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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Andrea Grafetstätter: Ludus compleatur. Theatralisierungsstrategien epischer Stoffe im spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Spiel. Reichert Verlag, Wiesbaden 2013 (Imagines Medii Aevi 33), 454 S. Zugl. Habil. Bamberg 2011)

    Elke Koch
    …Höllentrank, der im „Spiel von Frau Jutten“ der Sünderin zur Strafe von den Teufeln eingeflößt wird, damit zu tun haben soll, erschließt sich nicht – außer dass… …städtisches Publikum sowohl gegen den Bauern- als auch gegen den Adelsstand abgrenzen kann: „Demnach haben die Neidhartspiele weniger eine didaktische als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Stefan Hartmann: Wortbildungswandel. Eine diachrone Studie zu deutschen Nominalisierungsmustern. de Gruyter, Berlin, Boston 2016 (Studia Linguistica Germanica 125), XVI u. 300 S., 70 Abb.

    Peter O. Müller
    …gebrauchsorientiert, strukturalistisch (systembezogen mit Aufdeckung von Konkurrenzen) und haben das Ziel, ein pragmatisch indiziertes, Sprachwissen reflektierendes… …haben wie an den vielfach schlecht lesbaren und unzureichend kommentierten Übersichten sowie an der Außerkraftsetzung der grammatischen Regeln des…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2017

    Heroen. Zu einem Vergil-Rekurs in Hölderlins Elegie "Stutgard"

    Oliver Grütter
    …bereitwillig Wein!“] 11 Es sind diese Verse, die Spuren in „Stutgard“ hinterlassen haben, und zwar in der zweiten Strophe: „Die zweite Strophe spricht die… …einhergehenden Frieden betont. Dieser sollte zwar keinen Bestand haben: „Also lenkte er [d. i. Saturnus, O. G.] in Ruhe und Frieden die Völker, bis allmählich eine… …diese (kontroverse) 66 Deutung statt hat, ist weniger entscheidend als die Frage, ob Hölderlin sie prinzipiell im Blick haben konnte. Seine profunden… …Kytzler, Stuttgart 2009. 173 Oliver Grütter des Geryoneus anschließt, Ode und Epos also denselben mythischen Ausgangspunkt haben. 73 Erwähnt sei neben carm…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2017

    Zwischen Theorie und Performanz. Schillers Begriff der "Form"

    Dirk Oschmann
    …die Form erzeugen. Sie bestreben Sich, Ihre große Ideenwelt zu simplificieren, ich suche Varietæt für meine kleinen Besitzungen. Sie haben ein… …Bedeutungsfülle zu unterscheiden, die unmittelbar aus der Formgebung resultiert: Jede Poesie nehmlich muß einen unendlichen Gehalt haben, dadurch allein ist sie… …bezeichnet worden. Was aber heißt im Verständnis des Autors „idealisieren“? Einen Gegenstand „in reine Form verwandelt“ zu haben! 27 Idealisierung bedeutet… …eigenen „Briefen über die ästhetische Erziehung“ erblickt haben dürfte. Frappierend sind nicht nur Übereinstimmungen in der Argumentationsstruktur und der… …Schiller einsetzt, und immer ist es dieselbe Argumentationsstruktur: Gemeinsam haben der Brotgelehrte, die herkömmlichen Geschichtsschreiber sowie – nota…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2017

    Applikation: Eine nützliche Kategorie für die empirische Erforschung der Rezeption literarischer Texte. Am Beispiel der Erstrezeption von Goethes "Stella"

    Jan Borkowski
    …plausiblerweise haben konnte. This article explains the concept of the application of literary texts. In contrast to traditional hermeneutics, ‘application’ is… …Rezeption von Dramen im 18. Jahrhundert hatte oder haben sollte, nämlich Rührung und Abschreckung. Zudem zeigt es die bekannte Erwartung, dass Dramen belehren… …(historischen) Akteure im Umgang mit Literatur tun; ein Aspekt, der in enger Verbindung steht mit den Wirkungen und Funktionen, die Literatur haben kann. II. Die… …die zeitgenössischen, außerwissenschaftlichen Rezipienten literarische Texte darauf hin wahrgenommen haben, welche lebensweltlich relevanten Einsichten… …sie haben können. III. Goethes „Stella“: Zeitgenössische Applikationsversuche Um zu ermitteln, ob Applikation im erläuterten Sinne eine relevante Weise… …Aussagen wie: „Das schwächste Product der Göthischen Muse, von denen, die bisher das Licht der Welt erblickt haben.“ stehen Auffassungen wie die, das Drama… …tun haben. Es geht im Folgenden darum, mit Fokus auf die leitende Fragestellung den im Vordergrund, etwa der Nachweis, dass das Drama als Skandal… …alltägliche kommunikative Intentionen: Nehmen die Rezensenten und Kritiker Applikationen vor? Haben sie die Erwartung, dass der Text oder die Aufführung… …Schaubühne eben so sehr als beim Lesen. Mehr als einen Zuschauer haben wir bei der Vorstellung im Parterre rufen hören: Fernando ist und bleibt ein Bösewicht!… …sich darauf, wie religiöse Lektürepraktiken den Umgang mit literarischen Texten im 18. Jahrhundert beeinflusst haben mögen. Bei der Rezeption biblischer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2017

