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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 3/2009

    Stefan M

    Paul Widmer
    …gehabt haben wie etwa die ahd. Sprossvokale in forachta ~ forochta ~ forchta ‚Furcht‘, die Müller selber charakterisiert als „meist flüchtig und zum Mhd… …Germanischen grundlegend geformt und geprägt haben und für ein Verständnis jenseits des Auswendiglernens Wesentliches beitragen. Im Kapitel 3.4 folgt das…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Zweimal „Erec“ am Anfang des deutschen Artusromans?

    Einige Folgerungen aus den neugefundenen Fragmenten
    Sonja Glauch
    …im 15. Jahrhundert, aus dem wir sonst die meisten Handschriften der hochmittelalterlichen Erzähltexte haben, fast völlig vergessen. Trotzdem stammt die… …oberösterreichischen Stift Zwettl (Z), die vor fünf Jahren als angebliche Nibelungenliedfragmente unter großem Aufsehen durch die Medien gingen, haben sich als weitere… …uns nur mäßig weiterhelfen; gerade der Autor wird noch am wenigsten einen festen Text ein für allemal in Händen gehalten haben. Um die variance… …dieses Modell haben jedoch klargemacht, dass die (epistemologische) Gleichwertigkeit von Fassungen oft genug nur auf einem Mangel an Daten beruhen dürfte… …seine Überreste. Die Autoren der ersten Artusromane wie Hartmann von Aue oder Wolfram von Eschenbach haben primär keine Bücher produziert, sondern waren… …Erzähler. Dass ihre Erzählungen nur als Bücher Bestand haben konnten und sie für uns nur in geschriebener Form greifbar sind, bedeutet nicht, dass wir an… …verwechselt. Trotzdem sind diese Überreste alles, was wir haben. Im Sinne einer Spurensuche darf ich deshalb mit den handfesteren Dingen, den Fakten der… …die Ambraser Handschrift „die Eingangslösung“ von Heinrichs ‚Crône‘ „mit ihrer Verbindung von Probe- und Romanhandlung vorbildlich gewirkt zu haben… …, dass Rieds Vorlagen hochmittelalterliche Exemplare waren, die dann mit Sicherheit keine, zumal keine derartigen, Rubriken besessen haben. Da zu allen… …Abschrift zu überbrücken waren. In dieser Frage haben neben der Fragmentüberlieferung 33 die älteren Untersuchungen 34 zum Sprachgebrauch, zur Reimgrammatik…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Verloren im Netzwerk. Überlegungen zur Unlesbarkeit der „Römischen Octavia“ Herzog Anton Ulrichs

    Stephan Kraft
    …unübersichtlicher Personenfülle zu präsentieren, die aus ihnen eine nicht mehr handhabbare und zum baldigen Aussterben verurteilte Textspezies gemacht haben… …in gleichem Maße bestanden haben: Wen ich die romans lange und an einem stück lesen müste, würden sie mir beschwerlich fallen, ich lese aber nur ein… …Unlesbarkeit dieses Romans ist es also eine recht seltsame Sache: Während Leibniz und Alewyn unverkennbar Probleme mit dem Text haben, scheinen Liselotte von der… …Pfalz und andere einen für sie gangbaren Weg gefunden zu haben, diesen Roman durchaus mit Genuss zu lesen. Den Ursachen für diese höchst merkwürdig… …dieser verwirrenden Oberfläche eröffnen: In einer ersten Näherung scheint man es hier mit einem Erzähler aus höherer Warte zu tun zu haben, der etwa in… …bereitstellen. 15 Die Forschung unterscheidet dabei zwischen Untersuchungen von Gesamtnetzwerken und Untersuchungen von individuellen Netzwerken. Erstere haben… …. 16 Exemplarisch haben Thomas Schweizer und Michael Schnegg die Übertragbarkeit dieser sozialethnologischen Untersuchungs- und Darstellungstechnik auf… …Episoden auftretenden Nebenfiguren schnell wieder in Vergessenheit, wenn sie einmal ihre Funktion für die Hauptintrige erfüllt haben. Auf der einen Seite… …haben sollte, war der Herrscher selbst. 27 Die Situation eines solchen Höflings ist also der einer Romanfigur in der „Römischen Octavia“ nicht unähnlich… …beßer nach als ein Erfinder von einem schöhnen Roman.“ 41 Seine und Richard Alewyns Schwierigkeiten haben ihren Grund also wohl darin, dass sie ein ihnen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Die „Lokulamente“ des Gehirns

    „Schoenschreiben“ bei Goethe
    Jens Loescher
    …, Retrospektive), wie mentale Konzepte produktiv wurden. Dass genau dies bei Goethe der Fall ist, haben die WA-Redactoren geahnt, die Akademie-Herausgeber vereinzelt… …meine Feder wie ein Specht. 15 Ganz erkennbar haben wir hier ‚klassische‘ Schreibsituationen vor uns, die dem zeitgenössischen kulturellen Konzept des… …sinnfällig, das Figurenensemble besteht – und dies nicht zufällig – aus Schreibenden, die ihre Mitte, ihre Handschrift verloren haben. Bereits zu Beginn äußert… …noch dieselbe sein? Hat sich ihre Gestalt, haben sich ihre Gesinnungen verändert? Er hielt die Feder noch in der Hand, er wollte schreiben, wie er dachte… …Wissenstransfer, ‚wisdom, illuminations, and inventions‘, über das Meer der Kulturen hinweg überhaupt erst ermöglicht. 33 „So haben wir Deutsche einen Jean Paul… …haben scheint, dessen Phantasie deutscher Poesie wohl als Kronjuwele, aber deutscher Kultur nicht als Gemeingut angehört“. (FA, 2. Abt., Bd. 3/2, S… …Terminologie ins Gedächtnis aufnehmen, eine gewisse Anzahl Wörter und Beiwörter bereit haben, damit er, wenn ihm irgend eine Gestalt vorkäme, eine geschickte… …Mechanismus sein, und doch im Innern die größte Einheit haben. So sind alle Hypothesen oder vielmehr alle Prinzipien. – Wer nicht viel zu bewegen hat, greift…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Rosa Sala Rose: El misterioso caso alemán. Un intento de comprender Alemania a través de sus letras. Alba, Barcelona 2007.

