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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    Wilhelm Schmidt, Geschichte der deutschen Sprache. Ein Lehrbuch für das germanistische Studium. 7., verbesserte Auflage, erarbeitet unter der Leitung von Helmut Langner. S. Hirzel, Stuttgart/Leipzig 1996.

    Ingo Warnke
    …nicht bezweifelten Qualität des Werkes als Einführungsdarstellung für die Hochschullehre sind diese durchaus im erträglichen Rahmen geblieben. Es bleibt… …Umständen auch sinnvoll. A forteriori spricht für diese inhaltliche Reduktion vor allem die Qualität der sprachgeschichtlichen und grammatischen… …Diskussion der vergangenen Jahre um die Adäquatheit einer internen vs. externen Sprachgeschichte auf und plädiert in Anlehnung an diese für ein… …. Doch auch in der 7. Auflage findet sich diese, gerade für den studentischen Leser verwirrend unterschiedliche Einteilung weiterhin. Im ersten Kapitel des… …eine Berücksichtigung – stört diese Uneinheitlichkeit die konzeptionelle Kohärenz des Buches ganz entscheidend. Der sonstige Wert der einzelnen Kapitel…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    C. Stephen Jaeger, The Envy of Angels. Cathedral Schools and Social Ideals in Medieval Europe, 950–1200, Philadelphia 1994 (University of Pennsylvania Press: Middle Ages Series)

    Timo Reuvekamp-Felber
    …entspreche der schön gestaltete und kontrollierte Körper als Spiegel der Seele einem Text, an dem die Tugenden abzulesen seien. Diese Überlegungen führte… …restituieren. Diese bildungsgeschichtliche Entwicklung nehme ihren Anfang in der karolingischen Bildungsreform, die zur Revitalisierung der Lesefähigkeit und… …Buchbesprechungen Pflichten vermittelnden Institutionen von Kloster- und Kathedralschule führe. Diese in karolingischer Zeit gleichermaßen auf genuin christlichen… …10. Jhs. zu Schulen ethischen und vor allem ästhetischen Verhaltens. Diese ottonische Bildungsreform ist – wie wir seit den Forschungen Josef… …Forschungsarbeiten weisender Erkenntnisgewinn über den Status der höfischen Dichtung. Wenn diese nicht länger als Versuch der kulturellen Selbstbestimmung des… …in den Mittelpunkt historischer Forschungen gerückt sind, woran zu partizipieren sich für die Germanistik lohnen könnte. Diese Erweiterung des Blicks… …bildungs- und ideengeschichtlichen Analysen nachhaltig geleistet. Diese eröffneten Traditionszusammenhänge und spannenden Beobachtungen werden Parameter einer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Portrait of the artist as a young woman. Die Schauspielerin in Lilly Stepaneks „Malina“ und in Ingeborg Bachmanns Werk

    Elke Brüns
    …Autorin und späteren Burg-Schauspielerin Lilly Stepanek. 5 Ist diese Theatergeschichte auch nicht weiter bekannt geworden, so besaß ihr Titel für Bachmann… …weiblichen Namen gehalten, resümiert Bail: Diese „‚Ironie des Romans‘ […] ist beabsichtigt, da sie dazu dient, den Leser/die Leserin bereits unmittelbar am… …. Diese 9 Lilly Stepanek: Malina, Wien 1947, S. 19. 10 Vgl. ebd., S. 84. 268 Portrait of the artist as a young woman doppelte intertextuelle Bezugnahme auf… …. 20 Diese ungeheure Abneigung ist in der Tat umso bemerkenswerter, ist doch auch diese Schauspielerin – und noch dazu höchst augenfällig –… …auratische, absolute Künstlerin. Schon diese autobiographischen Bezüge machen deutlich, daß sich das Bild der Schauspielerin für die Autorin als… …. Bachmann schreibt diesen Text zu einer Zeit, in der auch ihre Liebesbeziehung mit Max Frisch beginnt. Als diese 1962 zerbricht, liest Bachmann Frischs… …Tagebuch, das Aufzeichnungen über sie enthält, und verbrennt es. Sie verarbeitet diese für sie schockierende Entdeckung in einem Text mit dem sprechenden… …Frage, was diese beiden Gegenspielerinnen für die Autorin verkörpern. Zwar sind Fanny Goldmann und Maria Malina beide Schauspielerinnen – aber sie agieren… …ihren Fuß untadelig auf, […] da diese fleischige Flunder an ihrer Seite eine Antiquität wie Fanny nicht im entferntesten einzuschätzen vermochte, […] wie… …als Maskerade. Diese Inszenierung von Weiblichkeit, die sich ausschließlich über ein männliches Begehren definiert, führt allerdings zum Verzicht auf…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Die Humanität des Künstlers: Georg Forsters Genieästhetik im zeitgenössischen Kontext

