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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2020

    Werke In Netzwerken

    Kollaborative Autorschaft und literarische Kooperation im 18. Jahrhundert
    Carlos Spoerhase, Erika Thomalla
    …sich theoretische Ansätze aus dem Bereich der relationalen Soziologie und der Netzwerktheorie besonders gut, um solche mehr oder weniger ‚zerstreuten‘… …netzwerkförmiges soziales Beziehungsgefüge in den Blick nehmen, an dem immer mehrere Akteure von Anfang an mehr oder weniger direkt in mehr oder weniger vermittelten… …Kollaboration in einem stärkeren Sinne gesprochen werden darf, kann im Rahmen dieses Themenheftes nur angestoßen werden. Die mehr oder weniger direkte Interaktion… …individuelle Akteure aufzutreten. Die Verantwortung für ein Werk oder eine Publikation wird nicht mehr einzelnen Personen, sondern dem Kollektiv als Ganzem… …zwischen zwei oder mehr Gruppen zirkulieren lassen können. Burt ergänzt Granovetters Theorie damit um eine entscheidende Pointe: Wer eine günstige Position… …konstituieren. Damit war eine Umkehrung der Fragestellung verbunden: Die Grenzen des Netzwerks wurden nicht mehr im Voraus definiert, sondern es wurde nach ihrer… …Genese und ihrer Variabilität gefragt. Ebenso wurden die in das Netzwerk eingebundenen Entitäten nicht mehr zwangsläufig vorausgesetzt, sondern als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2020

    Fabrikant und Kolonisator

    Die Modernisierung klassischer Dramenfiguren bei Immermann und in Goethes Alterswerk
    Hartmut Reinhardt
    …, Trier Die neuere Forschung hat zu Recht betont, dass Karl Immermann nicht mehr unbesehen in die Schar der Klassik-Epigonen einzureihen ist. Nicht zu… …Fragestellung seiner Monographie wird entworfen mit Überlegungen zur „Poetik des Epigonalen als Reflexionsraum des Historismus“, wobei nicht mehr die… …mehr. 22 Wie Immermanns Roman mit den Goethe-Assoziationen umgeht, deutet Hermanns Wort von einem „Werther des neunzehnten Jahrhunderts“ an, den es zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2020

    Hermann Broch und Frank Thiess. Briefwechsel 1929–1938 und 1948–1951. Hg. v. Paul Michael Lützeler, Göttingen: Wallstein 2018.

    Silvio Vietta
    …Dichterischen […] durch die rationale Wissenschaft immer mehr eingeschränkt“ (S. 55) werde. Er sieht allein im „lyrischpsychologische[n] Rest des Irrationalen“… …. Aber die „Legitimität“ des Dichterischen wird beiden Autoren nun zunehmend zum Problem. Einmal mehr ist für Broch der lyrische Joyce das Vorbild, weil er… …des Wesens des NS-Staates nun auch bewusst geworden ist, erkennt zunehmend, dass seine Zeit nur mehr noch vom „Willen zur Macht“ gesteuert wird. Mit… …, Göttingen 2012, S. 48. 6 Ebd., S. 52. 7 Ebd., S. 53. 351 Buchbesprechungen Broch hatte denn auch für diese Position deutlich mehr Verständnis als Thomas Mann…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2020

