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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Ein „Wiederspiel des Lebens, das wir führen“ – Fontane und die Authentizität des poetischen Realismus

    Fontane und die Authentizität des poetischen Realismus
    Robert Vellusig
    …Romanen fehle und worin diese Romane fehlten, lasse sich nur beantworten, wenn man festgestellt hat, „was ein Roman sein soll“. 1 Fontanes prägnante Antwort… …um den Roman eine durchaus prominente Stellung innehatte. In der poetologischen Debatte des 18. Jahrhunderts galt die Wahrscheinlichkeit der… …Darstellung als erstes Gebot. Doch schon die Poetik des 18. Jahrhunderts geriet bei dem Versuch, den Roman auf die psychologische Motivation der Ereignisfolgen… …Roman solle die „möglichen Menschen der wirklichen Welt“ 4 darstellen, bei genauerer Betrachtung als ästhetische Maxime: als Programm einer Überwindung… …Wiederspiel des Lebens ist, das wir führen. Das wird der beste Roman sein, dessen Gestalten sich in die Gestalten des wirklichen Lebens einreihen, so daß wir in… …, in: IASL 30, 2005, H. 1, S. 55–97, v.a. S. 88–96. 4 So Friedrich von Blanckenburg: Versuch über den Roman. Faksimiledruck der Originalausgabe von 1774… …Erfahrung: Was soll ein Roman? Er soll uns, unter Vermeidung alles Übertriebenen und Häßlichen, eine Geschichte erzählen, an die wir glauben. Er soll zu… …und Herz an fremdem Glück und Unglück Anteil nehmen können, ohne in fremdes Glück und Unglück zu sehr verstrickt zu werden. – Was Fontane vom Roman sagt… …. Fontanes Diktum, dass „der beste Roman“ derjenige sein werde, „dessen Gestalten sich in die Gestalten des wirklichen Le- 14 Vgl. statt anderer Peter-Klaus… …; zuletzt Peter Hasubek: „… wer am meisten red’t ist der reinste Mensch“. Das Gespräch in Theodor Fontanes Roman „Der Stechlin“, Berlin 1998. 213 Robert…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Ereignisse. Zeitwahrnehmung und Ich-Dissoziation in Thomas Bernhards früher Prosa

    Magnus Klaue
    …Kovács’ These, Erzählen habe bei Bernhard „mit Ermittlung und Urteilsbildung zu tun“ (Edit Kovács: Holz oder Urteil fällen. Zu einem Roman von Thomas…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Gertrud Maria Rösch: Clavis Scientiae. Studien zum Verhältnis von Faktizität und Fiktionalität am Fall der Schlüsselliteratur, Niemeyer, Tübingen 2004 (Studien zur deutschen Literatur, Band 170).

    Stephan Kraft
    …Ergebnisse leider nicht (mehr?) in die Studie Röschs eingegangen sind. Vgl. Olaf Simons: Marteaus Europa oder Der Roman, bevor er Literatur wurde. Eine… …Schlüsselliteratur, 3 Bände, Stuttgart 1951ff. 2 Man denke – um ein aktuelles Beispiel zu nehmen, nur an die Kontroversen um Maxim Billers Roman „Ezra“ aus dem Jahr… …Thomas Manns Roman „Lotte in Weimar“, in dem gerade die vermeintlich entschlüsselnden Lektüren des „Werther“ wiederum zum Thema der Fiktion gemacht werden… …von Verschlüsselung und Realismus sowie historischem Roman im Zentrum. 5 Vgl. Anm. 1. 299 Buchbesprechungen Um das Verhältnis von Modellphilologie und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Liste eingesandter Bücher

    …Petrarca und Madonna. Der Roman der Postmoderne, Beck, München 2005. Köppen, Manuel: Das Entsetzen des Beobachters. Krieg und Medien im 19. und 20…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Sagen und Zeigen – Zur Poetik der Visualität im „Welschen Gast“ des Thomasin von Zerclaere

    Zur Poetik der Visualität im „Welschen Gast“ des Thomasin von Zerclaere
    Horst Wenzel
    …122, 2000, S. 454–474; Gert Hübner: Erzählformen im höfischen Roman. Studien zur Fokalisierung im „Eneas“, im „Iwein“ und im „Tristan“, Tübingen, Basel… …höfischen Roman als Reservoir lehrreicher bilde: Man soll den aventiuren ‚Vorbilder, Beispiele und Gleichnisse‘ entnehmen. 18 Er 16 Vgl. Ralf Simon: Imagines…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Bemerkungen zum Sprachbewusstsein und sprachreflexiven Stil Thomas Manns

