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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Sibylle Orgeldinger, Standardisierung und Purismus bei Joachim Heinrich Campe, Walter de Gruyter, Berlin, New York 1999

    Alan Kirkness
    …Joachim Heinrich Campe (1746–1818) wohl der bekannteste und erfolgreichste. Nun liegt in der auf eine von Oskar Reichmann betreute Heidelberger Dissertation… …zurückgehenden Monographie Sibylle Orgeldingers eine sehr begrüßenswerte Arbeit über die Sprachkonzeption Campes mit den beiden Schwerpunkten Standardisierungs-… …um eine Untersuchung auf der zweiten Metaebene – und durch die Benutzung von Primärquellen, namentlich den vielen Schriften Campes und mit Recht auch… …deutschen Gesamtsprache stellt die Standardsprache eine homogene Leitvarietät dar, eine für alle Regionen und sozialen Schichten gültige Einheits- und… …und puristischen Konzeption Campes vorgelegt hat. Die Arbeit ist deshalb ihrer Aufnahme in eine der angesehensten sprachgermanistischen Schriftenreihen… …Fremdwortdiskussion anregt. Dazu gehören die Typen der Transferenz (S. 14–19), einmal der umstrittene Fremdwortbegriff: Kriterien und deren Gewichtung für eine… …und indirekten ‚Lehnprägungen‘: Letztere sind innerdeutsche Ersatzprägungen, bei denen für eine bereits im Deutschen nachweisbare zwischensprachliche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Joachim Heinzle, Einführung in die mittelhochdeutsche Dietrichepik, Berlin/New York 1999 (de Gruyter Studienbuch)

    Walter Kofler
    …‚Büchlein‘ will Heinzle nach eigenen Angaben dreierlei erreichen: eine Unterlage für den akademischen Unterricht bieten, der Forschung Informationen liefern… …Überblickskapitel. Um sich (vor allem beim Querlesen) zurechtzufinden, muss man stets ein Auge auf die Kopfzeile werfen. Eine detailliertere Kennzeichnung der… …des Diebolt von Hanowe und Druckredaktionen) eine ‚Familie‘ gebildet und habe ursprünglich vielleicht auch die „Heldenbuchprosa“ und „Laurin“ enthalten… …erleichtern. Aus diesem Grund habe ich eine von Anne-Beate Riecke und mir überarbeitete Liste der Heldenbuch-Druckexemplare meiner Ausgabe des Straßburger…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Dennis Howard Green, Language and History in the early Germanic World, University Press Cambridge 1998

    Heinrich Beck
    …Professor Emeritus of German an der Universität Cambridge) legt hier eine Arbeit vor, die aus einem dreijährigen Vorlesungszyklus entstanden ist – ein Faktum… …seiner eigenen Anordnung der sprachgeschichtlichen Materialien und ihrer Korrelation mit den historischen Fakten eine Sicht gewinnen, die die Begegnung der… …geprägt durch eine sprachhistorische Analyse und Perspektive. Von ‚Language and History‘ spricht Green bereits im Titel. Er stellt sich damit in eine lange… …von ‘linguistic pointers’, ‘linguistic traces’ usw. die Rede ist. Die Linguistik hat in seiner Sicht nur eine Annäherungsfunktion. Eine Führungsrolle… …erkennen. Die 430 Buchbesprechungen Frage bleibt, was dann eine Arbeit zu erreichen vermag, die Geschichte aus dem Blickwinkel der Sprache betrachten will… …einer nach Norden abnehmenden Kulturstufe stehen. Reicht dies schon aus, um den Namen der Finnen von germ. * finþan „finden“ abzuleiten, d.h. darin eine… …. H.-W. Eroms, B. Gajek und H. Kolb, 1984). Zu dem got. Kompositionsglied -faps hat Green eine eigene Auffassung: In bruþfaþs ‚Bräutigam‘ sieht er einen… …gotischen Beispiele, denen noch anord. alfgðr anzuschließen wäre) eine gewisse Plausibilität beanspruchen. Sie gehen aber oft über das sprachgeschichtlich… …germanischsprachig-immanenter Zugriff gewählt wird und damit eine heimische ‚Quelle‘ aufgetan wird, der gegenüber die griechisch-römischen Nachrichten bestensfalls als… …eine wichtige Feststellung (die freilich auch in einem gewissen Widerspruch zu der ihnen auf Seite 4 zugewiesenen Rollenfunktion stehen könnte) – und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2001

    Jerry Schuchalter, Narratives of America and the Frontier in Nineteenth-Century German Literature, Peter Lang, New York, Washington, D.C. 2000 (North American Studies in Nineteenth-Century German Literature 25).