    Die Lesegesellschaft

    Ein Grenzobjekt der Spätaufklärung
    Harun Maye
    …verbreiten, welche vorhin weit weniger lasen, einen großen, wenn auch allmäligen Einfluß auf ihr Zeitalter aus, gewiß aber weit mehr in Landen unbewachter als… …Neueintritte und mit lediglich 112 Gulden in der Vereinskasse auch nicht mehr in der Lage, die Gesellschaft weiterhin zu betreiben. Die von Heinrich Christian… …unterschiedliche Interessen artikulieren und in denen weit mehr geschieht als gemeinsame Lektüre im Zeichen aufklärerischer Ideale. Neben der Distribution von… …zudem oft im Widerspruch zum Wunsch nach geselliger Zerstreuung, ein Spannungsverhältnis, das nicht mehr durch das geläufige Schema von prodesse et… …Teschen eine ähnliche Anstalt einzurichten, welche aber wenig Beyfall finden konnte, da der Plan mehr auf Belehrung als auf Zeitvertreib abzielte, und der… …sein. Sie haben verschiedene Bedeutungen in unterschiedlichen sozialen Welten, aber ihre Struktur ist für mehr als eine Welt gemeinsam genug, damit sie… …Handlungen zu stabilisieren als Normen, Werte und Interaktionen unter Anwesenden. Technik ist mehr als bloße Technologie, sie konstituiert und stabilisiert… …mehr auf den Vorgang, die Tätigkeit gerichtet als auf den dann doch statischen Begriff. In diesen Kontext gelehrter Konversation gehört auch die Gründung… …kommen die unterschiedlichen Interessen zusammen, die dann nicht mehr unmittelbar aufeinanderprallen, sondern in der gemeinsamen Arbeit – dem Gebrauch der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2020

    Goethe, Buchholz, die Nation und die Weltpolitik

    Michael Mandelartz
    …behauptete Freiheit der Deutschen sich nicht werde aufrecht erhalten können, wenn sie nicht durch „neue Tatkraft“ geschützt werde. In dem „Jedermann“, der mehr… …30. März 1815, und mehr noch bei der Wiederholung am 1. April, zwar einigen Erfolg, war aber bald vergessen. Goethes Hoffnung, das Festspiel „für das… …, „[w]as als Bekenntnis intendiert war, […] stellenweise mehr zur unfreiwilligen Parodie“ geworden. 34 Wenig später scheint sich aber eine Wende hin zu… …überschwemmt“ (ebd., S. IV) und sei tatsächlich „nichts mehr und nichts weniger […], als die Unwissenheit selbst, welche die Zeit durch die Hand des Realismus… …Schulden nicht mehr bedienen, weil seine Kolonien im Maße seines kontinentalen Engagements schwanden. England war also nach Buchholz die wahre Ursache für… …Ansatzpunkt mehr für seine auf das „Höchste[ ]“ (V. 140) gerichtete Politik findet. An seine Stelle tritt nun der Dämon der Unterdrückung, der Despot. Um jede… …sind ihnen aber hier abhandengekommen: Die Liebe „schweif[t] schon im Weiten / Dieser Wildnis“ (V. 396 f.) ziellos umher und weiß nicht mehr, was sie… …sucht. Das „Lieben“ verweilt ihr daher bloß „im Herzen“ (V. 422 f.). Analog dazu findet auch das „Leer Gebet“ (V. 444) des Glaubens keinen Gegenstand mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2020

    Oliver Grill: Die Wetterseiten der Literatur. Poetologische Konstellationen und meteorologische Kontexte im 19. Jahrhundert, Paderborn: Wilhelm Fink 2019.

    Dr. Stephanie Langer
    …. Die Kapitel zu Fontane und Raabe zielen dementsprechend eher darauf ab, aufzuzeigen, dass es auch dann ums Wetter geht, wenn es nicht mehr (vorrangig)… …sein Text durchaus als ein Kapitel einer Vorgeschichte des Anthropozäns gelesen werden kann. Das Buch ist materialreich und gut informiert – umso mehr…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2020

    Hartmut Steinecke zum Gedenken

    Norbert Otto Eke
    …über ‚es‘ an seinen langjährigen Hausverlag Erich Schmidt geschickt. Aber Hartmut Steinecke war mehr als nur der Forscher; er war auch ein…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2020

