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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Stellvertretung, Verschiebung und Konkurrenz - Zu einigen strukturalen Aspekten in Heinrich von Kleists Erzählung "Der Zweikampf

    Zu einigen strukturalen Aspekten in Heinrich von Kleists Erzählung "Der Zweikampf. Oder: Herzog Wilhelm kehrt zurück
    Walter Delabar
    …(23f.), Äbtissin eines Frauenstiftes zu werden. Wir haben es also mit einer Figur zu tun, die im Begriff ist, sich vom gesellschaftlichen Spielfeld zu… …bestritten hat, die Nacht mit Rothbart verbracht zu haben, die Unwahrheit gesagt hat. Das aber ist etwas völlig anderes als die „Schuld“, die bislang im… …alles angefangen hat, in Auftrag gegeben zu haben. Und der besondere Witz der Erzählung besteht in dieser Passage darin, dass diese neuen Erkenntnisse… …interessiert noch, dass die Beantwortung der Frage, ob Littegarde und Rothbart die Mordnacht tatsächlich miteinander verbracht haben, letztlich keinen Aufschluss… …müsse die ganze Angelegenheit geträumt haben. Da diese Entscheidung dem Ritter Hans Carouge nicht ausreicht, bringt er die Klage vor das Parlament zu… …setzt sich in dem namen- und geschlechtlosen Kind fort, das Rosalie von Rothbart haben wird). Rothbart ist der Halbbruder Wilhelms. Gehen wir davon aus… …entschiedene Konkurrenz innerhalb der jüngeren 33 Die theoretische Möglichkeit, dass Wilhelm und Rothbart dieselbe Mutter und nicht denselben Vater haben, wäre… …Mannes an, sondern der als unerwünschter Partner ausgezeichnete Mann behauptet, eine Nacht mit ihr verbracht zu haben. Der legitime Verteidiger der Frau… …verstärkt würde. Aber wie wir gesehen haben, kommt die Verbindung Katharinas mit Rothbart nicht zustande. Aber auch die Verbindung zwischen Rothbart und… …zum eigenen Familienmitglied und -oberhaupt ohne Zweifel aufrecht erhalten. Die Besorgnis der Mutter, Littegarde könne die Unwahrheit gesagt haben, ist…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    "Geltung ohne Bedeutung" - Zur Architektonik des Gesetzes bei Franz Kafka und Giorgio Agamben

    Zur Architektonik des Gesetzes bei Franz Kafka und Giorgio Agamben
    Susanne Lüdemann
    …Deutungsmonopol nicht kennen oder vielmehr nicht anerkennen: Da die Juden weder einen Kaiser noch einen Papst haben, der ihnen die Wahrheit garantiert, stellt sich… …„das Bewußtsein einer f r e i e n Unterwerfung unter das Gesetz“ 14 definiert: Die Triebfeder, welche der Mensch vorher haben kann, ehe ihm ein Ziel… …(Zweck) vorgesteckt wird, kann doch offenbar nichts anderes sein als das Gesetz selbst, durch die Achtung, die es (unbestimmt, welche Zwecke man haben und… …Konsequenzen haben können. […] So wie für Kant der rein formale Charakter des moralischen Gesetzes den allgemeinen Anspruch begründet, so gilt im Kafkaschen Dorf…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Dissoziationserfahrung und Totalitätssehnsucht. "Farbe' als Vokabel im "Diskurs des "Eigentlichen'" der klassischen Moderne - Zu Hugo von Hofmannsthals "Briefen des Zurückgekehrten" und Gottfried Benns "Der Garten von Arles"

    Zu Hugo von Hofmannsthals "Briefen des Zurückgekehrten" und Gottfried Benns "Der Garten von Arles"
    Antje Büssgen
    …So liegen die Deutschen da und haben ein „Einerseits“ und ein „Andrerseits“, ihre Geschäfte und ihr Gemüth, ihren Fortschritt und ihre Treue, ihren…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    "Ich weiß und du weißt, wir wußten, / wir wußten nicht" - Gesagtes Gewusstes in Paul Celans "Die Niemandsrose" (mit Anmerkungen des Verfassers zum Interpretationsverfahren)

    Gesagtes Gewusstes in Paul Celans "Die Niemandsrose" (mit Anmerkungen des Verfassers zum Interpretationsverfahren)
    Andreas Dittrich
    …Fall“) ausgedrückt wird. Nach dieser Standardanalyse haben Zuschreibungen von Wissen die Form: „S weiß, dass p“, wobei S für (irgend)ein Subjekt des… …oder ein ‚Wissen, wie es ist, Wissen zu haben‘ eigentlich haben könne („ich weiß und du weißt, wir wußten, / wir wußten nicht“). Dass Celans Text…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Die "richtige Frequenz": Ernest Hemingway und Raymond Carver in Ingo Schulzes Roman "Simple Storys"

