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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Psychoanalyse, Historische Emotionsforschung, Literaturwissenschaft: ein schwieriges Verhältnis. Überlegungen eines Mediävisten

    Rüdiger Schnell
    …, dass man fast den Eindruck gewinnen kann, diese Forschungsrichtung sei tatsächlich erst zu diesem Zeitpunkt entstanden. 1 Dieser Eindruck suggeriert… …Psychohistorie, da diese von einer relativen Unveränderlichkeit der menschlichen Psyche ausgehe. Denn sie biete für kulturelle Zeugnisse aus ganz verschiedenen… …Jahren eine Glanzzeit erlebt hat. 10 Freilich wird diese Verwandtschaft von Fachvertretern der Historischen Psychologie nicht anerkannt, sondern von… …Psychologie finden scheinbar problemlos sowohl 7 Zwar hat Freud selbst einige Ausflüge in die Geschichte unternommen. Doch sind diese von der kulturhistorischen… …Emotionsforschung. 391 Rüdiger Schnell fensichtlich gestaltet sich eine Verbindung der beiden Richtungen als schwierig. Verständlich wird diese Distanz, wenn man den… …interessiert) und die Literaturwissenschaft (mit dem Fokus auf das Fiktionale) ins Gespräch bringen könnte. Doch diese Debatte wird außerhalb der derzeitigen… …befassen, stellt sich die Frage, ob all diese Disziplinen dasselbe erforschen oder ob sie aufgrund ihrer disziplinären Ausrichtung unterschiedliche Aspekte… …Phantasien; das war nur naheliegend, da es ja diese sind, die primär geleugnet werden.“ 26 Freilich wären hier innerhalb der Psychoanalyse zahlreiche… …Annäherungen bleiben. 34 Diese Überschneidung zeigt sich etwa in dem Sammelband von Klaus Herding/Antje Krause-Wahl (Hg.): Wie sich Gefühle Ausdruck verschaffen… …über Gefühle und deren Ausdruck; diskursive Relationierungen von Innen und Außen. Für diese Fragen interessieren sich Philosophie und Theologie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2011

    Instrumentalität und Referentialität in der Lyrik (Thomas Kling)

    Csongor Lorincz
    …; aus historischer Sicht diese Befunde in eine poetologische Charakteristik gegenwärtiger lyrischer Schreibweisen einzubinden. This study deals with the… …nicht ohne weiteres klar, wie diese Beziehung zwischen den praktischen und den ‚schönen‘ Künsten zu denken wäre. 1 So scheinen sich die kulturhistorischen… …anderen Seite sauber voneinander trennen – diese Versuchung erscheint mir verhängnisvoll und lässt nicht selten eine Philologie im Hintergrund vermuten, die… …möglich, diese ist nämlich kein bloß intentionaler, sondern vielmehr ein materieller Akt. Mit diesem Gedanken leitet Nietzsche die Modernität ein und gibt… …Technik ist nichts Technisches“ 4 – diese Aussage Heideggers wird hier eine gewisse Geltung wohl bewahren: gerade wenn man das Technischsein nicht einfach… …(oder werden), sofern das Ereignis die Maschinenhaftigkeit und ihre Unterbrechung bewirkt. Diese Schreibmaschine von Derrida – und dieses Konzept der… …diese Begegnung austragen, dafür stellt die Dichtung von Thomas Kling wohl ein eindrückliches Beispiel dar. In dieser Lyrik ist die Technizität jeglicher… …anderen Seite. Diese lassen allein schon in sich, erst recht aber in ihrer wechselseitigen Ineinanderblendung die Plastizität der Sprache, ihr ‚Werden‘… …ganze Sprachwelten zum Vorschein kommen wie vermischt und dekonstruiert werden – diese und andere Momente sind prägend für die Poetik von Kling. Diese… …buchstäblich ein Finden des Wortes ist. Diese beiden Tätigkeiten, Lesen und Sprechen, sind also nicht voneinander zu trennen – ihre Verbindung in der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Sara S. Poor: Mechthild of Magdeburg and her book. Gender and the Making of Textual Authority

    Gisela Vollmann-Profe
    …authors from and their return to our collective literary and historical consciousness“ (S. XI). Diese Zielsetzung wird weiter präzisiert: Es soll untersucht… …über eine Autorin Mechthild machen könne, wenn diese ‚Autorin‘ allein auf den Informationen beruhe, die ein literarisches Ich zu bieten scheine. Poor… …perfection“ (S. 17). Poor betont den Einfluss der Bettelorden auf diese Entwicklung und hebt deren planvollen Einsatz der Volkssprache hervor, der ihnen die… …generiere, den Kompilator. Autorität beanspruchten diese aus weitgehend anonym bleibenden Exzerpten bestehenden Sammlungen durch gelegentliches Einstreuen von… …Zitaten angesehener und dann namentlich angeführter Autoren. – Den Anlass für diese explosionsartig anwachsende Andachts- und Unterweisungsliteratur in… …„Fließenden Licht“ beschäftigt hat, von der Berücksichtigung der Geschichte abgesehen. Dies gilt auch für Peters. Wenn Poor meint, diese verfahre… …habe. Muss man sich wirklich diese Patchwork-Perspektive der „productive consumption“ zu eigen machen im Blick auf einen Text, der als – wie auch immer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Andrea Geier, Jan Süselbeck (Hgg.): Konkurrenzen, Konflikte, Kontinuitäten. Generationenfragen in der Literatur seit 1990.

