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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Bilderbuch der Wünsche. Clemens Brentanos "Gockel Hinkel Gackeleia"

    Waldemar Fromm
    …BILDERBUCH DER WÜNSCHE. Clemens Brentanos „Gockel Hinkel Gackeleia“ 1 von Waldemar F r o m m , München Abstract Der Beitrag bietet eine Relektüre von… …Textstruktur erläutert und die thematische Kontinuität der Früh- und Spätfassung betont. In einer zweiten übergeordneten Fragestellung wird die Modernität von… …untersucht worden. 2 Das „Märchen“ wurde häufiger als ergänzende Betrachtung der Frühfassung von „Gockel und Hinkel“ verwendet oder zur Differenzierung von… …Thesen, die anhand anderer Texte entwickelt wurden. 3 Ein Grund für diese Marginalisierung mag sein, daß die Spätfassung in der konservativ-theologischen… …, Kathrin Göhler, Helmut Kaffenberger, Carolin Raffelsbauer und einem Gutachter der ZfdPh. 2 Vgl. u.a. Oskar Seidlin: Wirklich nur eine schöne Kunstfigur? Zu… …. 54–70. 517 Waldemar Fromm ben4 , wie dies zuletzt Arbeiten zeigen, die im Umfeld der methodischen Neuorientierung des Faches durch medien- und… …werden, daß der Text die poetologischen und sprachästhetischen Positionen der Romantik zwar verläßt, aber nicht rückwärtsgewandt zweckästhetischen… …Ansprüchen gehorcht. Besonders deutlich wird dies, wenn man den Text als ein „Bilderbuch der Wünsche“ liest, in dem Autor und Figuren jeweils individuelle… …, sowie dem Versuch, beides zu reglementieren, den Irrtümern, die daraus folgen und dem gelegentlichen Glück ihrer Erfüllung. Der diesbezügliche… …Grundkonflikt wird in der „Zueignung“ in der Vadutz-Episode dargestellt. 8 Die Debatte um den Stellenwert von Vadutz in der Welt und im Bewußtsein von der Welt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Zwischen Protestantismus und Katholizismus: Zu einem poetischen Strukturprinzip der Lyrik Georg Trakls

    Wolfgang Braungart
    …ZWISCHEN PROTESTANTISMUS UND KATHOLIZISMUS: Zu einem poetischen Strukturprinzip der Lyrik Georg Trakls 1 von Wolfgang B r a u n g a r t , Bielefeld… …Abstract Jede Lektüre der Gedichte Georg Trakls hinterläßt einen seltsam doppelpoligen Eindruck: Der Erfahrung des Hermetischen, des Zerquälten, der… …des Katholizismus. Dies zeigt der Aufsatz vor allem an Trakls Gedicht „An Angela“ von 1912, bei dem sich religiöse und sexuelle Bezuge völlig überlagern… …überwiegend protestantischer Bevölkerung handelt? Antwort: an der Zahl der Wirtshäuser. Heute freilich wird dieses Bonmot immer weniger verstanden, weil die… …kulturell prägende Bedeutung der christlichen Konfessionen schwindet. Die Attribute ‚protestantisch‘ und ‚katholisch‘ meinen in diesem Ausspruch… …offensichtlich viel mehr als nur die religiöse bzw. konfessionelle Orientierung der Bevölkerung. Sie wollen eine Mentalität charakterisieren. ‚Katholisch‘ steht… …konnotiert Selbstzweifel, Selbstbefragung, Introspek- 1 Vortrag, gehalten am 2. 2. 1999 in der Trakl-Gedenkstätte Salzburg; Dr. Hans Weichselbaum, den Zuhörern… …, wirkungsmächtig und vieldiskutiert bis heute, einen Aspekt dieser Mentalität auf den Begriff der ‚protestantischen Ethik‘ 2 gebracht. Die Attribute ‚protestantisch‘… …in der Literatur- und Kulturgeschichte operiert. Goethe hat in seiner Rezension von Arnims und Brentanos „Des Knaben Wunderhorn“ (1806), die schon im… …Januar des Jahres 1806 in der „Jenaischen Allgemeinen Literaturzeitung“ erschienen ist, zum Lied Nr. 55, „Erndtelied“, angemerkt: „Katholisches…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Meister Musil. Eckharts deutsche Predigten als zentrale Quelle des Romans "Der Mann ohne Eigenschaften"

