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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Die Rolle der II. Orthographischen Konferenz (1901) in der Geschichte der Deutschen Rechtschreibung

    Dieter Nerius
    …DIE ROLLE DER II. ORTHOGRAPHISCHEN KONFERENZ (1901) IN DER GESCHICHTE DER DEUTSCHEN RECHTSCHREIBUNG 1 Abstract von Dieter N e r i u s , Rostock Die… …II. Orthographische Konferenz wird in diesem Beitrag in den Entwicklungsprozess der deutschen Einheitsorthographie im 19. Jahrhundert eingeordnet und… …als Abschluss dieses Prozesses charakterisiert. Es wird ausgegangen von der Kennzeichnung der verschiedenen Regelungskonzepte der Orthographie im 19… …. Jahrhundert und es werden die Auseinandersetzungen erläutert, die zwischen diesen Richtungen um die Einheitsorthographie geführt wurden. Die Ergebnisse der II… …. Orthographischen Konferenz werden beschrieben als Durchsetzung der orthographischen Orientierung, die mit der Einführung der Schulorthographien um 1880 etabliert… …worden war, womit das traditionalistische Regelungskonzept und die ihm entsprechenden Schreibungen von nun an in der deutschen Orthographie keine Rolle… …traditional basis of orthographical rules and the spellings connected with it ceased to play no role in German orthography. In der aktuellen Diskussion um die… …1996 beschlossene Neuregelung der deutschen Rechtschreibung spielt das Verhältnis von bisheriger und neuer Orthographie eine wichtige Rolle. Oftmals wird… …in dieser Auseinandersetzung auch die Legitimität eines Eingriffs staatlicher Institutionen in die Rechtschreibung bestritten und demgegenüber der… …gewissermaßen natürlich gewachsene Gültigkeitsanspruch der bisherigen Orthographieregelung hervorgehoben. Deshalb erscheint es sinnvoll und zweckmäßig, sich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Thomas Rausch, Die Destruktion der Fiktion: Beobachtungen zu den poetologischen Passagen in "Wolframs von Eschenbach' "Parzival"

    Thomas Rausch
    …Abstract DIE DESTRUKTION DER FIKTION: Beobachtungen zu den poetologischen Passagen in ‚Wolframs von Eschenbach‘ „Parzival“ von Thomas R a u s c h… …, Köln Der Beitrag versucht die Stringenz der poetologischen Argumentation des Prologs, der Selbstverteidigung und Minneexkurse sowie des Bogengleichnisses… …nachzuweisen. Dabei soll gezeigt werden, wie in den poetologischen Passagen das erkenntnisbzw. sprachkritische und ethische Problem der Unterscheidung von… …Fiktion und Realität innerhalb der Dichtung auf verschiedenen Ebenen thematisiert und wie letztlich die Autonomie der Fiktion zurückgewiesen wird. This… …Enide“ ist, nach Walter Haug, die „Verbindlichkeit der fiktionalen Literatur.“ 1 Während sich die dichterische Wahrheit des „Antik-Fiktionalen“ durch die… …dem Unwahrscheinlichen zu sich selbst.“ 2 Aus der antiken Tradition erwachse eine exemplarische Erzählweise, die letztlich die Imitatio beabsichtige… …, während der neue Roman, als grundsätzliche „ästhetische Gegenposition“ hierzu, auf den Nachvollzug und die „Problemerfahrung im fiktionalen Medium“ ziele. 3… …Haug räumt für den „Parzival“ zwar ein, daß sich in ihm „in irritierendster Weise Altes und Neues“, der alte „exegetische Typus“ mit dem neuen… …Medium“ setze5 , und erst mit dem „Willehalm“ die „Ebene des Fiktiven“ zugunsten der „Faktizität des Geschichtlichen“ aufgebe. 6 Von der heuristischen… …Prämisse ausgehend, daß die poetologische Argumentation im Prolog, in der Selbstverteidigung, den drei Minneexkursen und im Bo- 1 Walter Haug…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Gedicht der "Seifried Helbling"-Sammlung (SH VIII, 1-410)

