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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2020

    Die Lesegesellschaft

    Ein Grenzobjekt der Spätaufklärung
    Harun Maye
    …Bücher oder Journale anschafft, und diese gehen in einer bestimmten Zeit in der Gesellschaft herum. Sowohl in den Städten, als auf dem Lande trifft man nun… …dem dezidierten Ziel, gesellschaftlich zu wirken. Die sozialhistorische Literaturforschung hat diese zeitgenössischen Bestimmungen inklusive der… …Statuten der jeweiligen Lesegesellschaft anerkannt und unterzeichnet haben. Durch diese neue Form bürgerlicher Geselligkeit werden angeblich nicht nur… …regionale Studien zu Lesegesellschaften weitgehend ungebrochen in diese sozialgeschichtliche Euphorie der 1970er Jahre eingestimmt. 7 5 Zwischen 2000 und 2020… …Jahre paraphrasiert und zuspitzt, formuliert diese Verlustgeschichte folgendermaßen: Demokratisierung, Politisierung und die Begründung einer Tradition… …zum einen auf diese verstärkten staatlichen Eingriffe zurückführen. Zum anderen aber muß die Entwicklung auch in Zusammenhang mit veränderten Lese- und… …Arbeiten zur Erforschung der Lesegesellschaften in der Forschung besonders einflussreich waren, konzentriert diese Verfallsgeschichte in einen einzigen Satz… …sie eher kurz gewesen sein. So berichtet z.B. Diethelm Fretz, Chronist der Lesegesellschaft Wädenswil in der Schweiz, dass diese bei Ihrer Gründung am… …Vorstellungen, die sich diese Mitglieder vom gemeinnützigen Wirken der Lesegesellschaft machten, zur Hauptsache auf Wunschträumen so und so vieler individueller… …, Zeitschriften und Möbel angeschafft sowie Räume angemietet. Bis Anfang 1788 waren diese 48 Mitglieder auf 18 „zusammen geschmolzen“ 13 , ohne Hoffnung auf…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2020

    Versioning Violence

    On Gender, Genetics, and Jealousy in Adalbert Stifter’s “Mappe”
    Barbara N. Nagel
    …Textrevisionen aus der Latenz lenkt, so dass negative Affekte in abstraktere Textregister transponiert werden; diese Verschiebung von Aggression wird vor allem an…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2020

    Unfälle

    Naturalismus und Sozialversicherung
    Markus Steinmayr
    …. Lehrbuch Germanistik, Stuttgart, Weimar 2011. 2 Angeregt wurde diese Interpretation von Stöckmann: Naturalismus [Anm. 1], S. 161. 3 [o. A.]: Art. „Unfall“… …Ausdruck gegeben, daß der Reichstag seine Mitwirkung zur Heilung sozialer Schäden im Wege der Gesetzgebung auch ferner nicht versagen werde. Diese Heilung… …als „Kaiserliche Botschaft“ 6 bekanntgewordene Thronrede eingeleitet. Diese ‚Botschaft‘ ist, wie Horst Peters formuliert, die „Magna Charta der… …der Zivilisation eindringen und diese bedrohen. Demgegenüber ist der Unfall im modernen Sinne eher ‚normal‘, jedenfalls nicht außergewöhnlich, er gehört… …ist, in die soziale Utopie des ursprünglichen Sozialverbandes zu verwandeln. Erst diese Ereignisqualität des Außergewöhnlichen macht den Zusammenbruch… …, Passagen der Beschleunigung und Idyllen der Entschleunigung, Verdinglichung der sozialen Beziehungen und Verlust von Intimität; all diese Parameter von… …kulturelle Semantik diese Vorstellung von Kontinuität trägt. Zum Zweiten lässt sich durch den Unfall jene Ordnung thematisieren, die immer schon mit… …außergewöhnlichen Ereignissen rechnet, weil diese Ereignisse als virtuell vorausgesetzt werden. Diese Epistemologie des Ereignisses ist die Voraussetzung, um jene… …Text, der beschreibt, wie ein Leben „aus den Fugen“ 21 gerät. Vielleicht ist es diese Charakterisierung, die den Bahnwärter zu einer modernen Figur bzw… …fundamentale Art und Weise gestört ist. Unter anderem diese Spaltung setzt der Text in Szene. Die „psychologische Studie“ 24 , die Hauptmann mit dem „Bahnwärter…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2020