    Brigitte Spreitzer
    …MEISTER MUSIL. Eckharts deutsche Predigten als zentrale Quelle des Romans „Der Mann ohne Eigenschaften“ von Brigitte S p r e i t z e r , Graz… …Abstract Der Beitrag rollt die Frage nach Musils Mystikrezeption neu auf und weist nach, daß neben Bubers „Ekstatischen Konfessionen“ die deutschen Predigten… …Meister Eckharts eine zentrale Quelle des Romans bilden. Musils Anleihen bei Eckhart beschränken sich nicht, wie bisher angenommen, auf das Konzept der… …Eigenschaftslosigkeit, sondern sind ausschlaggebend für die Gestaltung des Mystischen in der Ulrich-Agathe-Handlung insgesamt. Die komparatistische Detailanalyse führt im… …Ergebnis zu einer deutlichen Relativierung der Einschätzung von Musils Mystikrezeption, die bislang zweifelsfrei mit dem Schlagwort der Säkularisierung… …ursprüngliche thematische Interesse, das mich auf die, wie ich anfangs befürchtete, breit ausgetretenen Pfade der Musil-Forschung lockte, galt der Frage nach den… …Spezifika der Rezeption mittelalterlicher Mystik im „Mann ohne Eigenschaften“. Hat Dietmar Goltschnigg in seiner 1974 erschienenen Untersuchung „Mystische… …unsinnig zu erweisen: Die Textgrundlage von Musils Mystikrezeption bildet bekanntlich Martin Bubers Anthologie „Ekstatische Konfessionen“ 2 , die der Autor… …Konfessionen, gesammelt von Martin Buber, mit einem Nachwort hg. v. Paul Mendes-Flohr, Heidelberg 5 1984. In der Folge im Text zitiert als EK. 564 Meister Musil… …exzerpiert hat. 3 Fragen wie etwa die nach der Art der Auswahl und damit verbundener Um- und Neuinterpretationen mittelalterlicher Quellen aus moderner…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Der Tod im Ätna. Hölderlins und Brechts Empedokles-Legende

    Frank Dietrich Wagner
    …DER TOD IM ÄTNA. Hölderlins und Brechts Empedokles-Legende von Frank Dietrich W a g n e r , Oldenburg Abstract Brechts Fassung der Empedokles-Legende… …ist der Versuch, den spektakulären Tod des Philosophen zum Exemplum gegen Aberglauben und Mystifikation umzudeuten. Der Tod im Ätna war bei Diogenes… …mystical interpretations. 1. Tod im Ätna Der Tod im Ätna, aus freien Stücken und ohne Zeugen von Empedokles aus Agrigent vollzogen, ist immer als… …kulturgeschichtliches Faszinosum besonderer Art empfunden worden. Kaum schmälern konnte dies der Umstand, daß alles rätselhaft geblieben war, was sich um das Bild vom… …: Auch hier verlieren sich die Darstellungen in Vermutungen. Alles wird genannt: Angst vor der Gebrechlichkeit des Alters, Flucht vor der Mißgunst der… …Mitbürger, Sehnsucht nach Vereinigung mit der Natur – ein beliebiger Katalog einfacher bis edler Motive. – Das Todespathos: Warum hatte Empedokles einen Tod… …in den Flammen eines Vulkans gewählt? Hatte er sich nur von dieser Welt entfernen wollen, ohne eine einzige Spur zu hinterlassen? Hatte er der Nachwelt… …konnte dieses zugleich pathoslose wie pathetische Verschwinden verdeutlichen? – Der Zusammenhang des Lebens und des Todes: War der Tod im Ätna die… …angemessene Fortsetzung der Lebensart des Philosophen? Sollte die Feier des öffentlichmachtvollen Empedokles in die Feier eines grandiosen Todes überführt und… …so gewahrt werden? – Und nicht zuletzt die innere Spiegelung von Lehrgebäude und Todesart: War der Sturz in den Ätna etwa die Konsequenz einer philoso-…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Irmgard Scheitler, Gattung und Geschlecht. Reisebeschreibungen deutscher Frauen 1780-1850 (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur 67)

