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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2014

    Krieg und Romankrise: Ernst Jüngers Erzählung „Sturm“

    Peter Uwe Hohendahl
    …individuelle. Mit dem Schwinden des festen Koordinatennetzes haben aber auch alle darin eingetragenen Kurven ihre Bildgestalt eingebüßt. So wenig sich der… …haben, der ihnen erlaubt, sich zwischen den Kampfhandlungen vom Krieg zu distanzieren und Fragen zu diskutieren, die sie vor dem Beginn des Krieges… …beschäftigt haben. Im Unterschied zu dem Pionierleutnant von Horn, der kurz vor der Schlacht zu ihnen stößt, sind sie keine Berufssoldaten, sondern Freiwillige… …, die sich für die Teilnahme entschieden haben, obwohl sie, wie in den Gesprächen erwähnt wird, andere Optionen gehabt hätten. Das heißt, der Krieg, der… …der drei Freiwilligen. Sie werden als Künstler und Intellektuelle vorgestellt, die ihre „Weltanschauung“ vor dem Krieg ausgebildet haben und den Krieg… …Menschen, auch ohne einen Befehl erhalten zu haben. Der Erzähler referiert Sturms Gedanken, ohne explizit Stellung zu nehmen: „Das Erstaunliche war, dass er… …, die fröhlich auf dem Rücken eines ungeheuren Fisches landete, Zelte aufschlug und sich um die Feuer scharte. Hoffentlich haben auch wir, wenn es uns in… …kämpfend den Tod finden. Überblickt man die Gespräche, so fällt ins Auge, dass sie zwei Pole haben: Auf der einen Seite beschäftigen sie sich mit dem Zustand… …Ästhetischen. Insbesondere die von Sturm vorgetragenen Novellen oder Skizzen haben die Funktion von Beispielen, wie die Aufgabe zu bewältigen wäre. Aus diesem… …Erfüllung oder Bereicherung geführt haben. Während die Kiel-Skizze einen Wendepunkt am Ende allenfalls durch die Erinnerung an die Jugendliebe andeutet…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2014

    Thomas Brakmann: Ein Geistlicher Rosengarten. Die Vita der heiligen Katharina von Siena. Zwischen Ordensreform und Laienfrömmigkeit im 15. Jahrhundert. Untersuchungen und Edition

    Gisela Vollmann-Profe
    …Betrieb der Zeit um einen Aspekt bereichert zu haben. Schön wäre es gewesen, wenn der Verfasser das Verhältnis zur Situation im 14. Jahrhundert etwas…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2014

    ‚Die Dame mit dem langen Hals‘

    Zum Manierismus als Grundlage der Bildpraxis in Thomas Bernhards „Auslöschung“
    Viktor Konitzer
    …Vorstellungen von Ganzheit und ausgewogener Komposition, die die Hochrenaissance bestimmt haben, und die auf „Entproportionalisierung, Allongement, Deformation“ 9… …, die eine Figur haben kann, ist, dass sie sich zu bewegen scheint; das nennen die Maler furia della figura. Und um diese Bewegung darzustellen, gibt es… …merkwürdig verzerrten Gesicht, einem krankhaft verzerrten Gesicht zeigt. Der Vater soll zu ihm, Spadolini, gesagt haben, das Bild habe ihn so beeindruckt wie… …Faszination auf den Vater ausgeübt haben. Löst man sich für eine Weile von Bernhards spätem opus magnum, so fällt die Suche nach verwandten Gemälden in der… …die zitierten Passagen bereits angedeutet haben. Die angestrebte Differenzierung des Dargestellten von seiner Darstellungsweise als ‚Anderem‘ ist der… …entwickelt sich von dieser Problematik her: Sich selbst ein ‚Bild‘ von den Angehörigen gemacht zu haben, das sie in modischer Kleidung und grotesker… …lebendig sind sie doch! Sie haben das ganze Leben vor sich; zugleich aber sind sie tot (heute), sie sind also bereits tot (gestern).“ 42 Die Engführung von… …Zug einsteigende Leute haben. Sie schauen auf dem Foto vor allem auch deshalb so komisch und lächerlich aus, weil sie diese schiefe Haltung haben und… …gegeben, die mir gehört haben, die ich aber alle vernichtet habe, weggeworfen, nur dieses einzige habe ich mir aufbehalten und in meinen Schreibtisch gelegt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2014

    Zum Freiburger Maltererteppich: Der Ring im zweiten Iwein-Medaillon und das Programm des Zyklus

