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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Vom Formalismus allegorischer Unmittelbarkeit – Zu Peter Czerwinskis ‚Allegorealität‘

    Zu Peter Czerwinskis ‚Allegorealität‘
    Katharina Philipowski
    …gewöhnlich wird die poetische Rede von der Wanderschaft des Herzens zur Minnedame als ein metaphorisches Sprechen aufgefasst, das den Zustand der minne… …wurde“ (S. 6), ob also der Metapherngebrauch des Mittelalters als Beispiel einer „nicht-symbolischen Kommunikation“ (S. 1) aufzufassen sei, in der… …Metaphern nicht fiktionales und übertragenes, sondern verdichtetes und unmittelbares Sprechen (S. 5), „mit sich selbst identisch und nicht der artifizielle… …Begreifens der Welt“ (S. 10) aufzufassen und argumentiert dafür, dass Metaphern auch als fortgesetzte Metaphern – also als Allegorien 2 – über eine „höhere… …und nicht „wie in der Moderne, ein systematisch-generatives Anordnen in mehreren Ebenen, auf einer senkrechten Achse“ (S. 29). Doch welcher Art ist die… …Czerwinski bezieht sich hier auf Quintilian, der die Allegorie als metaphora continua versteht und so mit der Metapher verknüpft (S. 7). 3 Also ein Modus von… …der Rezeption ablegen, um zu einer gleichsam ‚natürlichen‘ Art zu werden und eine verselbständigte Existenz zu führen? Czerwinskis Gretchenfrage, ob… …„Allegorien nicht eine Form der Darstellung, sondern eine Form der Wahrnehmung waren, also eine (unmittelbare) Form des Begreifens der Welt“ (S. 1), ob… …wollten, ließe sich der heuristische Zirkelschluss nicht durchbrechen, der darin besteht, dass von der Darstellung auf die ihr zugrunde liegende Wahrnehmung… …zurück geschlossen würde, nur um eben diese aus der Darstellung erschlossene Wahrnehmung in ihrer Darstellung bestätigt zu finden. So ist auch die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Zur Frage der Ableitungsbasen von scheinbar deverbalen Bildungen wie Musical-isierung oder be-jahr-t

    Johannes Erben
    …ZUR FRAGE DER ABLEITUNGSBASEN VON SCHEINBAR DEVERBALEN BILDUNGEN WIE MUSICAL-ISIERUNG ODER BE-JAHR-T von Johannes E r b e n , Bonn In der Regel… …Global-isierung, die an Prozesse der internationalen, besonders weltwirtschaftlichen Verflechtung und die weltweite ökonomische Aktivität von ‚global players‘… …Basisadjektive oder Basissubstantive anzuschließen, folgen aber als Prozessbezeichnungen dem üblichen Strukturmuster der Verbalsubstantive vom Typus -(isier)-ung… …, wobei morphologische Reduktion der Basis eintreten kann. So wird in sprachwissenschaftlichen Diskussionen das Gemeinte nicht selten in Neuprägungen wie… …Euphem-isierung, Kreol-isierung oder Reempir-isierung wirksam auf den Begriff gebracht, die in der Fachsprache gewöhnlich Substantive sind. Dies ist jedoch nicht… …Gauck mit einer mühsamen Wortbildung bezeichnete ‚Entkommunistisierung‘ hat nicht stattgefunden.“ 5 „So verengt sich seit Ende der siebziger Jahre der… …öffentliche Blick auf den Nationalsozialismus zunehmend auf die Opfer, wozu sich das deutsche Publikum dank der negativen Zeitgenossenschaft gerne selbst zählt… …. Diese Viktimisierung lässt sich sehr genau an Umfragen und Antworten ablesen. “ 6 „[…] die Sexualisierung und Pornographisierung der Gesellschaft.“ 7 „Die… …Musicalisierung der Oper schreitet voran.“ 8 „Die Deutung der Modernisierung als Artifizialisierung.“ 9 „Die zunehmende Politisierung und Intrigantisierung der… …Universität ist programmiert.“ 10 „Man müsse auch einer drohenden ‚Jelzinisierung‘ der Tschechischen Republik zuvorkommen, behaupten dreist die beiden neuen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Die mittelhochdeutschen Gedichte vom „Wartburgkrieg“

