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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Barbara Thums, „Den Ankünften nicht glauben wahr sind die Abschiede“. Mythos, Gedächtnis und Mystik in der Prosa Ilse Aichingers (Rombach Wissenschaften. Reihe Cultura, Bd. 14). Rombach Verlag, Freiburg/Breisgau 2000.

    Volker C. Dörr
    …(Rombach Wissenschaften. Reihe Cultura, Bd. 14). Rombach Verlag, Freiburg/Breisgau 2000. Das Zitat, das der Tübinger Dissertation den Titel gegeben hat (eine… …werden können und sollen, gilt das Hauptinteresse der Studie, die eine Vielzahl von produktiven Intertexten mit textuellen Kommunikationspartnern aus dem… …: „einerseits die Aufgabe des Übersetzens als Bewegung vom metaphorischen zum strukturellen Denken der Übersetzung und andererseits eine Bewegung vom Mythos des… …des Diskontinuierlichen und Kontingenten) in Verbindung gebracht. In diesem Kontext entwerfe „Die größere Hoffnung“ eine negative Utopie, die als mit… …Buchbesprechungen eine „kindliche Welt des Traums und des Spiels verlegt“, was sich auch, im psychoanalytischen Blick auf Aichingers Biographie, als Transformation… …traumatischen Erlebens begreifen lasse; im Roman biete die sich als „entstellte und verstellende“ präsentierende „Traumsprache“ eine Struktur an, die sich dem… …und damit eigentlich erst zu sehen, also eine Übersetzungsarbeit vom poetischen in den diskursiven Text zu leisten, die womöglich das Bewusstsein der… …Tatsache reflektiert, dass eine solche Übersetzung ebenso unmöglich wie notwendig ist. Der Ausweg der vorliegenden Studie besteht – was in dieser Rezension…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    The Arthurian Bibliography, hg. v. Caroline Palmer, Bd. III: 1978–1992, Author listing and subject index, D. S. Brewer, Cambridge 1998

    Rüdiger Schnell
    …1998 Der hier anzuzeigende Band besitzt eine lange Vorgeschichte. Nachdem Cedric E. Pickford und Rex Last im Jahre 1981 (Author listing) und 1983… …. 4707, Horst P. Pütz als Nr. 4713-4715. 4. Die Abgrenzung zwischen dem, was in eine „Arthurian bibliography“ gehört, und dem, was ausgeschlossen werden… …Bibliography unter ‚love (courtly)‘ auf. Wer dagegen in dieser Bibliographie unter eben diesem Stichwort eine der meistzitierten einschlägigen Arbeiten sucht… …Sprache verdrängt. Aus germanistischer Sicht kann der Subject Index jedenfalls nicht ganz zufrieden stellen. Dass eine solche Bibliographie niemals alle… …in Mittelalter und Neuzeit. Es wäre zu wünschen, dass sich dadurch auch eine innere Dynamik zu mehr Miteinander in der Artusforschung entwickelt. Basel…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 3/2001

    Der Ritter mit dem Bock. Konrads von Stoffeln

    Joachim Bumke
    …umfasst eine ausführliche Beschreibung der erhaltenen Handschriften und Fragmente und eine Erörterung des Handschriftenverhältnisses; ferner die Darlegung… …der Editionsprinzipien; eine Untersuchung der Autorfrage und des Datierungsproblems sowie die kritische Analyse neuerer Interpretationsansätze. Der… …sich ein doppeltes Ziel gesetzt: Sie will die gesamte Textüberlieferung dokumentieren, und sie will eine Textfassung bieten, die „dem Ausgangspunkt der… …gesamten Überlieferung“, also dem ursprünglichen Text, „so weit wie möglich“ entspricht (S. 121). Das erste Ziel ist voll erreicht, und zwar durch eine… …, in der zweiten der I-Text, in der dritten der Text der Fragmente (soweit vorhanden). Damit ist eine zuverlässige Grundlage für alle weitere Textarbeit… …D); außerdem gibt es in Achnitz' kritischem Text eine ganze Reihe ungezählter Verse, die als 1330.1, 1330.2, 1330.3 usw. gezählt sind. Wieviele Verse… …jedoch gegenüber D eine selbstständige Stellung ein. Bei dieser Überlieferungslage ist die Erstellung eines kritischen Textes (im traditionellen Sinn)… …von Achnitz eine wissenschaftliche Leistung von Gewicht. Außer der sorgfältigen Präsentation aller erhaltenen Textzeugen möchte ich besonders die… …genauen Handschriftenbeschreibungen hervorheben sowie den Stellenkommentar, der eine Fülle wichtiger Materialien für das Verständnis des Textes bereitstellt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2001

