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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Weltbild, Kartenbild, geometrische Figur – Eine Auseinandersetzung mit Brigitte Englischs Analyse mittelalterlicher Weltkarten

    Eine Auseinandersetzung mit Brigitte Englischs Analyse mittelalterlicher Weltkarten
    Hartmut Kugler
    …DISKUSSION WELTBILD, KARTENBILD, GEOMETRISCHE FIGUR Eine Auseinandersetzung mit Brigitte Englischs Analyse mittelalterlicher Weltkarten von Hartmut K… …Gestalt der dem Menschen zugänglichen Erdoberfläche, des Orbis terrarum, darzustellen und darin zugleich die höhere Ordnung des Kosmos, also eine… …bisher verborgenes und für sämtliche mittelalterlichen Weltkarten verbindliches Konstruktionsverfahren aufgedeckt zu haben. Eine Auseinandersetzung damit… …Kartenbilder, die eine halbe oder ganze Folioseite ausfüllen und mit graphischen Kennzeichnungen von Flüssen, Bergen, Städten etc. besetzt sind. Frühestens ab… …Kartenbilder verantwortlich zu machen seien, das galt bisher als schwer durchschaubar und als eine Aufgabe, die nur in geduldigen Detailanalysen und… …inhärente, aus ihrer Struktur abgeleitete Systematik darstellen“ (S. 66). Mit dieser Aussage vollzieht Englisch eine Abkehr von der bisher üblichen Auffassung… …dessen, was eine mappa mundi sei. Denn die in den Handschriften zahlreich vertretenen Schemaskizzen sind bislang stets zum Bestand der mappae mundi… …einen Generalschlüssel entdeckt zu haben, eine Art ungeschriebenes Bauhütten-Wissen, das sämtlichen Kartenzeichnern vom 8. bis ins 13. Jahrhundert bekannt… …Antike, aus dem Urbild der Agrippa-Karte des Augusteischen Zeitalters, herzuleiten, eine entschlossene Absage. Stattdessen erscheint der Autorin ein… …werden“ (S. 161), weil in diesem Zeitraum die vier „Basisstädte“ der Konstruktion, Karthago, Konstantinopel, Jerusalem und Alexandria, eine historisch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Bildintensität – Eine imaginationstheoretische Lektüre des Strickerschen Artusromans „Daniel von dem Blühenden Tal“

    Eine imaginationstheoretische Lektüre des Strickerschen Artusromans „Daniel von dem Blühenden Tal“
    Hans Jürgen Scheuer
    …BILDINTENSITÄT Eine imaginationstheoretische Lektüre des Strickerschen Artusromans „Daniel von dem Blühenden Tal“ Abstract von Hans Jürgen S c h e u… …e r , Stuttgart Strickers „Daniel“ stellt eine äußerst pointierte Variante des Erzählens von Artus dar. Statt im Rahmen der hergebrachten Modelle… …ausnehmen und so den Verlust syntagmatischer Einbindung des Erzählten in eine Sinn bildende Symbolstruktur zu bestätigen scheinen. Dem Urteil, dass ein… …derartiges Auslagern des Struktursinns ins Paradigmatische, sprich: in die wuchernden phantastisch-monströsen Details der „Daniel“- Handlung, eine Entleerung… …des Ganzen nach sich ziehe, möchte ich im Folgenden eine imaginationstheoretische Lektüre des Stricker-Romans entgegensetzen. Sie erhält ihren Anstoß… …intensivierter Betrachtung wären. Das aber bedeutet: Der erzählte Artus ist gegenüber dem leibhaftigen und so ohnehin nicht mehr existierenden Artus eine… …Erscheinung sprachlich und imaginativ gesteigerter Präsenz. Eine solche Präsenz lässt sich deswegen in einem terminologisch genauen Sinne als intensiv… …vergegenwärtigenden Sache, anders als im Falle der Repräsentation beanspruchen die mære aber eine Evidenz und Verbindlichkeit, die über die Beliebigkeit des Zeichens… …, die eine Unterart der virtus ordinativa darstellt) ist erfüllt von Nervenendungen, welche die Verbindung mit den Sinnesorganen herstellen. Derselbe… …Sitz des Gedächtnisses. Die Einbildungskraft (virtus imaginativa) wandelt die Sprache der Sinne in eine phantasmatische Sprache um, so daß die Vernunft…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Die Textsorte Schlichtungsprotokoll in der Olmützer Stadtkanzlei von 1412–1545

