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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Deutsche Lyrik des frühen und hohen Mittelalters. Edition der Texte und Kommentare von Ingrid Kasten. Übersetzungen von Margherita Kuhn. Deutscher Klassiker Verlag. Frankfurt/M. 1995

    Thomas Bein
    …Kuhn. Deutscher Klassiker Verlag. Frankfurt/M. 1995 Der Band stellt eine reiche (und leider teure) Lyrikanthologie dar. Neben frühen MF-Anonyma sind… …,Klassik‘-Begriff polemisieren, bestimmte Verlagsreihen geben Dinge vor. Dennoch: Anthologien haben eine magische Wirkung auf Studierende, auch auf Lehrende, die für… …ist eine Binsenweisheit. Insofern ist über Übersetzungen schwer zu reden, vor allem dann, wenn es sich nicht um objektivierbare grammatikalische und… …lexikalische Fehler handelt. Margherita Kuhn bemüht sich um eine ,schöne‘ Übersetzung, die ohne die sprachlich oft fürchterlichen Germanistenparaphrasen… …, das eine und andere ist zu korrigieren. Man hätte vielleicht einige Worte zur Übersetzung in einer Einleitung oder im Anhang des Bandes verlieren können… …Kasten eine große Hilfe. Er ist schematisch und dadurch sehr benutzerfreundlich1 angelegt: Überlieferung, Form, Erläuterungen. Die Kommentare sind… …Leithandschriftenprinzips gut illustriert werden. Während sich Kasten bemüht, die Textgestalt jeweils auf eine Handschrift (eben C) zu gründen, weicht sie bei der… …aber würde ,das Dritte‘ erst nach der Zusammenfassung in 5 genannt werden. Das Lied legt also in seinem Kernteil eine Reihenfolge in Form einer… …notwendig, ein Festhalten an der Handschrift würde hier zweifellos nur einen Fehler philologisch kultivieren. Im Falle von 191 (L. 8,4) aber begegnet eine… …Stelle eine kleine Korrektur zur Sekundärliteratur: nicht Roland Ritter, sondern Roland Richter (991). 7 Vgl. die Diskussion bei Peter Kern: Der Reichston…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    „Die Verfassung sei republikanisch“ – Verhandlungen über Ordnung und Unordnung in den Kunstdebatten des 18. Jahrhunderts

    Michael Gamper
    …hinaus andere inhaltliche Bereiche erschlossen, so vor allem den der Politik. Die Versuche des ‚vieldeutigen Sprechens‘ zielen darauf, durch eine formale… …Überzeugung, daß eine Ordnungsidee durchzusetzen sei, die durch das Gewährenlassen einer Vielheit Gerechtigkeit gegenüber dem Einzelnen herstellt. The concept… …diversity. „Aus reizender Unordnung ergibt sich eine Ordnung, die weder steif, noch hart, noch allzu elegant und glatt ist. Glätte und Fläche sind zur… …, freies gesundes Ganzes.“ (Robert Walser) 1 I 1774 schreibt Jakob Michael Reinhold Lenz eine kurze Notiz nieder, die er dem Dramatiker Heinrich Leopold… …zweierlei Art Gärten, eine die man beim ersten Blick ganz übersieht, die andere da man nach und nach wie in der Natur von einer Abwechslung zur andern… …fortgeht. So gibt es auch zwei Dramata, meine Lieben, das eine stellt alles aufeinmal und aneinanderhangend vor und ist darum leichter zu übersehen, bei dem… …. Sie umkreist eine Ästhetik, welche die Vielheit (der Blicke) höher bewertet als die Einheit, die Sukzession mehr schätzt als den synchronen Eindruck und… …der Aktivität der Betrachtenden eine größere Bedeutung zuweist als den objektiven Werkstrukturen. Damit werden Antinomien aufgebaut, die das Zeug haben… …sein. Für den Betrachter setzt das ein Artikulieren voraus, ein Fortschreiten von Glied zu Glied, das eine sehr verschiedene Operation ist gegenüber der… …durch Textserien des zeitgenössischen Theaterund Gartendiskurses, die erst in ihrer Polyphonie eine Dimension des Redens über das Verhältnis von Einzelnem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Eva Horn, Trauer schreiben. Die Toten im Text der Goethezeit (Theorie und Geschichte der Literatur und der schönen Künste 95). Fink, München 1998. / Joachim Pfeiffer, Tod und Erzählen. Wege der literarischen Moderne um 1900 (Studien zur deutschen Literatur 146). Niemeyer, Tübingen 1997.

