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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 2/2001

    Vom Scheitern und der Notwendigkeit des Entwurfs gegen die "Diktatur des Indikativs". Die konfigurale Projektion in Alfred Anderschs Roman "Winterspelt"

    Bernhard Budde
    …. Ich weiß, was sie zwölf Jahre lang gedacht haben: da hätten wir ja auch kämpfen können!“ („Der Seesack“, [Anm. 4], S. 93). 238 „Diktatur des Indikativs“… …Anschauungen nach den Männern des 20. Juli angehört haben könnte“ 23 , wird Dincklage aber nur hinsichtlich seiner Herkunft zutreffend charakterisiert. Der… …„Bericht“ auf die Appellfunktion setzt, die der individuelle und isolierte Befreiungsakt des Protagonisten haben soll, während der späte Roman die faktische…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2001

    Eine "irenische Provokation'. "Novemberland" von Günter Grass und der "Niedergang der politischen Kultur"

    Andreas Meier
    …haben uns und wir haben ihnen nichts zu sagen.“ In: Neue Deutsche Literatur 5, Januar 1957, Heft 1, S. 160; wieder abgedruckt in: Günter Grass. Auskunft… …Nachkriegslyrik höchst originellen Stil gefunden zu haben. Die ersten zehn Jahre des Lyrikers Grass, die Entwicklung von den „Vorzügen der Windhühner“ (1956) über… …, etwas Gemeinsames haben: das Weglassen. Und so fügen sie sich am besten zueinander.“ („Die Disziplin wechseln, beim Gegenstand bleiben“. Zuerst in frz…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2001

    Katrin Kohl: Friedrich Gottlieb Klopstock, Metzler, Stuttgart, Weimar 2000 (Sammlung Metzler 325).

    Stefan Elit
    …Klopstock-Ausgabe (HKA) herausgegeben sind. Somit haben diese zum Teil seit über einem Jahrhundert keine Neuedition erfahren und sind entsprechend schwer ausfindig zu…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2001

    Jerry Schuchalter, Narratives of America and the Frontier in Nineteenth-Century German Literature, Peter Lang, New York, Washington, D.C. 2000 (North American Studies in Nineteenth-Century German Literature 25).

    Wynfrid Kriegleder
    …,Soll und Haben‘“ setzen sich mit dem Amerikabild und den Nachwirkungen von Gustav Freytags exemplarischem Roman auseinander. Der 1862 erschienene Roman… …steht gegen eine fremde katholische Aristokratie. „Soll und Haben“, so resümiert Schuchalter, ist also nicht nur „an example of realism in German fiction“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2001

    Franz Kafka, Der Process. (Historisch-Kritische Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte, hg. v. Roland Reuß in Zusammenarbeit mit Peter Staengle). Stroemfeld Verlag, Basel, Frankfurt/Main 1997. (Beiliegend: Franz Kafka-Hefte 1, 1997). / Franz Kafka, Beschreibung eines Kampfes. Gegen zwölf Uhr [...] (Historisch-Kritische Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte, hg. von Roland Reuß in Zusammenarbeit mit Peter Staengle). Stroemfeld Verlag, Basel, Frankfurt/Main 1999. (Beiliegend: Franz Kafka-Hefte 2, 1999).

    Ansgar M. Cordie, Sylvia Cordie, Uwe Cordt
    …ihrer Nähe zu sein, konnte jeden Moment zuende gehn.“ („Jemand musste Josef K. verläumdet haben“, S. 94f.) Glück gibt es hier nur auf Widerruf, es ist… …vorgeschwebt haben mag, nicht zu Gebote stehen. Dies ist freilich kein Anlass, die Handschrift gegen einen „Edierten Text“ auszuspielen, wie ihn etwa die… …. 12 Wir haben die dritte Auflage des Buches eingesehen. Moses Rath: „Sfat `ammeinu“. Lehrbuch der Hebräischen Sprache für Schul- und Selbstunterricht… …,zugehörend‘. Leider haben die Editoren bei dem Wort schajach vergessen, das Verdoppelungspünktchen (dagesch) im j zu transkribieren. Und dabei soll doch in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2001

