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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Fantom Farbenklavier

    Das Farbe-Ton- Verhältnis im 18. Jahrhundert oder Vom Einspruch gegen das clavecin oculaire und seinen ästhetischen Folgen
    Corina Caduff
    …Caduff Man kann […] mehr Farben außer Weiß und Schwarz annehmen, deren auf Grund des Verhältnisses, das sie zueinander haben, viele sind. Sie können im… …und nur nach einem inkommensurablen Verhältnis von Mehr und Minder gemischt sein, so dass sie sich also überhaupt in derselben Weise verhalten, wie in… …die Musik an der mehr als ein Jahrhundert vorherrschenden physikalischen Schulmeinung über die Farbenlehre maßgeblich beteiligt ist. Die Macht der Zahl… …nicht mehr als zwölf Farben unterscheiden, ebenso wie das Gehör nur die zwölf Halbtonschritte, jedoch keine Vierteltöne erkenne. Die „Teinturies [Färber]… …und Malerei in den Blickpunkt, und der Vergleich beider Künste wird dabei immer mehr zum Bestandteil poetologischer Reflexionen. Vorbereitet wird die… …in Bewegung gesetzt werde. Seine Conclusion dieser Differenzen gilt dann nicht mehr den Medien Ton und Farbe, sondern den Künsten: Die Malerei sei… …„Farbenmelodien“ 44 , nicht durch die Farben-Präsentation des clavecin – ein Argument, das eine kaum mehr überwindbare Spaltung zwischen Farbe und Ton einleitet… …; gegenüber einer klaviatorischen Farbenpräsentation aber äußert er Zweifel: „Die Farbenklaviere scheinen mehr zu versprechen als sie in der That leisten.“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Aspekte der Marienlyrik um 1800: Schlegel – Novalis – Hölderlin

    Achim Geisenhanslüke
    …heute nicht mehr“ 1 , schreibt Klaus Schreiner über Maria als „Jungfrau, Mutter, Herrscherin“. Das zunehmende Verschwinden der Marienfigur aus der… …Bibelglaube Maria gegen beträchtliche Widerstände des in allen Schichten weit verbreiteten Marienkults nicht mehr als unmittelbaren Zugang zu Gott zulassen… …die Schwermuth. (M, 9-12) Erst in einer Zeit, in der sich erwiesen hat, dass der Vater kein möglicher Adressat der dichterischen Rede mehr ist, da die… …„Schwermuth“ den Gesang „weggezehret“ hat, tritt die Mutter ein: Während das melancholische Ich zum „höchsten“, dem Vater, keinen Zugang mehr findet, richtet es… …Geschichtsphilosophie keine Teleologie und kein Ziel des geschichtlichen Geschehens mehr an. In der Zeit der Entfernung von Mensch und Gott vertraut sich das Ich allein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2002

    Trakls lyrische Quintessenz

    Poetologische Décadence-Reflexion und Hermetik in seinem Gedicht „Helian“
    Barbara Neymeyr
    …des Schauenden Mit dem Gold seiner Sterne. Am Abend versinkt ein Glockenspiel, das nicht mehr tönt, Verfallen die schwarzen Mauern am Platz, 45 Ruft der… …Lider über ihn senkt. Differenzierter hat Trakl den zweiten Décadence-Komplex gestaltet: die Lebens- und Leidensgeschichte Christi, die sich in mehr oder… …Golgatha (V. 89) lässt sich keine hoffnungserweckende Heilsbotschaft mehr herleiten. Und das Verwehen des Weihrauchs „im purpurnen Nachtwind“ (V. 90)… …stabilen Sinnhorizont mehr verbürgen, ja sogar selbst dem Untergang ausgeliefert sind, zeigt der letzte Abschnitt des Gedichts: „An den Wänden sind die… …denjenigen senkt (V. 94), der mit seinen „zerbrochenen Augen“ nichts mehr wahrzunehmen vermag. Die Sprachlosigkeit ‚schwarzer Münder‘ signalisiert zugleich das… …: „Gewaltig ist das Schweigen des verwüsteten Gartens“ (V. 23). Und diese markante Exposition des Themas bekommt umso mehr Gewicht, als die zweite Gedichtpartie… …Barbara Neymeyr mehr, vielmehr wird es nur noch in der Erinnerung an Vergangenes, nämlich an Hölderlin und seinen Wahnsinn, wieder lebendig: „Wo vordem der… …Rede war, heißt es: „Am Abend versinkt ein Glockenspiel, das nicht mehr tönt“ (V. 43). Im letzten Komplex des Gedichts korrespondiert das „Schweigen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Das aphoristische Wörterbuch in der deutschsprachigen Literatur um 1970

    Friedemann Spicker
    …konstatiert: „Aph. ist und heißt ‚Definition‘ ursprünglich, nichts ist er scheinbar mehr und wirklich weniger“. 4 Für Asemissen ist sie eine „der idealen… …Kunstform. Zur Morphologie des Aphorismus, München 1934, S. 102. – Auch als Aphorismus formuliert: „Nichts scheint ein Aphorismus mehr zu sein als eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    ‚Hebräisch im Deutschen‘

