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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2021

    Erkundungen eines fremden Zustands. Demenzdarstellungen in Ulrike Draesners Erzählungen "Ichs Heimweg macht alles alleine" (2006) und "Ichs Heimweg macht alles allein" (2011)

    Fabian Hutmacher
    …Nachahmung greifbar zu machen, können literarische Demenzdarstellungen denjenigen eine Stimme geben, die sonst keine Stimme haben und dazu beitragen, den… …Leben gekommen ist (SE 183). Abgesehen davon haben sich auch die Namen mancher Figuren und ihre Beziehungen zueinander geändert: In der früheren Erzählung… …heißt die demenzkranke Protagonistin Sarah, in der späteren Soffi; in der früheren Fassung haben sie und ihr Mann Hans eine gemeinsame Tochter namens… …(FE 69) – offenbar jenes Ferienhaus in Frankreich, das Sarah und Hans gemeinsam bewohnt haben. Dieses verbindende Gelenk zwischen den beiden Teilen, das… …. Außenansichten der Demenz bei Hans Die vorangegangenen Abschnitte haben deutlich gemacht, wie schwierig es ist, die Innenperspektive von Sarah-Soffi zu entwirren… …Verbindung zu Sarah-Soffi scheint aus seiner Sicht weitgehend abgebrochen, sie haben sich beide in ihren je eigenen Kokon zurückgezogen. Dennoch gibt es auch… …die Lippen bewegte, ein friedliches Bild, ein Bild wie aus einem Traum“ (SE 181). Im Grunde genommen haben Hans und Sarah-Soffi beide den Wunsch nach… …der Fortsetzung ihrer Be- 566 Erkundungen eines fremden Zustands ziehung, haben beide zwischendurch Angst vor dem, was noch kommen wird und machen beide… …sich Vorwürfe – denn auch Hans schämt sich, die Krankheit seiner Frau nicht früher bemerkt zu haben („Ich habe nichts geahnt, lange nichts gewusst… …, nichts verstanden, dann nachgelesen, noch immer nichts verstanden“ (FE 70), „mein schlechtes Gewissen besänftigen, so lange nichts bemerkt zu haben, was…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Medienlandschaften in Ost und West

    Die Dekonstruktion des Raums in der Literatur der Millennials
    Dr. Philipp Klaus
    …Medien „auf die wahrnehmungs-psychologische bzw. neuronale Struktur ihrer Nutzer haben“ (vgl. Matthias Vogel: Medien als Voraussetzung für Gedanken, in… …aufgerafft, hatten versucht, das gute Gefühl der Anfangstage wieder wachzurufen, wollten was erleben, Spaß haben, wie normale Jugendliche in den… …dunkler Fleck verscharrt, kaschiert, überschminkt. (NJ 18) 27 „Ständig sind Hansa-Fans wegen irgendwelcher Ausschreitungen in den Medien, letztes Jahr haben… …keinen großen Erfolg haben […]. Abfuck, wenn man schon allein die dummen Trabis sieht, schämt man sich irgendwie für den Osten.“ (NJ 289 f.) 593 Philipp…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    "quasi jenseits der Zeit" - Zur Poetik der Fotografie bei W. G. Sebald

    Zur Poetik der Fotografie bei W. G. Sebald
    Torsten Hoffmann, Uwe Rose
    …Intermedialitätskapitel erstaunlicherweise nicht behandelt. 7 Mit anderen, z.B. Irina O. Rajewskys, Worten: Im Fokus der Forschung haben intermediale Einzelreferenzen, aber… …zufällig, wie es zunächst den Anschein haben mag: Denn ausgehend von dem Foto ziehen sich Friedhöfe leitmotivisch durch den Erzählungsband bis zum Ende der… …weiter: „Die Fotografie – jede Fotografie – scheint eine unschuldigere und deshalb genauere Beziehung zur Realität zu haben als andere mimetische Objekte“… …in einen „ohnmächtigen Zorn darüber [gerät], daß ich nun keinerlei Beleg würde vorzuweisen haben über dieses höchst unwahrscheinliche Zusammentreffen“… …autobiographischen Bericht zu tun zu haben. 28 Sebalds Pass bleibt nicht 27 Dass Fotos die im Text geschilderten „unglaubliche[n] Wahrheiten“ beglaubigen, bestätigt… …zu haben scheint. Denn Sebalds Essay „Le promeneur solitaire. Zur Erinnerung an Robert Walser“ enthält gleich mehrere Hinweise, die es dem aufmerksamen… …gilt für die Abbildung einer Eintrittskarte des Veterinärmedizinischen Museums in Paris, das Austerlitz an einem „Septembersonntag“ (A 376) besucht haben… …verunsichern, was die Authentizität des Textes betrifft“. 39 Dass Sebalds Bücher tatsächlich diese verstörende Wirkung gehabt haben, zeigen nicht zuletzt… …beide lange Zeit in psychiatrischen Anstalten verbracht haben. 38 Ebd. 39 Sigrid Löffler: „Wildes Denken“. Gespräch mit W. G. Sebald, in: Loquai [Anm. 27]…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Inhaltsverzeichnis