    Ludger Lieb, Stephan Müller
    …Kolloquiums zu den Spruchstrophen, die unter der berühmten Rahmenfiktion eines Sängerkriegs auf der Wartburg in überlieferungsgeschichtlich disparater Weise… …versammelt sind, war die Vorstellung und Weiterentwicklung eines von der Fritz Thyssen Stiftung geförderten Projekts. Dieses Projekt erarbeitet unter der… …: Die Texte werden im Wesentlichen in einem synoptischen Abdruck der Wartburgkriegstrophen der Manessischen (C), der Jenaer (J) und der Kolmarer (k)… …Liederhandschrift präsentiert. Die fragmentarische Überlieferung (so der Ratschlag aller Teilnehmer des Kolloquiums) soll darüber hinaus möglichst ebenfalls… …synoptisch beigegeben werden. Diese ganz vom Bild der Handschriften diktierte Wiedergabe enthält sich also zunächst jeder Form der Rekonstruktion bezüglich… …Textbestand (bes. Reihenfolge) und Sprachstand. Solchen, vor allem aber auch weiterführenden Fragen stellt sich der sehr breite und weit ausholende Kommentar… …, der in einem zweiten Band die Texte begleiten soll. Er wird folgendermaßen aufgebaut sein: Einer inhaltlichen Paraphrase folgen… …auf eine endgültige Interpretation, sondern vielmehr auf die umfassende Erschließung der Texte und gehen an zentralen, vor allem kulturanthropologisch… …Wartburgkriegkomplexes, wobei auf der Tagung deutlich wurde, dass sich für die erste Projektphase besonders die vollständige Bearbeitung des „Fürstenlobs“ anbietet. Das… …Projekt öffnete sich im Rahmen des Kolloquiums in dreifacher Weise der Diskussion: Zum einen sollten Vorträge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Cyril Edwards, The Beginnings of German Literature. Comparative and Interdisciplinary Approaches to Old High German, Camden House, Rochester, New York, Woodbridge, Suffolk 2002 (Studies in German Literature, Linguistics and Culture), XVIII und 197 Seiten

    Dieter Kartschoke
    …Titel hat der Verfasser sieben Einzelstudien zur ahd. Literatur versammelt, die z.T. schon publiziert oder auf Kongressen zur Diskussion gestellt worden… …sind. Eine knappe Einleitung („The Recording and Survival of the Earliest German Texts“) skizziert die Überlieferung der deutschen Literatur im 9. und 10… …. Jahrhundert und prätendiert damit die Einheit des vorliegenden Buchs. Das Gemeinsame der behandelten Texte („Wessobrunner Gebet“, „Hildebrandslied“, „Muspilli“… …entspricht das methodische Interesse an paläographischen und kodikologischen Fragen, dem der Verfasser Geltung zu verschaffen versucht „by a fresh look at the… …leitmotif“ (S. XIII). Allerdings stehen derartige Überlegungen nicht im Vordergrund der Darstellung. Es überwiegen Forschungsreferat und Forschungsdiskussion… …, denen breiter Raum gewährt wird. Den einzelnen Kapiteln sind jeweils eine oder mehrere Abbildungen der in den Blick genommenen Handschriften vorangestellt… …version“ („The Beginnings of the German Lyric“, zuerst 2000 u. d. T. „winileodos? Zu Nonnen, Zensur und den Spuren der althochdeutschen Liebeslyrik“)… …‚Hildebrandslied‘ and the ‚Muspilli‘ under Acid“ skizziert der Verfasser die Geschichte der Behandlung von Handschriften mit Reagenzien, um unleserlich gewordene… …wird. Im Falle der schwer geschädigten „Muspilli“-Handschrift ergaben Autopsie und der Einsatz von ultraviolettem Licht keine neuen Erkenntnisse. Die… …von anderen Beschädigungen des Pergaments zu unterscheiden. Deshalb liefert der Verfasser eine Liste der chemisch verursachten „blotches“. Im Übrigen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Christine Hehle, Boethius in St. Gallen. Die Bearbeitung der „Consolatio Philosophiae“ durch Notker Teutonicus zwischen Tradition und Innovation, Max