    Weiße Mythologie

    Urs Widmers „Buch des Vaters“ und das metaleptische Erbe der Literatur
    Martin Roussel
    …. 165. 28 Widmer: Puppe [Anm. 10], S. 29. 29 Ebd., S. 33. 30 Ebd., S. 31. 31 Vgl. Schertler [Anm. 3], S. 168, Anm. 614. 576 Weiße Mythologie nicht mehr… …anderes als bloßes Spiel, als Illusion oder Phantastik sein will. Obwohl „Das Buch des Vaters“ mehr oder weniger der Lebensgeschichte des Vaters… …dieser Zuschreibung deutlich zu machen: „Er war nicht immer ein Kommunist gewesen, natürlich nicht, und er war, als er starb, keiner mehr.“ Dieser… …(BV 21) – schwach glimmernd allerdings, trügerisch wie ein im Dunkeln kaum mehr entzifferbarer Wegweiser. In der romantischen Literatur stehen die… …eine Ars moriendi handelt: Die Lebenszeit wie die Seiten des Buches sind begrenzt, mehr Platz als vorgesehen gibt es nicht. Beim Vater des Vaters war das… …aufschreibt, beendet er mitten im Satz – unterbrochen durch mahnende Worte des Onkels, einer Art Dorfvorsteher: „Mehr Seiten als diese hast du nicht für dein… …nicht mehr ausgeschrieben wird, stellt nicht nur eine Anspielung auf die Mikrographie Robert Walsers dar – eines der literarischen Vorbilder Urs Widmers –…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2020

    Zeitfiguren des Epischen

    Peter Handkes „Die Obstdiebin“ als Theorie des Erzählens im Erzählen
    Claudia Keller
    …verallgemeinert werden, um das Verfahren der „Obstdiebin“ zu erfassen, wonach aus den mehr oder weniger verwickelten Schritten der Protagonistin solche „Figuren“… …„Das Auge und der Geist“ als Geburt des Malers Cézanne beschrieben hat: „Die Welt liegt nicht mehr durch eine Repräsentation vor ihm. Vielmehr ist es der… …vollzogen, um die Darstellungsweise nun nicht mehr mit Blick auf den Erzähler, sondern für die Protagonistin und damit für die eigene Erzählweise anschaulich… …Schlangenlinie der „Obstdiebin“ „nicht bei jeder Handlung“, sondern „nur gelegentlich und mehr in den Mußestunden“. 48 Sie bildet, in einer breiten diskursiven… …„mehr und mehr, in immer engere[ ] Spiralen“. Sie wird verstrickt in eine Dynamik, in der „auch die Abzweigungen, die sie nahm, um der Spirale zu… …entkommen, […] sich ihrerseits alsbald in Spiralen [krümmten]“ bis zuletzt auch „aus der letzten und engsten Spirale“ kein Ausweg mehr gefunden werden kann… …Hauptspirale, zur Sackgasse wurde“. 63 Im Nullpunkt der Spirale sinkt sie beinah ohnmächtig zusammen und weiß nicht mehr weiter, bis ein „Bilderschwarm“, ein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2020

    Unfälle

    Naturalismus und Sozialversicherung
    Markus Steinmayr
    …nicht mehr als „sich ereignete unerhörte Begebenheit“ 10 erzählen. Unerhörte Begebenheiten sind Ereignisse, die so nicht erwartbar gewesen sind, sie… …versichern. Die Moderne beginnt, sich gegen die von ihr selbst ausgelösten Risiken zu versichern. Ein Arbeitsunfall stellt keine Gefahr mehr dar, da er immer… …schon versichert ist. Er kann eine Ordnung nicht mehr bedrohen oder zumindest temporär außer Kraft setzen, da die neue, auf die Kalkulation mit… …einer realistischen Ästhetik, München 1976, S. 34–48. 315 Markus Steinmayr seligen Literatur vergangener Zeiten als „Product einer mehr oder minder… …entwickelten sexuellen Gehirnschwächung“ 28 , deren „sentimentale, nervös überspannte Liebe“ 29 nicht mehr an der Zeit sei. Die „Schicksalsfigur“ 30 Thiel, die… …Daseins kein Zuhause mehr findet.“ 31 Die erzählte Welt Thiels, von der von Wiese hier schreibt, ist genau deshalb eine moderne Welt, weil sie, so kann man… …mehr loswird. Einerseits führt er auf der Oberfläche ein normales kleinbürgerliches Leben, sonntäglichen Kirchgang eingeschlossen: „Allsonntäglich“ 36… …ohne die geringste Belohnung dafür seine schwachen Kräfte im Dienste des kleinen Schreihalses einsetzen, wobei er sich mehr und mehr aufrieb. (BT 41) 52… …beschleunigenden Modernisierung von Individual- und Sozialverhältnissen sozial nicht mehr ‚überlebensfähig‘ sind. Vgl. zu diesem Komplex die Publikationen von…
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