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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Umcodierung

    Zum Verhältnis von minne und ere in Gottfrieds „Tristan“
    Annette Gerok-Reiter
    …nicht-öffentlichem Raum, Verhaltens- und Sprachcode in gegeneinander indifferente Bezugsfelder es erlaubt, dass minne nicht mehr prinzipiell dem Anspruch der ere… …Sprachvermögen ist, versucht Gottfried umso mehr die Dignität der Tristanminne, die er im Prolog bereits ausdrücklich verteidigt hatte, zu beweisen. So zielt das… …leben (v. 17754). ere lässt sich bei dieser Wertung offensichtlich nicht mehr decodieren als soziale Deixis, d.h. als Gabe der Königinnenwürde in Markes…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    „Das Höchste wäre: zu begreifen, dass alles Factische schon Theorie ist“

    Walter Benjamin liest Goethe
    Uwe Steiner
    …Tutzing; mehr als Dank schulde ich meinen amerikanischen Gastgebern, insbesondere John Smith und Jane Newman in Irvine sowie William Rasch in Bloomington. 1… …eine auf die naturwissenschaftlichen Studien des Dichters zurückgehende, mehr als nur ersatzweise, nämlich: natursymbolische Gestaltung der… …und Wissenschaft einmal mehr zusammen, um gegen die in beiden vorherrschenden „currenten Maximen“ ärgerlich zu protestieren. „Der Grundsatz daß man den… …Zeiten ist. Aber auch bestätigt, weil die Idee der Bildung in den „Lehrjahren“ einmal mehr den fundamentalen Stellenwert der Natur in der Gedankenwelt… …mehr als nahe. Und in der Tat hat Benjamin gelegentlich die Idee eines „kritischen Idealwerks“ im Zeichen des Metamorphose-Gedankens ins Auge gefasst… …doch wohl, sie mit den Augen Goethes zu betrachten. IV. Vor dem zuvor skizzierten Hintergrund sollte es nicht mehr allzu sehr überraschen, dass Benjamin…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Sprache, Musik und Rhythmus

    Nietzsche über die Ursprünge von Literatur, 1869-1879
    Christian J. Emden
    …Reflexionen sowie ihre Bedeutung für seine philosophische Kritik der europäischen Kultur dargestellt. 5 Vor diesem Hintergrund ist es kaum mehr möglich… …dies keine haltbare These mehr ist, so kann Nietzsches Rede von der Idealität des griechischen Altertums im Kontext der klassischen Philologie des 19… …der homerischen Epen anzweifelt. 13 Ein detaillierter Vergleich der überlieferten Versionen zeige, dass es eine mehr oder weniger einheitliche… …Unternehmen. Orale Überlieferungen überleben ein oder zwei Generationen und reichen selten mehr als 80 Jahre zurück. 18 Die zu überbrückende historische Distanz…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    ‚Hebräisch im Deutschen‘

    Das deutschsprachige Werk von Elazar Benyoëtz
    Andreas Wittbrodt
    …mehr dazu gedient haben, lyrischer Subjektivität, und weniger dazu, jüdischem Glauben Ausdruck zu verleihen. 9 Einem allein an der modernen Lyrik… …überlässt, dem begegnest du als Schicksal wieder 65 Je weniger man einander zu sagen hat, desto mehr hat man einander zu erzählen. 66 Die Sätze werden durch… …beschädigt – ein Sieger, davongetragen, mehr Jude geworden denn Ich 74 Fünf Jahre später hat Benyoëtz die Texte der Abhandlung, von einigen unbedeutenden… …„Verfahren des Isolierens und Montierens“ von „Fremdtexten“ 86 anwendet, so gehören sie doch nicht mehr in die Aphoristik, vielmehr stehen sie, nicht anders… …untergeordnete Rolle spielen, fallen die wenigen hebräischen „Einsprengsel“ 102 , denen man im Laufe der Lektüre begegnet, umso mehr ins Auge. Ein prägnantes… …Sprache aus Ur Nur eines mehr mündlich denn sprachlich gehegten gotthaltigen Wortes mächtig 108 Zugleich thematisiert und legitimiert Benyoëtz, indem er…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    DER REHTEN SCHRIFT DÔN UND WORT