    Wynfrid Kriegleder
    …Band eine willkommene Ergänzung zu zwei in jüngster Zeit erschienenen Studien über den frühen deutschen Amerikaroman vor (Jeffrey Sammons: Ideology… …Amerikaromane zuzuschreiben seien: „Narratives of Initiation“, also Varianten des Bildungsromans, in denen eine zentrale Figur eine amerikanische Identität… …erwerben bzw. bewahren soll, eine Identität, die freilich immer auf eine Vermittlung von amerikanischer Dynamik und deutschem – biedermeierlichem –… …, Texte also, die eine Dichotomie zwischen dem amerikanischen Materialismus und der deutschen Kultur postulieren. Als dritte Gruppe gelten „Narratives of… …führt als eine vierte Kategorie „Dissonant Narratives“ ein, Texte, in denen überaus ambivalente Amerikabilder entworfen werden. Die „Conclusion“ aus dem… …eine tugendhafte Agrarrepublik entwirft und von Anfang an um deren Fortbestand fürchtet. Die Agrar-Ideologie Thomas Jeffersons, der… …Zivilisierungsoptimismus der Ära Andrew Jacksons und europäische, aus der Aufklärungszeit ins Biedermeier übernommene pastorale Mythen gehen hier eine Synthese ein, deren… …„Anton in Amerika“ des 1848er-Emigranten Reinhold Solger beginnt als eine ironische Fortsetzung von Freytags Roman, wandelt sich 296 Buchbesprechungen dann… …steht gegen eine fremde katholische Aristokratie. „Soll und Haben“, so resümiert Schuchalter, ist also nicht nur „an example of realism in German fiction“… …. Im 6. Kapitel wird das aus Gottfried Dudens überaus positivem Reisebericht von 1829 („Bericht über eine Reise nach den westlichen Staaten Nordamerikas…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Ursula Rautenberg, Überlieferung und Druck. Heiligenlegenden aus frühen Kölner Offizinen, Max Niemeyer, Tübingen 1996 (Frühe Neuzeit 30)

    Jürgen Wolf
    …Literatur hatte eine neue Dimension erreicht. Den massiven Wandel stellen Elizabeth L. Eisenstein („The Printing Press as an Agent of Change“ bzw. „The… …ganz eigenen Gesetzmäßigkeiten. Und hier liegt jetzt mit Rautenbergs Monographie zu den Heiligenlegenden aus frühen Kölner Offizinen eine beispielhafte… …. Nach kurzen Hinweisen im Darstellungsteil folgt eine detailreiche Dokumentation 2 Vgl. dazu z.B. die Rezensionen von Renato Rosaldo: The Cultural Impact… …Umstrukturierungsprozessen am Beginn der Neuzeit zum Opfer“ (S. 87). 6 Angesichts der Fülle des dargebotenen Materials muss auf eine Erörterung aller Einzeltexte bzw. -drucke… …verzichtet werden. Eine für die Anlage der Arbeit charakteristische Legende bzw. Legendensammlung sei aber herausgehoben. Für die Geschichte Kölns erlangten… …= S. 302–305). Der Erfolg war durchschlagend. Eine zweite Auflage folgt nur ein Jahr später (DK I. 2 = S. 305f.). Beide Drucke, „großformatige… …Entwicklung steht mit dem bei Quentel-Erben im April 1514 (DK I. 5 = S. 309–312) erschienenen fünften Druck eine bereits ganz den Marktgesetzen verpflichtete… …lateinischen Drei Königs-Drucken geradezu eine Monopolstellung. Im Gegensatz dazu fehlen deutsche Ausgaben völlig. Die von Rautenberg angeführten Gründe – die… …volkssprachlicher Übersetzungen: Bei den volkssprachlichen illustrierten Werken bis in die 1480er Jahre hatten vor allem die Augsburger Drucker eine geradezu… …Reimlegende spielt auch eine Hauptrolle in den Kapiteln 6.2 und 6.3 (S. 199–210), wenn es darum geht, das sich in einzelnen Texten bzw. Drucken widerspiegelnde…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Eberhard und Elfriede Berger, Carl Hauptmann. Chronik zu Leben und Werk. Verlag frommann-holzboog, Stuttgart 2001.