    David-Christopher Assmann
    …Gänze zu überschauen, so doch zumindest selektiv ordnen und Tendenzen beschreiben zu können. Gleichzeitig sind es damit gerade diese beobachtungsleitenden… …oder Umbrüche in der Gegenwartsliteratur relevant sind, wie diese thematisiert werden und welche Bedeutung Gegenwartsautoren selbst Zuschreibungen zu… …können, beziehen sich die Beiträge im Überblick auf eine heterogene theoretische Grundlage. Diese reicht von der Theorie des kulturellen Gedächtnisses… …. Das trifft weniger – wie man vielleicht weit eher erwartet hätte – auf die Beiträge in der Sektion über Pop-Literatur zu. Während diese inhaltlich… …den durchaus kritischen Anmerkungen Süselbecks zu ihren literarischen Arbeiten liest, kommt Dückers auch selbst zu Wort. Dass diese Schnittmengen nicht… …nach der Funktion von Literatur und beantworten diese mit Verweis auf die „Notwendigkeit literarischen Engagements nach 1989“ (S. 133). Mit dem… …Bandes bemühen sich um eben diese ‚Verkomplizierung‘. Stehen literarisch-ästhetische Gestaltungen von Generationen im Zeichen von Konkurrenzen, Konflikten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2011

    Paul Kahl: Das Bundesbuch des Göttinger Hains. Edition – Historische Untersuchung – Kommentar

    York-Gothart Mix
    …sich die Rezeptionsund Wirkungsgeschichte des Hainbundes, so sind diese Episoden des Avis, der abermaligen Aufgabe oder abschließenden Absage einer… …Dichterwürde ab. Diese über die Tradition der imitatio veterum hinausgehenden Wettstreitriten mit ihren „infantil wirkenden Prahlereien in einer elaborierten… …Hainbunds ist diese mit dem tradierten Genie- und Werkverständnis korrelierende wissenschaftstheoretische Orientierung von Rotraut Bäsken, Angelika Beck und… …14 , aber selbst diese Dichtungen sind unter einer ihnen adäquaten Fragestellung forschungsrelevant. Ebenso signifikant wie die Aufnahme der… …groupes“ verweist. Diese auffällige Zurückhaltung ist exemplarisch für die methodische Orientierung Kahls, der an anderer Stelle selbstironisch auf die… …auf. Methodisch bleibt der passim vorgeführte Verweis auf die „kollektive ‚Verbesserungsästhetik‘“ (S. 321) des Bundes dann wenig fruchtbar, wenn diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Über die Bedeutung des Wortes pulleohti im deutschen Abrogans

    Lorenzo Lozzi Gallo
    …‚apulisch‘ von pullohti übernommen hat, 3 ist diese Ansicht schon seit längerem fraglich geworden; 4 meiner Meinung nach ist es an der Zeit, sie vollständig zu… …, können wir andererseits zumindest verstehen, warum der Übersetzer diese Stelle missverstanden hat. Die Frage ist dann allerdings, warum der Übersetzer den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Germania Litteraria Mediaevalis Francigena (GLMF). Handbuch der deutschen und niederländischen mittelalterlichen Sprache, Formen, Motive, Stoffe und Werke französischer Herkunft (1100–1300), Bd. 5: Höfischer Roman in Vers und Prosa

    Ursula Peters
    …Differenzen in den Blick rücken und auf diese Weise nicht zuletzt den schon so oft angemahnten, aber sehr selten eingelösten disziplinären Austausch von… …der kleinepischen, lehrhaften und allegorischen Dichtung (Bd. VI). Diese Werkvergleiche werden in Bd. VII durch „literarhistorische Längsschnitte“ (S… …Informationen in einem Autor- und Werkregister, vor allem aber einem detaillierten Sachindex zusammenführen. Diese Abfolge von übergreifenden… …. Pérennec ergänzt diese Überlegungen durch – im Ganzen m.E. allerdings wenig überzeugende – Detailvergleiche von Chrétiens und Wolframs Erzählen, die auf das… …deutschen Roman, den wiederum der Autor des „Chevalier du Papegau“ ge- 448 Buchbesprechungen kannt haben mag. Diese Umkehrung des Transferprozesses von einem… …rekonstruierenden – „Enfances Gauvain“ (für Gasozeins Rivalität zu Artus), aus denen der „Krone“-Autor geschöpft haben mag, um zugleich diese verschiedensten Motive… …so selbständigen Zusammenfügung des „fremden Materials“ (S. 270) durch ihren Autor, die für diese Behauptung notwendigen vergleichenden… …für all diese Texte zunächst die wichtigsten Grundlageninformationen: Der „Roman van Walewein“, der mit seinen 11198 Versen als einziger der vier… …. Bereits diese knappen Hinweise zeigen allerdings, dass die mittelniederländische Partie dieses Kapitels wesentlich mehr als der deutsche Teil von… …: Sie seien allein auf der Basis des deutschen Textes eigentlich unmöglich. Diese apodiktische (und deshalb auch problematische) Behauptung mag zwar…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    John Guthrie: Schiller the Dramatist. A Study of Gesture in the Plays.