    Eine textsortengeschichtliche Untersuchung
    Libuše Spáčilová
    …DIE TEXTSORTE SCHLICHTUNGSPROTOKOLL IN DER OLMÜTZER STADTKANZLEI VON 1412–1545 Eine textsortengeschichtliche Untersuchung Abstract von Libuše S p á &… …sich differenzierenden Welt konstituiert, ist die Untersuchung verschiedener Textsorten, d.h. Alltags- und Fachtexte, von großer Bedeutung. Eine Aufgabe… …., Berlin, New York 1998, Teilbd. 1, S. 286. 416 Die Textsorte Schlichtungsprotokoll in der Olmützer Stadtkanzlei von 1412–1545 Eine dieser Textsorten sind… …, und erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts gelangt sie zur Dominanz. 5 Eine bedeutende Rolle spielten dabei die Stadtbücher, die seit dem 13. Jahrhundert… …Bürgern beilegen sollte. Die Schlichtungsprotokolle bilden eine Subklasse der Gerichts- und Ratsprotokolle. Sie wurden sowohl als Urkunden wie auch als… …. Nicht selten wurden jedoch Streitigkeiten so entschieden, dass sich die Parteien selbst eine Gruppe unabhängiger Leute wählten, die den Streit lösten… …Schlichtungsprotokolle Die wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Schreibtätigkeit in der Kanzlei war sprachliches Wissen; im Fall der Olmützer Schreiber… …eine Rechtsquelle anlegen. Die in der Olmützer Stadtkanzlei angefertigten Schlichtungsprotokolle beziehen sich auf zwei Rechtsgebiete: auf das Zivilrecht… …Schiedsspruch festgelegten Rechtsansprüche gegen Gebühren eine Beurkundung ausstellen zu lassen. Da die Urkunden bei den Parteien aufbewahrt wurden, sind sie… …bekannt, wie teuer eine Urkunde war; man kann jedoch vermuten, dass die Anfertigung einer Urkunde teurer gewesen sein dürfte als die Eintragung ins…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Triviale Minne? Konventionalität und Formen der Partizipation in spätmittelalterlicher Liebesdichtung, Eine ,Minnereden-Tagung‘ auf Schloß Eckberg

    Alexander Lasch, Christine Stridde
    …Tagungsberichte Triviale Minne? Konventionalität und Formen der Partizipation in spätmittelalterlicher Liebesdichtung Eine ,Minnereden-Tagung‘ auf… …Reproduktionsvorgänge finden, die eine vorgegebene Minnerede ‚verbessern‘ oder für andere Kontexte umdeuten. Ann Marie Rasmussen (Durham/NC) verfolgte den umgekehrten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Kleine Enzyklopädie Deutsche Sprache, hg. v. Wolfgang Fleischer, Gerhard Helbig, Gotthard Lerchner, Peter Lang, Frankfurt/Main 2001, 845 Seiten

    Klaus-Peter Wegera
    …1969/70 in zwei Bänden im VEB Bibliographischen Institut Leipzig erschien, war sie auch in der damaligen Bundesrepublik eine kleine Sensation: eine… …reichlich ausgestattet mit Bild-, Tabellen- und Kartenmaterial. Die 2. Ausgabe (nicht Auflage!) von 1983 war dagegen eine Enttäuschung. Die nun auf einen Band… …vorstellbar; dennoch ist es gelungen, die einzelnen Autoren vorzüglich in die Gesamtkonzeption einzugliedern (die Verfasserschaft wird nur über eine… …Sprachkultur“ bilden als stark politisch geprägte Kapitel dabei so etwas wie einen Rahmen. Es ist wohl richtig, eine Darstellung zur deutschen Sprache heute mit… …unverzichtbares kartographisches Anschauungsmaterial zudem erheblichen Raum fordert. Die Differenzierungen in „Fachsprache“ sind nicht homogen – dies ist eine… …Schwäche der Konzeption. Kapitel 8 Ulla Fix, „Grundzüge der Textlinguistik“ stellt eine Art Bindeglied zwischen Sprachsystem und Pragmatik dar, indem es… …als traditionell üblich“ (S. 6) hervor. Dies ist aber zugleich eine erhebliche Schwäche des Kapitels und des Bandes insgesamt. Die Darstellung zur… …Sprachgeschichte eröffnet mit guten Abschnitten, um dann zunehmend in eine Art sozialgeschichtlicher Darstellung zu verflachen, die weitestgehend ohne 144…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Die Enzyklopädie im Wandel vom Hochmittelalter bis zur frühen Neuzeit, Akten des Kolloquiums des Projektes D im Sonderforschungsbereich 231 (29.11.– 1.12.1996), hg. v. Christel Meier, Wilhelm Fink, München 2002 (Münstersche Mittelalter-Schriften 78), 589 Seiten

