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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Bauen, Erhalten, Zerstören, Versiegeln. Architektur als Kunst in Goethes „Wahlverwandtschaften“.

    Michael Mandelartz
    …müssen, die in den meisten Fällen nicht dem Text selbst entnommen werden können. Die Baukörper des Textes ergeben dagegen eine mehr oder weniger statische… …die Grundsteinlegung und die Rede des Maurers als Reflexion über seinen Aufbau lesen. 3 Niemand hat, so sagt der Maurer, mehr Grund als er (bzw. der… …mag sich das Ehepaar nicht begnügen: man wünscht sich mehr Unterhaltung. Charlotte hat daher den Bau der Mooshütte in Angriff genommen, die sie im Hang… …über der Mooshütte gebaut. Schloß und Dorf sind nicht mehr sichtbar, dafür aber ist die Aussicht „nach dem Lande zu […] außerordentlich schön“ (326). Man… …„außergewöhnlich schön“ (295), trägt aber eben deshalb nichts mehr zur Steigerung des Lebens bei: es kapselt sich ab, Ästhetik und Erfahrung fallen 503 Michael… …Mandelartz auseinander. Die Erfahrungen der Vorfahren werden nicht mehr ausgewertet, und so gewinnt die rohe Natur ihre Macht über die Protagonisten zurück. 6… …noch mit einem Standpunkt, der um ein weniges niedriger liegt als der der Religion. Der Neubau auf der Anhöhe steht dagegen in gar keinem Verhältnis mehr… …Gespräch mit dem Rechtsgelehrten als nicht mehr realisierbar bezeichnet worden war. Tatsächlich wird sie nur dem Scheine nach realisiert, insofern der… …eigenes Bildnis. Dieses gibt mehr als irgend etwas anders einen Begriff von dem was er war; es ist der beste Text zu vielen oder wenigen Noten: nur müßte es… …, Text und Notenschrift werden hier in einer Weise vermischt, die begrifflich nicht mehr nachzuvollziehen ist, die allenfalls im mystischen Moment als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Portrait of the artist as a young woman. Die Schauspielerin in Lilly Stepaneks „Malina“ und in Ingeborg Bachmanns Werk

    Elke Brüns
    …anders als in Stepaneks Theatergeschichte in Bachmanns „Malina“ keine Schauspielerin als Figur (mehr) vorkommt, aber die Schauspielerei als… …den „Gestohlenen Jahren“ wertet Albrecht die Einführung der genialen Schauspielerin Maria Malina, bei der es sich nicht mehr wie bei der Figur Karin um… …zweiten Natur geworden. Als Bühnenschauspielerin eher zweitklassig – mehr eine „dekorative junge Frau“ als ein „großes Theatertalent“ 29 –, spielt sie eine… …Neuerung im „Requiem“ gegenüber den „Gestohlenen Jahren“, d.h. die Entwicklung der Maria Malina-Figur, ist nicht allein erzähltechnischer Natur, sondern mehr… …, Leidenschaften, die auf der Bühne aus ihr herausbrachen, und als Fanny längst nur mehr schöne Statistin war und zwanzig kleine Talente in [die] Ehe und auch als… …Statistinnen verschwunden waren, bezweifelte niemand mehr, daß […] es nur eine große Schaupielerin gab, die Malina, in Wirklichkeit aber war es Fanny gewesen… …die Weiblichkeitskritik, wie sie im „Requiem“ anhand ihrer gegensätzlichen Protagonistinnen deutlich wurde, nur mehr unter dem Stichwort… …„Schauspielerei“ erneut auf. Zur Inszenierung von Weiblichkeit ist das Ich in „Malina“ nicht mehr in der Lage oder nicht willens: Ivan muß einsehen, daß die… …Schauspielerei dem weiblichen Ich nicht zur zweiten Natur geworden ist, daß es mit den Worten des Ichs „für mich kein Spiel mehr gibt, daß das Spiel eben aus ist“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    „Die Königin ohne Kopf“. Literarische Initiation und Geschlechtsidentität um die Jahrhundertwende in Frank Wedekinds Kindertragödie „Frühlings Erwachen“