    Ankündigung eines DFG-Symposions: "Rhetorik - Figuration und Performanz" vom 23. bis 26. September 2002

    Jürgen Fohrmann
    …worden ist, haben den Kern von Austins Argument intakt gelassen. Wie Austin geht nämlich die Mehrzahl seiner Kritiker davon aus, dass Sprechhandlungen nur…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Autorschaft als Textfunktion. Zur Interdependenz von Erzählerstilisierung, Stoff und Gattung in der Epik des 12. und 13. Jhs.

    Timo Reuvekamp-Felber
    …wurden und unter welchen Bedingungen sie gearbeitet haben. 3 Der vorliegende Aufsatz will dem bislang merkwürdig blass bleibenden Autortyp der ‚höfischen‘… …aufgegriffen und ausgestaltet wurde. 7 So haben wir in den höfischen Romanen zwei Ebenen des Erzählens, jene der histoire, der erzählten Geschichte, und jene des… …ziehen. 13 Ich denke, dass noch ein Drittes in Rechnung gestellt werden muss: Diese Aussagen dürfen keine Funktion innerhalb des Erzählkontextes haben; sie… …Friedrich Benecke und Karl Lachmann, neu bearbeitet von Ludwig Wolff, Berlin 6 71968. 19 Die Selbstnennungen in der dritten Person haben frühzeitig in der… …gesehen oder selbst erlebt zu haben, legitimiert, über den Gegenstand zu sprechen, ist Teil einer Beglaubigungsstrategie, die historische Wahrheit verbürgt… …nie vergaz (Willehalm, 2,16ff). 32 Friedrich Ohly und Hans Eggers haben in Auseinandersetzung mit Herbert Grundmann gezeigt, dass Wolfram hier einen… …Minnesang-Überlieferung um 1300 haben sich die literarischen Erzählerfigurationen Hartmanns und Wolframs schließlich bereits als Bilder verfestigt. Der weltlichen Thematik…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Brangaene bei Thomas, Eilhart und Gottfried. Konsequenzen aus dem Neufund des Tristan-Fragments von Carlisle

    Eberhard Nellmann
    …. Überdies scheint er auch eine deutsche Vorlage – Eilharts „Tristrant“ – benutzt zu haben. 8 Diese Meinung war schon früher vertreten worden, doch hatte die… …reduziere. Allzu kleinteilige Untersuchungen, wie sie Bédier und Piquet auf der einen Seite, Gombert auf der anderen Seite vorgenommen haben, bleiben oft… …haben. Dann geht sie über zum verschleierten Liebesgeständnis. Tristan greift das mehrdeutige Wort lamer verstehend auf und schließlich kommt es zu einer… …jede Beschränkung: v. 82 „All ihren Willen haben sie im Geheimen“ (tuz lur bons font prive[ë]ment). Ich gebe eine möglichst wortgetreue Übersetzung der… …, und sie (=Branguain) ihren Wünschen zustimmt. 26 All ihren Willen haben sie im Geheimen, ihre Freude und ihr Ergötzen, wann immer sie können, Tag und… …Dienstverhältnis zu Isolde scheint also vor der Überfahrt nicht bestanden zu haben. Vgl. auch Piquet [Anm. 15], S. 197. 33 Tristrant v. 1765–79. Die Textgrundlage… …bisher keine Rolle gespielt haben und die die enge Beziehung der beiden Texte aufs Deutlichste belegen. Es handelt sich um den Beginn der Überredung zum… …Figur Brangaenes beobachtet haben, darf – so meine ich – für den ganzen Tristanroman vorausgesetzt werden. Viele der Kontaktstellen (sicher längst nicht… …war ganz sicher, dass eine entsprechende Szene existiert haben müsse; ihr Platz: vor der Gesprächsszene mit dem l’amer-Wortspiel (also vor dem Einsetzen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Dilemmata: Die Orgeluse-Gawan-Handlung im "Parzival"

