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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Predigt und Andacht als Textsorten der protestantischen Erbauungsliteratur des 17. Jahrhunderts

    Oliver Pfefferkorn
    …Abstract PREDIGT UND ANDACHT ALS TEXTSORTEN DER PROTESTANTISCHEN ERBAUUNGSLITERATUR DES 17. JAHRHUNDERTS 1 von Oliver P f e f f e r k o r n… …der Erbauungsliteratur. Ihre Beschreibung stützt sich auf einen historisch-empirischen Textsortenbegriff und setzt somit bei den in der Kommunikation… …Diskurs der Verfasser über die Erbauungsliteratur und einem ersten Textvergleich abgeleitet. Towards the end of the 16th and during the 17th centuries… …the texts. 1. Seit der sog. kommunikativ-pragmatischen Wende in der Linguistik wird immer wieder die Forderung nach einer pragmatischen Sprachgeschichte… …der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verteidigten Habilitationsschrift: „Übung der Gottseligkeit.“ Predigtsammlung, Andachtsbuch und Gebetbuch… …im deutschen Protestantismus des späten 16. und des 17. Jahrhunderts. 2 Vgl. etwa Hugo Steger: Sprachgeschichte als Geschichte der Textsorten… …, Kommunikationsbereiche und Semantiktypen, in: Sprachgeschichte. Ein Handbuch zur Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung, 2., vollständig neu bearb. u. erw… …. Aufl. hg. v. Werner Besch u.a., Teilbd. 1, Berlin, New York 1998, S. 284–300. Zur Problematik der Erschließung von Textsorten historischer Sprachstufen… …Vorreden der jeweiligen Sammlungen betonen den engen Zusammenhang dieser Textsorten, indem sie als ihr gemeinsames Ziel die Erbauung und zwar der Kirche, der… …Gemeinde oder des einzelnen Christen hervorheben. Von daher liegt der Begriff ‚Erbauungsliteratur‘, der zur Bezeichnung des übergeordneten Textbereichs…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Germanistik 1998–2001. Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen. Elektronische Version der Germanistik Jahrgänge 39–42, hg. v

    Henrike Lähnemann
    …Buchbesprechungen Germanistik 1998–2001. Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen. Elektronische Version der Germanistik… …, Wilhelm Voßkamp, Niemeyer, Tübingen 2003. Die vorliegende CD-Rom bietet elektronischen Zugriff auf den vollständigen Inhalt der Bände 1998–2001 der… …„Germanistik“. Die Bedeutung der Zeitschrift für die wissenschaftliche Germanistik ist bekannt und unumstritten. Meine Bemerkungen beschränken sich daher auf die… …mit der Zugriffsform verbundenen Besonderheiten. 1 Die verwendete Software ist Folio 4, sinnvoll angepasst an die Erfordernisse der… …Rezensionszeitschrift mit ihren zahlreichen Kleineinträgen. Der Eingangsbildschirm bietet als Verzeichnisstruktur die Klassifikation der gedruckten Bände. Das erleichtert… …auch den elektronisch weniger Versierten eine schnelle Orientierung, die gleich den entscheidenden Vorteil der e-Version gegenüber den Bänden deutlich… …macht: die Kumulation der Daten in ein gemeinsames System. Zu Otfrid von Weißenburg beispielsweise finden sich über das sukzessive Aufklappen der unteren… …der „Germanistik“ unter der entsprechenden Rubrik zu finden waren, und zwar in einheitlicher Kurzdarstellung, die unmittelbar und ohne weitere… …Kenntnisse der Bedienungssyntax in eigene Dokumente übernommen werden kann. Das ist durchaus nicht selbstverständlich, wenn man die Benutzungsbeschränkungen… …etwa bei den MGH, der „Patrologia Latina“ oder dem „Lexikon des Mittelalters“ in ihren elektronischen Formen bedenkt. Die Kurzrezensionen sind über ein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Triviale Minne? Konventionalität und Formen der Partizipation in spätmittelalterlicher Liebesdichtung, Eine ,Minnereden-Tagung‘ auf Schloß Eckberg

