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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1998

    Literarische Verarbeitung der Mutter-Tochter-Beziehung: Elisabeth Langgässer und Cordelia Edvardson. Anmerkungen zu einem nicht stattgefundenen Gespräch / „Gebranntes Kind sucht das Feuer“. Über die Zerstörung von Kindheit und Mutterschaft durch Auschwitz

    Eva Lezzi, Cathy Gelbin
    …(Fortsetzung auf Seite 598) 597 Eva Lezzi ah zumeist nicht mehr eine positive Persönlichkeitsentwicklung, sondern die sukzessive Zerstörung jeglicher… …Mädchen: jetzt gab es keine Wiederkehr mehr, jetzt war sie für immer abgesondert, ausgesondert und abseits, nicht beiseite gestellt, sondern auserwählt… …ihren Erfahrungen in Auschwitz keinen transzendenten Erlösungssinn mehr zu geben. Sie trat schließlich aus der Kirche aus und der jüdischen Gemeinde bei… …tendenziell affirmativ benutzt 14 und sie nicht mehr der gleichen kritischen Analyse unterzieht wie die christlichen Vorstellungen, die ihre eigene… …mehr im Hause der Eltern wohnen durfte, imaginierte sie sich eine starke, beschützende Mutter. Als beispielsweise die Gestapo bei einer Razzia völlig… …bereits seit mehr als drei Jahrzehnten verstorben war. Das Zurückschrecken vor dem literarischen Muttermord liegt vermutlich, neben der starken und… …, du bist noch unschuldig. Fein, sehr schön.“ Das Mädchen schämte sich, denn wenn sie an die Reihe kam, würde man entdecken, daß sie nicht mehr… …Januar 1946 erhielt Langgässer Nachricht vom Überleben ihrer Tochter, und erst noch einmal mehr als drei Jahre später fand eine Wiederbegegnung in… …mehr möglich: Das erste und einzige Wiedersehen zwischen Mutter und Tochter fand im Herbst 1949 in dem pfälzischen Dorf Rheinzabern statt. Dorthin war… …keine gemeinsame Sprache mehr. 24 Noch vor diesem Treffen hatte Langgässer ihre Tochter darum gebeten, Notizen über ihre Erfahrungen in Auschwitz zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Wielands Briefwechsel. Hg. v. d. Akademie der Wissenschaften Berlin [Teil 1]/v. d. Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften [Teil 2]/durch Siegfried Scheibe. Achter Band (Juli 1782 – Juni 1785) u. Zehnter Band (April 1788 – Dezember 1790)

    Hansjörg Schelle
    …„Verzeichnis der Briefe, die gegenüber dem Briefverzeichnis von Seuffert, Prolegomena VIII (und IX, und Seifferts Ergänzungen [...]), nicht mehr im Zeitraum… …die Anordnung der Blätter nicht einwandfrei festzustellen ist, werden im Brieftext die Seiten nicht mehr (wie in den Bänden 1, 3–5) fortlaufend… …nicht mehr als Fußnoten geboten werden, um sie von den korrigierten „eindeutigen Schreib- und Druckfehlern“ zu unterscheiden, die „im Anschluß an die… …Handschriften überliefert sind.“ Da die genaue Anordnung des Textes auf den Handschriften von nun an nicht mehr registriert wird, entfallen auch Zeichen wie: üdZ…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Ira Kasperowski, Mittelalterrezeption im Werk des Novalis (Hermaea. Germanistische Forschungen. Neue Folge, Band 74). Max Niemeyer Verlag, Tübingen 1994.

    Dorothea-Michaela Noé-Rumberg
    …Auseinandersetzung mit der Forschung darstellt. Schließlich macht sie deutlich, daß es in dem von ihr verwendeten Begriff der Mittelalterrezeption viel mehr um…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Johannes Spicker, Literarische Stilisierung und artistische Kompetenz bei Oswald von Wolkenstein. S. Hirzel Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, Leipzig, 1993

    Sieglinde Hartmann
    …lappen in meiner narren kappen (Kl. 19, 175 f.) spielen. Von daher darf man Johannes Spicker noch mehr Mut zum eingeschlagenen Weg wünschen. Frankfurt am…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    „Ich denke mir es sehr möglich, daß wir einander verständen“ – Der Briefwechsel zwischen Rahel Levin Varnhagen und Karoline von Fouqué

