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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Preussen als heiliges Schlachtfeld

    Die Sakralisierungsstrategien in der ‚Kronike von Pruzinlant‘
    Hanna-Myriam Häger, Martin Przybilski
    …Europa darstellte. Es stellt sich die Frage, in welcher Verfasstheit sich die Räume in der Chronik zeigen und welchen Einfluss das Thema ‚Krieg‘ auf diese… …narrative Muster einschreibt? Nicht zuletzt stellt sich die Frage, ob diese Konstruktion von·Raum einer bestimmten, vom Verfasser intendierten Zielsetzung… …Land hatte. Diese Fokussierung auf eine Ordensballei wirkt in der ordensgebundenen Historiographie traditionsbildend, es gibt keine… …dort ist die regionale Verengung des Werks zu spüren. Durch das bewusste Auslassen der Aktivitäten des Deutschen Ordens außerhalb Preußens wird diese… …Ballei zum Zentrum des Geschehens, gleichzeitig wird der preußische Ordenszweig zum Deutschen Orden schlechthin stilisiert. Diese einseitige Darstellung… …Herzogtümern Masowien und Dobrin (vv. 3739–3744). 12 Der Chronist strukturiert diese Beschreibung anhand natürlicher und politischer Grenzen des Territoriums… …oder Tiere an, sogar Kröten erschienen ihnen als göttlich. Diese Beschreibung verfolgt gleich mehrere Absichten: Da die Pruzzen den richtigen Glauben… …Bekehrung bleibt bei der naturgegebenen Uneinsichtigkeit der Heiden wirkungslos (vv. 1535–1541). Diese Unbelehrbarkeit macht eine unbarmherzige Grausamkeit… …zuletzt der Fall der Templer war ein deutliches Zeichen für diese Entwicklung, welche im Deutschen Orden mit großer Besorgnis aufgenommen wurde. 17… …Ausgangspunkt für die Ordenskritik war die Verschmelzung von mönchischer und ritterlicher Lebensweise. Diese Idee einer militia Christi hatte schon im 12…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Die Aufsätze des velarisierten Laterals bei den Gottscheer-Deutschen in der Steiermark und Kärnten

    Thorsten Seifter
    …gegenüber der Umgebungsgesellschaft handelt. 17 Diese Mentalität ist deshalb zentral, weil sie den Sprachassimilationsprozess verlangsamt bzw. ganz aussetzen… …ethnisches Identitätssymbol“. 19 Seien diese Charakterisierungen auch alle zutreffend, erhellen sie nicht die Ursachen, sondern beschreiben eher die Wirkung… …alle Grenz- und Volksverschiebungen hinweg seine Stärke bewahrte. Diese Mentalität scheint exklusiven Charakter zu besitzen, wenn man bedenkt, dass… …charakterisiert sind, zeichnet Sprachinseldialekte ein Konservatismus aus, der sie in die „nächste Phase ihres Bestehens hinüberführen“ 21 kann. Diese Phase stellt… …. 29 Die Bedingungen, unter denen diese Art der Vokalisierung angewendet wird, sind ähnliche wie beim ersten Vokalisierungstyp: 30 /l/ → [u]/ V_K… …Lesachtal (also in jenen Gegenden, aus denen Gottscheer, aber auch Zarzer und Deutschruther Siedler stammten), gehört zu haben. 43 Unterstützung findet diese… …Velarisierungsklammer umspannt. Da diese Vokalisierungsgebiete am Rande des deutschen Sprachraumes zu finden sind, liegt die Vermutung nahe, dass die Zustände der… …Intelligenzblatt 1811, S. 83–85]. 43 Die Ortsnamenforschung kann diese Einschätzung für das Bairische nicht teilen; Reiffenstein pers. Mitteilung. Vgl. Kranzmayer… …auszuschließen. Die anderen beiden, wesentlich kleineren Sprachinseln in Krain, Zarz und Deutschruth, 46 zeigten diese Entwicklung ebenfalls. Tschinkel macht als… …verbracht hatten (Altersklasse 80 aufwärts). Diese verwenden Gottscheerisch noch aktiv, wenn auch nur untereinander. Ihre Fähigkeiten, auf Gottscheerisch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Diskussion – Überlieferung, Varianz und Autorenkonkretisation.

