terzetten nun, wendet sich das Gedicht entschieden ins Gelingen. Es setzt sein performatives Wissen um. In einem… …ins Zukommen. Aber das letzte Kolon reduziert auch noch dies: „Ein Wind“ ist vollends verb- wie subjektlos. Das Sonett inszeniert am Ende das… …des ganzen Zyklus (II 29) stellt diese chiastische Transformation in der Sprache ins Zentrum. Dem „stille[n] Freund“ wird durchgehend angeraten, sich an… …muss selbst erst die Autorität des Gottes konstituieren, dessen Wort es vermittelt. Anders käme sein eigener Gesang nicht ins Recht. 37 In I 26 liefert… …ins Dasein bringen kann, indem er sie in seinem Gedicht fingiert? Bei Hölderlin wendet sich die performative Dimension der Sprache in einer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Die Toten am Tisch: ‚Familienromane‘ nach dem Holocaust

    Mona Körte
    …, sondern betonen als ironische Zitate die Unmöglichkeit eines solchen Szenarios. Schließlich stirbt die Großmutter allein am Tisch: Ich komme ins Zimmer…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Nicht als blau: Zur Frage der poetischen Transzendenz in der Moderne (Baudelaire, Brinkmann, Benn)

    Clemens Pornschlegel
    …Brinkmanns Gedicht freilich nicht ins „hanging on in quiet desperation“. Die melancholisch-englische Verzweiflung behält nicht das letzte Wort. Denn in jenem… …Erlösungsschema springt ins Auge. Das Gedicht stellt zunächst eine Welt vor, charakterisiert durch die Begriffe: Zerstörung, Leere, Staub, Zerstückelung, totes… …herbeizitiert. Das Problem des Reisenden, einen Ausweg aus dem Spiel seiner Enttäuschungen und der Sinnlosigkeit seiner falschen, ins Nirgendwo führenden… …1999, S. 88. – „Es geht darum, die Seele monströs zu machen: wie comprachicos! Stellen Sie sich jemanden vor, der sich Warzen ins Gesicht implantiert und… …„Wollust“ sind die beiden Namen, die Baudelaire gegen eine tyrannische Arbeits- und Produktionsdisziplin ins Feld führt, deren einziger Sinn unter strikt… …denunziert hat: nämlich dem Glauben, der technisch-industrielle Fortschritt führe ganz von selbst ins Glück und in die Freiheit. 24 Das zweite, entscheidende…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Jutta Breyl: Pictura loquens – Poesis tacens. Studien zu Titelbildern und Rahmenkompositionen der erzählenden Literatur des 17. Jahrhunderts. Von Sidneys „Arcadia“ bis Ziglers „Banise“, Harrassowitz, Wiesbaden 2006.

    Herfried Vögel
    …gesondert beschrieben und kommentiert, wobei die (generell) beigegebenen Abbildungen es dem Leser erlauben, Breyls oft bis ins Kleinste gehenden Beobachtungen… …„Grad des Entsprechungsverhältnisses von Bild und Roman“ (S. 12) jeweils gesucht bzw. erreicht wird. Immer wieder verdichten sich so die methodisch ins… …Tradition ausbrechen und selbst traditionsbildende Wirkung erzielen kann; dass die Szenenillustration, die gleichsam „einen ersten Blick ins Innere des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Verletztende Worte – verstümmelte Körper. Zur doppelten Logik spätmittelalterlicher Kurzerzählungen

    Christian Kiening
    …generell durch Schrift möglich ist. Sein lebensweltlicher Vollzug verschiebt sich ins Imaginäre, genau in dieser Verschiebung aber gewinnt der Text eine… …dem Gehängten ein Vierter (bzw. weiterer Dritter) ins Spiel kommt, der seinerseits eine Leerstelle hinterlässt. 25 Die geläufige mimetische Konkurrenz… …erfüllt – allerdings in anderer als der erwartbaren Weise. Der ins Spiel kommende Hauptmann wird ebenso wie der Ehemann als ritter bezeichnet: Er erscheint…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Feindliche Fürsten – hilfreiche Grafen. Anmerkungen zur Personenkonstellation in „Wolfdietrich“ D

    Walter Kofler
    …Fürsten) völlig aus dem Blickfeld: In der Episode über Wolfdietrichs Rückzug ins Kloster (D 2113–2242) treten allein die befreiten Berhtunc-Söhne sowie die… …beiden Grafen aus fürstlicher Abhängigkeit zu Landesherren auf, die zudem verlässlich zum Reich stehen, während die Fürsten ins Zwielicht geraten. Indem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Vom Scheitern der Nützlichkeit. Handlungskalküle und Erzählverfahren im „Lalebuch“

    Gert Hübner
    …Velten einen anderen Prätext ins Spiel. 13 Der Ansatzpunkt im „Lalebuch“ (S. 12) ist die Herkunft der Lalen: Sie stammen von einem weisen Griechen ab, der… …trotz seiner Verdienste für das Vaterland ins Exil gehen musste. Der bei den Griechen verbreitete Undank gegenüber politischen Wohltätern wird mit sieben… …Thema des „Lalebuchs“, die Torheit der Lalen, nicht näher ins Blick- 12 Auch Bachorski [Anm. 6], S. 318–337, muss dem – allerdings nicht weiter… …Bezugstext ins Spiel bringt. Den Ansatzpunkt der Analyse liefern zwei Aspekte, die unmittelbar auf die exemplarische Deutung bezogen sind, nämlich zum einen… …schickten weise Wohltäter des Vaterlands regelmäßig ins Exil oder ließen sie gar hinrichten, wie die sieben schon erwähnten Beispielfiguren belegen. Der… …ausprobieren muss. In der Nutzanwendung auf die aktuelle Situation rechtfertigt das den Vorschlag, Licht in Eimer abzufüllen und ins Rathaus zu tragen. Gelinge… …Nützlichkeit dz es etlichen ins gesicht sprützet (S. 96). 33 Dieses popelige Kalkül mit dem Ekel hat Erfolg; es schädigt jedoch die andern. Eigennutz ist als… …Charakter. Eine Alternative zur Nützlichkeit als demjenigen Handlungsprinzip, das Weisheit explizit begründet, wird einerseits nirgends ins Spiel gebracht…
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