    Jürgen Brokoff
    …stattfindenden Vorgang ungewollt oder gewollt beredte Auskunft gibt, in der Mitte zwischen dem ausgesprochenen Wort und der ausgeführten Tat. Diese Mittelstellung… …. Diese versagen nämlich der Person Max Piccolominis ihre Achtung, indem sie nacheinander die von Max zum Abschied gereichte Hand ausschlagen. 4 Mit anderen… …einer Mimik“ (1785/86) vorgelegt hat. Allerdings fällt die Erörterung von Engels „Ideen“ in Guthries Darstellung recht kurz aus (vgl. S. 39f.). Diese… …der körperlichen Gesten auf einige wenige. Diese klassische Zurückhaltung gibt, Guthrie zufolge, den Gesten ein Mehr an Kraft und Bedeutung: „But the…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2011

    Der Tod ein Traum. Methode und Grenzen der Literatur in Kafkas Erzählung „Ein Traum“

    Marcel Krings
    …und lotet auf diese Weise die Methode und Grenzen der Literatur aus. Kafka’s story introduces a protagonist who only hesitatingly steps into a grave… …Standpunkt“ (ebd., S. 339) aus wiedergegeben wird. Diese These hat man neuerdings wieder bezweifelt (vgl. Tobias Wilke: Diesseits der Schrift und des Werkes… …. Deute Psychologie irdisches Tun und Verhalten als Reflex einer himmlischen – lies: geistigen oder unvordenklichen – Ursache, erfasse sie diese nur durch… …, wohin er sich auch wende, immer nur „Erde“ – auch im Absoluten. 21 Auf diese Weise er- 20 Schon Robertson [Anm. 18], S. 269, macht darauf aufmerksam, dass… …verdeckt und es scheint, „als herrsche dort viel Jubel“ (ebd.). Wer würde auf diese freudige Weise nicht gern über die Todespein hinweggetröstet? In… …erreichen. 30 Im Dienste reiner Erkenntnis stehend, will diese absolut-ethische Literatur die Welt „ins Reine, Wahre, Unveränderliche heben“ (KKAT 838). Dazu… …jeder, der glaubt, vertraut. So kann man getrost leben – wenn auch diese Kunst bloße Mythologie sein mag. Von derlei Schein will hingegen die zweite…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Evelyn Scherabon Firchow (Hg.) unter Mitarbeit von Richard Louis Hotchkiss: Der Codex Vindobenensis 2681 aus dem bayerischen Kloster Wessobrunn um 1100.

    Diplomatische Textausgabe der Wiener Notker Psalmen, Cantica, Wessobrunner Predigten und katechetischen Denkmäler. Mit Konkordanzen und Wortlisten auf einer CD
    Ernst Hellgardt, Volker Deubel
    …Band unter Beibehaltung der ursprünglichen Lagenzählung zusammengebunden wurden. Allerdings ist diese Handschrift keine „rein deutsche Handschrift“, wie… …diese und mit Sicherheit 5. noch weitere, heute verlorene Mittexte von z.T. beträchtlichem Umfang standen und stehen – das ist das Überraschende – in der… …unabhängig davon, ob all diese Merkmale einen möglichen Nutzen oder Sinn haben oder nicht und gegebenenfalls welchen, auch unabhängig davon, ob all dies bis… …Autopsie der Handschriften treten, damit alsdann die „Unterhaltung“ beginnen kann, „was … mit den Textzeugen eigentlich anzufangen ist“. Diese „Unterhaltung“… …Cod. Vindob. 2681. Diese präsentiert sich denn auch auf den ersten Blick als Ergebnis einer solchen, – und zwar speziell interessegerichteten –… …verstanden wissen wollte. 12 Freilich diese Zielsetzungen bleiben bei den Editoren, als seien sie selbstverständlich, weitgehend unausgesprochen oder auch… …Momentaufnahme des Zeitpunkts ihrer Neubindung zu Anfang des 16. Jahrhunderts, also 400 Jahre nach ihrer Entstehung, und das kann über diese Feststellung hinaus… …Ausgabe verspielt. Und diese Chance wahrzunehmen, das hätte doch in ihrem ausdrücklich betonten, überlieferungsgeschichtlichen Interesse liegen müssen. Ich… …Druckmedium erzwungene Entscheidungen zugrunde liegen, ganz abgesehen davon, dass diese Zeichen (wie etliche weitere, hilfsweise eingesetzte), die in der… …ohne diese Zeichen besser lesbar. Das Pluszeichen kann übrigens allenfalls innerhalb der Zeile anzeigen, dass hier Zusammengehöriges getrennt geschrieben…
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