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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    „Worte sind hier umsonst“

    Die Beschreibung des Unbeschreiblichen in Goethes „Werther“ und Hölderlins „Hyperion“
    Hartmut Vollmer
    …Komposition zu tun haben. Goethes Protagonist greift eine ästhetische Problematik auf, die zur Entstehungszeit des „Werther“ die junge Künstlergeneration heftig… …dieser Stelle soll der Sprachproblematik, die wir im „Werther“ betrachtet haben, im Briefroman Hölderlins weiter nachgegangen und Parallelen und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    „Um gewisse Linien und Richtungen anzugeben“

    Zur symbolischen Ordnung in Stifters Erzählung „Der beschriebene Tännling“
    Günter Saße
    …Verwünschung als ihre Gnade gezeigt – ihre Weisheit, Gnade und Wunderthätigkeit haben sich an Jemand ganz anderem [d.i. Hanns] erwiesen. 5 Die Häufung… …die Menschen „augenfälligen Gegenständen“ einen Namen gegeben haben, um „gewisse Linien und Richtungen anzugeben, nach denen man in den weiten Forsten… …, von dem die Dörfler „seit Menschengedenken nicht gehört“ (B, S. 405) haben; allein „der achtzigjährige Schmied in Vorderstift erinnerte sich, als ganz… …kleiner Knabe einem solchen Jagen beigewohnt zu haben.“ (B, S. 406) Die Phantasie der Menschen ist außerordentlich stimuliert, etwas Unbekanntes, das ihren… …sehr Ausgezeichnetes bekommen“ (B, S. 394), scheint sich erfüllt zu haben. Aus der Außenseiterin ist die Auserwählte geworden. Hanns hingegen, der erst…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Im Namen des Vaters

    Romaneingänge bei Stifter und Keller
    Elsbeth Dangel-Pelloquin
    …, auf den sich die dem 5 Über das Verhältnis zur Klassik haben sowohl Stifter wie Keller intensiv nachgedacht. Vgl. etwa Kellers Brief vom 4.3.1851 an… …klassischen Muster auch nicht annähernd erreicht oder glücklich nachgeahmt haben und doch nicht mehr nach ihnen zurück, sondern nach dem unbekannten Neuen… …. 455), eine Erkenntnis, die beide Theoretiker in der Auseinandersetzung mit Flauberts „Education sentimentale“ gewonnen haben, wird bei Stifter der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Gieshüblers Kohlenprovisor

    Der Kolonialdiskurs und das Hirngespinst vom spukenden Chinesen in Theodor Fontanes „Effi Briest“
    Claudius Sittig
    …doch ganz und gar gegen den Pastor; so was darf man nicht aussprechen, weil es gewagt und unpassend ist. Das würde selbst Niemeyer nicht gesagt haben… …Interesse an Figuren zeigt, die etwas zu sagen haben. 32 Denn der Kolonialdiskurs macht die Kolonisierten mundtot. Unter den Personen in Fontanes Texten, die… …‚Mohren‘-Namen ‚Mirambo‘ hat.“ (S. 161) 32 Vgl. Walter-Schneider [Anm. 31], S. 319–325. Andere (auf ihre Weise ertragreiche) Untersuchungen zu Nebenfiguren haben… …, Friedrich, sagen Sie Mirambo, der doch wohl das Billet gebracht haben wird, wir würden die Ehre haben.“ Auf Effis Nachfrage „Wer ist Mirambo?“ antwortet… …Frustration, seinen gesellschaftlichen Erfolg auf Kosten seines persönlichen Glücks errungen zu haben, gipfelt am Ende direkt nach der Mitteilung, er werde zum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Maximilian Harden

    Förderer und Wegbegleiter der Brüder Mann
    Helga Neumann
    …nicht getraut haben, den Verherrlicher kriegerischen Preußenadels, den Mann der Quitzows und Itzenplitze so sprechen zu hören. Thomas Mann lenkt die… …Brief übersandt haben, den dieser sogleich beantwortete. 22 In dieser Erwiderung setzt sich Thomas Mann jedoch mit Formulierungen und Argumenten Hardens… …später gegenüber Tucholsky, Heinrich Manns schriftstellerischen Durchbruch in der Zukunft gefördert zu haben. 23 Insbesondere der zweiteilige… …haben, dass die Zukunft nunmehr dauerhaft verboten worden sei; einer kurzen Zeitungsnotiz habe er lediglich entnehmen können, dass ein Heft der Zukunft… …nichts auszusetzen haben“. Diese Vermutung habe er hoffentlich widerlegt. Der Brief bildete den vorläufigen Abschluss der Kontakte, sieht man von den… …entschlossenes, wie nur Sie es gewagt haben. Daß Sie es überhaupt wagen durften, empfinde ich als gute Vorbedeutung für die Möglichkeiten, die im künftigen… …haben wird. 45 Erstaunlicherweise hatte dieser Essay seinerzeit das besondere Wohlgefallen von Thomas Mann gefunden. 46 Als am 3.7.1917 die Zukunft… …edle Harden soll heute Abend in der Tonhalle ‚alles offen angesprochen‘ haben und an ‚überraschenden‘ Stellen von ‚Jubel‘ unterbrochen worden sein. Von… …von bitteren Aeußerungen, die Sie der Thatsache gewidmet haben, daß ich an Ihrem sechzigsten Geburtstag nicht unter den Gratulanten war. Diese Nachricht… …Ungenauigkeit, die Harden gewiss verstimmt hat. Im Übrigen enthält aber das Glückwunschkonzept zahlreiche Streichungen, die Harden verärgert haben dürften…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Czernowitz, die ‚himmlische Stadt‘