    Familienbande. Jüdische Assimilation und Überlieferung in Kafkas "Elf Söhne"

    Marcel Krings
    …Forschung haben nur gezeigt, dass sich kein Sohn eindeutig einem bestimmten Text der Sammlung zuordnen lässt. Soll man wirklich hinter dem ersten Sohn den… …betrachtet haben, mag er mit ihnen ähnlich unzufrieden gewesen sein wie der Vater in „Elf Söhne“ mit seinen Kindern: 10 Der Versuch, die Söhne als literarische… …, der keinen ‚ererbten‘ Anteil an der Tradition hat, kann wohl einen anderen haben. „[E]twas zähes Judentum ist noch in mir“ (KKAT, 727), notierte Kafka… …Interesse an der Überlieferung haben sich die Söhne Israels nicht nur vom Gesetz abgewendet, sondern – wie das Beispiel des achten Sohnes zeigt – den Vater… …entstehenden „Landarzt“-Erzählungen literarisch fruchtbar gemacht haben könnte. So liegt nahe, die Söhne unter Zuhilfenahme der „Volksbücher“ als biblische… …verschont er und behauptet doch, den Tötungsbefehl ausgeführt zu haben (vgl. 1. Sam 15,13), woraufhin ihn der Herr nach der Warnung, Sauls Königtum werde… …keinen Bestand haben (vgl. 1. Sam 13,14), endgültig verwirft (vgl. 1. Sam 15,26). Zeichneten Saul also „auffallend schöne Einzelheiten, zum Beispiel [die]… …manchmal ein Zittern [befiel], wenn [er] nur an ihn dachte“ (ebd.), lässt anderes vermuten. Sollte der Vater Anlass haben, den Sohn und dessen Reaktion zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2017

    Poetik der Zerspannung. Die erzählerische Konfiguration der Zeit nach Paul Ricur in Manns "Zauberberg" und Kubricks "The Shining"

    Nicolas von Passavant
    …Lebensrhythmus. Ein Zusammentreffen im Kollektiv soll es nur beim gemeinsamen Essen gegeben haben – „einmal im Jahr“ (Roland Barthes: Wie zusammen leben…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2017

    Auf dem Weg zu einer verlässlichen Ausgabe von Max Frischs Roman "Homo faber"

    Klaus Müller-Salget
    …eingeschlichen haben und die gegenwärtigen Ausgaben verunzieren. Für die Erlaubnis, aus dem Typoskript und aus dem größtenteils noch nicht publizierten… …Caracas, im Juli 1957“ und „Zweiter Teil: / DIE EUMENIDEN / Athen, im Juli 1957“ (EuD 121 f.). Wann Frisch und Suhrkamp sich auf die Änderung geeinigt haben… …einige Zeit später. Auf der vorangehenden Seite (vor Hf 32,34) drückte Faber seine Genugtuung darüber aus, „die Geschichte mit Ivy erledigt zu haben, […]… …nach Deutschland. In Russland soll er (das weiss ich von Herbert) mehrere Kriegsauszeichnungen bekommen haben, was Hanna, da sie nichts mehr von Joachim… …weiblichen Menschen. Dabei forciere ich meine Sexualität wie die meisten Männer, die Angst haben vor der Frau; ich sei befangen in der fixen Idee, Frauen… …nur zwei Monate zurück, die hier nichts verändert haben; 293 Klaus Müller-Salget warum kann es nicht sein, daß es April ist! und alles andere eine… …Akzentverschiebungen stattgefunden haben. Hauptsächlich ist es um Straffungen gegangen, um die Eliminierung auch unnötiger Wiederholungen, spannungsschädigender… …der Satz: „Ich weigere mich, Angst zu haben aus blosser [EA: bloßer] Fantasie, beziehungsweise fantastisch zu werden aus blosser [EA: bloßer] Angst…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2017

    Friedrich Gottlieb Klopstock: Werke und Briefe. Historisch-kritische Ausgabe (Hamburger Klopstock-Ausgabe; im Folgenden nur: HKA), begründet v. Adolf Beck, Karl Ludwig Schneider, Hermann Tiemann, hg. v. Horst Gronemeyer u.a., Bd. I: Oden (3 Bde.: Text u. Apparat), hg. v. Horst Gronemeyer, Klaus Hurlebusch, Berlin, New York 2010 bzw. Berlin, Boston 2015 und Bd. III: Geistliche Lieder (2 Bde.: Text u. Apparat), hg. v. Laura Bolognesi, Berlin, New York 2010 bzw. Berlin, Boston 2013.

    Stefan Elit
    …Editions- und Rezeptionsgeschichte nach dem Tod des Autors auf neuestem Stand zusammenfassen soll.) Dass sich das Warten gelohnt haben würde, ist aufgrund der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2017

    Daniele Vecchiato: Verhandlungen mit Schiller. Historische Reflexion und literarische Verarbeitung des Dreißigjährigen Kriegs im ausgehenden 18. Jahrhundert, Wehrhahn Verlag, Hannover 2015.

    Thomas Prüfer
    …Grenzen zwischen beiden Genres aufgezeigt haben, behandelt die Forschung das dramatische und das historiografische Werk Schillers bis auf gelegentliche…
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