    Dieter Kartschoke
    …Buchbesprechungen Christine Hehle, Boethius in St. Gallen. Die Bearbeitung der „Consolatio Philosophiae“ durch Notker Teutonicus zwischen Tradition… …und Innovation, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (MTU 122), XII und 401 Seiten Notker hat Konjunktur. Nach der vorzüglichen Untersuchung der Martianus-… …Capella-Bearbeitung von Sonja Glauch1 , Dissertation Erlangen-Nürnberg, ist zwei Jahre später in der gleichen Reihe die Münchener Dissertation von Christine Hehle… …zeitlich parallel gearbeitet haben sollten, ist der zeitliche Abstand zwischen beiden Publikationen immerhin groß genug, dass es hätte möglich sein müssen… …, in der jüngeren Publikation nachträglich die nötigen Querverweise einzufügen und abweichende Auffassungen kenntlich zu machen, denn die… …unnötigen Gleichlauf, der auch bei (kaum feststellbar) unterschiedlicher Akzentsetzung den in Sekundärliteratur ertrinkenden Leser ungeduldig machen muss… …Notkers Verfahren dargelegt: (1) Behandlung des lateinischen Wortlauts (Änderung der Wortstellung und Segmentierung), (2) grammatische und lexikalische… …Zusammenfassung der Ergebnisse vermittelt nicht mehr, als auch in den vorangegangenen Kapiteln schon gesagt wurde. Sehr viel sinnvoller und hilfreicher ist im… …Vergleich dazu Sonja Glauchs Kommentar zu Buch I der Martianus Capella-Bearbeitung, der gar nicht erst den Anspruch erhebt, Lesetext und Argument im Kontext… …einer ‚Werkdarstellung’ zu sein. Großen Wert legt die Verfasserin auf den Werkcharakter der lateinisch-deutschen „Consolatio“-Bearbeitung. Sie will…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Sebastian Coxon, The Presentation of Authorship in Medieval German Narrative Literature 1220-1290, Clarendon Press, Oxford 2001 (Oxford Modern Languages and Literature Monographs), 254 Seiten

    Timo Reuvekamp-Felber
    …(Oxford Modern Languages and Literature Monographs), 254 Seiten In den letzten zehn bis fünfzehn Jahren ist im Zuge postmoderner Theoriebildung auch in der… …germanistischen Mediävistik Autorschaft zunehmend zum Problem geworden. In der Diskussion um die Infragestellung zentraler literaturwissenschaftlicher Kategorien… …wie ‚Autor‘ und ‚Werk‘, die vor allem durch die Auseinandersetzung mit der ‚New Philology‘ und deren radikalem Postulat einer generellen Instabilität… …der mittelalterlichen Textgestalt angestoßen worden ist, hat sich im Fach die Vorstellung der Notwendigkeit einer historisch adäquaten Bestimmung von… …mittelalterliches Verständnis von Autorschaft konnte dabei ganz verschiedenen methodischen Ansätzen oder pragmatischen Fragestellungen geschuldet sein: der… …nach der Spezifik mittelalterlicher Autorschaft schließt Sebastian Coxon in seiner Dissertation an, die materialreich die 1 Aus der Vielzahl von… …Forschungsbeiträgen sei der Tagungsband herausgehoben: Autor und Autorschaft im Mittelalter, Kolloquium Meißen 1995, hg. v. Elizabeth Andersen u. a., Tübingen 1998. 2… …Rüdiger Schnell: ‚Autor‘ und ‚Werk‘ im deutschen Mittelalter. Forschungskritik und Forschungsperspektiven, in: Wolfram-Studien 15, 1998: Neue Wege der… …. Einige Anmerkungen zum Verständnis vom Autor in lateinischen Schriften des frühen und hohen Mittelalters, in: Der Autor im Dialog. Beiträge zu Autorität… …Textfunktion. Zur Interdependenz von Erzählerstilisierung, Stoff und Gattung in der Epik des 12. und 13. Jahrhunderts, in: ZfdPh 120, 2001, S. 1–23. 7 Ursula…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Kleine Enzyklopädie Deutsche Sprache, hg. v. Wolfgang Fleischer, Gerhard Helbig, Gotthard Lerchner, Peter Lang, Frankfurt/Main 2001, 845 Seiten