    Alexander Lasch, Christine Stridde
    …Tagungsberichte Triviale Minne? Konventionalität und Formen der Partizipation in spätmittelalterlicher Liebesdichtung Eine ,Minnereden-Tagung‘ auf… …Voraussetzungen, die die Produktion und Rezeption der Minnereden bestimmen. Um diese neu zu perspektivieren, wurde aus heuristischen Gründen auf den Begriff der… …Funktion in der kulturellen Praxis befragt werden. Beide Aspekte sind im Programm des Kolloquiums, das von der Fritz Thyssen Stiftung finanziert wurde… …, zwischen „Konventionalität“ und „Formen der Partizipation“ angelegt. Aus der Retrospektive lassen sich die Beiträge unter drei systematischen Schwerpunkten… …subsumieren. 1. Text: Mit seinem Beitrag zum ‚geblümten Stil‘ u.a. in der „Minneburg“ eröffnete Jens Haustein (Jena) die Diskussion mit dem Begriffspaar… …‚Regel‘/‚Regelverstoß‘. Erst durch die Wahrnehmung von Regelverstößen würden „Überraschungen vor der Einförmigkeit“ beobachtbar, die nicht der Didaxe, sondern der… …elaborierten sprachlichen Ausgestaltung dienten. Ausgehend von der Beobachtung (vor allem an Beispielen aus dem Liederbuch der Klara Hätzlerin), dass wegen… …Metaphernhäufungen der semantisch nicht mehr signifikante Text ‚zerfließe‘, wurde auf die nicht unumstrittene Kategorie des enzyklopädischen Wissens hin argumentiert… …(Manfred Kern, Salzburg). Die Potenzierung des metaphorischen wie hyperbolischen Sprechens – so der Befund Susanne Köbeles (Erlangen) am „Roten Mündlein“… …(Brandis 1) – intensiviere die Gegenwärtigkeit. An der sprachlichen Codierung der Anderwelt bei Johann von Konstanz hob Susanne Brügel (Zürich) das Moment…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Zur Frage der Ableitungsbasen von scheinbar deverbalen Bildungen wie Musical-isierung oder be-jahr-t

    Johannes Erben
    …ZUR FRAGE DER ABLEITUNGSBASEN VON SCHEINBAR DEVERBALEN BILDUNGEN WIE MUSICAL-ISIERUNG ODER BE-JAHR-T von Johannes E r b e n , Bonn In der Regel… …Global-isierung, die an Prozesse der internationalen, besonders weltwirtschaftlichen Verflechtung und die weltweite ökonomische Aktivität von ‚global players‘… …Basisadjektive oder Basissubstantive anzuschließen, folgen aber als Prozessbezeichnungen dem üblichen Strukturmuster der Verbalsubstantive vom Typus -(isier)-ung… …, wobei morphologische Reduktion der Basis eintreten kann. So wird in sprachwissenschaftlichen Diskussionen das Gemeinte nicht selten in Neuprägungen wie… …Euphem-isierung, Kreol-isierung oder Reempir-isierung wirksam auf den Begriff gebracht, die in der Fachsprache gewöhnlich Substantive sind. Dies ist jedoch nicht… …Gauck mit einer mühsamen Wortbildung bezeichnete ‚Entkommunistisierung‘ hat nicht stattgefunden.“ 5 „So verengt sich seit Ende der siebziger Jahre der… …öffentliche Blick auf den Nationalsozialismus zunehmend auf die Opfer, wozu sich das deutsche Publikum dank der negativen Zeitgenossenschaft gerne selbst zählt… …. Diese Viktimisierung lässt sich sehr genau an Umfragen und Antworten ablesen. “ 6 „[…] die Sexualisierung und Pornographisierung der Gesellschaft.“ 7 „Die… …Musicalisierung der Oper schreitet voran.“ 8 „Die Deutung der Modernisierung als Artifizialisierung.“ 9 „Die zunehmende Politisierung und Intrigantisierung der… …Universität ist programmiert.“ 10 „Man müsse auch einer drohenden ‚Jelzinisierung‘ der Tschechischen Republik zuvorkommen, behaupten dreist die beiden neuen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Ortnit und Wolfdietrich D. Kritischer Text nach Ms. Carm 2 der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, hg. v. Walter Kofler, S. Hirzel