    Wer war Friedrich Halm? Zum Pseudonym von Eligius von Münch-Bellinghausen

    Martin Wagner, Richard Slipp
    …Auslassungen in der späteren Ausgabe. Diese Auslassungen betreffen vorwiegend pro-protestantische bzw. anti-katholische Kommentare. Als Beispiel sei eine Stelle… …Literaturwissenschaft in den folgenden Jahren relativ unkritisch abgeschrieben worden zu sein. 15 Inhaltlich qualitativ erweitert finden sich diese Angaben erst einige… …bei Schmidt keine Rolle. Dabei würde Münchs wahrscheinliche Quelle, der Roman „Anton Halm und sein Schützling“, diese literatursoziologische… …(„Nathan der Weise“), Kleist („Das Käthchen von Heilbronn“) und E.T.A. Hoffmann („Meister Floh“) gedruckt. Mit der Aufnahme in diese Reihe scheint „Anton… …Jugendfreundin Martha, die Tochter des inzwischen unerwartet reich gewordenen Hamburger Kaufmanns Helmhold. Obwohl diese Liebe gegenseitig ist, besteht zunächst… …seinem Schützling nach ihrem Leben und er vergiftet Martha, sodass sie scheintot begraben wird. Nachdem all diese Gefahren wohlbehalten überstanden sind… …. Wie die Anleihe Münchs bei Hold verdeutlicht, war diese Literatur durchaus nicht nur auf die Klassiker der europäischen Literatur bezogen, an deren…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2020

    Hermann Broch und Frank Thiess. Briefwechsel 1929–1938 und 1948–1951. Hg. v. Paul Michael Lützeler, Göttingen: Wallstein 2018.

    Silvio Vietta
    …. Für Broch zeigte sich diese am Werk von John Dos Passos und vor allem James Joyce, dessen Lektüre er Thiess in den frühen Briefen gleich dreimal… …den letzten „unantastbar[en]“ Rückzugsraum der Dichtung (ebd.). Broch sieht diese Einschränkung auch für die Philosophie gegeben, die einen „Vorstoß ins… …auf Führungspersonal des NS in Berlin seine Position zu behaupten und zu verbessern – Lützeler dokumentiert diese Aktivität auf „einflussreiche Männer“… …, Göttingen 2012, S. 48. 6 Ebd., S. 52. 7 Ebd., S. 53. 351 Buchbesprechungen Broch hatte denn auch für diese Position deutlich mehr Verständnis als Thomas Mann…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2020

    Hartmut Steinecke zum Gedenken

    Norbert Otto Eke
    …polyhistorische Roman. Studien zur Theorie und Technik eines Romantyps der Moderne. Diese frühe Arbeit stellt bereits all das unter Beweis, was die späteren…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2020

    Vertextung. Zum relationalen Verhältnis von Autor und Werk

    Mit Blick auf das Akteursnetzwerk von Luthers „Sendbrief vom Dolmetschen“
    Daniel Ehrmann
    …zeitlichen Index. 5 Betont man diese Charakteristik ihres Entstehens, kann man Texte als Archiv all der Handlungen und Akteure betrachten, aus denen sie sich… …. 222–226 u.ö. 9 Diese Verschleierung der Produktion durch das Werk ist Teil rhetorischer und poetischer Normen seit der Antike. Vgl. die bekannte Stelle in… …menschlichen Akteuren (vor allem autorisierende Instanzen) verknüpft werden. Indem das im Medium des öffentlichen Textes geschieht, erhalten diese Akteure selbst… …erscheinen lassen, wie diese ihre Bücher. Autoren und Werke sind auf diese Weise relational aufeinander bezogen in einem Setting gestaffelter und… …Inszenierung von autorregierten Werken unkenntlich gemacht wurden. 11 Diese Akteure sind zwar immer noch da, sie sind konserviert in den Spuren und… …selbst verändern lassen zu müssen. Diese Reziprozität ist hier zentral, denn sie lässt durch eine habitualisierte Praxisform den Komposit-Akteur aus… …Verfassern, aber nicht immer) als Werke verbreitet werden. Zugleich werden diese verbreitenden Akteure dadurch erst zu Autoren (die Autorfunktion braucht ein… …1995, S. 84), soll hier keine Rolle spielen. 19 Da diese Werk-Autorschaft seit dem Druckzeitalter vor allem auf eine schriftmediale Öffentlichkeit… …in dieser Weise relational, in aufeinander bezogenen Praxisformen zum Erscheinen, können aber kanonisiert werden und fortbestehen, ohne diese Praktiken… …Schnabel-Schüle, Stuttgart 2017, S. 331–340, hier: S. 337, zitiert zwar genau diese bekannte Stelle, ist aber von einer Autopsie der Originalpublikationen so weit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2020