    Stefan Willer
    …Angesicht des Todes kommen mithin zwei spezifische Wendepunkte hin zur Moderne in den Blick, was eine vergleichende Betrachtung der Untersuchungen nahelegt… …der Tat geht es der Verfasserin nicht um Darstellungen des Todes oder des Sterbens, sondern um eine literarhistorische Konfiguration, die, so die These… …Barock“, gekennzeichnet durch eine unlösbare Verknüpfung von eigenem und fremdem Tod, durch ein gut installiertes Bedeutungsverhältnis zwischen Tod und… …der Horn die Terzinen auf Schillers Schädel („Im ernsten Beinhaus“) als späte Apologie des Goetheschen Symbolprojekts gegen eine nie verschmerzte Kritik… …, fortschreibende Trauer-Projekt Bettine von Arnims letztlich doch eine ‚Poetik des Lebens‘. In der Differenzierung der fiktionalisierten Briefschreiberinnen von der… …mustergültig, bisweilen hinreißend. Was Eva Horn hier leistet, nämlich eine exemplarischkursorische Lektüre dieser fünfhundert Seiten Lyrik als ein Projekt, ist… …um so höher zu bewerten, als es sich in dieser Hinsicht um eine literaturwissenschaftliche Erstbeschreibung handelt. Die Repräsentationsfunktion der… …. Daß somit den „Kindertodtenliedern“ eine Strategie des Scheiterns eingesetzt ist, verdeutlicht Eva Horn schließlich im Hinweis darauf, wie man den… …Pfeiffers Erörterungen eher locker gefügt und gereiht. Allerdings gibt es, im Unterschied zum betonten Gattungspluralismus bei Horn, eine klare Orientierung… …am Erzählen: Es geht um eine Narratologie der Moderne. Deren thanatologische Ausrichtung schreibt Pfeiffer aus Walter Benjamins „Erzähler“-Aufsatz her…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Regine Schweizer-Vüllers, Die Heilige am Kreuz. Studien zum weiblichen Gottesbild im späten Mittelalter und in der Barockzeit, Peter Lang: Bern 1997 (Deutsche Literatur von den Anfängen bis 1700, hrsg. von Alois Maria Haas Bd. 26).

    Susanne Fritsch-Staar
    …, Peter Lang: Bern 1997 (Deutsche Literatur von den Anfängen bis 1700, hrsg. von Alois Maria Haas Bd. 26). 1 Eine Bartheilige, die historisch nie existiert… …widmeten ihr eine umfangreiche Studie, deren Kern in der These von der Fiktionalität der Heiligengestalt und ihrer ikonographischen Wurzel im ‚Volto… …difference in the Middle Ages. Medicine, science and culture, Cambridge 1993, S. 303ff. [führt eine Integration der Wilgefortis in die mittelalterliche 7 Siehe… …Visualisierung der männlichen Heiligen machen und die anfangs zitierte Zielsetzung der Autorin, eine Deutung der Aussagekraft des (inneren) Bildes, bereits durch… …eine erste, visuelle Rezeption der Arbeit einlösen. Eine kritische Bemerkung zur äußeren Anlage: Das Konzept der Arbeit zeigt sich auch in der… …präsentieren, ob aber eine Rubrik „Mittelalter und frühe Neuzeit“ ein besonders aussagekräftiges bibliographisches Instrument darstellt, bleibt dahingestellt… …. Eine konventionelle Einteilung in Quellen und Forschung wäre möglicherweise gegenstandsadäquater gewesen, da sie automatisch zu einem übersichtlichen… …einem wissenschaftlichen Schreibstil distanziert und in seiner Einfachheit, Suggestivität und Imaginationskraft eine eigene Dynamik entfaltet. Die… …. Eine kritische Ausgabe der mndl. Kümmernis-Legenden, die die Basis für Textvergleiche bilden könnte, bleibt Desiderat. Daß der Schwerpunkt der Arbeit… …Loey 1970; 1980) 2 wäre zumindest eine grobe dialektale Verortung möglich gewesen. Eine ideales Arbeitsinstrument hätte darstellen können: Werner…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    Reinhard Tenberg, Die deutsche Till Eulenspiegel-Rezeption bis zum Ende des 16. Jahrhunderts. Würzburg 1996 (Epistemata, Würzburger Wissenschaftliche Schriften, Reihe Literaturwissenschaft, Band 161).