    Bernd Schirok
    …einer in Wellen verlaufenden beblätterten Ranke. Die Arbeiten zum Maltererteppich haben neben allgemein akzeptierten Ergebnissen einige erwägenswerte bzw… …geblieben, die zu alternativen Überlegungen geführt haben. Das reicht von der Deutung eines Details einer Einzelszene, nämlich des Ringes im zweiten… …„Iwein“-Medaillon, bis hin zur grundsätzlichen Frage nach dem übergeordneten ‚Programm‘ des Teppichs. Beide Punkte haben mehr miteinander zu tun, als es zunächst den… …scheint bisweilen der unsichtbar machende Ring Lunetes die Eigenschaft zu haben, sich selbst zum Verschwinden zu bringen. Bei Norbert H. Ott, Wolfgang… …Erstfassung in Deutschland nur als Mikrofiche bzw. Mikrofilm greifbar. Sowohl Smith als auch Rushing haben 1990 bzw. 1992 einen Aufsatz zum Maltererteppich… …; Rushing [Anm. 4]) und die Gesamtarbeit dann 1995 in Buchform vorgelegt (Smith [Anm. 4]; Rushing [Anm. 4]). Beide haben ihre ursprünglichen Positionen dabei… …Diskussion über die Eheschließung als unabdingbare Voraussetzung für die Gewinnung des dringend erforderlichen Helfers. Lunete und Laudine haben Blickkontakt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2014

    Narration im Zeichen von Kontingenz(macht). „Teuerdank“ und „Fortunatus“

    Nicola Kaminski
    …zu haben. 3 Zwischen dem nach dem Vorbild von „Cronicken [...] vnnd hi torien“ 4 auf Brautwerbung ausziehenden ritterlichen Helden 5 und dem auf gut… …Ausgaben […] haben Quartformat, große Drucktypen und große schöne Holzschnitte. […] Die frühen Drucke wurden, da Drucke damals Seltenheitswert hatten… …bislang nicht in den vergleichenden Blick der Forschung geraten sind, muß darum tieferliegende Gründe haben. „Volksbücher sind Texte im Niemandsland… …einzigartigen Helden nach, tradiert er seine, des Kaisers, „warhait“ als gedechtnus; andere Helden haben ihre eigenen ‚Erenholde‘ (und also auch eigene… …(ebd.) zu erkennen. ‚Richtig‘ gelesen haben werden sie, unterstellt man (was freilich alles andere als zwingend erscheint) ihr Ende als Indikator eines…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 1/2014

    Sprache und Raum. Anmerkungen zur Baumgartenszene in Gottfrieds „Tristan“

    Hans Rudolf Velten
    …ihren Platz haben. Man geht somit vom locus aus, 1 Vgl. Ursula Frühe: Das Paradies ein Garten – der Garten ein Paradies. Studien zur Literatur des… …Tradierung der aristotelischen Termini haben ergeben, dass im Begriff des locus auch die Räumlichkeit des Ortes eingeschlossen ist, denn zu diesem Begriff… …., Frankfurt/Main 2005, S. 931–942. 26 Sprache und Raum. Anmerkungen zur Baumgartenszene in Gottfrieds „Tristan“ Viertens haben sie schließlich Teil an der faktualen… …Raumbeschreibung in sich quasi ikonisch vereinen. Dass gerade dies der Wahrnehmung des mittelalterlichen Rezipienten vielleicht entsprochen haben mag, übersieht… …, wie Linde und Labov gezeigt haben. Sie machen dabei die „Proxemik als Verhaltensmodell des persönlichen Raumes deutlich.“ Charlotte Linde, William Labov… …vliezen unde gân als 35 Hans Rudolf Velten Richtungsverben komplettiert. 40 Wir haben jetzt eine ungefähre Vorstellung des Baumgartens als eines begrenzten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2014

    Walter Erhart: Wolfgang Koeppen. Das Scheitern moderner Literatur

    Klaus-Michael Bogdal
    …Bestseller durchgesetzt haben, ohnehin in Grenzen: in den Grenzen der Feuilletons weniger großer Zeitungen. Das war bis in die 1970er noch anders, als das… …die Darstellung im Film als künstlerisches Gelingen vorgeführt zu haben, wobei er ständig die Grenzlinie zwischen Dokumentation und Fiktion, zwischen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2014

    Liste eingesandter Bücher

    …Idealtyp nicht gibt, haben sich mit der Zeit doch verbindliche Merkmale herausgebildet: aufgrund der mittleren Länge zumindest die Konzentration auf ein… …, nicht einmal die Standardvarietät. Statt eines vermeintlich einheitlichen Hochdeutsch haben sich im deutschsprachigen Raum verschiedene nationale…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2014

    Helmut Tervooren, Johannes Spicker (Hgg.): Die Begegnung der drei Lebenden und der drei Toten. Eine Edition nach der maasländischen und ripuarischen Textüberlieferung

    Gunhild Roth
    …Verse der Toten: „Was Ihr seid, waren wir, was wir sind, werdet Ihr“ (oder in der lat. Version Quid estis, eramus; quid sumus, eritis) haben so oder in… …Antrieb als vielmehr kaufmännisch berechnend. Und diese (geistlichen) Vorsätze haben eigentlich keinen Rückhalt in der Ansprache des toten Markgrafen, darin…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2014

    Elisabeth Kampmann: Kanon und Verlag. Zur Kanonisierungspraxis des Deutschen Taschenbuch Verlags

    Matthias Bickenbach
    …„Bibliothek Suhrkamp“ verweisen nun selbst auf die kulturelle Größe des Kanons, versprechen Auswahl, Qualität und Orientierung für das, was man gelesen haben…
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