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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2015

    Arthur Schnitzler: Lieutnant Gustl. Historisch-kritische Ausgabe, hg. v. Konstanze Fliedl; Anatol. Historisch-kritische Ausgabe, hg. v. Evelyne Pott-Heinzl, Isabelle Schwentner, unter Mitarb. v. Gerhard Hubmann; Sterben. Historisch-kritische Ausgabe, hg. v. Gerhard Hubmann; Liebelei. Historischkritische Ausgabe, hg. v. Peter Michael Braunwarth, Gerhard Hubmann, Isabella Schwentner

    Stefan Elit
    …selbst dies z.T. noch nicht in hinreichender Form, wie noch aufzuweisen sein wird. Aber selbstverständlich ist es mehr als begrüßenswert, dass nun an… …einmal mehr, wie sehr der Autor dem neuen Medium verbunden war und wie sehr er auch gewillt war, sich für dieses zu engagieren. Philologische und… …materialmäßige Ausweitung bzw. Anreicherung weist jedoch die „Anatol“-Ausgabe auf, deren zwei Bände so auch auf mehr als 1.200 Druckseiten angewachsen sind…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2015

    Werner Besch: Luther und die deutsche Sprache. 500 Jahre deutsche Sprachgeschichte im Licht der neueren Forschung

    Dietz Bering
    …herbeigeführt zu haben, das weit mehr als ein Jahrhundert umstritten war. So kann man denn sagen: Es gibt eine Zeit vor Luther und es gibt eine Zeit vor Besch… …. Jahrhunderts in Deutschland“ (S. 115) fungierte – ein wichtiges, allerdings nicht mehr für jedermann fassliches, weil etwas kompliziert hergeleitetes Ergebnis… …Verständnis der von ihnen gewählten Sprache mehr haben. Dabei hätte man sich gerade von einem Forscher vom Autoritätsgrad Beschs erhofft, dass er zum Jubeljahr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2015

    Cornelia Zumbusch, Die Immunität der Klassik

    Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main 2012
    Johannes Türk
    …Logik der Gemeinschaft. Im Unterschied zur Tradition geht es beispielsweise im Erhabenen in Schillers Dramentheorie nicht mehr primär um Mitleiden und… …, warum in der Klassik die Wirkungsästhetik nicht mehr Ziel der Kunstanstrengung sein kann. Immunität ist daher auch Merkmal einer Kunst, die sich vom Leben… …nicht mehr und dem noch nicht. Ist dies der Ort der Klassik? Oder überschreitet sie die Schwelle? Reflektiert sie, wie es gelegentlich scheint, die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2015

    Kathrin Dräger: Familiennamen aus dem Rufnamen Nikolaus in Deutschland

    Martin Hannes Graf
    …; „Rheinisches Wörterbuch“, Bd. V, Sp. 1116; „Pfälzisches Wörterbuch“, Bd. IV, Sp. 1317) zeigen. Gar nicht mehr zur Sprache kommt die Michael-Konkurrenz im Kapitel… …Namengeographie auf: Die „leichte Häufung in Pommern“ (S. 234), die noch das Reichstelefonbuch von 1942 zeigen soll, erweist sich in den 2005er-Daten als nicht mehr… …ein Herkunftsname vermutet wird, so kann die Verbreitung rezenter Familiennamen über die kartographische Darstellung mit der mehr oder weniger weiten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2015