    Probleme der Editionsphilologie am Beispiel der Lieder Reinmars anhand von Albrecht Hausmann: Reinmar der Alte als Autor. Untersuchungen zur Überlieferung und zur programmatischen Identität, Tübingen 1999
    Claus Sølvsteen
    …. Diese Hypothese wurde durch die mediävistische new philology-Theorie ernsthaft in Frage gestellt, weil hier behauptet wurde, dass nicht die Autoren… …zusammen. Diese Haupthandschriften sind verschieden zu charakterisieren, 4 weil der Inhalt und die Zusammensetzung der einzelnen Handschriften, zumindest… …älteste Liederhs. mehrheitlich jüngeren Minnesang überliefert als die um einige Jahrzehnte jüngere Weingartner Liederhandschrift; diese nimmt Minnesang… …alle Behauptungen Bolls diskutieren kann, zeigen diese Beispiele deutlich, dass man ein sehr begrenztes Reinmarbild erreicht, wenn man hauptsächlich die… …dieser Form keinseswegs mehr vom Autor verantwortet wird, sondern bereits als Rezeptionszeugnis aufzufassen ist. 9 Diese prinzipielle… …konkretisiert, was im Text ‚angeboten wird‘. Ingarden behauptet aber nicht, dass diese Konkretisation etwas mit dem Autor oder einem Autorbild zu tun hat… …schreibt, eine angemessene Leseweise implizit vorschreibt, und dass der Leser dieser Leseweise folgen muss, um den Text ‚richtig‘ zu lesen. 15 Diese 10 Ebd… …temporalen und spatialen Entstehungen gibt, 21 und dass er nirgendwo ernsthaft die inhaltlichen Unterschiede der vier Haupthandschriften diskutiert. Diese… …author kann auch radikal ausgeweitet werden […] Tatsächlich ist [diese Möglichkeit] in der Konsequenz weitgehend identisch mit dem Konzept… …das Subjekt des Textes, den Autor, betrifft. Diese Autorkonkretisation konkurriert und kollidiert nicht mit dem tatsächlichen Autor, sondern ist von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Tagungsbericht: „Die Versuchung der schönen Form. Spannungen im mittelalterlichen Konzept des ‚Erbaulichen‘“. Interdisziplinäres Kolloquium in Zürich, 4. und 5. November 2015

    Thomas Poser
    …differenzieren; zum andern sind diese Befunde jeweils abzugleichen mit den heterogenen Erbauungsbegriffen der Mediävisten. 1 Vgl. den Versuch, eine grundsätzliche… …Liebesdiskurses, beziehe diese nun aber auf die christliche Liebe, die keine Sünde mehr kenne, was auch mit der Rekonversion des Vogels einhergehe. Der… …diese sich dezidiert in den Dienst religiöser Erbauung stellten. Denn auch im humanistischen Bibelepos mussten sich, wie Müller nachwies, christliche… …Immanenz und Transzendenz trete und die Grenzen der Erzählwelt auf ein Ganzes hin aufgelöst würden. Durch diese Disambiguisierung werde schließlich die… …apokryphe Tradition berichtet. Auf der Arche werden diese beiden Versionen in Form zweier unterschiedlicher, jeweils heilsrelevanter Zweige (eines Öl-, eines… …Apfelzweigs) zusammengeführt. Diese Überblendung der beiden Versionen liest Quast als meta-poetische Allegorie: Der fruchtlose Ölzweig stehe für den apokryphen… …, auf den Umgang mit Zukunftswissen und den Modus der Gott-Welt- Verflechtung. ‚Erbauung‘ könne laut Spreckelmeier auf diese Weise einer spezifisch… …die verschwenderische Bilderflut mit dem Hinweis, dass die Pracht der Bilder dazu verleite, diese für das Heilige selbst zu nehmen, so dass es zu einem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Tagungsbericht: „Archäologie der Spezialeffekte“. Internationale Tagung an der Universität Basel (Schweiz), 27.–30. Januar 2016

    Maximilian Benz
    …werde auch eine Collage-Technik, eine kaleidoskopische Brechung, zur Evokation des Inkommensurablen und Jenseitigen eingesetzt. Diese Spezialeffekte der… …einsetzt. In der zeitgenössischen Rezeption habe diese Unerhörtheit allerdings zunächst nicht Staunen, sondern Abwehr hervorgerufen. Demgegenüber lassen sich…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Tagungsbericht: Heldris de Cornouailles: „Roman de Silence“. Kloster Bronnbach, 04.–06. Oktober 2015