    Sibylle Schönborn
    …keinen Helden mehr hat, sondern viele. Erzählt werden hier mindestens sechs Biographien von Jugendlichen, wobei Melchior Gabor deswegen als Held erscheint… …Heubodenszene: Warum hast du dich aus der Stube geschlichen? – Veilchen suchen! – Weil mich Mutter lächeln sieht. – Warum bringst du auch die Lippen nicht mehr… …Tagesneuigkeiten – schreibe – lokal – ethisch – psychophysisch ... man verhungert nicht mehr so leicht.“ (S. 533) Aus Melchior Gabor spricht hier der Autor selbst… …Mitleidenschaft, was du vom Mädchen schreibst. Ich werde die Eindrücke nicht mehr los. Glaub mir, Melchior, Unrecht leiden zu müssen ist süßer, denn Unrecht tun! (S… …mich darunter wie eine Elfenkönigin. ... Nicht schelten, Mütterchen! Es sieht’s dann ja niemand mehr. (S. 476) Wendla demonstriert hier, daß sie weiß… …. Melchior: „Vergangenen Winter träumte mir einmal, ich hätte unsern Lolo so lange gepeitscht, bis er kein Glied mehr rührte.“ (S. 499) Wendla: Mir träumte… …Erwachen, in: Pharus I. Kein Funke mehr, kein Stern zu früh’rer Zeit. Frank Wedekind. Texte, Interviews, Studien, hg. von Elke Austermühl, Alfred Kessler… …Verschmelzungsprozeß mit dem andern Geschlecht, als Geschlechtertausch, mehr noch als transsexuelle Überschreitung der Geschlechterdichotomie, in der sich das Märchen… …mehr in den Haaren, sondern küßten einander auf Stirn, auf Wangen und Mund und lebten noch lange lange Jahre glücklich und in Freuden ... Verwünschter…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Heiner Müller, Die Gedichte (= Heiner Müller. Werke 1. Hrsg. von Frank Hörnigk). Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main 1998.

    Norbert Otto
    …vorherrschende Gestus eines vorwaltenden Wissens, der sich pädagogisch-didaktisch, d.h. in der Vermittlung einer mehr oder weniger dezidierten Lehre Ausdruck… …Quintessenz „Für uns [ist] die Spanne zwischen Nichts und Wenig“, mit der das Gedicht „Zwei Briefe“ endet. Zwar ist „Wenig“ mehr als „Nichts“ – von hier aus… …bewahrt das Gedicht der Kunst einen Rest; das „Wenige“ aber ist auch nicht mehr als die Verheißung eines zukünftigen Glücks, das dem Einzelnen… …bibliographischen Anhang vermerkten Textfassungen mit der von ihm präsentierten Gestalt der jeweiligen Gedichte vergleicht, mehr als einmal verwundert die Augen… …dem Erstdruck in der FAZ vom 28. 3. 1995) vermerkt wird? Warum ist aus dem Präsens der vierten Verszeile von „Seife in Bayreuth“ („Nicht mehr anfreunden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Friedrich Denk, Die Zensur der Nachgeborenen. Zur regimekritischen Literatur im Dritten Reich. 3., durchges. Aufl. Denk-Verlag, Weilheim i. Ob. 1996. (1995)

    Hildegard Benning
    …Liste der mit 22 und mehr Texten im Münchener bzw. Süddeutschen und im Wiener „Völkischen Beobachter“ vertretenen, z.T. „sogar beachtliche[n] Autoren“ (S… …. 160f.) sollen die Überzeugung des Verf. belegen, daß nicht „automatisch eine moralische Schuld“ auf sich nimmt, wer im „V. B.“ (mehr oder minder… …herausarbeitet, wohl erst dann, wenn die dem Untersuchungsgegenstand inhärenten Werthaltungen nicht mehr objektiviert und analysiert, sondern von der Warte eines…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Eva Horn, Trauer schreiben. Die Toten im Text der Goethezeit (Theorie und Geschichte der Literatur und der schönen Künste 95). Fink, München 1998. / Joachim Pfeiffer, Tod und Erzählen. Wege der literarischen Moderne um 1900 (Studien zur deutschen Literatur 146). Niemeyer, Tübingen 1997.