    Spielr

    Maria Averintseva-Klisch, Anna M�hlherr
    …daran denke, bin ich sehr hochgestimmt‘. Diese Strophe wird gerne als eines der markantesten Textzeugnisse aristokratisch-männlicher Selbstgewissheit… …eingangs (v. 1) im Modus eines Sprichworts zitiert wird. Doch Chinca baut diese gängige Interpretation nur auf, um sie dann zu unterminieren. Mit Verweis auf… …Sinnbildungsmöglichkeiten Performanzmöglichkeiten aufzufächern. Auf diese Weise versuchen wir die derzeit in Spannung zueinander geratenen Pole ‚pragmatische Einbettung von… …entwickelt wurden, auf Literatur 43 Maria Averintseva-Klisch und Anna Mühlherr anzuwenden. 14 Diese Frage wird theoretisch kaum diskutiert. 15 In der… …teilweise an die Grenzen der Grammatikalität geführt, wodurch diese Grenzen linguistisch gut beschreibbar werden. Der zweite entscheidende Aspekt umfasst die… …eine strikt leserorientierte Perspektive ein. 32 Dies rückt unseren Ansatz in die Nähe der Relevanztheorie, 33 welche diese Modellierung allerdings auch… …sensibilisiert für die Offenheit der sprachlichen Form ist, beinhaltet seine mentale Repräsentation des Texts mehrere potenziell offene Stellen. Diese werden… …weiterführenden Inferenzen. Diese Konzepte werden im Folgenden vorgestellt. II.2. Einschlägige Konzepte der Pragmatik Die Textkohärenz im Sinne des inhaltlichen… …einen Überblick siehe z.B. Schwarz-Friesel [Anm. 34]; Maria Averintseva-Klisch: Textkohärenz, 2. aktual. Aufl., Heidelberg 2018, insbes. Kap. 2–6). Diese… …Verstehens, Spielräume der Performanz nicht weniger, als du sollst, um klar zu sein) befolgt werden – oder, falls diese verletzt werden, ob die Verletzung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2020

    Der lateinische „Willehalm“-Prolog: Neuedition und -übersetzung, Kommentar und Untersuchungen

    Klaus Pfützenreuter
    …die erste Übersetzung an, lieferte einen umfangreicheren Vergleich mit der mhd. Vorlage und überprüfte den Überlieferungswert. 5 Diese Arbeit war… …Fehler „sowie eine Reihe von angebrachten Korrekturen“ 29 deuten seiner Ansicht nach auf die Identität von Schreiber und Autor hin. 30 Doch diese Argumente… …verfasste Fortsetzung einer Chronik, die zum Abgleich dienen könnte, sei nicht mehr erhalten (vgl. ebd.). 29 Ebd., S. 96 f. 30 Vgl. ebd. Diese Ansicht… …sich lediglich um prosodische Lizenzen, derer sich der Dichter bedient. So wird mehrfach die betonte Silbe vor der Penthemimeres gelängt. 36 Diese… …. Sg. der 3. Dekl., des Abl. Sg. des Gerundiums sowie bei quando bisweilen kurz bemessen. 38 Diese Endsilbenkürzung ist bereits in der antiken Dichtung… …verbreitet. 39 Bei tibi werden beide Silben kurz gemessen, einzig in v. 21 ist die zweite Silbe metrisch lang. Auch diese Variante ist schon in der klassischen… …diese hervor (vgl. z.B. vv. 9, 13, 28). 44 Dies betrifft: vv. 34/35, 38/39, 40/41, 42/43, 44/45, 48/49, 52/53, 54/55, 56/57, 58/59. 45 Die Silbe vor der… …. 10,230: alma Venus. 56 Vgl. ThLL, Bd. 1, Sp. 1703,79–1704,8, s.u. almus. 57 Diese Hypercharakterisierung eines Adjektivs durch einen Präpositionalausdruck… …, quod delectatio suadet. (v. 7) (vgl. Kleinschmidt [Anm. 5], S. 113). Diese Konstruktion scheint mir allzu komplex, sie ist auch nicht die naheliegende… …konstruiert, Lachmanns Komma ist unwahrscheinlich. 90 Diese Auffassung legt auch die Vorlage nahe. 91 – nobilis; nobilitatem] ≈ edel; edelkeit. 92 – Wh. 1,9…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2020

    Zu den zwei in St. Gallen geschriebenen Handschriften von Notker Labeos „De dialectica“. Die Frage der Priorität

    Petrus W. Tax
    …nachnotkersche Bearbeitung. 4 Diese Auffassung wurde kürzlich von Anna Grotans bestritten: Nachdem sie den Stuttgarter Neufund eines in St. Gallen geschriebenen… …besonderen Rubrizierung nahegelegt, dass zumindest für den Text des sog. St. Galler Traktats (Ntr) in der Hs. Z Ekkehart IV. diese Aufgabe übernommen habe… …quatuor handelt; der Redaktor von S2 hat also diese Mehrzahl auch in der Überschrift zum Ausdruck bringen wollen. Diese Überschrift ist aber die lectio… …Argumenten ist; diese, so heißt es ursprünglich in Z, non numquam aliquando eis [den Argumentierenden] utilia sunt (S. 251, Z. 7 f.). Es ist deutlich, dass… …eorum umgestellt; diese Reihenfolge findet sich auch S. 254, Z. 33 f. in S2. 11 In Z, NkS, S. 259, Z. 9 f. hieß es zunächst: Propterea latior est he˛c…
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