    Reinhard Wilczek, Nihilistische Lektüre des Zeitalters. Ernst Jüngers Nietzsche-Rezeption, WVT Wissenschaftlicher Verlag Trier, Trier 1999 (Schriftenreihe Literaturwissenschaft, Bd. 47).

    Volker C. Dörr
    …‚Willen zur Macht‘ eine politische Utopie, einen geschichtsphilosophischen Entwurf, in dessen Zentrum der „Arbeiter“ figuriert; in „Auf den Marmorklippen“… …Buchbesprechungen eine wichtige Rolle, seine herausragende Funktion als überzeitlicher Gesprächspartner in Fragen des europäischen Nihilismus hat er, in Ermangelung… …sachlichen Gründen; die These beschreibt eine Abschlussbewegung, die auch die summarisch behandelten Belege aus späteren Texten nicht zwingend erscheinen… …lassen. In Jüngers Schaffen bis zu Beginn der fünfziger Jahre weist der Verf. auf überzeugende Weise eine große Zahl von Lesespuren aus. Allerdings werden… …„nationalrevolutionäre Publizistik“ der (späten) zwanziger Jahre, der der Verf. zugesteht, „wohl immer eine offene Wunde“ in der Beschäftigung mit Jünger zu bleiben, wird… …, dass der Verf. eine Autorvariante als eine „Lesart“, die „von Jünger beibehalten“ worden sei (S. 69), sowie frühe Textfassungen als vom Autor selbst… …aber verschleiert das Problem dieser gewaltsamen Kompilation durch die selbst ernannte Testamentsvollstreckerin in erheblichem Maße. Hier wäre eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Ankündigung eines DFG-Symposions

    …Linguistics); der Besinnung auf philologische Kernkompetenzen stand eine mehr oder weniger ausgeprägte Orientierung an wechselnden Leitdisziplinen (Psychologie… …‚kulturwissenschaftlichen‘ Erweiterung der Germanistik geführt. Dies könnte einerseits lediglich eine weitere Variante der historisch bekannten Entgrenzungen markieren (in der… …Perspektiven der Germanistik neu in Gang bringen und vorantreiben. Ziel ist eine grundsätzliche Reflexion auf Organisation, Leistung und Funktion der Germanistik… …philologischer Kompetenz und kulturwissenschaftlicher Tätigkeit in praxi nachgehen. Erwünscht sind insbesondere auch Beiträge, die eine eher innerdisziplinäre… …und Vergleichender Literaturwissenschaft bzw. Allgemeiner Sprachwissenschaft/general linguistics. Eine derzeit beliebte Einbettung des Gegenstandes… …‚Literatur‘ in eine großflächige Geschichte der Medien, die Integration des Gegenstands Sprache in eine multidisziplinäre Kognitionswissenschaft sowie… …Reflexion und Bestimmung philologischer Kompetenz und philologischen Wissens, gerade im Hinblick auf eine allgemeine Kultur- und Mediengeschichte. Schließlich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2001

    Das „Blumfeld“-Fragment: Vom Unglück verwirklichter Hoffnung. Noch einmal zur Frage der Komik bei Franz Kafka

