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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2015

    Jagd im frühen Minnesang – zur Wandlungsfähigkeit eines Motivkomplexes

    Martin Bartel
    …minne-Jagd bewusst und nutzt diese zu einem anspielungsreichen Sprach-Spiel, bei dem es um die öffentliche Vergewisserung der eigenen Litarizität geht. Je nach… …, diese Kultur in ihrem Reichtum – und damit auch dem Reichtum lyrischer Dichtung – zu präsentieren. Loving and falconers – this is not always a story with… …Ketten aufzufinden und nachzuweisen, soviel sie vermag. Fertig wird das Wort nicht damit. 1 Diese Worte richtete Jacob Grimm in einem Brief vom 20. April… …, mit ganz unterschiedlichen Sinnebenen füllen, ohne dass diese explizit artikuliert werden müssten. Damit hat Grimm, ohne es zu beabsichtigen, einen… …Beispiel. Er diskutiert kollektive Anschauungen emotionaler Innerlichkeit, um diese didaktisch-modellhaft zu reproduzieren. Doch dabei bleibt es meist nicht… …orientierten Untersuchung die Ambivalenz des Tieres, um diese dann auf die Erfahrungswelt der ritterlichen Gesellschaft zu projizieren. Für ihn manifestiert sich… …, sodass hier ein wesentlicher Punkt moderner Alteritätserfahrung auszumachen wäre, denn auch diese Werke stellten die Identifikationsmuster mit dem Tier… …erreicht werden kann, egal, ob diese auf wirklich Erlebtes13 rekurriert oder eine Präsentation verbindlicher kollektiver Sinnentwürfe14 darstellt. Die… …Annäherungen hinausgehen, eben weil diese nicht an den Gattungsgrenzen halt machen. Entscheidend für einen derartigen Befund ist ein Element der Lieder, das… …literarische Sprache eine Behauptung aufstellt und diese exponiert; soweit der sprachliche Pragmatismus. Doch den literarspezifischen Sprachgesten sind mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2015

    Hin und Her.

    Verfahren Konkreter Poesie und Metaisierung in Wolf Haas’ „Verteidigung der Missionarsstellung“
    David-Christopher Assmann
    …voneinander getrennt wissen. Die für die „Verteidigung“ zentralen metaisierenden Verfahren werden auf diese Weise als eine Lektürehaltung ausgewiesen, die als… …Insignifikanz“ 10 fallen lassen, gewinnen genau diese Elemente in Haas’ Roman augenscheinlich an Relevanz. Tatsächlich inszenieren bereits die Krimis der… …Schreibverfahrens. Erst auf diese Weise kann Haas’ Roman nämlich, so meine im Folgenden entfaltete These, sein autound metafiktionales Anliegen umsetzen. Auf die… …ausdrückbar ist.“ 17 Literarische Anthologien verfolgen diese die Visualität der Schrift einbeziehenden Verfahren mitunter bis in die Antike und die… …richig, wenn er falsch ist. Diese Antinomien müssen unterbunden werden, weil sie die Logik zu Unsinn machen. Nomos ist auf Griechisch das Gesetz… …. Anti-Nomos: Gegen das Gesetz. Um diese gesetzwidrigen Gedanken auszuschließen, formulierte Tarski das Verbot, Objektsprache und Metasprache zu vermischen. Ein… …mehrfacher Hinsicht als unhaltbar erwiesen. Wolf Haas: Sprachtheoretische Grundlagen der Konkreten Poesie, Stuttgart 1990, S. 17 bzw. S. 20. 29 Diese arbeiten… …funktioniert.“ 36 Und mehr noch: Konkretistische Verfahren spielten sprachliche Objekt- und Metaebene gegeneinander aus, ja legten diese gleichsam übereinander. In… …metafiktionaler Verfahren positionieren sich literarische Texte vielmehr „reflexiv zu ihrer Fiktionalität und ihrem Illusionscharakter“ 40 , um diese transparent zu… …Roman bemüht sich darüber hinaus darum, einen ganzen Katalog an Techniken metafiktionalen Erzählens vorzuführen, um auf diese Weise geradezu exemplarisch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2015

    Geisterwissenschaften. Der gelehrte Diskurs über Erscheinungen und Gespenster um 1800