    Inés de la Cuadra
    …GEDICHT DER „SEIFRIED HELBLING“-SAMMLUNG (SH VIII,1–410) Abstract von Inés d e l a C u a d r a , Bern Die vorliegende Studie unternimmt den Versuch, anhand… …Grade von Fiktionalität an Texten gezeigt werden, die sich mit der sozialen Mobilität von Bauern befassen. Bei der Gegenüberstellung der Erzählung von… …‚Ruprecht und Geppe‘ („Renner“ V. 1565–1712) mit einem Ausschnitt aus der „Seifried Helbling“-Sammlung (SH VIII,1–410) stellt sich heraus, inwiefern… …in der Literaturwissenschaft nicht aufrecht erhalten werden, das hat die jüngere Forschung immer wieder geltend gemacht. Jeder geschriebene Diskurs… …dient der Erkenntnis und verwendet mimetische Mittel, ist bereits Interpretation und somit ein Abbild von ‚Realität‘. 1 Intention, Verfahren und… …Reinhart Koselleck (Sprache und Geschichte 10), Stuttgart 1986, bes. S. 145–160 (Kapitel: Die Fiktion der Darstellung des Faktischen); Wolfgang Iser: Das… …Gabriel: Fiktion, in: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Neubearbeitung des Reallexikons der deutschen Literaturgeschichte. Gemeinsam mit… …stellt sich die Frage, ob der moderne Begriff von Fiktion einem mittelalterlichen überhaupt vergleichbar ist. Fiktionale Literatur, die nicht allegorische… …historischen Anspruch hin. Der höfische Roman ist in einen Gebrauchszusammenhang eingebunden und kann eine didaktische Dimension für sich beanspruchen. 4 Auf der… …anderen Seite ist zu bedenken, dass die Historie im mittelalterlichen Wissenschaftssystem der artes liberales der Grammatik und der Rhetorik zugeordnet war…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Die Präsenz der Schrift zwischen Vision und Wissen. Zur Deutbarkeit der vier scheinbar deutschen Wörter in der "Visio Karoli Magni"

    Stephan Müller
    …MISZELLE DIE PRÄSENZ DER SCHRIFT ZWISCHEN VISION UND WISSEN Zur Deutbarkeit der vier scheinbar deutschen Wörter in der „Visio Karoli Magni“. von… …überliefert. 1 Der Visionsforschung war der Text entgangen, bis ihn 1987 Patrick Geary2 neu edierte und kommentierte. Das Interesse der Philologen hat er… …dagegen schon früh geweckt: Bereits 1837 gab Eberhard Gottlieb Graff den Text der Hs. A im dritten Band seines Althochdeutschen Sprachschatzes wieder (Sp… …der Große hatte während seiner Nachtruhe immer eine Schreibtafel und eine Lampe parat, so daß er seine Traumerlebnisse stets schriftlich festhalten… …konnte. Eines nachts erschien ihm im Traum eine Person (persona), die Karl, der sich neugierig nach der Identität der Unbekannten erkundigt, mit folgenden… …Gedächtnis, denn zu festgesetzter Zeit wird sie erfüllt werden). Karl tut, wie ihm gesagt wird, und liest auf der Schwertklinge die Wörter RAHT (in Hs. B… …seinen gesamten Hofstaat nach einer Deutung; doch keiner kann ihm helfen. Einzig Einhard, der klüger als die anderen gewesen sein soll (unus qui sapientior… …reuelabit“ (Kaiser, jener, der euch dieses Schwert übersandte, wird euch auch die Schrift, die darauf eingeritzt ist – während wir schweigen – deuten). Karl… …DOLEIBA besagt, daß zur Zeit der Söhne Karls dieses Übermaß abnehmen wird und einige der eroberten Völker abfallen werden; NASG steht für die Untaten, die… …. Darauf folgt logischerweise ENTI, das Ende der Welt oder zumindest das Ende der fränkischen Herrschaft. Diese Geschichte, so der Text weiter, habe Einhard…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Körperinszenierungen in mittelalterlicher Literatur. 18.-20. 04. 1999 im Zentrum für Interdisziplinäre Forschung, Bielefeld