    Klaus-Peter Wegera
    …, 845 Seiten Dieses Buch ist innerhalb der germanistischen Sprachwissenschaft ein Unicum besonderer Art. Zum dritten Mal erscheint es unter gleichem Titel… …1969/70 in zwei Bänden im VEB Bibliographischen Institut Leipzig erschien, war sie auch in der damaligen Bundesrepublik eine kleine Sensation: eine… …heruntergekürzte Ausgabe unter stark veränderter Herausgeberund Autorenschaft war zwar aufgrund der enormen Entwicklung der Germanistischen Sprachwissenschaft in den… …70er Jahren notwendig geworden und erschien nun in aktualisierter Form, doch ließ sie vieles von dem vermissen, was man an der ersten Ausgabe so… …geschätzt hatte. Der Text war nun linientreu revidiert, die Darstellung schlichter und in einigen Fällen trotz der Überarbeitung nicht auf der Höhe der Zeit… …. In die Tradition der beiden früheren Ausgaben stellt sich nun bewusst die 3. Ausgabe, von deren drei Herausgebern insbesondere Wolfgang Fleischer für… …, dass diese Ausgabe zustande kam. Den Beteiligten ist es gelungen, nicht einen irgendwie gearteten Aufguss der älteren Ausgaben zu liefern. Vielmehr… …entstanden ist, das aber in der Konzeption die Vorgänger noch sichtbar werden lässt. Der ehemalige Anspruch an ein Verfasserkollektiv ist heute so nicht mehr… …vermisst. Der Band ist in 11 Kapitel unterteilt, über deren Gewichtung und teilweise auch über deren Anordnung man zwar geteilter Meinung sein kann, die sich… …aber immer begründen lässt. Kapitel 1 Ulrich Ammon „Die deutsche Sprache in der Welt von heute“ und Kapitel 11 Rosemarie Schnerrer, „Grundfragen der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Ingo Warnke, Wege zur Kultursprache. Die Polyfunktionalisierung des Deutschen im juridischen Diskurs (1200–1800), Walter de Gruyter, Berlin, New York 1999 (Studia Linguistica Germanica 52), XV und 467 Seiten

    Norbert Richard Wolf
    …ehrgeiziges Werk: Die Wissenschaftsgeschichte der Germanistik zeigt, daß die zentralen sprachgeschichtlichen Fragestellungen des Faches selten aus der… …vergangenheitsgebundenen Perspektive auf abgeschlossene Kommunikationsverhältnisse resultieren, sondern zumeist aus der Aktualität jeweils gegenwärtiger sprachlicher… …Konstellationen und der Suche nach deren Antezedenzien (S. 1). Warnke setzt sich also von einem nicht näher benannten und beschriebenen Teil der „Germanistik“ ab… …, sieht seine „Perspektive“ nicht „vergangenheitsgebunden“, sondern unternimmt vielmehr den „Versuch der Herleitung gegenwärtiger sprachlicher Sachverhalte… …Vorgehen nichts, was mir den Unterschied sichtbar machen könnte –, frage ich mich, z.T. in Anschluss an Eugenio Coseriu, ob es in der Sprachgeschichte, ja in… …sich neuen Gegebenheiten anpassen (müssen). Der oben zitierte erste Satz der Warnkeschen Arbeit (wenn wir vom ‚Paratext‘ Vorwort absehen) demonstriert… …zudem, dass und warum es der Autor seinem Leser nicht immer leicht macht: Er formuliert seine Gedanken in langen, häufig verschlungenen Perioden, liebt… …, wodurch der Autor uns zwingt, mit ihm alle Gedankengänge mehrfach gewissermaßen durch Labyrinthe zu durchwandern, oft nicht genau wissend, wo man heraus… …kommen wird. Gleichwohl, diese Bemerkungen sollen und dürfen den Wert der vorliegenden Arbeit nicht schmälern. Thema ist – der Titel sagt es ja explizit –… …der Weg des entstehenden und wachsenden Deutsch zu einer „Kultursprache“. Warnke prüft zunächst die bislang verwendeten Begriffe wie „Standardsprache…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Britt-Marie Schuster, Die Verst