    Ludwig Uhlig
    …voraus veröffentlicht. 1 Diese Heraushebung pflanzte sich fort, der Brief wurde auch später wiederholt einzeln abgedruckt und von der Literatur 1 Vgl… …, wie sich noch zeigen wird. Diese Texte Goethes, Schillers und Forsters haben nicht nur gemeinsam, daß sie das Kunsterlebnis thematisieren, sondern auch… …und Gotik weiteren Betrachtungen, die diese Antithese aufgreifen und mit der verwandten Entgegensetzung von antikem Heidentum und neuzeitlichem… …Rezeptionsgeschichte der „Ansichten vom Niederrhein“: der junge Hegel verfolgte bei seiner Lektüre des Buchs, wie seine Notizen verraten, gerade diese Motive durch ihre… …allein gegebenen gegenwärtigen, veränderlichen sinnlichen Natur“ bedeute. 21 Ein Rückblick von einem späteren Punkt unserer Studie wird diese Deutung… …. Und laßt diese Bildnerei aus den willkürlichsten Formen bestehen, sie wird ohne Gestaltverhältniß zusammenstimmen, denn Eine Empfindung schuf sie zum… …Vorblick auf die Reise, die er dann mit den „Ansichten“ beschrieb: Denn am Ende, mehr hat man doch nicht, als was einem durch diese zwei kleinen Oeffnungen… …folgerecht nur eine Nachahmungsästhetik entwickeln, und Forsters Gedanken führen tatsächlich zunächst in diese Richtung. Vom Künstler wird intensives… …seiner rechten Schätzung vom Kunstkenner umgekehrt gerade eine Universalität des Verständnisses verlangt (vgl. AA IX 25). Was diese 29 Goethe [Anm. 11]… …zerstreute Vortrefliche der Natur zu einem Ganzen vereinigt“ (AA IX 26) sieht. Diese Vorstellung einer Idealisierung der Natur durch eklektische Auswahl…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Die „Basisrelationen“ des Deutschen und die Auxiliarisierung von Haben, Sein und Werden