    Robert Luff
    …Abschluss eines DFG-geförderten Sonderforschungsbereiches setzt sich zum Ziel, eine Zwischenbilanz zur Entwicklung der Enzyklopädik zu ziehen, welche „eine… …Gattungsgeschichte dieses Texttyps vom hohen Mittelalter bis zur Frühen Neuzeit zu ebnen (Einführung, S. 12). Die Herausgeberin Christel Meier verfügt über eine… …. Dieser Wandel vollzog sich offenbar in drei Phasen und verlief über Gattungsexperimente und -neugründungen im 13. Jahrhundert (1), über eine differenzierte… …thematisieren hingegen die an das Ende des Buches gestellten Beiträge von Helmut Zedelmeier, Ulrich Ernst, Heinz Meyer und Christel Meier. Eine Einführung der… …vorbildlich erschlossen sind. Die folgenden knappen Ausführungen müssen sich angesichts der versammelten Fülle auf eine Kurzcharakteristik 1 Der Gattungsname… …und stellen notgedrungen eine Blütenlese besonders markanter Ergebnisse dar. Eine detaillierte Sichtung der einzelnen Beiträge dieses wichtigen Buches… …eine in der zentripetalen Gravitation der Erde verwurzelte anthropologische Konstante nach, welche nicht nur astronomische und medizinische Perspektiven… …einer Summe [...] eine möglichst vollständige Beschreibung der Welt, totius orbis descriptio, zu liefern“ (S. 199). Als offen angelegtes Werk kam diese… …Stellenwert zubilligt. Ein Großteil des „Bildungs- und Unterhaltungsanspruch[s]“ dieser „höfische[n] Enzyklopädie“ (S. 219) geht auf sie zurück. Eine… …Bücher auf eine christologische, soteriologische Dimension hin zu öffnen vermag. In eine ähnlich Richtung weist auch die mehr als 300 Jahre später durch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2005

    Georg Mein/Markus Rieger-Ladich (Hg.): Soziale Räume und kulturelle Praktiken. Über den strategischen Gebrauch von Medien, transcript Verlag, Bielefeld 2004.

    Achim Geisenhanslüke
    …turn führte. Mit der Betonung der räumlichen Ordnung als Grundmuster der Kulturwissenschaften wird zugleich eine Debatte fortgeführt, die Jean-Paul… …vernachlässigen und an seine Stelle eine unhistorische Form der räumlichen Analyse zu stellen. Der Band „Soziale Räume und kulturelle Praktiken. Über den… …Raum und Ergebnis einer kulturellen Praxis zu begreifen. Dabei bietet der Band eine Vielzahl von Analysen an, die sich zum einen dem theoretischen Rahmen… …, so legt es Bourdieu selbst nahe, tritt als die natürliche Nachfolgerin der Philosophie auf – eine Diskussion, die in Deutschland im Kontext der… …versuchen. Von einer Raumfalle sprechen Lippuner und Lossau, da sie eine Entkoppelung sozialer Differenzen von sozialen Praktiken befürchten, die sich… …als eine mögliche Alternative zu Bourdieus Raumanalysen. Denkbar wäre aber auch eine diskursanalytische Vorgehensweise, die den Aspekt der Macht stärker… …Weise kritisch mit Bourdieu verfährt Jürgen Fohrmann, der die Feldanalyse auf eine ihr vorgängige Leistung der Fiktion zurückführt, die darin besteht, die… …Kapitel umgehen, ist letztlich wohl eine Trivialität, die die Problematik eher verschiebt, als dass sie sie löst. Das kann man von den Überlegungen… …regulierten, einer Form der Diskurskontrolle, die, so die Kritik Bogdals, nicht zur Freisetzung neuer Möglichkeiten führte, sondern vielmehr eine Krise… …Kulturwissenschaften auf den Gebrauch von Medien auf bisweilen beispielhafte Weise ein. Insbesondere Franziska Schössler leistet eine Neubestimmung des Theaters der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Neue deutsche Sprachgeschichte. Mentalitäts-, kultur- und sozialgeschichtliche Zusammenhänge, hg. v. Dieter Cherubin [sic!], Karlheinz Jakob, Angelika Linke, de Gruyter, Berlin, New York 2002 (Studia Linguistica Germanica 64), X, 415 Seiten