    Joachim Heinzle
    …Buchbesprechungen Ortnit und Wolfdietrich D. Kritischer Text nach Ms. Carm 2 der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, hg. v. Walter… …mehr unterschreiben wollen. Der Erfolg, den das Werk im späten Mittelalter hatte, beruhte nicht bloß auf der schlichten Machart der Erzählinhalte und der… …Erzählweise, auf der bizarren Exotik und kruden Erotik der Abenteuer, sondern auch auf einer zwar simplen, aber ernst gemeinten und ernst genommenen religiösen… …Vorurteil zu revidieren. Der „Wolfdietrich“ ist in den Handschriften und Drucken regelmäßig mit dem „Ortnit“ zu einem Doppelepos verbunden. In produktiver… …Überlieferung tradiert, wie sie für die späte Heldenepik charakteristisch ist, faltete sich der Werk-Komplex in mehrere Versionen und Fassungen auf. Wer ihn… …haben oder hatten ihre Berechtigung, aber man kann aus ihnen kein klares Bild vom Ensemble der Reformulierungen gewinnen, das in diesem Genre der… …eigentliche Gegenstand der Literaturgeschichte ist. Ideal wäre eine Ausgabe, die alle Versionen und Fassungen nach einheitlichen Grundsätzen und, soweit es… …technisch möglich ist, in synoptischer Anordnung präsentierte. Doch wäre schon viel gewonnen, wenn wir eine benutzbare Ausgabe der Version D hätten. Diese… …mutmaßlich jüngste, wahrscheinlich im 14. Jahrhundert entstandene Textform, der „Große Wolfdietrich“, war der Spitzenreiter in der Gunst des Publikums. Sie ist… …nicht genutzt. Kofler ediert das Doppelepos erstmalig nach der Handschrift b (StUB Frankfurt, Ms. Carm. 2), die mit vier weiteren Handschriften die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Kai Kauffmann (Hg.): Das wilde Fleisch der Zeit. Rudolf Borchardts Kulturgeschichtsschreibung. Mit Borchardts Nachlaßtext „Stefan George 1868–1933“

    Daniela Gretz
    …Buchbesprechungen Kai Kauffmann (Hg.): Das wilde Fleisch der Zeit. Rudolf Borchardts Kulturgeschichtsschreibung. Mit Borchardts Nachlaßtext „Stefan… …seit Botho Strauß’ emphatischer und aktualisierender Re-Lektüre, erfreut sich Borchardt nicht nur in der öffentlichen Diskussion der Feuilletons, sondern… …Reihe nachgelassener Schriften 4 stetig anwächst. Zu einem großen Teil ist dies mit Sicherheit das Verdienst der Rudolf-Borchardt-Gesellschaft, deren… …Vorsitzender Kai Kauffmann nun mit seinem aktuellen Sammelband eine pointierte Bestandsaufnahme der regen Forschungsdiskussion der letzten Jahre vorgelegt hat… …. Gleichzeitig macht Gerhard Schuster mit der posthumen Veröffentlichung des in italienischer Sprache verfassten fragmentarischen Nachrufs „Stefan George… …1868–1933“, erstmals ein weiteres Kapitel der Auseinandersetzung Borchardts mit Stefan George zugänglich. Der Nekrolog verdeutlicht nochmals die typische… …Argumentationsstruktur Borchardts in der langanhaltenden Konfrontation mit George und seinem Kreis: prinzipielle Würdigung des Dichters bei gleichzeitiger Diskreditierung… …hinlänglich bekannt. Der erstmals veröffentlichte Nachruf ist so vor allem aus werkgeschichtlichem Blickwinkel interessant, eröffnet aber kaum wirklich neue… …Forschungsperspektiven. Anders die acht Forschungsbeiträge, denn diese diskutieren nicht allein, wie der Untertitel „Rudolf Borchardts Kulturgeschichtsschreibung“… …bislang konzentrierte: Viel- 1 Werner Kraft: Rudolf Borchardt. Welt aus Poesie und Geschichte, Hamburg 1961. 2 Kai Kauffmann: Rudolf Borchardt und der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Christine Hehle, Boethius in St. Gallen. Die Bearbeitung der „Consolatio Philosophiae“ durch Notker Teutonicus zwischen Tradition und Innovation, Max

