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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Von der Idylle zum ‚Blutbad‘. Die Vergeschichtlichung der Alpendarstellung in der Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts

    Claudia Stockinger
    …ungeschulten Blick bieten, löst der Text sukzessive auf, die beispielreiche Demonstration der Zugehörigkeit dieser Landschaft zu einem sinnhaften… …, jedenfalls nicht intentional zu überbrücken ist. Zumindest sollte der dem aufklärerischen Progressionsgedanken folgende und in dieser Distanz u.U. enthaltene… …zugeordnete Personal entspricht der klassizistischen Ständeklausel nur bedingt (bzw. bedarf in dieser Hinsicht einer eigenen Begründung), die Handlung ist nicht… …, „billig durch das Labyrinth dieser Felsenwände“ schlinge. 37 Die Orientierung an der Geschichte macht den Ort greifbar bzw. das Unaussprechliche sagbar. Am… …eindringlichsten bringt die Alpenwahrnehmung des Sturm und Drang ein Text auf den Punkt, der die Erlebniswelt dieser Epoche – wiederum rückblikkend, also doppelt… …ausgeprägten Interesse am Menschen, das dessen soziale Funktionen hintanstellte42 , so legt Goethes Polemik das politische Potential dieser… …zu können, immer neu erworben werden. Mit dem historischen Erbe verbindet sich aus dieser Perspektive kein (immerwährendes) Recht, sondern eine… …auf die triadische Folge von harmonischer Einheit, deren Bedrohung und utopische Bewahrung. Aus dieser Perspektive stellt sich die Alpenidylle als… …gegenstandslos („Dort kommt ein Mann in voller Hast gelaufen“ 51 etc.). An dieser Stelle beginnt die eigentliche Dramenhandlung, die, in Tell- und… …Wiederherstellung ursprünglicher Rechtsverhältnisse. 71 An dieser Zielsetzung läßt sich das Selbstverständnis eines Alpenvolks ablesen, das sich durch seine naive…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    „Datenschutt“ und „Unsicherheitsrelation“. Die ästhetische Konstruktion von Wirklichkeit im Dokumentartheater (Hochhuth, Kipphardt, Weiss)

    Hans-Edwin Friedrich
    …. 2 Weil das Dokumentarstück als Absage an die Autonomieästhetik aufgefaßt wurde 3 , galt es als mißratenes mixtum compositum: Man könne, so 1 Dieser… …Anspruch von Kunstwerk und Dokument nicht gleichzeitig erfüllen […]. Letztlich wird das jeweilige Stück keiner dieser Forderungen gerecht.“ 4 Aus späterer… …wechselseitigen Reflexivität von gesteigerter Faktizität und ästhetischer Perspektive in „Trotzki im Exil“ und „Bruder Eichmann“ ermöglicht eine Überwindung dieser… …Darstellungsproblem mittels Paradoxien und Aporien formulieren, andererseits aber zugleich die Lösung dieser Aporien versuchen zu wollen. Quellentreue wird… …und politische Fragen eingelassen hat, der mehr als andere vom kranken Zustand dieser Welt wußte. Aber das verschweigt er in dieser Lage natürlich… …Mitarbeiter auszuspionieren. Der zuständige Spionageabwehroberst Pash ist aber von der faktischen Richtigkeit dieser Lüge überzeugt. Er hält „die spätere… …, deren Wahrheit den gesunden Menschenverstand beleidigt“ (N, S. 345). 32 Dieser psychische Mechanismus wird von Angeklagten und Verteidigern genutzt. Die… …Beteiligung an der „Aussonderung“ bestreitet, gibt er zu, daß „ausgesondert“ wurde. Dieser Mechanismus ist ein Grundprinzip des Dramas. Die Angeklagten… …Nichts / oder eine Schinderei“. (PW V, S. 73) Entgegen landläufiger Überzeugung ist dieser Multiperspektivismus nicht im Dienst der marxistischen… …Sinnstiftung in dieser extremen Spannung zur Geltung. Schließlich werden im Text Deutungen von Auschwitz artikuliert, aber die Makrostruktur verweigert eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Ritual und Inszenierung. Geistliches und weltliches Drama des Mittelalters. Tagung vom 25. bis zum 27.März 1999 an der Universität zu Köln