    Friedrich Michael Dimpel
    …. Für beide haben die Regeln der Ritterwelt oberste Priorität: Gahmuret beugt sich etwa dem Urteil, dass er Herzeloyde zur Frau nehmen muss, obwohl er… …gestanden haben (wofür es keinen Anhaltspunkt im Text gibt), so wäre anzunehmen, dass ihm die übrigen Artusritter von der wichtigen Nachricht über seine… …aufzählen, wieviele Herrschaften sie erworben haben (770–772)! 16 Vgl. Bumke (Anm. 1), S. 113: „Sie ist auch die einzige Frau in der Dichtung, die ihre… …bringen. Clinschor ist seit seiner Kastration (656, 25 ff) zur „schwarzen“ Zauberkunst gekommen und darauf aus, allen, die Ehre haben, ihre Freude zu nehmen… …beiden gehören und nicht automatisch an den Mann gehen. Andere Damen im „Parzival“ haben nach der Eheschließung kaum Eiligeres zu tun, als ihr Land ihrem… …abgeschlossen haben, denn zuvor stand Anfortas nicht in ihrem Dienst und hätte so auch keinen Grund gehabt, ihr den Schatz zu schenken; während Anfortas in ihrem… …Dienst stand, dürfte sie dessen Geschenk kaum verpfändet haben. Mit dem Vertrag, der von Anfang an mehreren Leuten bekannt war (617, 25), wollte Orgeluse… …rechtfertigen, seiner Ritterehre den Vorrang gegeben zu haben. Der Vorzeigeritter der Tafelrunde verteidigt damit quasi die ritterlichen Normen vor den… …in diesem Fall geändert haben. Orgeluse hat wenig übrig für die ritterlichen Normen, da ihr die Ritterwelt nichts als Enttäuschung und Trauer gebracht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Oswald von Wolkenstein und seine Ehrung durch Königin Isabeau von Frankreich (1370-1435)

    Sieglinde Hartmann
    …Verdiensten Wolkenstein die Ehrung erhalten haben will: für sein schallen, also für seine Sangeskunst. 2 Diesen Anlass verschweigt der Dichter nämlich in Lied… …erste Anregung zu dieser Untersuchung verdanke. 61 Sieglinde Hartmann aufgetreten wäre. Nachfolgende Generationen haben den Ruhm dieser Heilsgestalt ins… …Folgen diese Krankheit des Königs haben sollte, den die Nation bereits in jungen Jahren als den ‚Vielgeliebten‘ (le Bien-Aymé) verehrt hatte5 : Et depuis… …fortgeschrittenen Alter scheint Isabeau diese ländlichen Vergnügungen zu ihrer Lieblingsbeschäftigung gemacht zu haben, denn immer wieder tauchen Rechnungen für weiße… …mit aim diamanden (Vers 191/192). Offenbar haben wir damit zugleich den künstlerischen Höhepunkt des Liedes erreicht. Die folgenden Strophen fügen der… …ausführlicheren Quellen führte Sigismund in Perpignan sechs Trompeter und „drei junge höfische Musiker und Tenöre“ mit in seinem Gefolge. Letztere haben bei dem… …versuchen, wieviele Lieder sein Liedschaffen zu diesem Zeitpunkt umfasst haben kann. In dieser Hinsicht verhelfen uns die Forschungen zur Überlieferung des… …Sammelhandschriften A, B und c bzw. der Analyse mehrstimmiger Sätze des Künstlers bahnbrechende Vorarbeiten zur Datierung der Lieder Oswalds geleistet haben. 41 Wenn… …Charles d’Orléans eingehe. Oswald selbst scheint diese Lieder für sehr bedeutend gehalten zu haben, da er sie jeweils an den Anfang der beiden von ihm…
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