    Christiane Braun, Otto Langer, Klaus Ridder, Elke Zinsmeister
    …Texttypen ins Zentrum der literarischen Konstruktion. Daher ist die literarische Signifikanz des Körpers, der lange Zeit von der literaturwissenschaftlichen… …Repräsentationssysteme haben mittlerweile eine eigene Dynamik entwickelt und das Feld der traditionellen literarhistorischen Fragestellungen in beeindruckender Weise… …erweitert. In der intensiven Diskussion der neueren Forschung werden unter dem Begriff Körper allerdings ganz unterschiedliche Ansätze und auch… …Anteil an der ästhetischen Sinnproduktion haben. Im Mittelpunkt standen Körperkonstrukte in Texten deutscher, französischer und lateinischer Sprache, und… …Chroniken ein Konzept zugrunde liegt, dem es nicht um die physischen, sondern um die semantischen Merkmale der dargestellten Personen geht. Am Beispiel der im… …14. Jahrhundert geschriebenen „Limburger Chronik“ zeigte Haubrichs das Aufkommen eines neuen Beschreibungsmodus auf, der erstmals physische Merkmale in… …darstellen. Den ersten der beiden Schwerpunkte der Tagung bildeten Untersuchungen zur Körperthematik in verschiedenen Gattungen vorwiegend geistlicher… …Literatur, in denen der Leib als Ausdrucksform der Heiligung erscheint. Ulrich Ernst (‚Der Körper des Asketen‘) gab einen Überblick über die Inszenierung von… …‚Heiligkeit‘ in der legendarischen Literatur von der Spätantike bis zur frühen Neuzeit. Im monastischen Kontext werde die Verdam- 103 Tagungsberichte mung des… …legitimiert. Davon ausgehend, könne der asketische Körper im Spannungsfeld zwischen monastischer und höfischer Kultur funktionalisiert werden, so daß durch die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Ritual und Inszenierung. Geistliches und weltliches Drama des Mittelalters. Tagung vom 25. bis zum 27.März 1999 an der Universität zu Köln

    Carla Dauven-van Knippenberg
    …Tagungsberichte Ritual und Inszenierung. Geistliches und weltliches Drama des Mittelalters. Tagung vom 25. bis zum 27. März 1999 an der Universität… …zu Köln Um den ins Stocken geratenen Gedankenaustausch zur Gattung wieder aufleben zu lassen, lud Hans-Joachim Ziegeler (Köln) Vertreter der… …verschiedenen Forschungspositionen zu einer Tagung über das mittelalterliche Schauspiel nach Köln ein. Der Tagungstitel markierte die thematischen Eckdaten… …, drehte sich doch die Fachdiskussion einerseits um die Verwurzelung der Gattung, andererseits um Zielsetzung und Benutzungsfunktionen der überlieferten… …Textträger. So führte Dieter Trauden (Kyoto), der die Vortragsreihe eröffnete1 , an, daß von den von Neumann gesammelten ca. 3000 Spielnachrichten kaum welche… …in einem Zusammenhang mit einem der überlieferten Spieltexte stünden. Das lege die Vermutung nahe, nur besonders erhaltenswerte Spieltexte seien der… …Vernichtung oder der Abnutzung im Aufführungszusammenhang entronnen. Hansjürgen Linke (Köln) stellte durch inhaltliche Analyse der Spieltexte eines ihrer… …Hildegard Keller (Zürich) das Fluktuieren von Gattungsgrenzen, indem sie darlegte, daß beide Texte gelungene Bußrituale visualisierten und sowohl von der… …Wirkung als auch von der Herkunft als ‚ludogene‘ Predigten zu verstehen seien. Parallel zu dem Vortrag Hildegard Kellers stellte Anthonius H. Touber… …(Amsterdam) am Beispiel des Kreuztitulus im „Donaueschinger Passionsspiel“ die These auf, die frühe ita- 1 In diesem Bericht wird die Reihenfolge der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Jagd und höfische Kultur im Mittelalter, hg. v. Werner Rösener (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 135), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1997.