    Jürgen Schulz-Grobert
    …nicht. Bei der fast unübersehbaren Fülle einschlägiger Materialien ist eine umfassende ‚Geschichte der Eulenspiegel-Rezeption‘ von den Anfängen um 1500… …Überlegungen zu dessen Vorgeschichte beginnt nun die Arbeit von Tenberg. Seine auf eine kurze Einleitung (S. 11–14) folgenden Bemerkungen „Zur Forschung“ im 2… …stellen“ (S. 27f.). In diese Richtung deutet auch eine Art Vorläufer-Quelle, die in Tenbergs Arbeit das 3. Kapitel „Eulenspiegel vor 1500“ (S. 30–41)… …. Jahrhunderts punktuelle Eulenspiegel-Reminiszenzen begegnen, hinter denen eine frühe (Erzähl-)Tradition stehen könnte. „Weitergehende Überlegungen, zu denen… …bei Tenberg unberücksichtigt gebliebenen – Forschung eine nicht weniger begründbare Spätdatierung auf 1513 – 1520 gegenüber steht. 1 Zu diesem Zeitpunkt… …Begehrlichkeiten weckt die Arbeit Tenbergs auch in Richtung einer Fortsetzung. Denn daß die Jahreszahl 1600 nur eine arbeitstechnisch begründbare Zäsur darstellt, 5… …Straßburg, in: Wolfram-Studien 14 (1996), S. 344–358. 5 Daß sich Tenberg durch eine sehr rigide Handhabung für seinen Zeitraum durchaus noch einschlägiges… …Material entgehen ließ, zeigt z.B. eine Bücherliste aus dem Jahre 1603, vgl. Hans Bahlow: Die Büchersammlung eines Rostockers im Reformationsjahrhundert, in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    Notker der Deutsche von St. Gallen, „Categoriae“. Boethius’ Bearbeitung von Aristoteles’ Schrift „kategoriai“. Konkordanzen, Wortlisten und Abdruck der Texte nach den Codices Sangallensis [sic] 818 und 825. Hg. v. Evelyn Scherabon Firchow unter Mitarbeit von Richard Hotchkiss. 2 Bde. Berlin/New York 1996: Walter de Gruyter.

    Thomas Becker
    …Apparat nicht vermerkt wird, wenn der Akzent in der jeweils anderen Handschrift, möglicherweise hyperkorrekt, gesetzt ist. Eine diplomatische Ausgabe beider… …, werden immer wieder genährt, daher ist eine möglichst handschriftennahe Ausgabe wünschenswert. Sie soll die vorhandenen Ausgaben ja nicht ersetzen, sondern… …hier noch einen Bedarf an weiterer Forschung sieht, wofür übrigens ihre Konkordanzen eine gute Grundlage bieten könnten. Verbesserungen in den Hss. sind… …Schreibung in CSg 825 angegeben; für die wenigen Wörter, die nur in CSg 825 vorkommen, gibt es jeweils eine eigene Liste. Ferner gibt es rückläufige Listen mit… …sofort ins Auge, aber sie nehmen auch nur wenig Platz ein. Am Ende des zweiten Bandes findet sich eine erweiterte (und korrigierte!) Liste der Korrigenda… …nur kann man natürlich niemandem vorwerfen, eine 120 Buchbesprechungen solche herkulische Arbeit nicht geleistet zu haben. Sie hätte „mit der Hand“… …Beleg (als Kürzel „Nk“) angegeben sind, deutet auch darauf hin, daß dies bereits vorgesehen ist. Diese Verknüpfung wird sicher zu umfangreich für eine… …Papier-Version. Natürlich hat eine gedruckte Version auch ihre Vorteile (vor allem für Menschen, die keinen Computer benutzen; der Markt für CD-ROMs ist auch sehr… …; schon so ein einfacher Wunsch wie eine Liste der Wörter auf -îg- mit dreizeiligem Kontext bleibt durch die Papier-Version unerfüllt. Ein wichtiges…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Heiner Müller, Die Gedichte (= Heiner Müller. Werke 1. Hrsg. von Frank Hörnigk). Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main 1998.