    Carla Dauven-van Knippenberg
    …einer Konkurrenz zum Meßopfer. Dieser könne die Kirche letztendlich nur Herr werden, indem sie die Spiele verbiete. Der Mittellateiner Benedikt Vollmann… …Selbstvergewisserung sei. Die Notation der Marienklage war das Thema Ulrich Mehlers (Köln), der innerhalb dieser Gattung vergleichende Untersuchungen durchgeführt hatte… …von bekannten und erschlossenen Textzeugen und Archivalien vorliege, neu angegangen werden. Fazit: Die Gattung wurde während dieser Tagung von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Zur Überlieferungsgeschichte des „Herzog Ernst“ und zu einer neuen Ausgabe des „Herzog Ernst“ A

    Joachim Bumke
    …Form vorlegt. – „Herzog Ernst“ D in der kritischen Ausgabe von Hans-Friedrich Rosenfeld (1991) 5 , die zum ersten Mal die gesamte Überlieferung dieser… …. Jahrhundert entstanden ist, ediert (1992). 9 Auf der Grundlage dieser neuen Ausgaben kann die Arbeit an der „Herzog Ernst“-Überlieferung neu beginnen. Dabei… …, ist seit dem 18. Jahrhundert verschollen. Es ist klar, dass bei dieser Sachlage viele Textfragen nur schwer oder gar nicht zu beantworten sind… …Analyse der Schreibformen in den beiden Handschriften des 15. Jahrhunderts. Eine Auswertung der Befunde fehlt. Dieser Teil der Arbeit ist für nicht genauer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Siegfried Christoph, Lemmatisierter Index zu den Werken des Strickers (Indices zur deutschen Literatur 30), Max Niemeyer, Tübingen 1997.

    Franz-Josef Holznagel
    …Entscheidungen im einzelnen zu begründen. Dieser Kanon hat trotz verschiedentlich geäußerter Skepsis die editionspraktischen Entscheidungen von Ute Schwab und… …Christoph herangezogenen Textgrundlagen zeigt indes, daß er dieser Vorgabe nicht immer folgt. – Für den „Daniel“ greift er auf die erste Auflage der Edition… …von zwei Nummern (BR 2: „Die Messe“; BR 142: „Die Buße des Sünders“) nur Teileditionen vorgelegt, weil die Anfänge dieser umfangreicheren Reden bereits… …ein stark pronominal flektiertes Adjektiv [BR 134, V. 23]. Fehler dieser Art treten in einer Häufung auf, die sich im Rahmen einer Rezension nicht mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Irmgard Scheitler, Gattung und Geschlecht. Reisebeschreibungen deutscher Frauen 1780–1850 (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur 67). Niemeyer Verlag, Tübingen 1999.

    Tilman Fischer
    …argumentationsnotwendige und scheinbar en passant mitgelieferte Gerüst an allgemeinen Gattungskonventionen findet man in dieser Ausführlichkeit nirgends sonst dargestellt… …untersuchten Texten auszumachen bestrebt ist. Dennoch wird so die Lektüre dieser Studie für an der Reiseliteratur des späten 18. und der ersten Hälfte des 19… …und belegt damit nicht zuletzt deren breite Teilhabe an dieser Kulturtechnik. Die Tendenz, das vermeintlich Besondere an den Voraussetzungen einer… …kommt, sich in ihrer Analyse an einer Stelle auf „angeborene [...] ‚typisch weibliche‘ Interessen“ (S. 176) zu berufen, bleibt rätselhaft. Dieser Lapsus…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Inhaltsverzeichnis

    …Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift geben ausschließlich die Meinung der Verfasser, Referenten, Rezensenten usw. wieder. – Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen… …, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in dieser Zeitschrift berechtigt auch ohne Kennzeichnung nicht zu der Annahme, daß solche Namen im Sinne der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Wo fand Brentano die blaue Blume der Romantik?