    Erika Thomalla
    …Existenz von Gespenstern und die Möglichkeit von Geistererscheinungen ein. Der Beitrag geht der Frage nach, woher diese merkwürdige Faszination der Gelehrten… …der Erkenntnistheorie zu verhandeln, als auch „bereits anerkanntes, etabliertes Wissen gebündelt zu präsentieren.“ 7 Diese These muss im Hinblick auf… …eine merkliche Veränderung erleiden müssen. 10 Es scheint diese Verunsicherung hinsichtlich der möglichen Existenz eines neuen, erst in Teilen entdeckten… …Erörterung und Geschichtensammlung, die diese Publikationen kennzeichnet13 , deutet vielmehr darauf hin, dass die Kategorie der Erfahrung für beide Parteien… …Beispiele für die angeblichen seherischen Fähigkeiten Swedenborgs anführt, machen diese Problematik deutlich: In der ersten Erzählung übermittelt Swedenborg… …Hospitals“. 26 Diese argumentative Notlösung wird mit einer medientechnischen Theorie der Wahrnehmung verbunden, die sich in der 23 Kant [Anm. 16], A 85ff. 24… …. Eine übersteigerte Einbildungskraft projiziere wahnhafte Vorstellungen in die Außenwelt, so dass diese vom Geisterseher für die Realität gehalten werden… …Tragen kommt. Die Möglichkeitsbedingung für diese Reinterpretation ist nicht zuletzt der Philosophie des Idealismus selbst zuzuschreiben – so zumindest die… …Wageners eine beliebte Pointe. Indem sie diese dramaturgische Wendung vollziehen, legen die Erzählungen die Deutung nahe, dass nichts so gefährlich und so… …machen und sich aus dem Grab befreien wollte. Allerdings kommt diese Erkenntnis der Männer für das Mädchen bereits zu spät: „das unglückliche Mädchen lag…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2015

    Das Ausdruckslose als Paradigma der Unvollständigkeit

    Die Figuration einer antimetaphysischen Universalität bei Walter Benjamin
    Hyun Kang Kim
    …, Düsseldorf Abstract Diese Studie untersucht Benjamins frühe Denkfigur des Ausdruckslosen und hebt hervor, dass das Ausdruckslose nicht als eine rein… …erkenntnistheoretischen Dimension der Konzeption des Ausdruckslosen eingehend zu untersuchen, welche diese grundlegend charakterisiert. Das Ausdruckslose wird dabei mit der… …zwischen Symbol und Allegorie, organischer Totalität und Fragment. In der zweiten Phase geht es um eine durch und durch scheinlose Kunst, wobei diese als… …Erhabenen“ 11 darstelle. Diese These gilt es nun zu überprüfen. Menninghaus weist darauf hin, dass Benjamins Begriff des Ausdruckslosen in morphologischer… …„[d]ieselben Gedanken ins Ästhetische abgebogen“; ebd. Diese Tendenz der Ästhetisierung betrachtet Taubes keineswegs unkritisch. Denn bei Adorno sei es „ganz… …nach ein Appell, zu denen sich zu versammeln, die es früher bewundert haben. […] Der Schein im Schönen besteht für diese Bestimmung darin, daß der… …Unvollständigkeit Das Ausdruckslose steht für diese selbstreferentielle Bewegung der Neugründung. Es ist der Ausnahmezustand32 , der die Normalität gründet, wobei es… …beziehen: „Schönes Leben, Wesentlich-Schönes und scheinhafte Schönheit, diese drei sind identisch“ (ebd.). Das Wesen der Kunst liegt dabei jedoch nicht im… …schönen Schein bzw. der Illusion des Lebendigen, sondern in der Erstarrung und Zerstörung des schönen Scheins. Das Ausdruckslose spielt für diese Zerstörung… …, sich zu mischen. Diese Gewalt hat es als moralisches Wort. Im Ausdruckslosen erscheint die erhabne [sic!] Gewalt des Wahren, wie es nach Gesetzen der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2015

    Ralf Simon: Die Idee der Prosa. Zur Ästhetikgeschichte von Baumgarten bis Hegel mit einem Schwerpunkt bei Jean Paul.