    Dieter Kartschoke
    …Buchbesprechungen Christine Hehle, Boethius in St. Gallen. Die Bearbeitung der „Consolatio Philosophiae“ durch Notker Teutonicus zwischen Tradition… …und Innovation, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (MTU 122), XII und 401 Seiten Notker hat Konjunktur. Nach der vorzüglichen Untersuchung der Martianus-… …Capella-Bearbeitung von Sonja Glauch1 , Dissertation Erlangen-Nürnberg, ist zwei Jahre später in der gleichen Reihe die Münchener Dissertation von Christine Hehle… …zeitlich parallel gearbeitet haben sollten, ist der zeitliche Abstand zwischen beiden Publikationen immerhin groß genug, dass es hätte möglich sein müssen… …, in der jüngeren Publikation nachträglich die nötigen Querverweise einzufügen und abweichende Auffassungen kenntlich zu machen, denn die… …unnötigen Gleichlauf, der auch bei (kaum feststellbar) unterschiedlicher Akzentsetzung den in Sekundärliteratur ertrinkenden Leser ungeduldig machen muss… …Notkers Verfahren dargelegt: (1) Behandlung des lateinischen Wortlauts (Änderung der Wortstellung und Segmentierung), (2) grammatische und lexikalische… …Zusammenfassung der Ergebnisse vermittelt nicht mehr, als auch in den vorangegangenen Kapiteln schon gesagt wurde. Sehr viel sinnvoller und hilfreicher ist im… …Vergleich dazu Sonja Glauchs Kommentar zu Buch I der Martianus Capella-Bearbeitung, der gar nicht erst den Anspruch erhebt, Lesetext und Argument im Kontext… …einer ‚Werkdarstellung’ zu sein. Großen Wert legt die Verfasserin auf den Werkcharakter der lateinisch-deutschen „Consolatio“-Bearbeitung. Sie will…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Doppelgänger in der Literatur des Mittelalters? Doppelungsphantasien im „Engelhart“ Konrads von Würzburg und im „Olwier und Artus“

    Ute von Bloh
    …DOPPELGÄNGER IN DER LITERATUR DES MITTELALTERS? Doppelungsphantasien im „Engelhart“ Konrads von Würzburg und im „Olwier und Artus“ Abstract von Ute… …wird, dann handelt es sich bei dem ,Doppelgänger‘ nicht – wie in der Literatur seit dem 18. Jahrhundert – um den entfremdeten Teil eines Subjekts… …conflict with the expectations of society. Das Register zum „Engelhart“ Konrads von Würzburg kündigt in der Art des 16. Jahrhunderts an, was im Druck von… …Horizont einer Existenzerfahrung 1 Der Druck liegt in einem Faksimile vor: Eine schöne Historia von Engelhart auss Burgunt. Der „Engelhard“ Konrads von… …7), hier S. 1. 2 Ebd. S. 3. 3 Der Begriff geht auf Jean Paul zurück. Vgl. Jacob und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch, Bd. 2, Leipzig 1860, Sp. 1263… …, und Elisabeth Frenzel: Motive der Weltliteratur, 2., verbesserte [...] Aufl., Stuttgart 1980, hier S. 102. Im „Siebenkäs“ sind Doppelgänger „Leute, die… …frühneuzeitliche Texte das Thema der Doppelungen aus. Als verwandter Begriff steht im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Sprachgebrauch nur das ebenbilde zur… …zu nivellieren, werden unbefriedigende, aber weniger belastete Umschreibungen helfen müssen, denn auch die ausphantasierten Entwürfe der Verdoppelung… …einer Person in der Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit unterscheiden sich: Die über Ähnlichkeit hergestellten Personendoppelungen werden… …des Ich, wie sie in der modernen Literatur als Schatten, Spiegelbild, Wachsfigur oder in anderen bizarren Gestaltungen in Erscheinung treten. Die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Oratio funebris. Die katholische Leichenpredigt der frühen Neuzeit. Zwölf Studien. Mit einem Katalog deutschsprachiger katholischer Leichenpredigten