    Tilman Fischer
    …der Literatur 67). Niemeyer Verlag, Tübingen 1999. Das Mühsame wird gerne aufgeschoben, und so liegt erst jetzt mit Irmgard Scheitlers… …Periode in der Geschichte des Reiseberichts erschließt. Der Titel ihrer Arbeit ist dabei durchaus programmatisch. Von den alternativen Zugangsmöglichkeiten… …der Untertitel unglücklich behauptet), die als Buch oder Aufsatz seit 1780 – d.h. vom Beginn ihres Auftretens auf dem Buchmarkt – bis ins Jahr 1850… …publiziert wurden. Ihr Untersuchungsraster ist dabei ein doppeltes: Einmal sucht sie nach „den sprachlichen und kompositorischen Konventionen“ (S. 2) der… …Gattung generell, um so eine „Poetik“ (ebd.) bzw. eine „‚Grammatik‘ der Reisebeschreibung“ (S. 4) für den Beobachtungszeitraum zu gewinnen. Zum anderen… …letzteres Reiseberichte in besonderer Weise eignen, da sie aufgrund ihres (auch) autobiographischen Charakters in der Regel ein höheres Maß an Reflexion… …weiblichen Lebens und Schreibens beinhalten als beispielsweise Romane von Frauen, ist evident. Erst vor der Folie des gattungsspezifisch Konventionellen kann… …dabei also das für das Schreiben der behandelten 44 Autorinnen historisch-geschlechtsspezifisch Besondere sichtbar gemacht werden. Mit diesem… …in auffälliger Weise entbehrte. Denn wo nur Texte von (einigen wenigen) Frauen in den Blick geraten sind, führte dies häufig zu Verzeichnungen der… …Ergebnisse bei der Identifikation angeblich frauenspezifischer Erfahrungs- und Schreibweisen, die nicht selten einfach historisch gängige Gattungsmerkmale…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Dieter Lamping, Von Kafka bis Celan. Jüdischer Diskurs in der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1998.

    Magnus Klaue
    …Buchbesprechungen Dieter Lamping, Von Kafka bis Celan. Jüdischer Diskurs in der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts. Vandenhoeck & Ruprecht… …, Göttingen 1998. Anders als der etwas verunglückte Titel nahelegt, handelt es sich bei Dieter Lampings Buch nicht um eine Sammlung von Gelegenheitsarbeiten zu… …einer literarhistorischen Entwicklung, die sich als Verwandlung der deutsch-jüdischen Literatur in eine jüdische Literatur deutscher Sprache kennzeichnen… …läßt.“ (13) Angesprochen ist hiermit der im 20. Jahrhundert mit Kafka einsetzende Prozeß kultureller und literarischer Neuorientierung eines weitgehend… …assimilierten Westjudentums durch verstärkte Beschäftigung mit der eigenen, inzwischen fremd gewordenen ostjüdischen Tradition, auch angesichts verschärfter… …Literatur“ (11) würdigen wollen. In beiden Ansätzen sieht der Verfasser mit Recht die Gefahr ideologisierender Vereinnahmung jüdischer Literatur, die in ihrer… …subsumiert werde. Lampings Versuch, demgegenüber das spezifisch ‚Jüdische‘ an der deutsch-jüdischen Literatur in den Blick zu bekommen, zielt nun nicht etwa… …Lamping der Terminus ‚jüdischer Diskurs‘ insofern gerechtfertigt, als die damit 631 Buchbesprechungen bezeichneten Texte latent organisiert seien durch drei… …geschichtliche Zäsuren, die wiederholt thematisch würden: die Krise der Assimilation, die Exilerfahrung und der Holocaust. Bei der Analyse dieses Diskurses werden… …affirmativ, ablehnend oder paradox – „ein Bewußtsein der Zugehörigkeit zum Judentum literarisch manifest“ wird (29), ist insofern ein hermeneutisches Problem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Andrea Gnam, Die Bewältigung der Geschwindigkeit. Robert Musils Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" und Walter Benjamins Spätwerk. Wilhelm Fink

