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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    „Fewrige Freystadt“ – eine Gedächtnisschrift von Andreas Gryphius

    Dirk Niefanger
    …Zeilen gewidmet sind (vgl. Ders.: Neue deutsche Literaturgeschichte. Vom „Ackermann“ zu Günter Grass, Tübingen 1996, S. 34f.) – mehr als in mancher… …Darstellung deutlich mehr Raum ein als die Wiedergabe der ‚übersinnlichen‘ Zeichen. Letztere werden offenbar vor allem deshalb erwähnt, weil sie aus prominentem… …aus dem Feuer geboren, sondern zusammen mit ihrem Jungen verbrannt. Sie kann sich und ihr Kind – anders als die Schwägerin – nicht mehr retten. Die Nähe…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Konnotationen von Freundschaft und Liebe in Schillers „Philosophischen Briefen“ und Hölderlins „Hyperion“

    Walter Hinderer
    …sowohl die Liebe als auch die Freundschaft sich aufopfern oder opfern müssen. Wenn Schiller interpretiert, daß Posa „das Menschengeschlecht mehr liebt als… …nicht mehr existieren; sie wähnt ihn, für immer von ihm getrennt, auf dem Weg „in die alte Freiheit“ (B 1, 426f.) Es wird hier auch deutlich, daß von… …Hyperion mehr in Diotimas Wesen überging als umgekehrt. Am Ende des Romans opfert sich sowohl die Geliebte als auch der Freund für ihn auf. Diotima bestimmt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Bilderbuch der Wünsche. Clemens Brentanos „Gockel Hinkel Gackeleia“

    Waldemar Fromm
    …als nicht mehr zurücknehmbar oder hintergehbar dargestellt. Fortan gilt eine „symbolische Ordnung“ der Sprache, die ökonomisch11 und rational… …nicht mehr Grundzüge, sondern Details untersucht und auch die Rolle des Anderen, wie bereits bei Simon [Anm. 5] geschehen, hinzuzieht. 11 Vgl. S. 625: „Er… …wird geglaubt, auch wenn es nicht mehr behauptet werden kann, an die Stelle des verlorenen, schönen (narzißtischen) Bildes des Ichs kann allenfalls noch… …die nicht mehr artikulierbare Sprache des Imaginären. Diese Sprache des Imaginären wendet er in der Bitte um Vergebung und der Aufforderung zum Mitleid… …zugängliches Reales werden läßt19 : „das bin ich alles und noch mehr, ich weiß ja kaum mehr, was ich bin“ (S. 755). Unterstützung erfährt die Lesart des Terms… …Macht könnte das Märchen entsprechend den textstrukturellen Vorgaben für Märchen abgeschlossen werden. Die Handlung läßt sich nicht mehr steigern, nur… …„haarspalterisch“ über das „Ende“ sprechen will. Es heißt in den Schlußversen des „Märchens“: Ja dann ist selbst auf ein Härchen Dieses Märchen mehr kein Märchen; Und… …abschließend: „o jetzt habe ich keinen Wunsch mehr, als daß ich noch, wie einst auf meinem Kinderstühlchen neben St. Eduards Stuhl sitzen und meine Puppe darauf…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Zwischen Protestantismus und Katholizismus: Zu einem poetischen Strukturprinzip der Lyrik Georg Trakls

    Wolfgang Braungart
    …offensichtlich viel mehr als nur die religiöse bzw. konfessionelle Orientierung der Bevölkerung. Sie wollen eine Mentalität charakterisieren. ‚Katholisch‘ steht… …, dessen Gnade freilich nun nicht mehr durch gute Werke zu erkaufen war. Die sozialpsychologischen Folgen dieser Subjektivierung von Religiosität können gar… …keinen Trost mehr. In einer Postfiguration des Leidens Jesu erinnert sich „ein blutend Schmerzensantlitz“ an den rituellen Ruf „Erbarme dich unser – /… …‚Angela‘, ansonsten im gesamten Werk nicht mehr. Dieser Name ist rätselhaft. Es gibt auf den ersten Blick keine offensichtlichen lebensgeschichtlichen oder… …noch mehr dazu bei. Einen Hinweis dazu gibt die schon genannte, dritte Erwähnung des Namens in der dritten Strophe von „Träumerei am Abend“ 37 : Ein… …Gedichten „Die Verfluchten“ und „Sonja“ verbunden; alle drei Gedichte sind aber mehr als ein Jahr nach „An Angela“ entstanden. 41 Eine ebenfalls sehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Meister Musil. Eckharts deutsche Predigten als zentrale Quelle des Romans „Der Mann ohne Eigenschaften“

    Brigitte Spreitzer
    …, daß die von Schmidt gelegte Spur im Anschluß an seine Untersuchung nicht mehr weiter verfolgt wurde. Das Rätsel der ‚Eigenschaftslosigkeit‘ Ulrichs… …Gewährsmannes und integriert ihn in sein eigenes Reflexionsgebäude, das auf den ersten Blick nicht mehr viel mit der religiösen Basis des Ausgangstextes zu tun zu… …Sinn besänftigt wie Muttermilch. Aber es war kein Denken mehr, was ihm das sagte, und auch kein Fühlen in der gewöhnlichen, wie in Stücke gebrochenen… …die Spur gekommen, kann man bei der Lektüre von Musils Roman an Eckhart nicht mehr vorbeilesen – das Bezugsgeflecht ist dicht sowohl in seinen inter-… …Büttnerschen Wortlaut, daß die Benutzung eben dieser Übertragung kaum mehr in Zweifel steht: Auch in Christus nun war ein äußerer und ein innerer Mensch und… …Zustand“ (E/I,121 50 ) des hohen Gemüts, in dem vom Menschen „nichts mehr […] übrig ist als der bloße Funke der Seele“ (E/ I,121f. 51 ), ist nach Eckhart… …, von welchen Eckhart in diesem Zusammenhang meint, daß sie zu keiner Sünde mehr fähig seien (E/I, 43f. 58 ). In der zitierten Textpassage substituiert… …Vgl. Steer [Anm. 53], S. 250, S. 252, S. 254, S. 256, S. 258. 58 Vgl. ebd., S. 260. 574 Meister Musil sitzt nichts auf der Welt, man hält nichts mehr… …fest, man wird von nichts festgehalten“ [MoE/I,763]), der sich auf seinen Seelengrund im Wortsinn re-duziert hat und nach nichts mehr strebt als nach… …einmal mehr als Zeugnis genuin Musilscher Misogynie aufgefaßt werden könnten, rückbezogen auf den mittelalterlichen Kontext jedoch als gezielt eingesetztes…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Der Tod im Ätna. Hölderlins und Brechts Empedokles-Legende