    Michail L. Kotin
    …kategorialsemantisches Basismodell gilt die Opposition von zwei konzeptuell geprägten Basisrelationen – Existentialrelation versus Possessivrelation. Diese Basisopposition… …übersetzt); (2) so baurgs alla garunnana was at daura (Mk. I,33) ‚Die ganze Stadt war zusammengekommene am Tore‘. Das Althochdeutsche behält diese… …. uuerdan. Die Universalform der ontogenetischen Aussage, die für alle Sprachen gilt, die diese Art der Elementarproposition im Prinzip zulassen, ist ‚X wird… …„sich drehen, sich wenden, sich verändern“, so daß das Althochdeutsche noch diese ursprüngliche mutative Semantik weitgehend beibehält, ohne jedoch die… …aktionale Bedeutung eines dauernden (durativen) Prozesses zu. 9 Diese Meinung teilt auch H.-W. Eroms vgl.: „Besonders wichtig ist die hier [bei Rick – M. K.]… …ist „durativ“ aufzufassen […]“ 10 . Diese kursive Aktionalität, welche übrigens sowohl bei Präsens- als auch – viel häufiger! – bei Präteritalformen des… …. ausgedrückten „nichtaktuellen Durativität“ ist das finite Verb. Als ‚Statusverb‘ eignet sich uuesan für diese Funktion sehr gut. Die Existenz bzw. das… …Bedeutungen nach seiner Konzeption die ahd. uuerdan-Konstruktionen übernehmen. Offensichtlich finden sich im Althochdeutschen auch handfeste Belege für diese… …Belegmusterung zeigt jedoch, daß auch diese zweite Annahme abwegig erscheint, vgl. z.B. Beleg (13) oder der von Eroms 15 gerade als Beweis der nicht-durativen… …uuerdan die Zustandsänderung bzw. den Eintritt in einen neuen Zustand 16 einschließt, was ich als mutative Aktionsartbedeutung bezeichne. 17 Diese mutative…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    Hartmut Freytag, Lübecker Totentanz, Der Totentanz der Marienkirche in Lübeck und der Nikolaikirche in Reval (Tallinn), 1993.

    Franz-Josef Schweitzer
    …überhaupt das Wagnis eines wirklichen „Kommentars“ eingeht, ohne sich mit künstlich gehäufter Textkritik an dieser Aufgabe vorbeizumogeln. 1 Für diese… …. S. 15f) dar. Diese Deutung überspringt das gängige Verständnis des Phänomens im Sinne der Gleichheit aller vor dem Tode, bzw. sie setzt sie als… …, die allen Totentänzen gemeinsam ist, und versteht diese Form – hier wird freilich der Boden der Überlieferung verlassen – als elementare Reaktion auf… …Nivellierung des Massensterbens den Einzelnen zu seiner Verantwortung vor dem Tod zurückruft. Hiermit rückt diese Gattung zumindest an den Rand des großen Feldes… …der Zeit. Diese Anknüpfung an eine breite textliche Basis der Vorstellung ist sicher richtig. Mit Bezug auf die humanistische und reformatorische… …Übersetzung schließlich verrät das Einfühlungsvermögen und die Routine jahrzehntelanger Erfahrung. Diese Stichproben mögen genügen, um das Bild eines…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    Reinhard Tenberg, Die deutsche Till Eulenspiegel-Rezeption bis zum Ende des 16. Jahrhunderts. Würzburg 1996 (Epistemata, Würzburger Wissenschaftliche Schriften, Reihe Literaturwissenschaft, Band 161).

    Jürgen Schulz-Grobert
    …stellen“ (S. 27f.). In diese Richtung deutet auch eine Art Vorläufer-Quelle, die in Tenbergs Arbeit das 3. Kapitel „Eulenspiegel vor 1500“ (S. 30–41)… …diese Briefe in den letzten Jahren ausrei- 138 Buchbesprechungen chend Anlaß geboten haben,“ (S. 36) verweist Tenberg nach eingehender Analyse der… …entstandenen Rezeptionszeugnisse erfaßt werden; zeitlich gesehen verzeichnet es diese Zeugnisse regestenartig in chronologischer Reihenfolge.“ (S. 204) Als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    ,Walther von der Vogelweide – Textkritik und Edition‘ Aufbau einer Arbeitsstelle und eines Forschungsarchivs am Germanistischen Institut der RWTH Aachen

    …Lachmanns (Berlin: de Gruyter 1996) weiter betreuen wird. Diese mittel- bis langfristige Aufgabe erfordert zunächst das systematische und möglichst lückenlose…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Faschismus, Destruktion, Utopie. Die Bedeutung von Ingeborg Bachmanns „Böhmen liegt am Meer“ für Thomas Bernhards „Auslöschung“