    Norbert Otto
    …eine nachgeordnete Rolle. Seit einigen Jahren allerdings nun schon läßt sich ein gesteigertes Interesse auch an dem Lyriker Müller beobachten. Das mag… …hatte; zum anderen, daß er 1992 eine Auswahlsammlung seiner bis dahin nur verstreut erschienenen Gedichte veröffentlicht hatte (Berlin: Alexander Verlag)… …sowie innerhalb der ersten Dekade eine weitere Abteilung „Übersetzungen“, in der diejenigen Texte zusammengefaßt sind, die nach Ansicht des Herausgebers… …angesichts des Todes von Müller bereits in der Mitte der Dekade „eine bewußte Entscheidung über Veröffentlichung oder Zurückhaltung eines einzelnen Textes… …nicht behauptet werden“ (S. 333). Innerhalb der einzelnen Abschnitte selbst hat der Herausgeber eine „möglichst genaue zeitliche Aufeinanderfolge“ (S… …. 332) angestrebt; im einzelnen aber abgesehen von dem pauschalen Hinweis auf eine in Müllers Archiv hinterlegte Blattfolge keine nachvollziehbaren… …, zweitens als Editionsprinzip sinnvoll ist – oder ob der Editor in der Rolle des literarischen Testamentsvollstreckers damit nicht eine Werkkohärenz… …, aus dem Band ausgeschlossen. Auch Hörnigks Entscheidungen hinsichtlich der Gattungszugehörigkeit einzelner Texte (eine insgesamt schwierige Frage, weil… …Entscheidung für eine Ausgabe letzter Hand. Damit wird bereits im Ansatz der selbstgesteckte Anspruch einer Ausgabe in ‚brutaler Chronologie‘ wieder unterlaufen… …nachgewiesenen Druckfassung „Ist blau der Himmel eine schwarze Wolke“ (ED: „Ist blau der Himmel eine schwarze Heimat“)? Warum fehlt die 4. Verszeile des Gedichts…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    Nine Robijntje Miedema: Die „Mirabilia Romae“. Untersuchungen zu ihrer Überlieferung mit Edition der deutschen und niederländischen Texte. Tübingen: Max Niemeyer Verlag 1996, 589 Seiten. Reihe: Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters, Band 108. ISBN 3-484- 89108-4.