    Birgit W�genbaur
    …Gutmüthigkeiten an ihr bemerkt: und noch viel mehr Großartigkeiten. (Bd. I, S. 468) Die ironische Aufrechnung der „Gutmüthigkeiten“ und „Großartigkeiten“, die Rahel… …Natur das ursprüngliche Wesen erst zum Vorschein bringen. Das Ungezwungene selbst wird zur Konvention. Mehr noch, da dem Deutschen sowieso ein Verlangen… …Anrede drückt für Rahel ganz wesentlich den Grad der Nähe zwischen Adressat und Absender aus. Sie sieht in ihr weit mehr als eine bloße Floskel… …. Entsprechend innig bedankt sie sich bei Karoline von Fouqué für deren Wahl der Form „liebste Rahel“ bereits im ersten Brief: „Um so mehr aber möchte ich Ihnen… …distanzieren beginnt, doch eine andere Wendung für die Unterschrift zu finden: „Schreiben Sie mir nicht mehr ,Ihre ergebene‘, Karoline sans phrase ist besser.“… …darum, ihr künftig nicht mehr offen zu schreiben, mit der Begründung: „mir ist, als entflöge den Zeilen geistiger Duft, wenn 18 In die gleiche Richtung… …Bedürfniß nicht befriedigt hat, und das Gewissen krank ist. [...] Kann man aber mehr thun, als sich ändern, reinigen, bessern? [...] Antworten Sie mir hierauf… …mehr auf den Roman zurück. Karoline von Fouqué aber ist sich der weltanschaulichen Differenzen durchaus bewußt, wenn sie im Anschluß an ihre Ausführungen… …Rahel zu dem Zeitpunkt bereits nicht mehr geschrieben. Nach deren Äußerungen über die Sinnlosigkeit des Krieges brach sie den Briefwechsel ab und wandte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Autonomie, Heteronomie und Literarizität in den „Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders“ und den „Phantasien über die Kunst“

    Jost Schneider
    …, weshalb eigentlich die modernen Maler nicht mehr jenen „unmittelbaren göttlichen Beystand“ 5 genießen, der insbesondere Raphael nach Auskunft der… …einflößt, kann eine solche Kunst nicht mehr fungieren, denn diese 4 Wilhelm Heinrich Wackenroder/Ludwig Tieck: Herzensergießungen eines kunstliebenden… …Farben“ ergänzt, „nichts und alles, sie ist ein Organ, feiner als die Sprache, vielleicht zarter als seine Gedanken, der Geist kann sie nicht mehr als… …Gegenwartskünstlers für ihn offenbar nicht mehr nur diejenige einer weiteren Blume in Gottes Kunstgarten, sondern auch diejenige eines zweiten – allerdings… …Autoren von ihm zitierter Quellen wie Sandrart oder Vasari, mal mehr oder minder authentische Zeitzeugen und Briefschreiber, mal die Erzähler poetischer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1998

    Der „schreckliche Zug“. Lesarten des Irrationalen bei Goethe

    Ulrich Schödlbauer
    …Denken wohl zur Vernunft – das heißt, zu seiner Welthaftigkeit – kommen möge. 2 Ebd., S. 639. 3 Ebd. 4 „Rationalität kann nicht mehr als einsehende… …Nachkriegsbereitschaft zurückgewonnen werden, den angeblichen Irrationalismus gerade der deutschen Kultur mehr oder weniger umstandslos in den nationalsozialistischen… …Menschheit bedient, ruhen auf Bedürfnissen und Instinkten, die explizit machen nicht mehr und nicht weniger heißt, als mit Sprengstoff zu hantieren oder, um im… …Lebens und der Gemeinschaft ersetzt wird, in der sich die anwesenden Trauergäste mehr oder weniger deutlich geeint wissen. Hier ist sie: die Bekräftigung… …man beginnt, nach Parallelen zu fahnden, die prima vista oberflächlich wirken könnten – solange nämlich, bis der Leser nicht mehr umhinkann, das Problem… …Blüthe der Erde. Menschenopfer sind die natürlichsten Opfer. Aber der Mensch ist mehr als die Blüthe der Erde; er ist vernünftig und alle Vernunft ist frey… …Verwandlung dürften Marie – das „Mädchen von Oberkirch“ – und Eugenie – die „natürliche Tochter“, vor dem Gang zum Schafott durchgemacht haben, wenn wir mehr… …sehen. Die Ballen platzten im Feuer und wurden durch Ofengabeln auseinandergeschürt und mit den Flammen mehr in Berührung gebracht. Es dauerte nicht lange…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Das literarische Ich als Seismograph oder von der Objektivität der Subjektivität. Zu Börnes früher vormärzlicher Erzählprosa