    ‚Mein Gott, hilf meiner kranken Seele bald!‘

    Der Trieb als Angstmaschine in Döblins frühen Erzählungen
    Lars Koch
    …überbestimmt. Er fungiert innerhalb verschiedener Diskurse als ein Platzhalter, der ein mehr oder minder diffuses Problem zu adressieren versucht, welches sich… …sich ihr Busen, höher wurde die Glut, süß trieb in ihr die Erwartung der Wonne, – in unsäglichem Streite kämpfte sie noch – schon war es kein Kampf mehr… …körperlichen Eigensinns steigert sich umso mehr, je stärker dieser mit den disziplinargesellschaftlich vorgegeben Rollenmustern in Konflikt gerät. Johannes’ Hang… …Medium eben dieses Körpers Macht ausüben, die Folge all ihrer „Bemühungen um Körperkontrolle [aber] ist eine forcierte Autonomie des Körpers.“ 48 Je mehr… …hervor, kommt es also zu einer Desintegration von Geist und Körper. Als sie mehr und mehr realisiert, dass die willentliche Zwangshaltung des Körpers nicht… …der Beobachtung macht und dabei nicht mehr das Innere von Ellas Denken und Fühlen ergrün- 45 Vgl. Gregor Gumpert: Die Rede vom Tanz. Körperästhetik in… …modernen Agenturen einer Verobjektivierung des Körpers ist, in dem der Kranke nur mehr als pathologische Abweichung von der Norm registriert wird: „Im Spital… …Blickregime der männlichen Ärzteschaft, nur mehr der Suizid. Mit den Worten „Du Affe, du Schlappschwanz“ (TL 22) und mit einem „kalten, verächtlichen Zug um den… …keinen personalen Fixpunkt des Erzählens mehr zu kennen scheint, schafft er ein formales Äquivalent zur Arzt-Körper-Interaktion, in der Ella als Subjekt… …die Stelle des selbstbewussten Erzählens tritt ein planloses „Treiben von Satz zu Satz“ 55 , das nicht mehr intentional begründet zu sein scheint…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2015

    Geisterwissenschaften. Der gelehrte Diskurs über Erscheinungen und Gespenster um 1800

    Erika Thomalla
    …Wageners Anthologie „Neue Gespenster“ mit mehr als 700 Titeln, von denen der Großteil in die letzten drei Jahrzehnte des 18. Jahrhunderts fällt. Samuel… …ihrer Erkenntnisse kein Mysterium in der Natur mehr prinzipiell ausschließen kann: Die Natur [...] erscheint immer wunderreicher, geheimnisvoller… …, unerforschlicher, je mehr sie gekannt, erforscht, berechnet, gemessen und gewogen wird. [...] Seitdem die unersättliche Wißbegierde mit geschärften Sinnen in alle… …auch mehr daran liegt, seine Besitzungen wohl zu kennen und zu behaupten, als blindlings auf Eroberungen auszugehen, so ist dieser Nutze der erwähnten… …Möglichkeit von Geistererscheinungen eine erkenntnistheoretische Aktualität. Bestritten wird jetzt nicht mehr, dass die von den Geistersehern wahrgenommenen… …der Geisterseherei, weil sie keinen Maßstab zur Unterscheidung von Phantasmen und realen Dingen mehr biete. Friedrich Nicolai: Beispiel einer… …Zunächst hört sich diese Passage nach wenig mehr als nach einer popularphilosophischen Ausbuchstabierung von Kants kopernikanischer Wende der Denkungsart an… …Negation des eigenen Körpers einschließt, ist eine Begegnung mit den Wesen der Geisterwelt möglich: Je weniger sinnliche Aufmerksamkeit, desto mehr Blick und… …Klarheit des Auges für das Geistige; und überhaupt für höhere Wesen. Je mehr der äußere Mensch abstirbt, desto lebendiger wird der innere, und darinn [sic]…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2015

    Hans-Thies Lehmann: Tragödie und dramatisches Theater.

    Claude Haas
    …verfügt den neueren Arbeiten zufolge nämlich nicht mehr nur jener Leser oder Zuschauer, der sie gegen den Strich zu lesen versteht. Die Kritik an ihren… …(mehr) das Theater, sondern die zeitgenössische Medienkultur. Diese operiere insofern ‚dramatisch‘, als sie ihrem Publikum Sensationen, Schrecken und… …, zeigen die Kapitel zu Schiller, Hölderlin und Kleist. Deren ‚Drama‘ bestehe maßgeblich darin, dass sie die Figur der Überschreitung mehr und mehr in das… …Arbeit an der Schwelle zwischen Kunst und Nicht-Kunst wieder ein Mehr an ‚theatraler‘ Partizipation abverlangt wird. Die tendenzielle Favorisierung der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2015