    Friedhelm Marx
    …Häusern, vor allem aber nach Bauland an den Zufahrtsstraßen zur Stadt“ – dann haben Sie den Anfang einer Story, in diesem Fall das zweite Kapitel aus den… …eingeladen und wollte ne Übernachtung im Motel spendieren. Fand ich auch okay, zwei, die nichts haben, einzuladen. Ich hatt ihm vorher noch die Geschichte mit… …sie bei einem Spiel verloren hat, zu dessen Regeln es gehört, dass man jemanden anrufen muss, den man mal geliebt hat, ohne es je gestanden zu haben. 30… …aufzutischen. Barbara Holitzschek begeht Fahrerflucht, als sie eine Frau überfahren hat, und behauptet anschließend, einen Dachs überfahren zu haben: eine… …schriftstellerische Arbeit in den Kontext der Tradition: Ein heutiger Roman ist auch immer eine Antwort auf die Frage, Wie ist es noch möglich zu erzählen? Wir haben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Georg Mein/Markus Rieger-Ladich (Hg.): Soziale Räume und kulturelle Praktiken. Über den strategischen Gebrauch von Medien, transcript Verlag, Bielefeld 2004.

    Achim Geisenhanslüke
    …strategischen Gebrauch von Medien“, den Georg Mein und Markus Rieger-Ladich im Bielefelder transcript Verlag herausgegeben haben, nimmt die Diskussion um die…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Stephan Kraft: Geschlossenheit und Offenheit der "Römischen Octavia" von Herzog Anton Ulrich. "der roman macht ahn die ewigkeit gedencken, denn er nimbt kein endt." Königshausen & Neumann, Würzburg 2004.

    Olaf Simons
    …ehesten Madeleine de Scudéry zugeordnet haben, die in den 1640ern und 1650ern vergleichbar intim und doch öffentlich Schlüsselromane schrieb – Stephan Kraft…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Wolf Gerhard Schmidt: "Homer des Nordens' und "Mutter der Romantik'. James Macphersons "Ossian" und seine Rezeption in der deutschsprachigen Literatur, 4 Bde, de Gruyter, Berlin, New York 2003/04. Bd. 1: James Macphersons "Ossian", zeitgenössische Diskurse und die Frühphase der deutschen Rezeption, 2003. Bd. 2: Die Haupt- und Spätphase der deutschen Rezeption. Bibliographie internationaler Quellentexte und Forschungsliteratur, 2003. Bd. 3: Kommentierte Neuausgabe deutscher Übersetzungen der "Fragments of Ancient Poetry" (1766), der "Poems of Ossian" (1782) sowie der Vorreden und Abhandlungen von Hugh Blair und James Macpherson, 2003. Bd. 4: Kommentierte Neuausgabe wichtiger Texte zur deutschen Rezeption, hg. v. Howard Gaskill und Wolf Gerhard Schmidt, 2004.

    Rudolf Brandmeyer
    …deutschsprachigen Ossian-Rezeption informiert, die sich zu relativ autonomen Diskursen herausgebildet haben. Dies sind neben einem ethischen, einem… …diese „hochartifiziellen Gedichte“ (II, 932) als Beispiele einer einfachen und ursprünglichen Poesie haben gelten können. Nachdrücklich hingewiesen sei…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Michael Jaeger: Fausts Kolonie. Goethes kritische Phänomenologie der Moderne, Königshausen und Neumann, Würzburg 2004.

    Fritz Breithaupt
    …das Bild des konservativen Goethe nachhaltig erschüttert haben, in der vorliegenden Studie (abgesehen von Schlaffer und einer nebensächlichen Erwähnung… …, so sind alle schuldig, die ihn vom Thron gestoßen haben“ (Robespierre nach Jaeger, 151). Jaeger leitet von diesem Argumentationsschema Fausts… …, die bereits in den letzten fünfzig Jahren für reiche Diskussionen in der Germanistik gesorgt haben: Ich und Selbstverlust, Individuum und Masse…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Ursula Prutsch/Klaus Zeyringer (Hg.): Leopold von Andrian (1875-1951). Korrespondenzen, Notizen, Essays, Berichte, Böhlau Verlag, Wien, Köln, Weimar 2003.

    Dieter Sudhoff
    …Freiherrn präsentiert wird. Die Herausgeber haben ihre Auswahledition von Tagebucheintragungen, Essays, politischen Berichten sowie Briefen von und an Andrian… …(1938–1945) in den Tagebüchern, in Korrespondenzen und Essays entwickelte Konzepte einer kosmisch determinierten Österreich-Utopie haben naturgemäß nicht mehr… …schon 1918 urteilte: „Wer ein Ding dieses Ranges gemacht hat und dann keine Zeile weiter, muß eine Art haben, sich selbst zu behandeln, die nicht…
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