    Amand Berteloot
    …antiken Tradition der descriptiones urbium an. Sie wollten jedoch nicht als eine topographisch genaue Beschreibung der antiken Stadt gelten. Sie wurden aber… …kontaminierte Fassungen im Umlauf waren, gibt es noch eine Reihe von anderen Texten, die ebenfalls unter dem Namen „Mirabilia Romae“ gehandelt werden. Es betrifft… …ecclesiarum urbis Romae“ sowie die „Stationes ecclesiarum urbis Romae“ einschließt. Bei den zuletztgenannten Werken handelt es sich um eine Liste der Kirchen… …spanischsprachige sowie 1 englischsprachiger Druck. Von all diesen Werken gibt es eine Kurzbeschreibung mit Inhaltsangabe und Incipit(s) der verschiedenen… …eine lateinische Redaktion aus dem 14. Jh. herauszuarbeiten, die später in Form einer Kurz- und einer Langfassung die Vorlage für die Übersetzungen ins… …Frau Miedema in einer Paralleledition zusammen mit dem lateinischen Text abgedruckt und ausführlich kommentiert. Hierbei wurde sinnigerweise jeweils eine… …Leithandschrift als Ausgangspunkt gewählt und kein Versuch der Textrekonstruktion unternommen. Eine ähnliche Edition der „Historia et descriptio“, der… …trotz mehrfacher Beteuerung, eine detaillierte Beschreibung der Sprachfärbung ihrer Quellen anzustreben (S. 21 Anm. 4, S. 307), das Niederdeutsche und das… …allerdings kein einziges Handbuch, mit dem eine kleinräumige Gliederung des Niederdeutschen hätte durchgeführt werden können. Auf welcher Basis die Autorin die… …Gerundium mit e-Endung eine flämische Angelegenheit sei (S. 324), ist eine grobe Fehldeutung. Der Katalog der sprachlichen Merkmale, mit denen die beiden für…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    Ursel Fischer: Meister Johans Hadloub. Autorbild und Werkkonzeption der Manessischen Liederhandschrift. M und P, Verlag für Wissenschaft und Forschung, Stuttgart 1996.

    Johannes Spicker
    …unkritischen Rekurs nur eine recht spekulative Sichtweise entwickelt und der nicht weiter reflektiert wird. Mit kurzen Erläuterungen zur Überlieferung von… …. Hinsichtlich der Lieder muß sie konzedieren, daß sich keine scharfe Untergliederung abzeichne, gleichwohl möchte sie eine ‚strukturierte Liedsequenz‘ erkennen… …und deren Bedeutungsaufbau ermitteln. Auf der Ebene der Sequenz werde eine literarische Diskussion geführt, in der Folge traditioneller Minnelieder… …identifizierbar, in ihnen erst werde ein Autorprofil des ‚meisters‘ sichtbar, hier „spricht das Ich dem Modell der hohen Minne eine maßstäbliche Funktion zu und… …hûssorge-Typus) und manche Einzelbeobachtung, auch wenn für das Gesamtwerk der Kommentar Rena Leppins nunmehr eine größere Fülle aufweist. 2 Die Interpretation des… …Gesamtwerkes als ein konzeptionelles Strukturgefüge, das eine interpretatorische Vorgabe markiert, ist allerdings nur bedingt nachvollziehbar. So wird das… …prolongiert literarische Vielfalt und Variation nicht zwingend eine auf die literarische Ebene verlagerte minnesängerische Werte- und Normendiskussion. Die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Yale Companion to Jewish Writing and Thought in German Culture, 1096-1996. Edited by Sander L. Gilman and Jack Zipes. Yale University Press, New Haven and London 1997.

    Andreas Kilcher
    …bei Drucklegung verbotenes „Sammelwerk“ „Juden im deutschen Kulturbereich“ (1935) konzipierte, wollte er dieses als eine „Schlussbilanz des deutschen… …aus. Es will alles andere als eine „Schlussbilanz“ sein, alles andere als ein historisierender Rückblick auf die vergangene deutsch-jüdische… …Kultursymbiose. Die Herausgeber gehen vielmehr davon aus, daß es eine Kontinuität des kulturellen Schaffens von Juden im deutschen Sprachraum bis in die Gegenwart… …Begriff der Geschichtsschreibung: der nicht-lineare historiographische Schreibakt tritt in eine aktuelle und singuläre Konstellation mit dem von ihm… …bedeutet allerdings nicht den Verzicht auf eine systematische Fragestellung. Der Blick auf die mit Daten indizierten Schreib-Ereignisse ist geleitet von der… …. Mitte des 18. Jahrhunderts zum Tragen gekommen war. Erst die philosophisch-politischen Bedingungen der Aufklärung ermöglichten eine theologische und… …Transformationsprozeß des Judentums, der gängigerweise unter die Begriffe der Emanzipation, der Assimilation und der Akkulturation gebracht wird und den Weg für eine… …ebensowenig wie ein lückenloses und kontinuierliches Geschichtswerk will der „Yale Companion“ eine Enzyklopädie des jüdischen Schreibens sein. Wenn er dennoch…
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