    Péter Maitz
    …Sprachgeschichtsschreibung der letzten beiden Jahrzehnte lassen sich (mindestens) drei grundlegende Entwicklungstendenzen erkennen: eine immer stärkere Zuwendung zur jüngeren… …und jüngsten Geschichte des Deutschen, eine bewusste, in dem Ausmaß bisher nie erlebte Expandierung des theoretisch-methodologischen Forschungsrahmens… …zahlreiche neue Forschungsrichtungen ins Leben gerufen hat, legitimiert die Absicht der Herausgeber, mit dem Band – unter anderem – eine Art Bilanz aus den… …bilanzierende Anspruch also, im Vergleich zum programmatischen vielleicht doch eher zu kurz gekommen ist. Doch möchte man gleich zugeben, dass eine solche Bilanz… …einzelsprachbezogene Sprachgeschichte nicht zwangsläufig auch eine zugespitzt nationale bzw. nationalistische Orientierung hat(te), der Unterschied zwischen der… …thematisiert werden. Zur Exemplifizierung stellt er eine Typologie der Quellen zum Sozialistengesetz Bismarcks auf und liefert zum Schluss ausführliche, sehr… …bezogen und parallel erforscht werden sollten, da ja eine jede Kommunikationskultur vom Zusammenspiel dieser drei Systeme konstituiert wird. Im Anschluss… …(historische) Kontaktlinguistik von hohem Wert, da es sich ja um eine äußerst komplexe und spannende Sprach- und Kulturkontaktkonstellation am Schnittpunkt des… …Disziplinen – in Zukunft sogar ihre (auch nur relative) Autonomie verlieren könnte. Und ganz zum Abschluss noch eine kurze Bemerkung ganz anderer Natur: Es ist…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Gertrud Kolmar: Das lyrische Werk, hg. v. Regina Nörtemann, 3 Bände, Wallstein Verlag, Göttingen 2003.

    Silke Nowak
    …Kolmars gesprochen wurde, war es lange Zeit üblich, diese einerseits als eine der bedeutendsten des 20. Jahrhunderts zu charakterisieren – und andererseits… …Kolmar: Das lyrische Werk“ ist Kolmars lyrisches Werk nicht nur wieder erhältlich, sondern es liegt auch erstmalig eine textkritisch zuverlässige Ausgabe… …Wappenbuch“ erschien etwa unter dem Titel „Alte Stadtwappen“, seine topographische Ordnung wurde in eine alphabetische überführt. Die Zyklen „Weibliches… …warten noch auf eine wissenschaftliche Auseinandersetzung; zu Recht weist Nörtemann im Nachwort auf „Anklänge an Clemens Brentano – etwa im Gedicht ‚Die… …Nörtemann die Präsentation von „Das Wort der Stummen“ im Kommentar durch eine diplomatisch getreue Wiedergabe des Manuskriptes dieser Gedichte ergänzt, mit… …auf der Grundlage solch biographischer Festschreibungen undenkbar. Auch wenn dies nicht der Ort für eine eingehende Auseinandersetzung mit Kolmars… …„Das Wort der Stummen“ eine unmittelbare Reaktion Kolmars auf die Berichterstattung der korrumpierten Tagespresse konstatiert oder Tanzgedichte aus…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Zur Sprache des „Münchner Minnekästchens“

    Klaus-Peter Wegera
    …. „Münchner Minnekästchen“, die zu großen Teilen im Rahmen von Gutachten geführt wird, weist in den Beurteilungen eine Bandbreite von sicherer relativ enger… …Argumente scheint eine zweiphasige Entstehung des Textes wahrscheinlich, d.h. eine Entstehung des Kästchens mit dem Rahmentext in der 2. Hälfte des 13… …. Jahrhunderts und eine spätere – aber noch spätmhd. – Hinzufügung des Innentextes. The scholarly debate on the so-called „Münchner Minnekästchen“, which has… …verziert ist mit figürlichen Darstellungen, die – in einer bestimmten Reihenfolge gelesen – eine Deutung als Brautwerbegeschenk nahe legen. 2 In einem… …Figuren (erster Liebes Antrag bis zur Bettscene) und deutschen Reimen, die ganz in der Art, aber älter die als [!] der manessischen Sammlung sind, und eine… …LiebesErklärung und Bitte um Minnesold an eine Dame enthalten“ (Johann Andreas Schmeller: Tagebücher 1801–1852, hg. v. Paul Ruf, München 1954, Bd. 1, S. 379). 2 Zur… …mit neuer Heftigkeit entbrannt. Bei der Frage nach der Echtheit spielt die Sprache der Inschrift eine nicht geringe Rolle. So wurden immer wieder… …Sprachgutachten erbeten, die in ihrem Urteil weit auseinander gehen – von einer eindeutigen Einordnung der Sprache in Raum und Zeit bis hin zur Ansicht, dass eine… …unversöhnlich gegeneinander: Einerseits die von Dorothea und Peter Diemer (1992), die das Kästchen u.a. gestützt durch ein Sprachgutachten von Hans Fromm für eine… …. 307f. 8 Von der Hagen [Anm. 3], S. 48. 9 Zur Geschichte der Diskussion vgl. besonders Georg Himmelheber: Das Münchner Minnekästchen – eine Chronik, in…
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