    Stefan Willer
    …der Klage – man lese ihre schöne und behutsame Interpretation von „Oft denk ich, sie sind nur ausgegangen“. Doch was sie mehr interessiert, ist das… …allerdings gerade Raabe und gerade dieser Roman paradigmatisch für ein solches Erzählen auf der Grenze sein sollen, bleibt unklar, zumal Pfeiffer nicht mehr… …nicht mehr in Fiktionen aufheben müßte“ (190). Ob sich so ausgerechnet das Erzählen der Moderne hinreichend beschreiben läßt, ist die Frage. 612…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Minnesänger, Festgänger?

    Frank Willaert
    …feststellen, der Literatur auf dem Mainzer Hoffest, das – wir dürfen dies nicht vergessen – nur drei Tage gedauert hat, mehr Bedeutung beizumessen, als sie je… …Gelegenheit geboten hätte, ihre Lieder zu Gehör zu bringen, scheint mir sehr unwahrscheinlich. 12 Nicht nur, daß bei dieser Gelegenheit mehr als zehntausend… …Gemeinschaft gemeinsam sein sollten, präsent zu machen. Und all diese Merkmale fänden ihren endgültigen Sinn im Fest, das – mehr als nur ein 15 ter, Frankfurt am… …Minnesangforschung jetzt ein anderes Bild. Mehr und mehr Forscher sind dort während der letzten fünfzehn Jahre zur Überzeugung gelangt, daß die Troubadours vor und um… …mich mehr in Entzücken als meine lange Reise: Ich habe das Gefühl, daß ich vorwärtsgehe, indem ich regungslos in der Sonne stehe. Wie geschickt hat er… …gingen. Unser Guillaume, von dem wir erzählen, war in höfischen Dingen kein Anfänger mehr, sondern wußte sehr wohl sich verständig mit dem zu unterhalten… …und gar ausspielen kann. Zum Beispiel kann man mit den Nachrichten aufwarten, die man unterwegs vernommen hat. Wenn man spürt, daß das Publikum mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Goethe-Handbuch, Bd. 4 (in zwei Teilbänden): Personen, Sachen, Begriffe, hg. v. Hans-Dietrich Dahnke und Regine Otto. Metzler-Verlag, Weimar, Stuttgart 1998.

    Martin Vöhler
    …. VIII) Zu diesem Zweck ist das Handbuch vollständig erneuert: Nicht mehr die Faktenvermittlung steht im Vordergrund, sondern die Integration des gewonnenen… …ärgerlicher Weise wird die Forschungsgeschichte vernachlässigt. Da die Goetheforschung kaum mehr überschaubar ist, gehörte es zu den vordringlichen Aufgaben…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Phraseologie in der Diskussion. Kritische Würdigung des Ansatzes von Csaba Földes

    Regina Hessky
    …Lesers, ob es sich hier um ein neuartiges kontrastives Vorgehen handelt, oder lediglich statt der „üblichen“ zwei hier mehr Sprachen und Sprachvarietäten… …oft noch Sprachmaterial, das veraltet oder aus anderen Gründen nicht (mehr) gebräuchlich ist. [...] Andererseits kann man bei Pressebelegen nicht immer… …mit Sicherheit entscheiden, ob und inwieweit die ermittelten Phraseologismen usualisiert oder eben nur mehr oder minder okkasionelle bzw. lediglich… …Diskussion „... der Erkenntnisfortschritt der vorliegenden Abhandlung [dürfte] u.a. darin zu sehen sein, daß sie mit mehr empirischen Sprachdaten und auf dem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Zu Errata in der Biographie des jungen Friedrich Schlegel

    Peter D. Krause
    …. Die Georgia Augusta hob sich nicht nur durch diese Lehrinhalte ab, sondern mehr noch durch die Methoden. Die Libertas philosophandi hatte zentrale… …Erwägung floskelhafter Briefstellerei ist zu lesen, daß Schlegel eher eine Vorlesung Heynes weniger als eine mehr besucht hat. Der Brief klingt ohnehin nicht… …direkt zu tun. Schlegel fand einen eigenen Weg: neben Heyne, neben Wolf, auch neben dem Bruder. * In Göttingen hat sich Friedrich mehr für Philosophie als… …Behler [Anm. 4], S. 22. 598 Zu Errata in der Biographie des jungen Friedrich Schlegel lieh, als Fr. Schlegel nicht mehr in Göttingen war. Es handelt sich…
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