    Michael Dobstadt
    …und Literatur muss selbst eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung des Verbrechens gespielt haben. Wenn Sala Rose schreibt: „In diesem Essay wollen wir… …nationalen Selbstbewusstseins (S. 336ff.). Ihren Fluchtpunkt haben diese Lektüren dabei in der im Laufe des Textes immer wieder variierten Metapher von… …. Jahrhunderts aufmerksam zu machen, die in langfristiger Betrachtungsweise die Entstehung der nationalsozialistischen Diktatur begünstigt haben. Viele der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Julia C. Walworth: Parallel Narratives. Function and Form in the Munich Illustrated Manuscripts of Tristan and Willehalm von Orlens. Short Run Press, Exeter 2007 (King’s College London, Medieval Studies 20), XXIV und 345 Seiten

    Michael Curschmann
    …ein gewisses Bestreben zu sozialgeschichtlicher Kontextualisierung der Überlieferung, wie sie Steer anmahnt. Es mag gute Gründe dafür gegeben haben… …eine knappe Zusammenfassung (6. „Conclusion“, S. 159–162) folgen vier Anhänge, von denen die ersten zwei nicht nur im Umfang besonderes Gewicht haben… …Einzelszenen), bei Rudolf sind es 27 (immer in zwei Registern mit meist nur einer Szene), und dazu tritt ein einleitendes Autorbild. Beide Handschriften haben –…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Bernd Witte: Jüdische Tradition und literarische Moderne. Heine, Buber, Kafka, Benjamin, Carl Hanser, München 2007.

    Tore Langholz
    …haben, verdeutlicht dieses Problem. Buber propagiert ein minimalistisches Judentum unter der Maßgabe des ostjüdischen Mystizismus. Der Irrationalismus… …Ansatz, den Blick auf die duale Torah gelenkt zu haben, außerordentlich dankbar. Ohne Zweifel nähert er sich einer Textinterpretation bzw. einem…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Ulrich Ammon u.a., Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol, Walter de Gruyter, Berlin, New York 2004, LXXV und 954 Seiten

    Peter Wiesinger
    …haben ‚eine Beanstandung haben, gerügt werden‘, Besserverdiener (D Besserverdienender), AUA für Austrian Airlines. Gelegentlich sind wohl aus demselben…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Call for Papers: Sonderheft der Zeitschrift für deutsche Philologie, hg. v. Eva Geulen und Stephan Kraft: Grenzen im Raum – Grenzen in der Literatur

    …Grenzen vor allem in Mitteleuropa rapide an Bedeutung verloren haben. Bei alldem kann es durchaus überraschen, dass die literatur- und…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Die Zeit der Aufrichtigkeit

    Rousseaus „La Nouvelle Héloïse“ und Goethes „Die pilgernde Törin“
    Claude Haas
    …Rousseau bis Balzac, Tübingen 1990, S. 46–84. 482 Die Zeit der Aufrichtigkeit haben sich als Liebende offenbar gar nichts zu sagen. Ihre Szene ist der… …wirst beizubringen haben und gib’ mir als Verpflichtung für eine Zukunft, die nicht sein darf, die ewige Sicherheit der Gegenwart.‘ 9 ‚Die einzige Strafe… …, sich geliebt zu haben, besteht in der Verpflichtung, sich immer zu lieben‘. 10 Galle hat den zitierten Brief eindringlich interpretiert und er erachtet… …Problem in bewusstem und direktem Rückgriff auf Rousseau formuliert haben, interessiert dabei nicht. Dass Goethe seine Beziehungen zu Rousseau insbesondere… …dann gewährleistet, wenn die Liebe in der Potenzialität belassen wird. Wir haben es hier auf den ersten Blick mit einer partiellen Umkehr des… …als ‚säumenden‘ erlebt haben will, unaufrichtig, weil er nicht 489 Claude Haas erkennt, dass Amor als „säumender“ Amor zwangsläufig ‚falsch‘ ist. Die… …‚freche Lüge‘ des Jünglings muss somit konkret auch gar nicht stattgefunden haben. Unaufrichtig ist er schon und in erster Linie insofern, als er die Liebe… …Revanne! Sie haben von Natur ein redliches Herz; erhalten Sie die Grundsätze der Aufrichtigkeit. Diese sind nicht gefährlich bei einem gegründeten Reichtum.“… …„Herzenswunden“ beziehen sich hier auf die unglücklichen Gefühle der Revannes, die beide begonnen haben, die Törin mit diesen Gefühlen zu bedrängen und die folglich… …aufrichtig lieben wie sie selbst den ‚Freund von der Mühle‘, zu sagen haben sie sich im Gegensatz zu Julie und Saint-Preux allerdings nichts (mehr). Über die…
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