    ….............................................................................. 209 Stefan Keppler: „Wie haben wir alle gebetet“. Zu einer Leitfigur der klassisch-modernen Lyrik ............. 235 Magnus Klaue: Ereignisse…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2025

    Tagungsbericht

    Florian Kragl, Holger Runow
    …sich bereits auf der Tagung selbst ergeben haben. Strophenformen: Sarah Hutterer („,Man muß sie nur richtig zu lesen wissen!‘ [Heusler, Versgeschichte §… …Modellierungen, die damit rechnen, dass eine Frage auch mehrere Antworten haben kann und haben darf. Den Vorträgen ist es 448 Tagungsbericht gelungen, einige jener… …Verknappung viel Unheil gestiftet haben. Doch einerlei, Heuslers Versgeschichte ist eben dies genau nicht. Selbst seine vielgescholtene, pseudo-musikalische…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Die Ente auf dem Bodensee

    Zu Wolframs "Willehalm" 377,4 ff.
    Dieter Kartschoke
    …Eingangsbeispiel zurückgekehrt, um es im Horizont der bis dahin entwickelten Witztechnik Wolframs ausführlicher zu analysieren und zu erklären. Damit haben diese… …zweier selbständiger Sätze erwogen zu haben, wenn er paraphrasiert: „Das Wasservolumen des Bodensees steht in keinem Verhältnis zum Magenvolumen einer Ente… …sus prüeve ich Poydjuses her (377,7) versteht. Ein Vergleich findet zweifellos statt, aber was wird verglichen? Die Übersetzer haben ganz überwiegend… …und Prahlerei zu zerplatzen droht, bestens amüsiert und seine Vorurteile gegen die aufgeblasenen Fremden lachend bestätigt haben. Damit hat Röcke die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Daniel Weidner: Bibel und Literatur um 1800, Wilhelm Fink, München 2011 (Reihe Trajekte).

    Michael Niehaus
    …haben, weswegen er sich sogar – gottlob in deutlicher Distanzierung – gestattet, den Slogan vom ‚religious turn‘ zu zitieren (15). Um eine Wende geht es… …unbedingten (protestantischen) Dienst am Wort „zu beerben“: „Es wird zum Gründungsakt der Philologie gehören, sich von der Theologie verabschiedet zu haben und… …, Novalis – haben diese Vorstellungen aufgenommen und als ihre Sache erkannt. Vor diesem Hintergrund darf das romantische ‚Bibelprojekt‘ Weidner zufolge nicht… …, die blinden Flecken sichtbar zu machen, die die Hermeneutik mit ihrer vermeintlichen Enttheologisierung befallen haben. Die Schwierigkeiten in der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Lada Lubimova-Bekman, Rezeption von Aphorismen. Eine textlinguistische Studie (Philologische Studien und Quellen, Heft 169). Erich Schmidt Verlag, Berlin 2001

    Stefan H. Kaszyíski
    …Aphorismen haben, wie das Schaffen von E. Canetti oder St. J. Lec zeigt, eine besonders intensive intellektuelle Nachwirkung. Das dritte Kapitel, das für einen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Präsenz des Mythos Konfigurationen einer Denkform in Mittelalter und Früher Neuzeit Kloster Irsee, 18.-21. September 2002

    Monika Schausten
    …der Versuch, den Diskurs über das Mythische erneut ins wissenschaftliche Gespräch zu bringen, auch über das Kolloquium hinaus Einfluss haben wird und…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Auch in eigener Sache - Ansichten auf Carl Zuckmayers Geheimreport

    Ansichten auf Carl Zuckmayers Geheimreport
    Georg Guntermann
    …Eingeständnis einer persönlichen Niederlage, in einem entscheidenden Abschnitt der Biographie nicht so gelebt zu haben, wie es die eigenen Ansprüche eigentlich… …innerdeutschen Literaten unterblieben, die sich in finsteren Zeiten weitgehend anständig verhalten haben.“ (131) Wegen unzureichender Materialerhebung und -analyse… …288 Auch in eigener Sache Zuckmayers vor einem unreflektierten Kurzschluss der Literatur mit ihrer politischen Umgebung: „Die Texte haben […] zunächst… …verdeckt-oppositionelles Schreiben im ‚Dritten Reich‘“ (272) vor sich haben zu wollen. Kaum verwunderlich, dass Zuckmayer diese eigentümliche Freundschaft nicht ohne innere…
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