    Inci Bozkaya, Britta Bußmann
    …Personifikationsallegorien als Personen, ihr allegorischer Status wird daher kaum deutlich. Diese Problematik durchzieht den Illuminationszyklus des „Roman de Silence“: Eine… …die Frage, inwiefern die Ausgestaltung der Identitätssuche der Protagonistin narrative Muster des höfischen Romans nutzt und ob diese zur Ambivalenz der… …Protagonistin an, zumindest sofern diese als Entscheidung zwischen ihrem weiblichen biologischen Geschlecht und dem männlichen kulturellem Geschlecht verstanden… …. In England und Schottland wurden diese Heiligen indes im Hoch- und Spätmittelalter nicht oder selten aktiv verehrt; von Contzen beurteilte sie deswegen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Simone Mengis: Schreibende Frauen um 1500. Scriptorium und Bibliothek des Dominikanerinnenklosters St. Katharina St. Gallen, De Gruyter, Berlin, Boston 2013

    Christian Seebald
    …stehen, sondern eine umfassendere Kategorie – die Bibliothek, in die diese Handschriften gehörten“ (S. 28). Ihr zentrales Anliegen ist die Rekonstruktion…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Markus Schmitz: Die legent vnd dz leben des hochgelopten manlichen ritters sant joergen. Kritische Neuedition und Interpretation einer alemannischen Prosalegende des heiligen Georg aus dem 15. Jahrhundert, Erich Schmidt Verlag, Berlin 2013

    Andreas Hammer
    …einer Buchseite ein, während der Editionstext meist nur 9–10 Zeilen umfasst. Auf diese Weise dokumentiert der Apparat zwar die überaus große Sorgfalt des… …; für die universitäre Lehre jedenfalls ist diese Ausgabe nur mit großen Schwierigkeiten zu verwenden. Da helfen auch die in den Kolumnentiteln… …bemerkbar – hier ist diese Perspektive allerdings für die an dieser Stelle zu erwartenden literaturwissenschaftlichen Ergebnisse leider eher hinderlich… …Heiligen festschreibt. Auf diese Einzelheiten geht Schmitz aber gar nicht ein, er betont lediglich, dass die Prosaversion weder die Auferweckung als solches… …Darstellung wagt sich der Verfasser selten hinaus. Diese Schwierigkeiten manifestieren sich am deutlichsten in der abschließenden Bewertung der gesamten… …Methoden zur Geltung gekommen sind, die auf diese Weise einen verlässlicheren und nachvollziehbareren Text garantieren. Zugleich ist diese Akribie, noch die… …auch kaum ein Risiko ein, aber das ist zugleich auch ziemlich mutlos – was schade ist bei einem Werk, das mehr Beachtung verdienen würde, als auch diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Cornelia Herberichs/Norbert Kössinger/Stephanie Seidl (Hgg.): Liturgie und Literatur. Historische Fallstudien, De Gruyter, Berlin, Boston 2015

    Simon Falch
    …künstlerische Freiräume zu schaffen, sondern vielmehr darum, den Gegenstand seiner Rede durch diese einfangen zu können“ (S. 61). Überzeugend ist daher Seidls… …„eucharistische[n] Brautmystik“ 11 ist. Den Fall Gertrud zeichnet aus, dass diese sich durch ihren „Legatus“ selbst in die exegetische Tradition einschrieb: Sie wurde…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Valeska Lembke: Minnekommunikation. Sprechen über Minne als Sprechen über Dichtung in Epik und Minnesang um 1200, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2013

    Anna Kathrin Bleuler
    …diese als ein Gefühl definiert, das sich zum einen durch „unwiderstehliche Macht“ und zum anderen durch „unendliche Dauer“ auszeichnet (S. 68). Mit dieser… …, sondern – zumindest dann, wenn diese Verweise bestimmte, von Lembke selbst definierte Bedingungen erfüllen (s.u.) – als strategisch eingesetzte… …, die Ich-Aussagen über das Singen enthalten (S. 234), sowie Lieder, die deutlich erkennbare deiktische Schlagworte aufweisen (S. 241–244). 2 Diese… …, sondern vielmehr darin, ihnen diese zu ersetzen (und damit zu ersparen). Minne werde auf diese Weise zur Chiffre für Minne-Sang (S. 408). Im Unterschied… …sein Sang ihnen qua literarischer Minneerfahrung vröide bringe (S. 271). Diese Interpretation scheint mir diskutabel, denn von vröide-bringendem Sang ist… …lôn, sondern staeteclîchen dienst“ (S. 272) einfordere. Auch diese Interpretation scheint mir zu weit hergeholt, denn von staeteclîchem dienst ist in…
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