    Albert Kümmel
    …Buchbesprechungen Andrea Gnam, Die Bewältigung der Geschwindigkeit. Robert Musils Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“ und Walter Benjamins Spätwerk… …sich die Entwicklung der Verkehrs- und Nachrichtenmittel als Vorgang steter Beschleunigung beschreiben. Virilios Dromologie geht noch weiter und… …rekonstruiert die Geschichte der Menschheit als ganze am Leitfaden steigender Geschwindigkeiten. Die Beobachtung der Steigerung des ‚objektiven‘ technologischen… …Tempos geht einher mit einem argumentativen Topos der Unfähigkeit des menschlichen Wahrnehmungs- und Bewegungsapparats, mit diesen Geschwindigkeiten… …Schritt halten zu können. Der medizinische Diskurs, der die Gefährdungen von modernem Verkehrs- und Großstadtleben thematisiert, kennt eine Vielzahl… …geschwindigkeitsinduzierter Krankheiten: von der Eisenbahnkrankheit, die man sich durch schlichtes Anschauen der mit 30 km/h vorbeirasen- 634 Buchbesprechungen den… …Dampflokomotiven zuziehen kann, bis zur Neurasthenie, der reizüberfluteten Großstädtern zugewiesenen Schwäche des Nervensystems. Vor allem zwischen 1890 und 1930… …trifft das Thema der übergroßen Schnelligkeit des modernen Lebens auf weites Interesse, wiewohl der dromokratische Diskurs dieser Zeit nicht homogen… …abgelöst von einem neusachlichen Pathos zirkulierenden Verkehrs. Andrea Gnam analysiert, wie Robert Musils Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“ und Walter… …Geschwindigkeitsdiskurses, das eine Veränderung der Raumstruktur im Zuge steter Beschleunigung behauptet, in den Mittelpunkt der Untersuchung. Die verbreitete Vorstellung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Die frühneuhochdeutsche Brücke. Überlegungen zur sprachtypologischen Periodisierung der deutschen Sprachgeschichte

    Thorsten Roelcke
    …DIE FRÜHNEUHOCHDEUTSCHE BRÜCKE Überlegungen zur sprachtypologischen Periodisierung der deutschen Sprachgeschichte von Thorsten R o e l c k e… …, Heidelberg Abstract Die Periodisierung der deutschen Sprachgeschichte um die frühe Neuzeit erweist sich im Hinblick auf die Vielfalt und Dauer… …innersprachlicher Entwicklungen als ausgesprochen problematisch. Auf der Grundlage einiger sprachwandeltheoretischer und sprachtypologischer Überlegungen wird hier… …daher die zeitliche Gliederung der morphologischen und syntaktischen Entwicklung des Deutschen neu diskutiert. Dabei zeigt sich, dass das… …Frühneuhochdeutsche als eine eigenständige Periode der deutschen Sprachgeschichte aufzufassen ist, die eine sprachtypologische Brücke der Veränderung zwischen dem… …germanistische Sprachwissenschaft ist seit dem 19. Jahrhundert durch eine zum Teil heftige Auseinandersetzung um die sprachgeschichtliche Gewichtung der frühen… …Neuzeit geprägt. Diese Auseinandersetzung gipfelt in der Diskussion um den Ansatz einer eigenständigen frühneuzeitlichen Periode und reicht dabei von einer… …heterogen und inkonsequent. Dies liegt zum einen an der großen Vielfalt und zum anderen an der langen Dauer lautlicher, grammatischer, lexikalischer oder… …textueller Entwicklungen innerhalb der deutschen Sprachgeschichte. Um angesichts dieser Vielfalt und Dauer dem Anspruch auf eine homogene und konsequente… …Periodisierung des Deutschen nach innersprachlichen Kriterien gerecht werden zu können, bedarf es somit eines neuen, sprachtheoretisch abgesicherten Ansatzes, der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Lapsit exillis? Jaspis exillix? Die Lesarten der Handschriften