    Frank Dietrich Wagner
    …Hölderlin getilgt zugunsten eines Heldentypus, dessen „Heiligkeit“ und „Kühnheit“ zur Nachahmung auffordert. Die dritte Strophe läßt keine Fragezeichen mehr… …. Er wird ein Lehrbeispiel für die Entstehung von „Gerücht“ und „Geheimnis“ und mehr noch: für deren einfache Widerlegung. Anders als beim… …Deutungsphantasie in einem wichtigen Punkt: Die Flammen des Vulkans spielen in dieser Legenden-Version keine Rolle mehr. Daß Empedokles sich mit dem Element Feuer… …naturhaft vereinigt hätte, kann in dieses Gedicht nicht mehr eingelesen werden. Der Ätna ist bei 13 Brecht [Anm. 2], S. 31. 595 Frank Dietrich Wagner Brecht… …Feuer, der Philosoph sucht nicht mehr „das Leben“ in den Flammen, sondern wirklich den Tod. Alle Jenseitsvorstellungen antiker oder christlicher Art sind… …Tod im Ätna mit tauglichen Mitteln zu verhindern. Daß der Eingang in das Nichts so nicht mehr gelesen werden kann als Erfüllung des Lebens, als eine… …in dem Augenblick, in dem einzelne Worte des Gesprächs seiner Freunde nicht mehr zu verstehen waren. Das „Unbemerkt verließ sie der Lehrer“ hatte den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Zu Friedrich Heinrich Jacobis Briefwechsel und Bibliothek

    Hansjörg Schelle
    …Unternehmen im Falle Jacobis vertretbar wäre, ist Sache der einschlägigen Forschung. Jedenfalls sei bei dieser Gelegenheit einmal mehr die Erarbeitung eines… …Wieland-Wörterbuches als ein vordringliches Desiderat der deutschen Sprachgeschichte angemeldet, ein Projekt, dessen Verwirklichung im Zeitalter des Computers nicht mehr… …[…] einige hundert ihm entbehrliche Bücher verkauft“ (Deetjen, S. 1–2), aber gelegentlich bedauert, „daß er nicht alles aus der Jugend mehr behalten… …genannten Göschenschen Wieland-Ausgabe letzter Hand (Nr. 3189) hat er offenbar die 1801 erschienenen Bde. 33–36 mit dem „Aristipp“ nicht mehr erworben. 17 Rez…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Friedrich Christoph Oetinger, Biblisches und emblematisches Wörterbuch, hg. v. Gerhard Schäfer in Verbindung mit Otto Betz, Reinhard Breymayer, Eberhard Gutekunst, Ursula Hardmeier, Roland Pietsch und Guntram Spindler, 2 Teilbände, Teil 1: Text u. Teil 2: Anmerkungen (Texte zur Geschichte des Pietismus, Abt. VII, Band III). Walter de Gruyter, Berlin, New York 1999.

    Rolf Christian Zimmermann
    …meisten bei den Geistesgeschichtlern, mehr noch als bei den Theologen, beachtet wird. Immerhin hat vor vierzig Jahren ein Hans-Georg Gadamer die „Inquisitio… …Mitte). Noch mehr gilt dies bei der biblischen Bilderwelt, die Oetinger „realistisch“ festhält und keineswegs swedenborgisch auf Begriffe hin entschlüsseln…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Ulrich Karthaus, Sturm und Drang. Epoche – Werke – Wirkung. Verlag C.H. Beck, München 2000.

    Eberhard Hilscher
    …Reihe stand durchaus mehr Platz zur Verfügung. Nun mag mancher Benutzer manche Notizen oder Analysen vermissen, zum Beispiel ergänzend zu angedeuteten…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Irmgard Scheitler, Gattung und Geschlecht. Reisebeschreibungen deutscher Frauen 1780–1850 (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur 67). Niemeyer Verlag, Tübingen 1999.

    Tilman Fischer
    …, Absatzzahlen, Veröffentlichungsformen wie z.B. Mehrfachpublikationen, den Gebrauch von Pseudonymen und dergleichen mehr zusammengetragen und mit Beispielen aus… …eine Arbeit, die Scheitler nicht mehr zur Kenntnis genommen hat: Stefanie Ohnesorg: Mit Kompaß, Kutsche und Kamel. (Rück-)Einbindung der Frau in die… …irritiert um so mehr, als er in krassem Widerspruch zu ihrer eingangs gerade hervorgekehrten Zurückweisung „a-historischer Psychologie und Ontologie“ (S. 15)… …, und zweifellos hätte die Arbeit noch 50 Seiten mehr vertragen. Denn gerade wegen des weithin unbekannten Materials wäre es nützlich gewesen, wenn die…
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