    Eberhard Hilscher
    …Hauptmanns spätes Schauspiel „Krieg. Ein Tedeum“ schrieb der 16-jährige Rezensent Berthold Brecht: „Es ist eine wunderschöne Dichtung […] und vielleicht ein… …Gerhart stand und steht. Diesem Missstand versuchen die Berliner Literaturwissenschaftler Eberhard und Elfriede Berger abzuhelfen durch eine Carl… …Hauptmann-Gesamtausgabe und eine Chronik, die zum 80. Todestag am 5. Februar 2001 herauskam. Dabei erscheint die auf 16 Bände berechnete Edition sämtlicher Werke als… …lesen? Sicher wäre es sinnvoller gewesen, den weitgehend unbekannten Autor vorerst durch eine kluge Auswahl-Publikation bekannter zu machen und dann darauf… …bis 1894 gemeinsam ein Haus in Schreiberhau, entzweite und versöhnte sich wiederholt. Doch da es Carl selten gelang, eine unverwechselbare literarische… …und feste Bindung erfolgten, weil der schlesische Autor eine Vorliebe für die Wesergegend entdeckte. Die Verfasser der „Chronik“ beschreiben insgesamt… …Modersohn, mit dem er eine Wanderung im Moor und eine Wagenfahrt nach Gnarrenburg unternahm und an einem Dorffest teilnahm. Bei einer annähernd dreiwöchigen… …Fünfakters „Ephraims Breite“ nach Hamburg ein. Nach dem Theater kutschierte die Gruppe in den nächsten Tagen heiter durch die Stadt, besuchte eine Aufführung… …der „Zauberflöte“ und die Kunsthalle. Fortan tauschte man verstärkt Briefe, Geschenke und Gedanken aus. Über eine Zuschrift äußerte sich der vereinsamte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2001

    Susanne M. Zantop, Kolonialphantasien im vorkolonialen Deutschland (1770-1870), Erich Schmidt, Berlin 1999, (Philologische Studien und Quellen 158).

    Wynfrid Kriegleder
    …offiziellen deutschen Kolonialpolitik eine zunehmend wichtige Rolle spielte. Zantop versteht Phantasien als „Bindeglied zwischen Individuum und Kollektiv… …, individuellem und politischem Unbewußten einer Gesellschaft“ (13). Phantasien spielen eine entscheidende Rolle bei der Herausbildung einer nationalen Identität… …, sondern steht zugleich für eine versäumte deutsche Kolonialisierung, da mit dem Scheitern des Kolonialunternehmens der Welser unter Karl V. die deutsche… …Grausamkeiten der Spanier nicht beteiligt hätten, wird schon hier etabliert. Auch die wenigen deutschen Reiseberichte des 18. Jahrhunderts, die eine vorgeblich… …: Vom Vaterland zur Tochterkolonie“ untersucht fiktionale Südamerika-Texte auf die entworfenen familiären Konstellationen hin. Zantop stellt eine klare… …zwischen dem weißen Eroberer und der eingeborenen Frau, in der die „Liebe“ eine Herrschaftsbeziehung maskiert; Marmontels „Les Incas“ (1777) steht Pate für… …(1792) über Herders „Neger-Idyllen“ (1796) bis zu Kotzebues „Die Negersklaven“ (1796) erfolgt jedoch die Lösung durch eine Restauration paternalisti- 293… …„deutschen Columbus“, der eine menschenleere Wildnis noch einmal entdeckt habe. Die Phantasie vom natürlichen Recht des Entdeckers auf das jungfräuliche Land… …Treitschke der Drang nach Kolonien als Zeichen nationaler Männlichkeit gedeutet und die alte Liebesmetaphorik durch eine unverblümte Vergewaltigungsrhetorik… …. David Sauerländer 1836), eine umfangreiche, während der Revolution auf Haiti spielende Familiengeschichte; die beiden letztgenannten Texte finden sich in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Karen Opitz, Geschichte im höfischen Roman. Historiographisches Erzählen im „Eneas“ Heinrichs von Veldeke, Universitätsverlag C. Winter, Heidelberg 1998 (Germanisch-Romanische Monatsschrift. Beiheft 14)

    Reinhard Hahn
    …seinem eigenen Verständnis als ‚historisch‘ bezeichnen kann“ (S. 7), und ob es in Veldekes Roman so etwas wie eine historiographische Erzählhaltung gebe… …durch Nachahmer und Verehrer eine Befreiung im Sinn einer literaturgeschichtlichen Entwicklung hin zur ‚fiktionalen Freiheit‘ (Walter Haug)? Die… …Wirkungsgeschichte Homers und Vergils bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts behandelt. Es folgt eine knappe, aber klar konturierte Skizze der Trojaerzählungen des… …Köhler vertretene Ansicht, Antikenromane und Reimchroniken stellten zusammen ein literarisches Programm dar, das dem Haus Plantagenêt gleichsam eine… …herausgearbeitet. 2 Vgl. etwa die zugespitzte Formulierung Köhlers: „England besaß keine Geschichte, also mußte eine solche erfunden werden. Legenden und Sagen… …(Mittelalter I, hg. von Henning Krauß, Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz 1985, S. 115). Köhler hat die Antikenromane freilich nicht auf eine propagandistische Funktion… …höfischer Roman. Aufsätze zur französischen und provenzalischen Literatur des Mittelalters, Berlin 1962, S. 9–20.) 3 Eine Ungenauigkeit stellt die Bezeichnung… …‚literarisch‘ (d.h. ‚fiktional‘) nicht existiert“ (S. 225). Karen Opitz hat eine solide, anregende und gut lesbare Arbeit vorgelegt, die durchweg ein sicheres… …eine knappe Begründung des zugrundegelegten Textes angebracht gewesen. 9 Jena Reinhard Hahn 5 Das „Annolied“ als Beispiel für eine im 11. Jahrhundert…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    „Rotdunkel“. Vom Ektoplasma zur Aura. Fotografie und Okkultismus bei Thomas Mann und Walter Benjamin