    Heinz Härtl
    …„Satiren und poetische Spiele von Maria. Erstes Bändchen. Gustav Wasa“. Von dieser Titelei wird in der Regel nur der Untertitel „Gustav Wasa“ zitiert. Er… …an Schiller unter den Gaben an, die ihm „in dieser Stapelstadt des Wissens und der Wissenschaft, zur Unterhaltung sowohl, als zur geistigen und… …Schlechtes, als dieser faule Fleck der Literatur ist, […] gemeinschaftliche Sache“ zu machen. 5 2 Clemens Brentano: Sämtliche Werke und Briefe… …seine nach den „Schriften“ (1786/90) entstandene Lyrik enthielt. Dieser Band kam aber im Sommer 1800 erst kurz nach dem „Gustav Wasa“ heraus, Brentano… …einem Sammelband von 77 Flugblättern in den Besitz Ludwig Uhlands gelangte, woraufhin dieser es in seinen „Volksliedern“ verkürzt und auch sonst… …Voraussetzung hat, das aber nicht vernichtet ist. Es wird vielmehr verjüngt und neugeboren. In dieser Konzeption von Dichtung als Wiederauferstehung ist die… …dem wir uns selbst und einander wiederfanden […]. Im Genusse dieser Werke wurden wir Freunde, in Erkenntniß seiner Vortrefflichkeit gebildet, mit dem… …einer neuen poetischen Mythologie verstanden werden. Dieser Antwort war eine differenzierte Auseinandersetzung mit von den Brüdern Schlegel, Schelling…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Zu Friedrich Heinrich Jacobis Briefwechsel und Bibliothek

    Hansjörg Schelle
    …vorangestellte „Vorbemerkung“ über die dieser Ausgabe zugrundeliegenden Editionsprinzipien (z.B. 6.1, S. 175–184). Entsprechendes leistet das II. Kapitel der… …Unternehmen im Falle Jacobis vertretbar wäre, ist Sache der einschlägigen Forschung. Jedenfalls sei bei dieser Gelegenheit einmal mehr die Erarbeitung eines… …nun verwirklichten Katalog vorwegnimmt: dieser nämlich wird einerseits die Jacobische Bildungs- und Erfahrungswelt deutlich machen […]; die Hintergründe… …Forschungsaufgabe: die Erben hatten ein Verzeichnis eingereicht, doch ist dieser erste Gesamtkatalog verschollen (S. XVI u. XXIII); in Berlin wurden „die Bücher… …, Engländer und Franzosen so wie auf die Geschichte dieser Völker bezüglichen Werke […] enthält (S. XV). Die „Systematik“ des Katalogs konnte sich „nicht nach… …wissenschaftlichen Bestrebungen“ gibt (S. XV). Schon die Zeitgenossen haben die „Bedeutung dieser einzigen titelmäßig geschlossen erhaltenen Philosophenbibliothek aus… …haben (S. XXXI). Hinter dem Bestand von FHJBk steht eine sorgfältige Wahl, was für WBk in diesem Maße nicht gesagt werden kann. Zwar verzeichnet dieser… …„der handschriftlichen und gedruckten Widmungen an Jacobi“ (S. 942) entgegen. 16 Auch unter den Subskribenten dieser Ausgabe erscheint nur der ältere…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Brigitte Derendorf, Der Magdeburger Prosa-Äsop. Eine mittelniederdeutsche Bearbeitung von Heinrich Steinhöwels ,Esopus‘ und Niklas von Wyles ,Guiscard und Sigismunda‘. Text und Untersuchungen, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 1996 (= Niederdeutsche Studien 35)

    Hubertus Menke
    …Collecte-Erzählungen (Disciplina clericalis des Petrus Alfonsi und Fazetien des Poggio Bracciolini). Die Übertragung all dieser Texte (Fabeln, Exempel, Kurzerzählungen… …Stellung im Überlieferungszusammenhang geklärt wird. Sprachlich richtet sich dieser Druck am überregionalen Lübecker Schreibvorbild aus, was an ausgewählten…
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