    Rudolf Mohr
    …Buchbesprechungen Oratio funebris. Die katholische Leichenpredigt der frühen Neuzeit. Zwölf Studien. Mit einem Katalog deutschsprachiger katholischer… …Leichenpredigten in Einzeldrucken 1576–1799 aus den Beständen der Stiftsbibliothek Klosterneuburg und der Universitätsbibliothek Eichstätt, hg. v. Birgit Boge, Ralf… …hat unter dem Titel „Trauerprunk und Rede-Prunk. Der frühneuzeitliche Trauerapparat als rhetorische Leistung auf dem Weg zur virtuellen Realität“ einen… …, dass als Meister der Gelegenheitsarchitektur gern Architekten mit Bühnenerfahrung gewählt werden. Zu den Desiderata für eine ein eingehende… …Rekonstruktion des Begräbnisgeschehens der Vergangenheit gehört die Erforschung der dafür komponierten und aufgeführten Musik. Birgit Boge ist anhand der… …Bestimmungen in der Land-und Polizeyordnung für Bayern von 1616 der wichtigen Frage der frühneuzeitlichen Bestattungskosten nachgegangen. Löblich ist dabei der… …auch für Texte der religiösen Gebrauchsliteratur zu eruieren und in Anschlag zu bringen. Die bekannte Unzulänglichkeit solcher Relationierungen mindert… …gravierende Unterschiede zutage treten. Der katholische Redner kann sich aufgrund der Lehre der meritorischen Relevanz der guten Werke erlauben, die antike… …Gattung der Lobrede zu rezipieren, während Gerhard eine Predigt hält, d.h. der Hl. Schrift als unbedingter letzter Autorität verpflichtet ist, und auch da… …, belegt Birgit Boge eindrucksvoll an der Leichenpredigt auf Maria Catharina Manz aus dem Jahr 1654. „Von der Kanzel herab wird den Frauen die ihnen nach…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2005

    Georg Mein/Markus Rieger-Ladich (Hg.): Soziale Räume und kulturelle Praktiken. Über den strategischen Gebrauch von Medien, transcript Verlag, Bielefeld 2004.

    Achim Geisenhanslüke
    …, transcript Verlag, Bielefeld 2004. Die literaturwissenschaftlichen Debatten der letzten Jahrzehnte sind von unterschiedlichen turns bestimmt: dem linguistic… …turn der sechziger Jahre, der zu intensiven literaturtheoretischen Diskussionen führte, die bis in die neunziger Jahre überdauerten, dann von der Wende… …zu den Kulturwissenschaften, dem cultural turn, der wiederum zu einem performative turn und schließlich zu einen topographical turn und einem spatial… …turn führte. Mit der Betonung der räumlichen Ordnung als Grundmuster der Kulturwissenschaften wird zugleich eine Debatte fortgeführt, die Jean-Paul… …Sartre in den sechziger Jahren initiiert hatte, als er Michel Foucaults Programm einer Archäologie des Wissens vorwarf, den Aspekt der Geschichte zu… …vernachlässigen und an seine Stelle eine unhistorische Form der räumlichen Analyse zu stellen. Der Band „Soziale Räume und kulturelle Praktiken. Über den… …die Arbeiten des französischen Soziologen Pierre Bourdieu, der mit seinen Analysen zum literarischen Feld und zum Habitus der Intellektuellen den Boden… …Raum und Ergebnis einer kulturellen Praxis zu begreifen. Dabei bietet der Band eine Vielzahl von Analysen an, die sich zum einen dem theoretischen Rahmen… …der Kulturwissenschaften widmen, der mit den Namen Foucault, Bourdieu und Luhmann umrissen werden kann, und die zum anderen literarische Themen in den… …Schultheis, der am Leitfaden der autobiographischen Erinnerungen Bourdieus dessen Konversion vom Philosophen zum Soziologen in den Blick nimmt. Die Soziologie…
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