    Nicolas Pethes
    …nach wie vor theoretisch unterbestimmt ist – es sei denn, man erklärte den Befund selbst zum Teil der Definition und stellte fest, dass es eben diese… …Schreiben und Lesen in bürgerlichen Gesellschaften – und haben sich noch als mit deren postmodernem Rearrangement bestens kompatibel erwiesen. Diese… …, die Ralf Simon in seiner aktuellen Studie auf diese Fragen bereithält, lautet: Es gibt keine Theorie der Prosa, weil Prosa kein formalistisch zu… …große Verdienst der Studie, auf diese Weise eine „Kernfrage der Literaturwissenschaft“ (13) in Erinnerung zu rufen bzw. zum ersten Mal für die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2015

    Nils Borgmann: Matière de France oder Matière des Francs? Die germanische Heldenepik und die Anfänge der Chanson de geste

    Bernd Bastert
    …Vorläufer? Und wenn ja, wie sahen sie aus? Um diese Fragekomplexe, die bis etwa zur Mitte des 20. Jahrhunderts zwischen Traditionalisten, Individualisten und… …keine ausreichenden Ergebnisse“ (S. 83). Diese wichtige Schlussfolgerung lässt sich meines Erachtens ebenfalls auf die Verwendung eines vermeintlich… …den Hunnen schon rudimentäres Sagenwissen voraussetzt“ (S. 105). Diese Argumentation steht und fällt mit der Bedeutung der etwas enigmatischen… …literarische Kontakt erfolgte, durch den diese Parallele erklärt 4 Vgl. Beckmann [Anm. 2]. Einen Überblick über die kontroverse ältere, der Sache nach aber…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2015

    Johann Joachim Eschenburg und die Künste und Wissenschaften zwischen Aufklärung und Romantik. Netzwerke und Kulturen des Wissens.

    Arne Klawitter
    …nachzugehen und diese zugleich zu trigonometrischen Punkten seiner akademischen Lehre zu machen“ (14). Der Sammelband hat sich zum Ziel gesetzt, die breit… …und seine Offenheit ungeeignet sind“ (20). Diese Widersprüchlichkeit ist in der Forschung bereits mehrfach thematisiert worden. Manfred Pirscher sah… …›klassizistischen‹ Kunstanschauung führte. Für Schabert greifen diese Ansätze, auch wenn sie in einzelnen Punkten zutreffen mögen, zu kurz, denn sie ignorieren…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2015

    Von der ‚Ungefährdung‘ von Sinn. Zu Justin Vollmanns ‚Krone‘-Buch

    Florian Kragl
    …, dass gerade diese Gralsverpflichtung bei Heinrich ihrerseits erklecklich schlecht motiviert ist. Bei Wolfram beispielsweise war die Sache klar: Dort ist… …, alle von ihm besiegten Ritter zur Gralssuche zu zwingen. Vergulaht delegiert diese Aufgabe schlicht an seinen Gefangenen. Das Interesse des Angaras am… …vordergründig – verweigern. Es wird gesetzt, „erstens: dass die ‚Krone‘ durchaus in sich strukturiert ist, zweitens: dass sich diese Struktur gerade vor dem… …durchaus entziehen“ (S. 10 f.). Und damit nicht genug: Während diese dreiteilige Hypothese aus Sicht eines „Beobachters erster Ordnung“ formuliert ist, man… …und womöglich dabei scheitert“ (S. 11). Die Struktur der Monographie ist auf diese zweiteilige Hypothese abgestimmt: Exponiert wird sie in der… …(Gasoein, Tod des ‚zweiten‘ Gawein) taumelt. Über diese Fokussierung eines gleichsam disparaten Erzählduktus gelingt es Vollmann auch, einen Teil der (wie… …„Platzierung von Interessenskonflikten und moralischen Unentscheidbarkeiten“ (S. 211) durch den Autor-Erzähler begreift. Gelöst werden können diese nur über… …das Phänomen, dass Heinrich nicht selten auf mehrere solcher Prätexte zugleich Bezug nimmt und das Übernommene auf diese Weise in den selben Erzählraum… …Szenen in „Lanzelet“, „Wigalois“, der „Première Continuation“, dem „Mantel mautaillé“ und dem Ambraser „Mantel“-Fragment. Vollmann setzt diese Annahmen als… …herhalten (S. 64), um dem Erzählten wenigstens irgend stoffgeschichtlichen Halt zu verschaffen. Scheitert auch diese Technik – wie beim Heil, dem Kind der S…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2015