    Das deutschsprachige Werk von Elazar Benyoëtz
    Andreas Wittbrodt
    …mehr dazu gedient haben, lyrischer Subjektivität, und weniger dazu, jüdischem Glauben Ausdruck zu verleihen. 9 Einem allein an der modernen Lyrik… …überlässt, dem begegnest du als Schicksal wieder 65 Je weniger man einander zu sagen hat, desto mehr hat man einander zu erzählen. 66 Die Sätze werden durch… …beschädigt – ein Sieger, davongetragen, mehr Jude geworden denn Ich 74 Fünf Jahre später hat Benyoëtz die Texte der Abhandlung, von einigen unbedeutenden… …„Verfahren des Isolierens und Montierens“ von „Fremdtexten“ 86 anwendet, so gehören sie doch nicht mehr in die Aphoristik, vielmehr stehen sie, nicht anders… …untergeordnete Rolle spielen, fallen die wenigen hebräischen „Einsprengsel“ 102 , denen man im Laufe der Lektüre begegnet, umso mehr ins Auge. Ein prägnantes… …Sprache aus Ur Nur eines mehr mündlich denn sprachlich gehegten gotthaltigen Wortes mächtig 108 Zugleich thematisiert und legitimiert Benyoëtz, indem er…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    „Wir spielen um’s Höchste.“

    Christian Dietrich Grabbe als Stratege des Literaturmarkts und eine Ausstellung zu seinem 200. Geburtstag in der Lippischen Landesbibliothek Detmold
    Norbert Otto Eke
    …: „Die Litteratur ist ein Meer geworden, in dem man Golfströme nicht mehr sieht.“ 6 Ebd., S. 169 (an Georg Ferdinand Kettembeil, 12. 7. 1827). 7 Das gilt… …wenigen Jahre bis zu seinem frühen Tod zur zweiten Identität wurde, aus der es für ihn keinen Rückweg mehr gab in die Rolle des ruhigen, abgeklärten… …Grabbes, mehr als 200 Briefe und Manuskripte anderer Autoren, dazu biographische Dokumente wie Schulzeugnisse, Verlagskontrakte und Protokolle aus Grabbes… …. 5, Detmold 1964, S. 21–25; S. 21. 611 Norbert Otto Eke Bände an Druckschriften, mehr als 8000 Zeitungsausschnitte sowie Programmhefte, Theaterzettel… …Stadtansichten der Fürstlichen Residenz Detmold – zu Grabbes Lebzeiten nicht mehr als eine Kleinstadt von etwa 2200 Einwohnern und einer Garnison von 1200 Soldaten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Die Celan-Handschriften im literarischen Nachlass Ingeborg Bachmanns

    Ein
    Holger Gehle
    …Gedichthandschriften, die weiterhin verschlossen bleiben sollen), nicht mehr dem Befund zur Zeit der ersten Sichtung des Bachmann-Nachlasses in den frühen siebziger… …Jahren entsprach und die ursprüngliche Lage auch nicht mehr rekonstruierbar war. Bei der archivarischen Anordnung orientierte man sich deshalb an der… …und wurde wahrscheinlich mehrfach verändert. Und es ist nicht mehr festzustellen, ob erst Ingeborg Bachmann, nachdem sie in den Besitz dieser Blätter…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Heinz Hillmann/Peter Hühn, Der Entwicklungsroman in Europa und Übersee. Literarische Lebensentwürfe der Neuzeit. Unter Mitarbeit von Bettina Friedl, Robert Hodel, Matthew Königsberg und Klaus Meyer-Minnemann. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2001

    Jürgen Jacobs
    …Raabe der Gedanke individueller Bildung geraten war: Dass Selbstverwirklichung und Eingliederung in die Gesellschaft sich nicht mehr verbinden lassen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Volker Nölle, Heinrich von Kleist. Niederstiegs- und Aufstiegsszenarien. Versuch einer Phantasmata- und Modell-Analyse. Mit einem Exkurs zu Hofmannsthal, Sternheim, Kafka und Horváth (Philologische Studien und Quellen 140). Erich Schmidt, Berlin 1997

    Bernd Hamacher
    …niemand, ob Kleist das Drama zwischen dem von Nölle angesetzten Abschlussdatum und der nächsten Erwähnung im Sommer 1811 nicht noch mehr oder weniger…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Christoph Weiß, Auschwitz in der geteilten Welt. Peter Weiss und die „Ermittlung“ im Kalten Krieg. 2 Bde. Sankt Ingbert, Röhrig 2000

    Michael Hofmann
    …Literaturkritik zu Beginn der sechziger Jahre das Bild eines „unpolitischen“ Autors geprägt hatte, das dann mit dessen vermeintlicher „Politisierung“ nicht mehr…
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