    Eberhard Nellmann
    …LAPSIT EXILLIS? JASPIS EXILLIX? DIE LESARTEN DER HANDSCHRIFTEN von Eberhard N e l l m a n n , Bochum Vor nunmehr dreißig Jahren hat Joachim Bumke… …wurde wenig später von Janine Delcourt-Angélique aufgegriffen. 3 Ich selber habe mich 1994 für eine „ernsthafte Prüfung“ der Version jaspis exillix… …ausgesprochen, die auch durch den ‚Jüngeren Titurel‘ (6292,3) nahegelegt wird. 4 Inzwischen scheint es an der Zeit, endlich die Gesamtüberlieferung 5 der… …an der Überlieferung des Steinnamens beteiligt: sieben Hss. aus dem 13. Jh., zwei aus dem 14. Jh. und acht aus dem 15. Jh. Ich stelle die Textzeugen im… …, die sich bei einem Teil der Lesarten – lapis m n o; jaspis Gk F18 G τ G χ – bestätigen wird. D St. Gallen; um 1260 8 . – m Wien; 1440/45 1 J. Bumke: Die… …der Ausg. K. Lachmanns revidiert und kommentiert von E. Nellmann. […], Frankfurt/M. 1994, Bd. 2, S. 679. 5 J. Heinzle danke ich für freundliche Hilfe… …bei der Beschaffung von Kopien der Textzeugen o und F42. 6 G. Bonath: Untersuchungen zur Überlieferung des Parzival Wolframs von Eschenbach, 2 Bde… …., Lübeck/Hamburg 1970 u. 1971. Die Zuordnung der Fragmente erfolgt nach G. Bonath/H. Lomnitzer: Verzeichnis der Fragment-Überlieferung von Wolframs Parzival, in… …, Beitr. 95, Tüb. 1973, S. 450–456. 8 Zur Datierung s. N. F. Palmer, Wolfram-Studien 12, 1992, S. 31. 416 lapsit exillis? jaspis exillix? Die Lesarten der… …der Verse 469,7–11 stellen sich wie folgt dar: 469,7 lapsit exillis D G G κ lapis exilis Gm m o „ exillix G δ G υ „ exilix n jaspis exillis F42 „…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Blattverluste im Suchensinn-Korpus der "Kolmarer Liederhandschrift"

    Michael Baldzuhn
    …BLATTVERLUSTE IM SUCHENSINN-KORPUS DER „KOLMARER LIEDERHANDSCHRIFT“ von Michael B a l d z u h n , Bochum Der „Kolmarer Liederhandschrift“ (München… …umfangreichsten wie bedeutendsten Sammlung meisterlicher Lieddichtung des Spätmittelalters systematisch geordnet verzeichnet. 1 Nach Abschluss der Hauptarbeit auf… …eine dafür schon früh beiseite gelegte Lage geschrieben2 , erfasst es in der Reihenfolge der aufgenommenen Autorenkorpora und innerhalb dieser in der… …Abfolge der Töne jedes einzelne Meisterlied mit seinem Initium, dem jeweils ein Blattnachweis vorangeht und eine Angabe zum Strophenumfang des Liedes folgt… …. Ludwig Finscher, Kassel [usw.] 2 1994ff., Sachteil Bd. 5, Sp. 450–455, hier Sp. 455. Der Textbestand der Handschrift ist einsehbar in: Die Kolmarer… …Liederhandschrift der Bayerischen Staatsbibliothek München (cgm 4997), in Abb. hg. v. Ulrich Müller, Franz Viktor Spechtler, Horst Brunner, Göppingen 1976 (Litterae… …35). 2 Grundlegend zur Entstehungsgeschichte der Handschrift Heinrich Husmann: Aufbau und Entstehung des cgm 4997 (Kolmarer Liederhandschrift), in: DVjs… …34, 1960, S. 189– 243. Wichtige Differenzierungen, die die Vorlagenverhältnisse sowie Datierungs- und Lokalisierungsfragen der Handschrift in ein neues… …zur deutschen Literatur des Mittelalters 82–83), Bd. 1, S. 35–55. Dazu kritisch Christoph Petzsch: Wasserzeichen und Provenienz der ‚Kolmarer… …Mittelalters (wie Anm. 1), Bd. 9, Sp. 478–481; s. ferner Schanze (wie Anm. 2), Bd. 1, S. 137–145, Bd. 2, S. 26–28; Repertorium der Sangsprüche und Meisterlieder…
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