    „Noch sind wir ein Wort, doch reifen wir zur Tat“

    Zur Performativität des Chors in Theatertexten von Müller, Dorst und Jelinek
    Maria Kuberg
    …. Diese Doppelbelastung resultiert darin, dass der Text dem Rezipienten nie vollständig zur Verfügung steht, dass er sich auf dem Sprung von einer… …giebt der Dichter, Musik und Tanz müssen hinzu kommen, sie zu beleben.“ 1 Diese grundsätzliche Eigenart der Gattung ist wie für jede Beschäftigung mit… …Ort, an dem die ganze Problematik von Theaterstücken in besonderem Maße sichtbar wird6 – und so auch zum geeigneten Ort, diese Problematik zu… …[...] zusammen“ 10 fallen. Gerade diese Selbstreferentialität, die „Eigenbedeutung“ 11 der Performance holt aber, wie Claudia Breger betont, die Dimension… …literarischen Texten Strategien aufzeigen lassen, die diese Texte selbst zum Ort von Aufführungen machen, dann machen diese Strategien den Text in gewissem Maße… …, dionysisches und apollinisches Kunstprinzip zu verbinden. Als Knotenpunkt für diese Verbindung begreift er den Chor: Die dionysisch erregte Masse des… …untersucht werden soll. Diese Auswahl von Theatertexten ausschließlich aus dem ausgehenden 20. Jahrhundert trägt der Tatsache Rechnung, dass sich hier die… …Gemeinsamkeiten, die diese so unterschiedlichen Arten des Chors gleichwohl teilen, versprechen Einblick in generelle Funktionsweisen des Chorischen in Theatertexten… …als eine Verkörperung des Gottes Dionysus aus sich „erzeugt“. Diese „Erzeugung“ soll nun, wie bereits angedeutet, als eine performative Hervorbringung… …Subjektwerdung des Einzelnen verbunden mit dem Prozess der „Anrufung“ 31 , das heißt, seiner Benennung oder Anrede. Erst durch diese wird „man sozusagen an einen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2015

    Hans-Thies Lehmann: Tragödie und dramatisches Theater.

    Claude Haas
    …, anhand derer sie diese Ziele erreichen soll, jedoch kein Konsens in Sicht ist. Während Ette in Strategien der ‚Verlangsamung‘ des tragischen Geschehens… …holt sich Lehmann für diese Überzeugung keine vorschnelle Schützenhilfe bei Nietzsche. Zwar stellt er dem hegelianischen Modell der Kollision und des… …(mehr) das Theater, sondern die zeitgenössische Medienkultur. Diese operiere insofern ‚dramatisch‘, als sie ihrem Publikum Sensationen, Schrecken und… …Zweifrontenkrieg ausgesetzt: Auf der einen Seite drohen philosophische und literaturwissenschaftliche Untersuchungen der Tragödie diese mit Techniken der… …Tragödie erkennen lasse. Auf diese provokative These hält sich Lehmann viel zugute. Die vielleicht engagiertesten Stellen seines Buches bilden die, an denen… …Tragödie. Diese werde zwar insbesondere von Racine um die Ge- 316 Buchbesprechungen schlossenheit einer Handlung herum zentriert; über die „Stasis der… …Dramaturgie“ (362) ziehe diese Handlung jeder Vorstellung einer abrufbaren Handlungsmacht des Subjekts freilich engste Grenzen. Damit arbeite sie jedoch keinem… …gesellschaftspolitischen Quietismus zu, die Figur der Transgression und des Exzessiven komme auf diese Art vollgültig zum Zug. Racine verlege das tragische Motiv der… …Überschreitung nämlich an den Platz von „Ordnung und Regel“ und führe somit unablässig „den Exzeß an Ordnung selbst“ (343) vor. Diese Pointe hat für Lehmann ein… …dies schon ein Beleg für die ästhetische wie politische Wucht und Authentizität einer ‚tragischen Erfahrung‘? Und musste sich diese wirklich nur jeweils…
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