    Von der ‚Ungefährdung‘ von Sinn. Zu Justin Vollmanns ‚Krone‘-Buch

    Florian Kragl
    …personifizierten Glücksgöttin erhalten hat, gibt es für ihn nichts mehr zu tun; bis er, zufällig und wortwörtlich en passant, in die Fänge des Angaras gerät und… …könnte ihn auch schlicht einen unbedarften Leser nennen, ziele die „Krone“ – außerdem – „mehr als jeder andere mittelhochdeutsche Roman auf ein [...]… …eigenes, für sie vorteilhaftes, mit den Berichten anderer Figuren mehr oder weniger inkompatibles Bild des Gewesenen, was Vollmann als eine gezielte… …, S. 77). Irritierend ist daran nicht nur, mit welcher Selbstgewissheit Quellentexte der „Krone“ gelistet werden, irritierend ist noch mehr, dass… …feinere Nuancierungen intertextueller Bezüge ganz außen vor bleiben. Es ist doch etwas grundlegend anderes, ob Heinrich Handlungen aus Prätexten mehr oder… …auszeichnen, dass sie an dem Fortgang der Handlung nicht eigentlich teilhaben, sondern nur mehr oder weniger beliebig in diese eingeklinkt sind: die drei… …, einmal gefangen, kein Entrinnen mehr gibt. Man kann dieses nachgerade epistemologische, poetisch-sprachphilosophische Krisenszenario als Effekt eines…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2015

    Jagd im frühen Minnesang – zur Wandlungsfähigkeit eines Motivkomplexes

    Martin Bartel
    …, also eine rein konkrete Textlogik verfolgt. Auch wenn gerade die Initialzündung des Bildes durch den Kürenberger weitaus mehr Interpretationspotenzial… …Nachdruck auf diesen Sachverhalt hingewiesen. Mit ihm lässt sich festhalten, dass die (Literatur-)Sprache mehr Möglichkeiten vor[sieht], als das Wirkliche… …, zugespitzt formuliert: Sie muß mehr Möglichkeiten vorsehen, als das Wirkliche je bieten kann, um für alles Wirkliche gerüstet zu sein. […] Mögliches definiert… …literarische Sprache eine Behauptung aufstellt und diese exponiert; soweit der sprachliche Pragmatismus. Doch den literarspezifischen Sprachgesten sind mehr… …mehr, als eigentlich zunächst präsentiert wird. Es ergeben sich jedoch Schwierigkeiten bei der Überführung derartiger Ansätze in die literarische… …, dies mit einer einzelnen zu tun. Die Tatsache, daß Liebe mehr ist oder mehr sein kann als ein so oder anders geprägtes Verhaltensmuster, wird dem… …nicht mehr mit einzelnen Rollen der Liebe, sondern mit ihrer gesamten Literatur vergleicht. 22 Die Jagdthematik weist den Minnesang als eine spezifische…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2015

    „Noch sind wir ein Wort, doch reifen wir zur Tat“

    Zur Performativität des Chors in Theatertexten von Müller, Dorst und Jelinek
    Maria Kuberg
    …Schluss: „Das ‚Unernste‘ und die oratio obliqua können von der ‚gewöhnlichen‘ Sprache [langage] nicht mehr ausgeschlossen werden, wie es Austin wünschte.“… …Chors wiedererkannt. Die Unterbrechung der Handlung wird hier nicht mehr als störend empfunden, sondern das Auftauchen ritueller Züge wird in den… …„Sportstück“, einige Stücke von Marlene Streeruwitz, „Leviathan“ von Dea Loher oder Teile aus Rainald-Goetz’ „Festung“. 25 Gerda Poschmann: Der nicht mehr… …, denn fortan spricht sie, mit Ausnahme der folgenden Szene, in der sie mit den Eltern spricht, keinen Dialekt mehr. 35 Haß sieht die Abhängigkeit der… …des Performativen; eine performative Äußerung kann nach Derrida nur gelingen, wenn sie prinzipiell wiederholbar ist – mehr noch, wenn sie bereits… …integriert. Der Text ist dann nicht mehr nur ein aufzuführender, sondern bereits schon in ihm und durch ihn selbst findet Aufführung statt. In den hier… …die Aufgabe seiner selbst als Individuum zur Stärkung und finalen Bejahung des Kollektivs: „Die Revolution braucht dich nicht mehr / Sie braucht deinen… …nichts mehr folgen kann, liegt aber nicht nur am (aus dem Kommando zu folgernden) Tod des Protagonisten. Sondern durch dessen Reintegration ins Kollektiv…
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