    Serena Grazzini
    …Schade daß Blumfeld nicht ein kleines Kind ist, zwei solche Bälle wären für ihn eine freudige Überraschung gewesen, während jetzt das Ganze einen mehr… …seine Hoffnung auf „einen ausführlichen Nachruf“ 4 , da er selber dank seiner Niederschrift eine nahe Verwandtschaft zu solchen hohen Geistern aufgewiesen… …: aus der Person des Biographen – eine Sinneinheit konstruiert wird, anhand der alles Mögliche, was auch auf eine ferne und abstruse Weise mit ihr in… …verwickelt sind; der die eine Möglichkeit genauso plausibel erscheinen lässt wie die andere auch, die mit der ersten sogar im krassen Widerspruch stehen kann… …; ausgerechnet dieser Autor ist zum Gegenstand einheitlicher Deutungsversuche geworden, die eine positive, wenn nicht sogar positivistische, auf jedem Fall… …(wenigstens als eine vieler Möglichkeiten) zu rechtfertigen scheint. 6 Kafka gilt nicht selten als Kafka-Bild, genauer ausgedrückt: als Kafka-Bilder, die… …, durch ein Abbrechen. Es ist eine Parabolik, zu der der Schlüssel entwendet ward; selbst der, welcher eben dies zum Schlüssel zu machen suchte, würde in… …hauptsächlich als einen Träger der Hoffnung, als Gegenmittel gegen das ‚Kafkaeske‘, und zwar gegen beklemmende Angstsituationen, gegen eine für das Subjekt… …eine (meistens verpasste) Gelegenheit für den Leser und auch für die Figuren, eine distanzierte und souveräne Haltung gegenüber dem Geschehenen zu… …, und indem sie dazu tendieren, die erste Seite abzulehnen oder sie als eine Täuschung zu entlarven, erheben sie die zweite Seite zu der einzigen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Christian Fischer, Die Stadtsprache von Soest im 16. und 17. Jahrhundert. Variationslinguistische Untersuchungen zum Schreibsprachenwechsel vom Niederdeutschen zum Hochdeutschen, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 1998 (Niederdeutsche Studien 43)

    Robert Möller
    …soziolinguistischen Hintergründe, die „Rekonstruktion von Sprachwertsystemen“ (S. 7). Methodisch ergibt sich hieraus eine Verbindung variablenlinguistischer… …Materialanalyse und historischsoziolinguistischer Fragestellungen – eine Verbindung, die gut gelungen ist: Statt sich in zielloser Datenhuberei zu erschöpfen oder… …sind. Die Zuordnung zu Schreiberhänden ergibt 56 verschiedene Hände – eine aufwendige Maßnahme, die sich aber in der Analyse als sehr nutzbringend… …Gebrauch der Kölner Ratskanzlei. Der zeitgleiche Brief der Stadt Köln an Soest, den Fischer danebenstellt, enthält dagegen eine Reihe ausgesprochen… …gesellschaftliche Kreise offenbar verschiedene Orientierungsrichtungen galten: Während Fischer bei der katholischen Geistlichkeit eine besonders starke Bindung an das… …Vorbild Köln findet, schrieb die reformatorische Seite eher ein überregional ausgerichtetes Mittelniederdeutsch. Durch eine Orientierung am klevischen… …hier vor allem Gewohnheiten einzelner Schreiberpersönlichkeiten eine Rolle (wie dank der Differenzierung des Korpus nach Schreiberhänden sichtbar wird)… …– wie andernorts auch – eine erhebliche Phasenverschiebung ergibt). Für eine erste Phase (hauptsächlich 1500– 1531) ist demnach charakteristisch, dass… …‚Mischphase‘ ab, mit dem Argument, alle Texte ließen sich (auch in der zweiten Phase) deutlich einer Zielnorm zuordnen. Wenn eine solche Zuordnung ‚von außen‘… …über die Texte und ihre Verfasser zu erfahren: Der eine Text ist ein Bewerbungsschreiben eines Schreibmeisters um Erteilung der Konzession für eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Gottfrieds von Straßburg „Tristan“, Santiago de Compostela, 5.–8. April 2000

