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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Die Lust zu fabulieren

    Märchenhaftes Erzählen im frühen 20. Jahrhundert
    Sophia Könemann
    …Das Fabulieren steht wie Märchen, Sprüche und andere „einfache Formen“ 1 oralen Erzähltraditionen nahe. Während Fabulieren bis ins 19. Jahrhundert… …bis ins Unmögliche absichtlich übertreibt.“ 60 Salomo Friedlaender/Mynona: Eines Kindes Heldentat (1913), in: Ders. [Anm. 48], S. 189–191. 61 Jacob und… …Redewendungen anhaftet, wird von Mynonas Text drastisch als Asche eines verbrannten Körpers ins Bild gesetzt. Der Satz „Gesprochene Asche kann reale machen“ wirkt… …schmerzhaft ins Bild gesetzt. Die Grausamkeit steigert sich aber noch, wenn dem Arzt nichts anderes dazu einfällt, als dass er – im Sinne der geläufigen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2018

    Zur Kasusbezeichnung im Hoch- und Niederdeutschen des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit. Ein Vergleich

    Marialuisa Caparrini
    …quia sensus gignendi et possidendi habet. 50 Dieselbe Schuldefinition scheint auch Grundlage der Übertragung des lateinischen Terminus ins… …, ursächlich‘. 56 Die Übertragung des lateinischen grammatischen Fachwortes ins Frühneuhochdeutsche und ins Mittelniederdeutsche folgte dieser falschen Deutung…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Philologische Palingenesien

    Über die Herstellung von Herders „Volksliedern“. Ein Metakommentar
    Alexander Nebrig, Kaspar Renner, Carlos Spoerhase
    …des „Auswegs zu Liedern fremder Völker“ aus dem Jahr 1777 skizziert wird. 12 Das kann ein Blick ins zweite Buch des zweiten Teils der „Volkslieder“… …Augenblick als ihre Fertigstellung für den Druck ernstlich ins Auge gefaßt war, der Tod des Dichters die Vollendung hinderte.“ (Redlich, S. IX) Das… …dieses Sammlungsprojekt erstmals ins Werk setzen sollten, schließlich aus dem Druck zurückzieht, führt Gaier dann vor allem auf die Kritik durch Nicolai…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Literarische Unschärfe

    Zu ihrer Poetik und ihrem frühneuzeitlichen Debüt bei Klaj und Brockes
    Christian Metz
    …unscharfer Bilder darauf beruht, dass ihr Betrachter hier jener Unschärfe ins Antlitz schaut, die ihm eigen ist, die er aber gemeinhin verdrängt. Fünftens…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 3/2018

    K

    Sophie Marshall
    …Veldeke: Eneasroman. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Nach dem Text von Ludwig Ettmüller ins Neuhochdeutsche übersetzt, mit einem Stellenkommentar und… …erst recht Sinn eines Epitaphs ist – nämlich einem gestorbenen Menschen zeitüberdauerndes Andenken zu schaffen – wird hier ins Gegenteil verkehrt: Der… …Zeichenmaterials“ nur das Brackenseil des „Jüngeren Titurel“ ins Feld. 71 – Demgegen- 65 „Titurel“ (im Folgenden T) 142–148; alle „Titurel“-Zitate nach: Wolfram von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Mareike Schildmann

    Robert Walsers Kinder und das Entwicklungswissen um 1900
    Mareike Schildmann
    …überraschend, galt schließlich die Kindheit bis ins 20. Jahrhundert als jene exklusive Lebensphase, in der alle wesentlichen Entwicklungsprozesse des Menschen 19… …Aesthetica. Die Kunst des Verschwindens. Robert Walsers mikrographische Entwürfe „Aus dem Bleistiftgebiet“, Frankfurt/Main 2001. 22 Während bis ins 18… …der bürgerlichen Gesellschaft und des modernen Individuums geknüpft ist. Bis ins 15. und 16. Jahrhundert, so Ariès, galt Kindheit nicht als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Im Spiegel der Katze: Kulturökologische Aspekte in Marlen Haushofers ‚Kinderbuch‘ „Bartls Abenteuer“

    Nick Büscher
    …Menschengeschlechtes durch die Katze (vgl. BA 24). 42 Indem Bartl den Menschen „lange und nachdenklich ins Gesicht“ (BA 37) sieht, zeigt er ihnen ihr wahres Gesicht im… …[er] durch das Zimmer, bis er alle Sessel und Tischbeine damit umwickelt hatte und jeder, der ins Zimmer kam, über die kreuz und quer gespannten Fäden…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2018

    Textzeugin‘ und Medium für das (un-)rechte Maß: Die sprechende Feder im „Welschen Gast“ Thomasîns von Zerclaere

    Peter Glasner
    …Poetizität dieses Textes ins Thesenhafte zugespitzt: Im Folgenden versuche ich zu zeigen, dass der literarische Reiz von Thomasîns Text nicht nur darin liegt… …erzählen zu können (zur Unfähigkeitsbeteuerung vgl. Gottfried von Straßburg: Tristan, nach dem Text von Friedrich Ranke neu herausgegeben, ins… …weitere Ereignisbehauptungen förmlich ins Auge: zum einen, dem Minnesänger und Spruchdichter Walther von der Vogelweide persönlich begegnet und zum anderen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2018

    Erzählen zwischen Ursprungsmythos, Genealogie und Chronistik. Narrative in mhd. Klostergründungsgeschichten am Beispiel des „liber fundatorum“ des Klosters Zwettl

    Michael Schwarzbach-Dobson
    …und legt diesen kreisförmig aus. Heinrich von Veldeke: Eneasroman. Mittelhochdeutsch / Neuhochdeutsch. Nach dem Text von Ludwig Ettmüller ins Neuhochdt… …Diagramm) angewiesen, 36 die seine Orientierungsleistung ins Bild setzen. Diese Relationierung von Inhalt und Form leistet die Handschrift auch realiter… …geprägt waren, wurde der Klostersitz 1277 unter der Schirmherrschaft Stephans von Maissau ins heutige St. Bernhard verlegt, wo der Klosterbau 1284…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Lachlust und Lachverbot

    Mit Anmerkungen zu Nietzsche, Heine und Kafka
    Rolf-Peter Janz
    …. 498. 551 Rolf-Peter Janz Spucken konnte ich schon in den ersten Tagen. Wir spuckten einander dann gegenseitig ins Gesicht; der Unterschied war nur, daß… …Menschen im Zwischendeck wird ausgelöst, weil der Unterschied zwischen menschlicher und Affennatur unmittelbar ins Auge fällt. Hier die gefangene, um ihr… …, gesellschaftliche oder ästhetische Gründe ins Feld, die sich oft überlagern und mitunter kaum zu unterscheiden sind. Wer etwa das Lachen als hässlich bezeichnet…
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