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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2014

    ‚Die Dame mit dem langen Hals‘

    Zum Manierismus als Grundlage der Bildpraxis in Thomas Bernhards „Auslöschung“
    Viktor Konitzer
    …ist mehr als alle anderen zur Bewegung geeignet, denn sie ist konisch und hat die Spitze, mit der sie die Luft zu teilen und in ihre Sphäre zu steigen… …Der Protagonist Franz-Josef Murau nimmt an keiner Stelle in „Auslöschung“ mehr explizit Bezug auf das Kunstwerk an der Meiereiwand und doch öffnet es… …vergangen. Meine Mutter hatte einen etwas zu langen Hals, welcher nicht mehr als schön empfunden werden konnte und in dem Augenblick, als ich das Foto von ihr… …kein zweites jemals von ihm gesehenes Bild. (A, S. 553 f., Hervorhebungen im Orig.) Einmal mehr äußert sich ein in „Auslöschung“ problematisiertes Bild… …im ästhetischen Register manieristischer Ausdrucksformen21 , wobei die Ambivalenz des ‚nicht mehr schönen‘ Werkes wie in der Madonnen- und… …mit dem Telegramm zu Beginn von „Auslöschung“ vom Tod seiner Mutter erfährt, die – wie sich später herausstellt – „bei dem Unfall mehr oder weniger… …jenem Grad von Herrschaft über die Werke, ohne welchen sie gar nicht mehr zur Verwendung kommen.“ Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner… …(A, S. 406, Hervorhebung im Orig.) Was der Ich-Erzähler sich mehr oder minder gewünscht, was als Fiktion in der Fiktion sein Schreiben bestimmt hat… …Wanken gerät: Mit der Fotografie als disponibler Vorlage für die Erinnerung, folgt diese nun keinem narrativen Gesetz mehr, basierend auf Chronologie und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2014

    ‚Leben‘ im Vormärz. Zu Berthold Auerbachs Poetik einer ‚volkstümlichen‘ Literatur

    Marcus Twellmann
    …„nicht mehr Kunst vor, sondern anstatt der Synthese“; das nachrevolutionäre Bürgertum, so formuliert Helmut Widhammer, hat „die Verklärungspoetik um ihre… …ein später Brief: „Ich saß lange auf einem Felsen im Walde, und ich dachte, wie das fortgrünt, wenn ich nicht mehr bin, aber ich war erhoben im… …unterschiedenen vernünftigen Ursache sei, stelle der Organismus ein „sich selbst organisierendes Wesen“ dar, das „in sich bildende Kraft“ 53 besitze. Nicht mehr als… …mag „irrationalistisch“ anmuten und späteren „Vitalismen“ ähneln; dazu später mehr. Festzuhalten gilt es zunächst, dass es sich bei Auerbachs Rede von… …eine Verbindung mit den höchsten Spekulationen sucht) steht mehr auf Seite der Geistesphilosophie oder der Philosophie der Geschichte, ihr wesentliches… …Objekt ist mehr der Mensch und die Menschheit, das organische Leben in allem Thun.“ (SV 95) 69 Hegel [Anm. 14], S. 512. 70 Siehe dazu Terry Pinkard: Hegel… …religiöse und rechtliche Institutionen: „Religion und später auch Gesetz kam nicht mehr aus der Gestaltung des Lebens, es wurde abstrakt und von außen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2014

    Ursula Schulze: Geistliche Spiele im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. Von der liturgischen Feier zum Schauspiel. Eine Einführung

    Klaus Wolf
    …Theater, das hier in exemplarischer und von der Forschung bislang vernachlässigter Weise auf die Abendmahlsszenen appliziert ist. Mehr kann von einer…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2014

    Dietmar Schmidt: Die Physiognomie der Tiere. Von der Poetik der Fauna zur Kenntnis des Menschen

    Benjamin Bühler
    …bezeichnen nicht mehr, sondern „verstellen die Wahrheit des Menschen.“ (94) Der Fluchtpunkt dieser Neuverortung des Tiers wird der Begriff des Lebendigen sein…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2014

    Fritz Peter Knapp: Grundlagen der europäischen Literatur des Mittelalters. Eine sozial-, kultur-, sprach-, ideen- und formgeschichtliche Einführung

    Seraina Plotke
    …geisteswissenschaftliche Fächer kein Latinum mehr verlangen. Hier hätten wenige erklärende Bemerkungen genügt, um den Nutzen des Quellenabdrucks zu erhöhen. Alles in allem…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2014

    Narration im Zeichen von Kontingenz(macht). „Teuerdank“ und „Fortunatus“

    Nicola Kaminski
    …regelhaften Figur des Kreises. Das Auf und Ab fügt sich auch deshalb nicht mehr zum Kreis, weil die Semantik des Fortunarades gleichsam überblendet scheint von… …. Die Maske des einzelnen, geradezu als ‚letzter Ritter‘ inszenierten Helden48 , der seinesgleichen in der erzählten Welt nicht (mehr) zu finden vermag… …biographischen Realien. Vielmehr stellt sie schon beinahe ostentativ den Gestus der Setzung aus und erweist sich so mehr als „Offenlegung der literarischen… …gewährleistet so nicht mehr der ohnehin inkonsistente Motivationszusammenhang der Rahmenhandlung oder das längst zersetzte Geschehnisgerüst der Abenteuerfahrt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 1/2014