    Eine allegorische Lektüre deutschsprachiger Gedichttexte aus der Bukowina
    Maria Kublitz-Kramer
    …Gegensatzes von Exil und Erlösung ihren Abschluss gefunden zu haben. Diesen Orten konnten so einerseits Eigenschaften und Merkmale der ‚himmlischen Stadt‘… …Theater ist meist von Juden besucht. Die Juden haben so die Bukowina zur Kulturoase gemacht, die stets die Verwunderung der Fremden hervorruft. 3 Es… …versunkenen Kulturoase (mit-)geschaffen haben, über die Rose Ausländer im Gedicht „Czernowitz vor dem Zweiten Weltkrieg“ urteilt: Viele Dichter blühten dort auf… …anzumerken seien: „Meine Gedichte sind geschlossen, im Sinne einer marschierenden Gruppe, sie haben einen Gleichschritt (Rhythmus) und sind diszipliniert. Sie… …ihrer Studie über Kafka benannt haben: „Eine kleine oder mindere Literatur ist nicht die Literatur einer kleinen Sprache, sondern einer Minderheit, die… …tröstet, an der Seite gegen Mitternacht liegt die Stadt des großen Königs“, heißt es in Psalm 48.3, an den sich Selma Meerbaum-Eisinger auch erinnert haben… …Zukunft. Aber in solche restaurativ ausgerichtete Utopie schleichen sich bewußt oder unbewußt Elemente ein, die gar nichts Restauratives an sich haben, und… …Meridian gefunden zu haben, auf dem auch Jerusalem im Schnittpunkt von Rückschau und Utopie, „Erlösung inmitten historischer Negativität“ 76 liegt. Schluss…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Sinnbildung in Paul Celans Gedichten – sprachphänomenologische Interpretationen

    Jürgen Trinks
    …, auch gegen sie, eine besondere Art der Sinnbildung vollzieht, deren komplexen, überraschenden Wegen wir uns erst auszusetzen haben, bevor wir, wenn sich… …erscheinende Sprachwelt des Gedichtes eingelassen hat, wird mehr erahnt haben, als vom eingetroffenen Verständnis darstellbar sein wird. Gerade das Bewusstsein… …ihn hineingelegt haben oder was die symbolische Stiftung oder Institution, in der zu leben wir uns gewöhnt haben, schon in jeden von uns hineingelegt… …zugrunde liegt, ohne sich je zu verausgaben. Im Kunsterlebnis ist dies besonders eindrucksvoll zu erfahren: Wir begegnen etwas, mit dem wir niemals haben… …Phantasie, die in den Zeiten der Mythen selbstverständlich war, ist heutzutage verkümmert, weil wir uns daran gewöhnt haben, Phantasie als nur Privates aus…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Arno Schmidt auf Verlegersuche für den Leviathan

    Horst Denkler
    …dürfte, bestätigte lapidar: „Sein erstes Buch, das 100-Seiten-Bändchen ‚Leviathan‘, erschien 1949 beim Rowohlt Verlag [...].“ 3 Seither haben… …Schmidt, Horst Denkler Berlin-Zehlendorf, den 27.7.48 bei dem Prosastück „Leviathan“ haben wir die Fähigkeit bewundert, in wenigen markant herausgestellten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Heinrich Heine, Säkularausgabe. Werke – Briefwechsel – Lebenszeugnisse, hg. v. der Stiftung Weimarer Klassik und dem Centre National de la Recherche Scientifique in Paris, Band 16/17 K I und II: De l’Allemagne. Kommentar. Bearbeiter Claude Pichois (Teilband I) und Dirk Fuhrig (Teilband II), Akademie Verlag, CNRS Editions, Berlin, Paris 1995 bzw. Akademie Verlag, Berlin 2002

    Robert Steegers
    …erst vollständig erkennbar, das von Hans Mayer so genannte Deutschland-Projekt Heines ist erst hier ganz zu überblicken. Heine-Ausgaben haben sich stets…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Theodor Fontane und Martha Fontane. Ein Familienbriefnetz. Hg. v. Regina Dieterle, Schriftenreihe der Theodor Fontane Gesellschaft, Bd. 4, de Gruyter, Berlin, New York 2002. Meine liebe Mete. Ein Briefgespr

    Paul Irving Anderson
    …Ausdenken! Und was fällt Erler dazu ein? Es könne sich so nicht abgespielt haben, dazu sei die Wohnung zu klein gewesen! Erler produziert Fontane, er… …aber kein vermittelndes Konzept entwickelt. Den gleichen Mangel haben beide besprochene Briefeditionen. Dieterle reitet höchst wissenschaftlich ihre…
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