    Joachim Bumke
    …, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1997. Das Max-Planck-Institut für Geschichte in Göttingen widmet sich schon seit längerer Zeit der Erforschung der höfischen… …Kultur im Mittelalter. 1985 erschien der von J. Fleckenstein herausgegebene Band „Das ritterliche Turnier im Mittelalter“, der die in Deutschland lange… …vernachlässigte Turnierforschung auf eine neue Grundlage stellte. 1990 folgte der Band „Curialitas. Studien zu Grundfragen der höfisch-ritterlichen Kultur“, in dem… …bearbeitet worden war. Der hier anzuzeigende Band „Jagd und höfische Kultur im Mittelalter“ setzt diese Reihe fort. Für die Jagd ist die Forschungslage… …. Daran kann auch der neue Band nichts ändern. Der Begriff „höfische Kultur“ wird hier sehr weit gefaßt. Einige Beiträge behandeln speziell die Verhältnisse… …in der Frühzeit, bis zurück zu den Jagdvölkern der Urgeschichte; andere beschäftigen sich mit der Jagd im Spätmittelalter; wieder andere haben den… …Fürstenhof im Hochmittelalter“, S. 123–147) sowie die ausgezeichnete, weit ausgreifende Darstellung der Jagdkritik von Th. Szabo „Die Kritik der Jagd – Von der… …Antike zum Mittelalter“, S. 167–229), die in der Würdigung des „Policraticus“ von Johannes von Salisbury ihren Schwerpunkt hat. Unter den historischen… …Beiträgen möchte ich die Abhandlung von Th. Zotz über die Bedeutung der königlichen Forstpolitik besonders hervorheben („Beobachtungen zu Königtum und Forst… …darzustellen. Der interdisziplinäre Charakter kommt am Schluß des Bandes in den literarhistorischen, archäologischen und kunsthistorischen Beiträgen zum Ausdruck…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Claudia Brinker-von der Heyde, Geliebte Mütter - Mütterliche Geliebte. Rolleninszenierung in höfischen Romanen, Bouvier, Bonn 1996.

    Monika Unzeitig
    …Buchbesprechungen Claudia Brinker-von der Heyde, Geliebte Mütter – Mütterliche Geliebte. Rolleninszenierung in höfischen Romanen, Bouvier, Bonn 1996… …. Die Untersuchung von Weiblichkeitskonzepten wird seit den achtziger Jahren mit zunehmendem Interesse in der germanistischen Mediävistik verfolgt, wobei… …die jeweiligen Arbeiten unterschiedlich explizit der Frauen- und Genderforschung verpflichtet sind. 1 In den Kontext dieser Forschungsrichtung, die u.a… …. auf eine „systematische Reflexion literarisch vermittelter Weiblichkeitskonzepte“ 2 zielt, kann auch die vorliegende Studie von Claudia Brinker-von der… …benennt. Brinker-von der Heyde hat damit ein Thema gewählt, das in den letzten Jahren bereits mehrfach die Aufmerksamkeit der Forschung gefunden hat; es sei… …hier nur auf die Arbeiten von Lydia Miklautsch und Ann Marie Rasmussen3 verwiesen. Vor diesem Hintergrund ist der von der Verfasserin gewählte… …herausgearbeitet werden, wobei es vor allem gelte, die idealisierten Mutterbilder in der Literatur im Kontext mittelalterlicher Weltsicht zu lesen. Das heißt… …, Brinker-von der Heyde versteht die literarischen Mutterbilder als Identifikationsangebote, die im System der im Mittelalter tradierten Kenntnisse und… …setzt damit Befunde aus einem literarischen System in Bezug zu einem im weitesten Sinne gesellschaftlichen Denk- und Wertesystem. Der Verfasserin geht es… …kritisch angemerkt werden – zu einer in der Tendenz harmonisierenden Blickrichtung, da nur positiv konnotierte Mutterfiguren ausgesucht werden und so die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Siegfried Christoph, Lemmatisierter Index zu den Werken des Strickers (Indices zur deutschen Literatur 30), Max Niemeyer, Tübingen 1997.