    Nicole Schumacher
    …, über, von) Österreich. Zur österreichischen Literatur, zu Cennnnn 572 Faschismus, Destruktion, Utopie Diese sind insbesondere im Rahmen der literarischen… …, verbindet ihn mit Ingeborg Bachmann. Diese verweigert schon in ihrer Lyrik aus „Die gestundete Zeit“ von 1953 ein Vergessen des Dritten Reiches, indem sie… …regelmäßig die Nazifahne gehißt“ (193), und Muraus Eltern pflegten noch jahrelang freundschaftlichen Kontakt mit ehemaligen Nationalsozialisten. Diese private… …Verhältnis zur Herkunft auch bei Maria zu einem wesentlichen Teil darauf zurückführen, daß diese durch den Nationalsozialismus bestimmt ist, ist die Dichterin… …auf Eisenbergs langen schwarzen Mantel und über den Bart Eisenbergs sagte er aufgebracht, daß diese Bärte von Leuten getragen werden, die aufgehängt… …Sie (also wie wir) gehöre ausgerottet. Mehrere Male schrie er uns das Wort ausgerottet ins Gesicht. (226) Diese Traumsequenz ist in Analogie zu der… …Schumacher siert, die Dichtung Marias und die Philosophie Schopenhauers. Diese Lesart ist mit Blick auf das Gesamtwerk des Sprachskeptikers Bernhard durchaus… …Schriftstellerin im ganzen Roman – und der Bindung der unbestimmten Utopie an das ‚Wort‘ ergibt sich die Frage, ob diese Utopie im Zusammenhang mit dem… …schriftstellerischen Werk Marias/Bachmanns gelesen werden könnte. 2. Das utopische Angebot von „Böhmen liegt am Meer“ Es liegt nahe, diese utopische Dimension in dem… …Komödiant, der Clown.“ 14 Diese – im Vergleich zu seiner denotativen Bedeutung – wesentliche Modifizierung des Motivs Heimat ist verwoben mit der Bildlichkeit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    Varianz und Interpretation. Die vier Fassungen des minneprogrammatischen Walther-Liedes 27

    Ralf-Henning Steinmetz
    …. Christoph Cormeau, Berlin/New York 1996, Lied 44 I,1. 69 Ralf-Henning Steinmetz gangen sind, was denn nun Walther unter Minne verstehe. Wichtig ist diese… …einzelnen Lied noch in einer konsequenten Abfolge von Liedern. Diese nehmen sich eher wie probierende Vorstöße aus, einmal von diesem, einmal von jenem Ansatz… …ihre Vorlage getreu reproduzieren wollten. Diese Annahme läßt sich nur für die Überlieferung sehr weniger Texte der mittelalterlichen Literatur… …thematisch bestimmt an, verknüpft diese Einsicht aber sogleich mit der biographisch-chronologischen Spekulation, daß ihre Themen und Konventionen ‚später… …zuweist, ist hier nur durch zwei Stücke vertreten. Das rechtfertigt sich aus dem Umstand, daß diese Anfänge noch der eigenen Handschrift entbehren und… …Schaden aushalten (i’ne mac niht erlîden selke liebe âne grôzen schaden). Am Ende steht der Appell, diese schwere Last gemeinsam zu tragen (hilf mir tragen… …sî dîn gruoz). Einen ähnlichen Rat hatte schon der Kürenberger ausgesprochen. 15 Auf diese beiden Strophen geschickt variierten hohen Minnesangs folgt… …schulden wol behagen), so sei die Angesprochene doch seine Herrin (sô bist dû’z mîn frowe: daz mac ich wol âne rüemen sagen). Diese Damen seien alle vornehm… …„vornehmer“, guot dagegen „herzensgut, trefflich“. 16 Diese Stelle diente der älteren Forschung als einer der wichtigsten Belege für die Begründung einer Gruppe… …zwar so, daß sie genau zwei Herzen verbinde (sî sol sîn gemeine, ⟨sô gemeine,⟩ 21 daz si gê dur zwei herze und durch dekeinez mê). Diese bestimmte…
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