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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Gattungspolitik. Über das Verhältnis von medienästhetischer Normativität und anthropologischer Differenz in Lessings Laokoon

    Friedrich Balke
    …ihm geht, betrifft zugleich auch die Frage nach den Grenzen der zulässigen Verkörperung oder Darstellung der menschlichen Gattung. Die Diskussion, die… …Lessing über die ästhetische „Herabsetzung des äußersten Schmerzes“ führt, ist der Effekt einer ästhetischen Verschiebung einer Frage, die die politische… …, betrifft zugleich auch – und darin liegt aus meiner Sicht der tiefere Grund für den Griff zum Laokoon – die Frage nach den Grenzen der zulässigen… …Verkörperung der menschlichen Gattung, wir können auch sagen: die Frage nach den Regeln einer legitimen Gliederung oder Teilung des Lebens. 21 „Wer will dich… …versteht man die Herausforderung, die in der Laokoon-Gruppe sichtbar wird. Die von Lessing in den Vordergrund gerückte Frage nach der ästhetischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    „Sinneverwirrende Töne“

    Musik und Wahnsinn in Heines „Florentinischen Nächten“
    John T. Hamilton
    …„Florentinischen Nächten“ wenden sich im Allgemeinen der Frage zu, ob der Text als eine politische Allegorie oder als eine resignierte Kapitulation vor dem… …den Romantikern zurückgekehrt, und hat „die romantische Technik mit einer revolutionären Politik“ 10 verbunden. Die Frage sei nicht ob, sondern wie… …daher auf die Frage konzentrieren, welcher Art das jeweilige Verhältnis zur Musik konkret gewesen ist. 13 Die enge Verbindung zwischen Musik und Wahnsinn… …seinen bizarren Fratzen, sich doch immer an der irdischen Realität festklammert“. (DHA 8/1, 193) Literaturhistorisch gewendet lässt sich die Frage, ob… …das „leichenartig[e]“ Gesicht Paganinis wirft die Frage auf: „Ist das ein Lebender […] [o]der ist es ein Todter, der aus dem Grabe gestiegen, ein Vampir…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Die Tiersymbolik und der Mutter-Vater-Komplex in Stifters „Hochwald“

    Christian Dawidowski
    …erschienen und 1842 mit dem 14. Band vervollständigt wurden, wirft die Frage nach dem tertium comparationis auf: Auf welche Elemente von Tiecks Erzählkunst… …Vater, mutmaßlich also Gustav Adolf von Schweden. Übrig bleibt die letzte Frage nach dem Stellenwert des Geiers; sie wird jedoch in eine enge Beziehung… …Clarissa, ich bitte dich, denke zurück, blicke in dein Herz, und um der Güte Gottes willen frage nicht mehr, warum ich gekommen!!“ (HKG, S. 286) Die… …Motiv für die Attacke. Diese Interpretation kann allerdings nicht die Frage beantworten, woher beide sich kennen. Eine Antwort auf diese Fragen nach dem… …Aasfresser wird als Raubtier beschrieben, das Wild schlägt. Darüber hinaus stellt sich die Frage nach der naturhistorischen Richtigkeit von Stifters Angaben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    „Das Motto. Aus Tristan und Isolde.“

    Elsa Bernsteins Drama „Dämmerung“ als Auseinandersetzung mit dem Wagnerismus um 1900
    Andrea Albrecht, Romana Weiershausen
    …These – Wagners Anspruch auf die Begründung des „Kunstwerks der Zukunft“ durch eine naturalistische Transposition in Frage, wobei nicht die Musik selbst… …schließlich die innersten Interessen des Wagner-Kreises betrafen, im Umkreis der Familien Porges/ Bernstein eingehend erörtert wurden, dürfte außer Frage stehen… …Wagnerischen Texte! ihr mythischer Gehalt, ihr ewiger Gehalt!“ – Frage: wie prüft man diesen Gehalt, diesen ewigen Gehalt? – Der Chemiker antwortet: man… …Kunstreligion (personifiziert in Heinrich Ritter) durch die Wissenschaft (personifiziert in Sabine Graef) im dramatischen Streitgespräch in Frage zu stellen. Als… …Frage, welche Rolle Heinrichs kunstelitäres Konzept denn dem „armen Nichtkünstler“ (D 97) – oder, wie es etwas früher im Text noch heißt: dem „Volkspöbel[… …. Natürlich.“ (D 97) Auch auf die Frage nach einer weiteren Differenzierung: „Welches Christentum. Katholisch, protestantisch –“, reagiert Ritter, argumentativ…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Regenschirmforschung