    Detlef Goller
    …Tagungskomplex ‚Stoff und Fassungen‘ verglich Daniel Rocher (Paris) die Verwendung oxymoraler Begriffspaare von Béroul über Thomas bis Gottfried. Eine… …. Gerd Dicke (Konstanz) zeichnete eine weltweite Stoffgeschichte des belauschten Stelldicheins bis zu Gottfried von Straßburg nach. Für Gottfried… …postulierte er eine unentwirrbare Mischung der verschiedenen Erzähltypen, wobei dabei neue Sinnpotenziale aufgespannt würden. Anhand der Paradigmen des… …von Isolde und Engeltrût die Verwirklichung zweier literarästhetischer Konzeptionen. Karina Kellermann (Berlin) lieferte eine exemplarische Präsentation… …eine ritterliche Welt in Stücken, eine Destruktion des künstlich konstruierten Ritterkörpers 112 Tagungsberichte feststellte. Christoph Huber (Tübingen)… …untersuchte Gottfrieds Begriff der sene im Rückblick auf den Minnesang und den höfischen Roman und erörterte eine Einordnung des Sehnsuchtkonzeptes vor dem… …Minnegrottenszene falle der Kontrast zwischen der genauen räumlichen Beschreibung dieser und der mythischen Zeitlosigkeit auf, was Müller zum Ansatzpunkt für eine… …. So führe etwa der huote-Exkurs nicht auf eine erotische Utopie, sondern auf die Normalität der Rezipienten zu. Im Komplex ‚geistliche Horizonte‘ ging…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 3/2001

    Joachim Bumkes Ausgabe der

    Karl Stackmann
    …hand legen. Die Klage bietet keine so großen schwierigkeiten, dass man nicht an eine neue ausgabe das ansinnen einer abschließenden leistung stellen… …Rudolf Henning seine Rezension von Edzardis Ausgabe der „Nibelungenklage“ ein. 1 Heute, 125 Jahre später, ist wieder eine Ausgabe des Gedichtes anzuzeigen… …Herausgeber keine größeren Schwierigkeiten. Es bedurfte erst des Anstoßes durch Gedanken der New Philology, damit Bumke eine angemessene Lösung für die… …Fassungen wird in den ‚Untersuchungen‘ durch eine ausführliche Beschreibung begründet. Bumke zieht alle dafür tauglichen Kriterien von der Einrichtung der… …Einrichtung des Drucks. Auf Stellen, wo die eine Hauptfassung mehr Verse bietet, ist in der anderen durch Strichelungen 3 Ebd., S. 389. 4 Ebd., S. 137–389 und S… …die für das Studium der Variabilität ergiebigen Stellen gelenkt. In der Ausgabe verzichtet Bumke auf eine solche Hervorhebung, weil sie „zu einem… …Einigkeit herzustellen sein, wenn nicht eine sinnstörende Auslassung oder ein Verstoß gegen elementare Regeln der Grammatik vorliegt. Es ist aber nicht… …verborgene Fehler unterziehen. Dazu braucht er eine Bezugsgröße. Das ‚Original‘ des ‚Autors‘ oder auch der ‚Archetypus‘ der Überlieferung seines ‚Werkes‘… …wenigen Seiten alle Auskünfte, die man braucht, um sein Verfahren zu beurteilen. Zur Fassung *B gibt er zunächst eine Übersicht über alle Fälle, in denen… …Begleithandschriften sind (S. 20–25). Es folgt eine Liste der (wenigen) Stellen, bei denen er bei B geblieben ist, obwohl „manches dafür“ spricht, „daß die B-Lesarten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Nachlass Gottfried und Johanna Kinkel. Findbuch. Bearbeitet von Ulrike Brandt-Schwarze und Mitarbeitern der ULB Bonn. Abt. Handschriften und Rara. Bonn 2001.

    Norbert Oellers
    …Abschriften. Vielfach erlaubt es das Nachlassmaterial, den Weg von der Idee zum gedruckten Text zu verfolgen. Eine ergiebige Quelle insbesondere für die… …Buchbesprechungen Vereinszeitung eine Fundgrube an reizvollem Material zur Vormärzzeit darstellt. Mitglieder waren vor allem Freunde und Studenten Kinkels, unter… …für eine Fortführung der Revolution zu sammeln. Die zahlreichen Namen, Daten und Fakten, die in diesem Zusammenhang in Listen, Protokollen oder Briefen… …Teilnachlass für sich wurde in eine bestimmte Ordnung gebracht, mit Kurzeintragungen verzeichnet und zur Benutzung freigegeben. Eine detaillierte Übersicht über… …Katalogisierung. Das vorliegende Findbuch bietet neben dem Inhaltsverzeichnis Kurzübersichten zu beiden Teilnachlässen, die eine rasche Orientierung ermöglichen…
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