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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    Gerhard Kettmann: Wittenberg - Sprache und Kultur in der Reformationszeit. Kleine Schriften, hg. v. Rudolf Große. Peter Lang, Frankfurt a.M. 2008

    Werner Besch
    …BUCHBESPRECHUNGEN Gerhard Kettmann: Wittenberg – Sprache und Kultur in der Reformationszeit. Kleine Schriften, hg. v. Rudolf Große. Peter Lang… …, Frankfurt a.M. 2008, 213 Seiten. 1967 ist die Habilitationsschrift Gerhard Kettmanns über „Die Sprache der kursächsischen Kanzlei zwischen 1486 und 1546“… …erschienen. Damit war der Blick in den ostmitteldeutschen Raum und auf die wichtigsten Jahrzehnte vor und nach dem Beginn der Reformation gerichtet. Nicht… …von Schreibsprache damaliger Zeit und in der untersuchten Region. Ein Zentralpunkt der Analysen war Wittenberg. In weiteren Beiträgen über gut… …dankenswerterweise mit diesen späteren Beitragen, insgesamt siebzehn, den Gewinn gleichsam ‚bilanziert‘, den die Sprachgeschichtsforschung Kettmann nun in der Summe… …, Universitätskanzlei Wittenberg – und es bringt auch ein Blick auf die Privatschriftlichkeit in Wittenberg Gewinn, etwa auf den Kreis der Gelehrten, der sonstigen… …Bürgerschaft, der Bruderschaften, auf die Lohnschreiber der ‚gemeinen Leute‘. Rang, Region, Reichweite, Professionalität der Schreiber (vom akademischen… …Einflussvariablen anzusetzen. Ins Spiel kommen können: regiolektaler Schreib- bzw. Druckusus, Zahl der Pressen in einer Druckerei, Zahl der Druckereien an einem Ort… …; Einfluss der Setzer, Einfluss der Korrektoren, Einfluss der Druckvorlage, Rang und Reichweite der Texte, u.a.m. Kettmann hat mit großem Gewinn diverse… …Testmodelle zur Klassifizierung der Drucktextproduktion entwickelt, z.B. mit folgenden Vergleichsreihen zur Überprüfung des Graphemgebrauchs, auf den sich, mit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    Wege und Irrwege der mittelalterlichen Textausgaben. Ausgew?hlte Aufs?tze, hg. unter Mitarbeit von Richard Louis Hotchkiss

    Heinrich Beck
    …Buchbesprechungen Evelyn Scherabon Firchow: Wege und Irrwege der mittelalterlichen Textausgaben. Ausgewählte Aufsätze, hg. unter Mitarbeit von… …Richard Louis Hotchkiss. Hirzel Verlag, Stuttgart 2007, XIX und 272 Seiten Bereits in ihrer Magisterarbeit „Johannes von Tepl: Der Ackermann aus Böhmen“… …(University of Manitoba,1957) stellte E. Scherabon Firchow, seit 1965 Professor of German and Germanic Philology an der University of Minnesota (Minneapolis)… …großen alten Mannes der amerikanischen Germanistik Taylor Starck (damals bereits Emeritus) wohnend, hatte sie nicht nur Zugang zu dessen reicher… …Lehnbildungen in Notker Labeos Über- 144 Buchbesprechungen setzung der De consolatione Philosophiae von Boetius. 1 (vgl. dazu S. 170f.) . Stets hat sie sich zu… …bilden denn auch Beiträge zu Notker Labeo. Ein weiterer Teil gilt den Glossen und Glossaren, der 1. Teil wendet sich der altnordischen Literatur zu, d.h… …Firchow erkannte früh die Möglichkeiten, die die Computer- Technik der 70er Jahre bot (alle ihre großen Arbeiten ruhen auf einer computerorientierten… …. Computerarbeit unterliegt aber auch dem technischen Fortschritt – so wurde das gesamte maschinenlesbare Quellenmaterial der „Elucidarius“-Ausgabe zwar im… …Arnamagnäanischen Institut der Universität Kopenhagen deponiert, die gesamte Abteilung aber in der Zwischenzeit (nicht zuletzt der technischen Entwicklung wegen)… …publizieren. Inhaltlich war das „Elucidarius“-Projekt wohl begründet. Der in ca. 320 lateinischen Handschriften weit verbreitete mittelalterliche Text führte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    Rüdiger Schnell (Hg.): Konversationskultur in der Vormoderne. Geschlechter im geselligen Gespräch

    Anja Becker
    …Buchbesprechungen Rüdiger Schnell (Hg.): Konversationskultur in der Vormoderne. Geschlechter im geselligen Gespräch, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2008… …, 614 Seiten Beim Stichwort ‚Konversationskultur‘ denkt man an das Zeitalter des Humanismus oder der Renaissance, an italienische Höfe und französische… …gleichsam aus dem Nichts heraus. Denn vor der ‚dialogischen Renaissance‘ war das ‚monologische Mittelalter‘ 1 , eine angeblich gänzlich sprachund humorlose… …Epoche. Hier knüpft der vorliegende Band an, der unter der Federführung Rüdiger Schnells aus dem Basler Forschungsprojekt „Zivilisationstheorie und… …Geschlechtergeschichte. Erziehungsschriften für Kloster, Hof und Stadt“ hervorgegangen ist. 2 Entgegen dem bisherigen Usus, dem Mittelalter alles abzusprechen, was man der… …gesprächszentrierten Renaissance (exklusiv) zuschreibt, fragt die Forschergruppe nach dem Vorkommen von gesellig-zwangloser Unterhaltung vor dem ‚Zeitalter der… …Konversation‘. Ihr ambitioniertes Ziel ist es, „eine Geschichte der Konversation zu schreiben“ (S. 6), die nicht erst in der Frühen Neuzeit ansetzt, sondern die… …zur Dialoggattung hartnäckig hält; vgl. Rudolf Hirzel: Der Dialog. Ein literarhistorischer Versuch, 2 Bde., Hildesheim 1963 [Nachdruck der Ausgabe… …aus der Feder des Herausgebers. Eine weitere Publikation der Forschergruppe ist: Zivilisationsprozesse. Zu Erziehungsschriften in der Vormoderne, hg. v… …stoßen oft in forschungsgeschichtliches ‚Niemandsland‘ vor und tragen so zu einem vielschichtigen Bild der Konversationskultur nicht nur des Mittelalters…
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