    Franz-Josef Holznagel
    …1997. Der Stricker gilt zu Recht als einer der wichtigsten mittelhochdeutschen Autoren des 13. Jahrhunderts. Von daher wäre es nur zu wünschen, wenn ein… …zuverlässiger lemmatisierter Index vorliegen würde, der den Wortschatz seiner Texte zusammenstellte. Für die historische Linguistik könnte damit ein umfangreiches… …Corpus zum ersten Mal systematisch erschlossen werden, und die Literaturwissenschaft besäße ein wichtiges Arbeitsmittel, das zum einen bei der… …das vom Stricker verwendete Wortmaterial nötig ist. Hierzu zählen beispielsweise Wortfeld-Studien, wie sie in der Stricker-Forschung bereits eine… …längere Tradition haben, ferner Analysen zu der markanten Metaphorik, welche die kleinepischen Stücke (quer zu allen Texttypen) untereinander und z.T. auch… …noch mit dem „Karl“ und dem „Daniel“ verbindet, sowie eine systematische Untersuchung der auffälligen Sprecherstilisierungen in diskursiv organisierten… …Texten oder Textteilen, die von den unterschiedlichen Persuasionsstrategien der Stücke abhängen und deshalb je nach Aussageabsicht und argumentativer… …Anzahl der dem Index zugrundegelegten Texte, 2. die Wahl der Ausgaben, nach denen das Material erhoben wurde, sowie 3. die Praxis der Lemmatisierung und… …der grammatischen Bestimmung der Belege betreffen. Zu 1.: Nach dem Ausweis handschriftlich tradierter Verfassernamen und der in den größeren Texten… …inserierten Autorsignaturen sind dem Stricker die beiden Großepen „Karl der Große“ und „Daniel von dem Blühenden Tal“, ferner der „Pfaffe Amîs“, die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Heidrun Alex, Der Spruchdichter Boppe: Edition - Übersetzung - Kommentar (Hermaea N. F. Bd. 82), Niemeyer, Tübingen 1998.

    Susanne Fritsch
    …Buchbesprechungen Heidrun Alex, Der Spruchdichter Boppe: Edition – Übersetzung – Kommentar (Hermaea N. F. Bd. 82), Niemeyer, Tübingen 1998. Rund 160… …Jahre nach Friedrich Heinrich von der Hagen (Minnesinger, 1838) und ein Jahrhundert nach Georg Tolle (Der Spruchdichter Boppe, 1894) wird jetzt von… …Heidrun Alex die Neuedition eines Sangspruchkorpus vorgelegt, das in der ältesten Überlieferung, der Heidelberger Liederhandschrift C (Cpg 848, Bl. 428 r.)… …. lyrischen Genres gelten kann. Mit der Edition wird zunächst eines der wichtigsten Desiderate der philologischen Erschließung des Sangspruchs erfüllt und die… …Möglichkeit der didaktischen Vermittlung im akademischen Unterricht eröffnet, die sich fortan – das darf schon an dieser Stelle erwähnt werden – nicht mehr auf… …die alten Textausgaben zu stützen braucht. Ziel der Neuedition ist, „das Werk eines weniger prominenten, doch dabei typischen Vertreters der… …Gattung zu leisten. “ Genügt die Monographie den Kriterien der Evidenz der eigenen Reflexionen editionstheoretischer Prämissen und – als deren Folge – der… …Transparenz editionsphilologischer Entscheidungen? Diese Frage wird man rundweg positiv beantworten können. Der Forschungsabriß, der hauptsächlich aus einer… …dagegen ist die Skizze der Überlieferungsverhältnisse, die auf dem RSM (Repertorium der Sangsprüche und Meisterlieder des 12.–18. Jahrhunderts, hg. von… …„altbezeugte Überlieferung“ wird in einer Tabelle anschaulich dargestellt. In der jüngeren Überlieferung fungieren die Sangsprüche Boppes als Sammelbecken von…
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