    Rudolf Bentzinger
    …der Textgestaltung, Georg Olms, Hildesheim, Zürich, New York 2001, XII und 649 Seiten Die bei Monika Rössing-Hager angefertigte Dissertation „versteht… …sich als einen Beitrag zur Kommunikationsgeschichte des Deutschen“ und schließt zur Untersuchung der Fragen, mit welchen sprachlichen Mitteln vom… …unverständliche Textstellen zurückführen lassen, „an diskursgeschichtliche Ansätze aus der historischen Semantik und Pragmatik“ (S. 5) im Sinne von Dietrich Busse… …Buchbesprechungen Der Wert bisheriger lexikologischer und syntaktischer Untersuchungen wird nicht in Frage gestellt, jedoch sieht die Verfasserin zur Beantwortung der… …Frage nach der Verständlichkeit des Textes die Behandlung seiner Kohärenz als entscheidend an, wobei sie diesen Begriff – gemäß modernen Entwicklungen in… …der Textlinguistik – als „Prozeßkohärenz“ fasst, also als „Bewertungsprädikat“ des Rezipienten. Damit will sie gleichzeitig erreichen, den… …Kommunikationsverhältnissen der frühen Reformationszeit gerecht zu werden. Dies alles wird – stets auf den neuen und neuesten Erkenntnissen der Textlinguistik fußend –… …, Doppelbezüglichkeiten u.a.) zeigen, dass Luther stets logisch, variantenreich und verständlich argumentiert, während Thomas Müntzer, Argula von Grumbach und der Anonymus… …„Der Schlüssel Davids“ die Argumentationsziele nicht deutlich herausarbeiten, stattdessen Begründungen für ferner liegende Dinge liefern. In einem wohl… …ausgehend von einer Charakteristik der Postulate von klassischer Rhetorik und Dialektik, der Umbrüche im Kommunikationsverhalten zur Reformationszeit (auch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Ingrid Hove, Die Aussprache der Standardsprache in der deutschen Schweiz, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (PHONAI 47, Texte und Untersuchungen zum

    Werner Besch
    …Buchbesprechungen Ingrid Hove, Die Aussprache der Standardsprache in der deutschen Schweiz, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (PHONAI 47, Texte und… …Aussprachenorm, und zwar solche, die über die bisher akzeptierten Varianten des Schweizerhochdeutschen hinausgehen. Die Vorschläge gehen aus der detaillierten… …mit dem Hinweis auf den Status des Schweizerhochdeutschen als schweizerische Varietät der deutschen Standardsprache – neben der österreichischen und… …‚der deutschländischen‘ (= binnendeutschen, vgl. S. 4, Anm. 5). Das Deutsche ist nach nunmehr allgemeinem Verständnis als plurizentrische Sprache zu… …das Schweizerhochdeutsch zu postulieren, ist auch Anliegen der vorliegenden Arbeit, wofür die Aussprache-Ebene sich zwar nur als bedingt tauglich… …erweist (S. 155), aber die statusstützenden Ebenen der Prosodie, des Wortschatzes, der Idiomatik und der Syntax zur Seite hat. Es lohnt sich, für einen… …Moment innezuhalten und auf die gut 100 Jahre seit Theodor Siebs’ Ausspracheregelung für die Bühne (1898) zurückzublicken, die dann erst im Laufe der Zeit… …vielleicht die norddeutschen. Wir wissen, dass das in der Folgezeit nur sehr begrenzt gelungen ist. Muttersprachliches Umlernen ist bekanntlich besonders… …sogar zwei Ebenen: die ‚reine‘ und die ‚gemäßigte‘ Hochlautung. Mit dem Konzept der drei Varietäten der einen deutschen Standardsprache in den 1970er… …Jahren kam ein ganz neuer Gewichtungsaspekt hinzu, nämlich das Recht auf Akzeptation gewisser Sprachkonventionen der Varietäten in die Überdachungsnorm. An…
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