    Robert Walsers Bildungskritik im Zusammenhang der moralistischen Tradition
    Georg Stanitzek
    …Zusammenhang unvermeidliche Frage der Philistrosität von Literaturwissenschaft diskutiert. Dabei findet die Walser’sche Annahme Berücksichtigung, dass Bildung –… …, also selbstvergessen – philiströs – zu wiederholen, was eigentlich abgelehnt wird. Robert Walser verhält sich in dieser Frage auf irritierende Weise… …plausibel charakterisiert hat? 37 Das wirkt vorderhand nur zu skurril. Man muss sich dieser Frage stellen, man muss sie konkretisieren: Welche Autorität sind… …Stanitzek einen oder anderen Weise um die Frage ‚Schirm ja/Schirm nein‘. Diese Frage bleibt jedoch unentschieden. Geht unter dem „üppigen, bauchigen… …Regenschirm“ 47 nicht der Philister? Die Frage steht zwar dauernd zur Entscheidung, aber dabei wandert das Philisterattribut ruhelos von Hand zu Hand. Und das… …andere als zufällig sein. Vielmehr ist das „Zimmerstück“ als vielsagende Antwort auf die drei Kapitel zuvor gestellte Frage nach dem ausbleibenden –…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Christian Moser: Buchgestützte Subjektivität. Literarische Formen der Selbstsorge und der Selbsthermeneutik von Platon bis Montaigne, Niemeyer, Tübingen 2006.

    Dorothea von Mücke
    …unproblematisches Verständis der antiken Tradition als auch Foucaults Idealisierung vermeintlich autonomisierender antiker Selbsttechniken in Frage: Beide, Gadamer… …und liebender Mitteilung, drängt sich die Frage auf, inwieweit diese Umwertung und Hochschätzung der Affekte im Kontext einer Ethik des Selbst nicht…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Antje Büssgen: Glaubensverlust und Kunstautonomie. Über die ästhetische Erziehung des Menschen bei Friedrich Schiller und Gottfried Benn, Winter, Heidelberg 2006.

    Jürgen Brokoff
    …Recht die Frage, „wie“ (S. 212) der Mensch in den Bereich der schönen Kunst gelangt. Unter Bezugnahme auf Schiller, der den Weg zur Schönheit an einer… …Projekt einer ästhetischen Erziehung von Benn weitergeführt wird. Die Studie weicht in dieser Frage auf Nebenschauplätze aus, indem sie nachzuweisen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Gideon Stiening: Epistolare Subjektivität. Das Erzählsystem in Friedrich Hölderlins Briefroman „Hyperion oder der Eremit in Griechenland“, Niemeyer, Tübingen 2005.

    Andreas Dittrich
    …stark von frühromantischen oder frühidealistischen Strömungen der spekulativen Philosophie beeinflusst ist, gilt als unbestreitbar. An der Frage, wie ein… …typische Ansätze: (a) Der Ansatz der „geistesgeschichtlichen Relativierung“ sei von der Frage geleitet, „wie sich idealistisches Denken in der Gedankenwelt… …ästhetischen Philosophen zu begreifen und sich der Frage zuwendet, wie philosophische Gedanken genutzt werden, um eine ästhetische Darstellungsform zu schaffen… …Jenenser Fassungen und zurück zur „Vorletzten Fassung“ und der endgültigen Textgestalt ist für die Klärung einer solchen Frage ein zentrales Moment…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Michael Hagner: Der Geist bei der Arbeit. Historische Untersuchungen zur Hirnforschung, Wallstein, Göttingen 2006.

    Marcus Hahn
    …anderem um die vom Medizinhistoriker Charles Singer aufgeworfene Frage geht, ob Hildegards großer Stern in lichtem Glanz und die sprühenden Funken auf eine… …Wissensgesellschaft gehören“ (S. 242). Angesichts der nach wie vor offenen Frage, wie die physiologischen Prozesse im Gehirn mit dem psychischen Geschehen… …morphologisch/funktional als durch den Übergang von analogen zu digitalen Visualisierungspraktiken bestimmt erscheint. Zweitens kann man sich die Frage stellen, wie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Sigrid Weigel: Genea-Logik. Generation, Tradition und Evolution zwischen Kultur- und Naturwissenschaften, Fink, München 2006.

    Petra Gehring
    …Tendenziell offen bleibt auch die Frage nach der Art des Zusammenspiels von manifest und latent: Bilden genealogische Muster eine Art Hintergrundmetapher?… …oder „Nation“? Auch eine etwas abstraktere Frage stellt sich, denn Weigel bringt mehrmals den „kulturgeschichtlichen“ Charakter der Genealogie und ein… …(museal-räumlichen, nicht aber unbedingt zeitlichen) Verteilungsschema, so könnte ja eben gerade die Frage sein, ob – und in welchem Sinne – es sich hier nun um einen… …„Umbau genealogischer Figuren“ handelt (S. 37). Könnte nicht nun genau das in Frage stehen, was überhaupt „genealogisch“ zu nennen wäre? Weigel folgert…
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