    Noch ein Vorschlag zu „Willehalm“ 2,16f.
    Christoph Fasbender
    …mithin vor dem eigenen Text (Heinzle)? 10 Bei dieser Deutung beunruhigt indes wohl mehr als der Singular schrift (in Abgrenzung gegenüber den buochen 2,19)… …Geist Anteil hatte.“ 13 10 Am weitesten geht hier der heute nicht mehr beachtete Übersetzungsvorschlag von Fritz Tschirch: „Dein Geist hat Text und… …Beispiele ist nichts mehr hinzuzufügen: „Isidor übersetzt Orthographia mit recta scriptura“ (S. 7), das spricht eine deutliche Sprache. Man ist versucht zu… …vom Heiligen Geist? Und wie weit ginge solche Ironie, wenn schon kurz darauf zu beobachten ist, dass er just gegen die empfangene Gabe mehr als einmal…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    ‚Der wahrhaffte Dietrich und Hauptschlüssel aller Heldenthaten‘

    Zur Rezeption der deutschen Heldenepik in Wilhelm Raabes „Das Odfeld“
    Otto Neudeck
    …Italien mehr als 30 Jahre herrschte, wurde in der Sage Dietrich von Bern, der vertriebene „künec von Roemisch lant“: Dieser lebt 30 Jahre lang als Exilant… …nicht noch mehr solcher Signale bzw. Indizien im „Odfeld“ finden? Wenn dies tatsächlich der Fall sein sollte, wie wäre eine solche Bezugnahme einzuordnen… …liegest draußen auf dem Odfelde in deinem erstarreten jungen Blut.“ 22 – Alle diese Namen verweisen mehr oder weniger deutlich auf den Haupthelden der nach… …Raabes keine Spur (mehr). Der Dichter jedenfalls verzichtet bei seiner Rezeption der mittelalterlichen Heldenepik auf eine solche ‚Nationalisierung‘, die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Poetiken der idealen und der möglichen Sprache

    Zu den intertextuellen Bezügen zwischen Novalis’ „Monolog“ und Hofmansthals „Chandos-Brief“
    Tobias Wilke
    …Hofmannsthals Chandos die Einsicht in Eigengesetzlichkeit und Hermetik der Sprache gerade nicht mehr in die dichterische Kreativität zurückzuführen, sondern in… …schöpfen, stellt sich dies für Chandos nicht mehr als akzeptables Sinnangebot dar. Denn in der Algebra, so expliziert auch Claudio Magris die Haltung des… …und die mögliche Sprache sind hier – anders als im „Monolog“ – nicht mehr in eins zu denken. Deshalb ist der „Brief“ auch nicht als Manifestation einer… …intertextueller Verweise, die zentrale Motivkomplexe des „Monologs“ zur Kennzeichnung eines nicht mehr einholbaren Standpunkts aufrufen. Insofern hat man…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Eberhard Hilscher, Dichtung und Gedanken. 30 Essays von Goethe bis Einstein. (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik, 393). Akademischer Verlag, Stuttgart 2000

    Peter Delvaux
    …streckenweise die Oberhand. Thomas Mann liegt ihm mehr, und dessen Beziehung zu Schiller rückt er ins rechte Licht (S. 356 f.). Noch weitere Abhandlungen sind…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Heinrich Heine, Säkularausgabe. Werke – Briefwechsel – Lebenszeugnisse. Hrsg. von der Stiftung Weimarer Klassik und dem Centre National de la Recherche Scientifique in Paris. Band 8 K: Über Deutschland 1833-1836. Aufsätze über Kunst und Philosophie. Kommentar. Bearbeiter Renate Francke unter Mitarbeit von Heide Hollmer. Akademie Verlag, CNRS Editions, Berlin, Paris 2001

    Robert Steegers
    …Orthographie und durch die Aufhebung von Zensureingriffen ein, je nachdem, idealer oder hybrider Text entsteht – der dann auch gar nicht mehr der ist, über…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Christoph Weiß, Auschwitz in der geteilten Welt. Peter Weiss und die „Ermittlung“ im Kalten Krieg. 2 Bde. Sankt Ingbert, Röhrig 2000

    Michael Hofmann
    …Literaturkritik zu Beginn der sechziger Jahre das Bild eines „unpolitischen“ Autors geprägt hatte, das dann mit dessen vermeintlicher „Politisierung“ nicht mehr…
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