    Sabine Haupt
    …mimetisch-dokumentarisches wie auch magisch-spirituelles Abbildungsverfahren gedeutet, eine Doppelfunktion, die durchaus symptomatisch ist für eine vom… …. Untersuchungsziel der entsprechenden Studien ist meist eine kultur-, sozial- und mentalitätengeschichtliche 2 , bisweilen – gerade was die Avantgarde-Bewegungen des… …es hier nicht um die Ermittlung der magischen Implikationen, die den medientechnischen Verfahren eventuell innewohnen7 , sondern um eine literatur- und… …Roland Barthes: La chambre claire. Note sur la photographie, Paris 1980; Vilém Flusser: Für eine Philosophie der Fotografie, 4. Aufl., Göttingen 1989… …hier wirksamen ,Bildzauber‘ nicht um eine rein schematische Übertragung der schauerromantischen Vorgaben ins neue Medium, d.h. um einen Transfer der… …Friedrich Theodor Vischers Roman „Auch Einer. Eine Reisebekanntschaft“ von 1878. In diesen Texten erfährt das Motiv des animierten Bildes eine simple… …Eine zentrale Rolle bei der Erzeugung dieser Atmosphäre spielt die „rote Lampenglocke“ 14 , die – analog zu den späteren, das spiritistische „Rotdunkel“… …., S. 717. In seinem Bericht über eine okkultische Sitzung bei Albert Schrenck- Notzing vom 20. Dezember 1922 beschreibt Thomas Mann das Ausschalten des… …fängt die Beschwörung an‘“. 17 Zweifellos handelt es sich hier um eine in leise Ironie gehüllte Initiation, um eine rituelle, von leicht theatralischer… …Emphase begleitete Introspektion in eine dem menschlichen Auge bisher verborgene Welt. Der hier genannte Meister und Beschwörungskünstler ist jedoch nicht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Das Problem der nationalen Varietäten. Rezensionsaufsatz zu Ulrich Ammon: Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Problem der nationalen Varietäten, Berlin/New York 1995

    Ingo Reiffenstein
    …direkt ausgesprochene) Annahme zugrunde, zu den Konstituenten von Nation (Nationalstaat) gehöre eine je eigene Sprache (oder – bei plurinationalen Sprachen… …– wenigstens eine eigene sprachliche Varietät). Dem kann nur eingeschränkt zugestimmt werden. Die Gliederung des Deutschen in nationale Varietäten… …, die nicht geleugnet wird, wird durchkreuzt und überlagert durch eine historisch fundierte, aber nach wie vor dominante regionale Variation (vor allem in… …Bedingungen scheint mir eine (verspätete) Rezension* im herkömmlichen Sinn nicht mehr sehr sinnvoll. Stattdessen stelle ich im Anschluss an eine kurze… …Vorstellung des Buches einige Überlegungen zum Thema aus meiner österreichischen Sicht an (die nur eine, nicht die österreichische Sicht ist). 1.1. Ammon… …deutschen Staaten BRD und DDR, die in den 40 Jahren ihres Bestehens doch eine Nation geblieben seien (aber wären sie das auch geblieben, wenn sich die DDR… …natürlich jenen Phänomenen und – vor allem – Wörtern, die für eine nationale Varietät spezifisch sind, also den Austriazismen, Helvetismen, Teutonismen usw… …. Je nachdem, ob eine Variante nur einer oder mehreren nationalen Varietäten eigen ist, unterscheidet Ammon zwischen spezifischen (z.B. österreichisch… …Aussagekraft haben (vgl. S. 106ff.). Eine Schwierigkeit ergibt sich für Schlussfolgerungen aus den Daten der Sprachkodizes für das Deutsche daraus, dass die… …wesentlich knappere 37. Auflage von 1990. Der entscheidende Mangel des ÖWB, gerade auch für eine Fragestellung wie die von Ammon, liegt aber vor allem darin…
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