    Bernhard Budde
    …humanistisches Erbe in den Dienst staatlicher Affirmation genommen, für mehr oder minder sakrosankt erklärt worden. An einem traditionellen Kunstbegriff und an den… …Aufforderung: „Legen wir daher den Nachdruck unserer Forschungen in Zukunft etwas mehr auf das Liberale und die thematischen Zusammenhänge, wenn schon nicht aus… …„mehr auf die Ausdrucksseite“ als auf den „politischen Inhalt“ 10 der Schriften gelenkt worden, so geht auch er unnötigerweise von einer Dichotomie aus… …Freiheit liebte, schrieb seinen Prinzen, so daß er alle rechtschaffenen Psychologen in Verlegenheit und in solche Verwirrung gebracht, daß sie gar nicht mehr… …Autor als Argumentationshilfe kaum heranzuziehen. Mag Börne dann – nicht zuletzt auch durch eigenes Zutun – mehr als Charakter, als leidenschaftlicher… …Fortschritts verstandenen Presse ist ja in der Tat massiv eingegriffen worden, während Werke größeren Umfangs (eben von mehr als zwanzig Druckbögen) wohl als… …keinerlei republikanische Tugend mehr auf- 219 Bernhard Budde weist: wer nichts lehrt, als „ein Knecht mit Anmut“ zu sein, nur „Wein, Mädchen und Geduld“… …pseudo-utopischen Gedankenspiel als ihr idealer Agent anbietet: für „eine schönere Zeit“ freilich, „da man nicht mehr die schlechten Menschen zu ge- 20 Bei Labuhn…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Die verlorene Heimat in der Fremde. Franz Kafkas „Ernst-Liman“-Fragment

    Hartmut Vollmer
    …läuft mir auseinander, ich kann ihn nicht mehr umfassen, ich schreibe wohl nichts, was ganz außer Zusammenhang mit mir wäre, es hat sich aber in der… …Der Kutscher erscheint wie eine mechanische Figur, die zwischen Fremdbestimmung und Selbstbestimmung nicht mehr zu unterscheiden weiß. Mit seinen… …meint es ja nicht gerade schlecht mit mir“ sagte sich Liman und sah lächelnd das Mädchen an „schade daß ich kein Junge mehr bin und mich auf unsichere… …Kampf gestalten, indizieren augenfällig, daß es hier um weit mehr geht als um den Versuch, einen Hotelgast zu gewinnen und dessen Kundentreue zu sichern… …Zerstörung nicht mehr wiederzuerkennen ist. Der „Ersatz“ des Heimatverlustes kann Liman nicht befriedigen; die offerierte „Privatwohnung“ mißbilligt er, da sie… …Liman“-Fragment „keinen rechten Halt“ mehr 15 und kann so Finis Eindringen in den Wagen nicht verhindern. Im Tone der Verzweiflung fragt ihn das „kräftige Mädchen“… …und Hüften setzt aus, in den vor Angst nur lose geschlossenen Mund fährt mehr Luft als gewöhnlich und die Wangen scheinen ein wenig aufgeblasen. (IX…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Die Inschriften des Münchner Minnekästchens: Eine Fälschung?

    Christine Wand-Wittkowski
    …ist lediglich feststellbar, daß es in der „neueren“ Zeit „selten“ vorkommt (ebd.). Die Veränderungen werfen also momentan mehr Fragen auf, als daß sie… …weise „eher“ auf das Mittelalter als auf das 19. Jahrhundert, oder: das verwendete Mennige habe im Mittelalter „weit mehr“ Verwendung gefunden als später… …, Liebeserklärung, Bitte um gemeinsame Liebesnacht). Vom Brief „abweichend“ sei nur die „minnedidaktische Einleitung“. Den Versbau hält Blank für „nicht mehr… …(s. o.), eher für die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts 31 . In dem Zeitraum um 1300 bis 1350 wäre der Text der Inschrift kein Kuriosum mehr. Die Art… …seinem Tod 1829 eine Publikation geplant haben, zu der es nicht mehr gekommen ist. Scherers Nachlaß belegt nach Ansicht Dorothea und Peter Diemers, daß er… …können. Die Verwendung des Kästchens im Mittelalter (als Geschenk, eventuell als häuslicher Zierat) bedeutete möglicherweise nichts mehr als eine emotional…
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