    Johannes Erben
    …‚Entfabelung‘ des Romans […] und seine persönliche Stärke ist es, von der Krise, in der sich der Roman als Form heute für unser aller Gefühl befindet und für… …Brief an Hermann Kesten, der eine Besprechung von „Lotte in Weimar“ vorgelegt hatte – ein Werk, das als „Novelle“ geplant, dann mit dem Untertitel „Roman… …“ gedruckt wurde, äußert sich Thomas Mann zur strittigen Frage der Gattungsbezeichnung. „Die Bezeichnung ‚Roman‘ ist wirklich wenig haltbar: ‚eine… …früh aber, als er zur Kenntnis nehmen musste, dass sein erster Roman „Buddenbrooks“, die „Geschichte eines Verfalls und zugleich einer Verfeinerung“ 57… …gut Kumpfisch“ 86 geredet wird – so im Teufelsgespräch. Aber schon Thomas Manns erster Roman, „Buddenbrooks“ (1901 erschienen), enthält zahlreiche… …wird. Im Roman „Königliche Hoheit“ empfindet Prinz Klaus Heinrich beinahe schmerzlich – vielleicht Erfahrungen des jungen, um Katja Pringsheim werbenden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    „Documenta Orthographica“ – Stationen des Bemühens um die deutsche Rechtschreibung vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart

    Stationen des Bemühens um die deutsche Rechtschreibung vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart
    Horst Sitta
    …, hg. v. Roman Looser 92 „Documenta Orthographica“ 10.1/2 Dokumente zur neueren Geschichte einer Reform der deutschen Orthographie. Die Stuttgarter und… …deutschen Orthographie in der Schweiz, hg. v. Roman Looser (Band B 9), erschienen 1998 Mit der II. Orthographischen Konferenz im Jahre 1901 ist ein gewisses… …sind. 2 2 Vgl. dazu Roman Looser: Gescheiterte Rechtschreibreformen in der Schweiz. Die Geschichte der Bemühungen um eine Reform der deutschen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Haiko Wandhoff, Ekphrasis. Kunstbeschreibungen und virtuelle Räume in der Literatur des Mittelalters, de Gruyter, Berlin, New York 2003 (Trends in Medieval Philology 3), XI und 377 Seiten

    Barbara Haupt
    …Geschichte der Ekphrasis wird dann in sechs Kapiteln vom antiken Epos (Homer, Vergil) bis zum höfischen Roman rekonstruiert, und zwar – in legitimer… …Interpretation der Ekphrasis im „Roman d’Enéas“ in weiten Teilen mit dem von Linda M. Clemente übernommenen Interpretament der mise-en-abyme und der damit… …Akzentsetzungen gegenüber dem „Roman d’Enéas“ heraus; die Tendenz geht dahin, eine heilsgeschichtliche Deutung, wie sie einst Marie-Luise Dittrich (1966) versucht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Christine Wand-Wittkowski, Briefe im Mittelalter. Der deutschsprachige Brief als weltliche und religiöse Literatur, Verlag für Wissenschaft und Kunst, Herne 2000, 425 Seiten

    Jürgen Schulz-Grobert
    …Mitteilung, die Bedingungen mittelalterlichen Verkehrs- und Transportwesens“ (S. 11). Mit den „Briefeinlagen im Roman“ beschäftigt sich das 2. Kapitel der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Schnittpunkte. Deutsch-Niederländische Literaturbeziehungen im späten Mittelalter, hg. v. Angelika Lehmann-Benz, Ulrike Zellmann, Urban Küsters, Waxmann, Münster u. a. 2003 (Studien zur Geschichte und Kultur Nordwesteuropas 5), 352 Seiten, 20 teils farbige Abbildungen

    Amand Berteloot
    …stammende Brüsseler Handschrift des „Roman van Limborch“ trotz ihrer aus niederländischer Sicht peripheren Herkunft die beste Textquelle unter den erhaltenen… …niederländischen Literatur auf die deutsche ist der Roman „Valentin und Namelos“, den Hansekaufleute aus Flandern nach Norddeutschland mitgebracht haben sollen. Aus… …Erzähltradition ein. Im ersten Teil der Kompilation, dem Roman „Karl und Galie“, deckt Heike Sievert ihrerseits verschiedene Beziehungen zur zeitgenössischen Epik… …und Minnelyrik auf. Sie charakterisiert den Roman als einen „überaus frohsinnige[n] Text, der die in den Referenztexten angelegten Konflikte bestenfalls…
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