    Sprache und Raum. Anmerkungen zur Baumgartenszene in Gottfrieds „Tristan“

    Hans Rudolf Velten
    …Kategorie des Raumes gegenüber jener des Ortes immer mehr an Relevanz gewonnen. 4 Anders als Orte weisen Räume den ihnen zugeordneten Personen bestimmte… …in kognitiven Karten), und dessen Untersuchung in den verschiedenen Gattungen der Reiseerzählung vielleicht mehr Berechtigung besitzt. 18 Daraus folgt… …daran nicht mehr zeitgemäß ist, aber auch, wo dieses Konzept erweiterbar wäre: Es sind die Studien Rainer Gruenters zur Natur- und Landschaftsdarstellung… …Erfahrungsmuster und topische Bestandteile. Nach der Entdeckung des Liebespaares ist die Kemenate kein sicherer Ort mehr für die Liebenden. Sie müssen sich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2014

    Übersetzungsstrategien in der Millstätter Interlinearversion des Psalters (Cod. Pal. Vind. 2682)

    Daniel Pachurka
    …Eigenständigkeit und Abhängigkeit nicht mehr genau zu sondern sind. Die Millstätter Bearbeitung weist zahlreiche Spuren ihrer Vorgeschichte auf, die sich u.a. durch… …wiedergegeben: z.B. 24,19 (22v, 16) oderunt – hazten. Für das Verb odisse existiert mit 14 Belegen für Perfekt-in-Präteritum-Übersetzungen nur ein Beleg mehr als… …. Es gibt einen Gegenbeleg im „Millstätter Psalter“: 118,87 (105r, 14). 331 Daniel Pachurka mehr für eine Auflösung des Nasalstrichs als -erat und damit… …einordnen. Einschränkend tritt für das Tempus hinzu, dass für die stets ausgedrückte Gleichzeitigkeit nicht mehr eindeutig zu ermitteln ist, ob sie dem… …alleinige. In diesem Fall ist zwischen dem verallgemeinernden Konjunktiv im Mhd. und einer erschließenden Übersetzung nicht mehr zu unterscheiden. Für die… …übersetzt. Diese Übersetzungsweisen unterliegen denselben Einschränkungen wie die der konjunktivischen Relativsätze, da nicht mehr zu sondern ist, ob das…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2014

    Briefroman, Monodrama, Lyrisches Gedicht

    Goethes „Werther“ und die Gattungsästhetik der Einsamkeit im 18. Jahrhundert
    Kathrin Wittler
    …Personen Fürsprecher und Worthalter wird, und was dergleichen phantastische Entzückungen mehr seyn mögen. 14 Indem Breitinger dem Dichter empfiehlt, solche… …innersten Gesinnungen mitteilen, und so ist auch der Brief eine Art von Selbstgespräch. Denn oft wird ein Freund, an den man schreibt, mehr der Anlaß als der… …ist eine Geburt, ein Zögling der Einsamkeit; wer sich ihm ergibt, flieht allen Widerspruch, und was widerspricht ihm mehr, als jede heitere… …Gegengründen verfaßte Antwort aber gibt dem Einsamen Gelegenheit, sich in seinen Grillen zu befestigen, einen Anlaß, sich noch mehr zu verstocken. (MA 16, S… …, indem er erklärt, er habe sich nicht durch die Behandlung des Stoffes, sondern durch dessen „Komposition, mehr als durch jede andere, aus einem… …Werthers Briefe gar keine Antworten mehr denkbar seien52 , harrt noch einer überzeugenden textbasierten Begründung. Goethe weist in „Dichtung und Wahrheit“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2014

    Erinnerungsarbeit und Geschichtspolitik. Die Modellierung der Befreiungskriege in der Erzählprosa zwischen Restauration und Vormärz (1815–1848)

    Dirk Göttsche
    …im Vorwort seiner Novellensammlung von 1830 entwickelt, derzufolge nämlich in der „neuere[n] Novellendichtung“ „nicht mehr das Individuum und seine… …des Jugendlichen fast durchweg fern und unverständlich – ein Motiv, das in späteren, erfahrungsfernen historischen Romanen nicht mehr auftaucht. Damit… …, „eine und dieselbe Person“ ist mit dem „Unsichtbare[n], welcher mehr als einmal unser Blut vor Givet hatte zusammenrieseln“ lassen (S. 73), indem er als… …Restauration in Europa keinen politischen Ort mehr hat (oder mit Blick auf die Julirevolution: noch keinen Ort hat) und daher ins Exil gehen muss. 132 Die Idee… …der Befreiungskriege in Frage, und mehr noch als bei Alexis und Hauff spielt dabei die Würdigung Napoleons eine entscheidende Rolle. Zum Einen ist das…
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