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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Uwe Schütte: Arbeit an der Differenz. Zum Eigensinn der Prosa von Heiner Müller

    Janine Ludwig
    …Vernachlässigung der Prosa Müllers an, u.a., dass dieser selbst sich in Interviews abwertend über Prosa geäußert und sie als eher nebensächlich abgetan hat (vgl… …natürlich die Frage aufwerfen muss, ob unter dieser Perspektive nicht alle Interviews (immerhin die Bände 10–12 der Ausgabe) einbezogen werden müssten, was er… …besprochenen und unter dieser Rubrik zusammengefassten Texten, aber zugleich eine theoretische Herleitung der Zuschreibung „Kleine Prosa“, die auf viele andere…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Olaf Kramer: Goethe und die Rhetorik

    Constanze Breuer
    …Struktur“ (350) hatte und er diese sogar „als ein vielschichtiges theoretisches Modell betrachtet“ (354) haben soll. An dieser Stelle hätte gezeigt werden… …. Die Verwendung dieser Figur ist bei Goethe kontinuierlich nachzuweisen, so dass Kramer später sogar von einer mimetisch fundierten „Evidenz-Ästhetik“… …überhaupt noch viel Raum für neue Forschungen zur Material-, Form- und Schreibaktrhetorik bei Goethe. Dieser positionierte sich im Fraktur-Antiqua-Streit… …große Verdienst dieser Studie, mittels einer möglichst großflächigen Bearbeitung des Themas diesem endgültig einen festen Platz in der Goethe-Philologie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Andreas Stuhlmann: „Die Literatur – das sind wir und unsere Feinde“. Literarische Polemik bei Heinrich Heine und Karl Kraus

    Dirk Rose
    …übergeordnete Gattung von Texten zu verstehen ist“ (21). Aber als was stattdessen, verrät der Autor nicht. Jedenfalls wird aus dieser Erkenntnis die… …Öffentlichkeitsmodell verhaftet, das von einer „professionalisierten Trennung von Sendern und Rezipienten“ (38) ausgeht. Der größte Abschnitt der Einleitung ist dieser… …(139) seltsam unvermittelt. Nicht auszuschließen wäre ja, dass genau dieser Überschuss die Polemik überhaupt erst in Gang gebracht und am Laufen gehalten… …hat. Wie so oft darf man Karl Kraus beim Wort nehmen, der zu seiner retrospektiven Polemik gegen Heine bemerkte: „[I]ch habe in dieser Schrift nicht… …vorliegenden Studie in dieser Hinsicht ist, zeigt bereits die Wahl der Streitfälle. Aus mindestens denselben, wenn nicht gar besseren Gründen, hätte man auch die… …angeführt wird. Dieser hatte Lessing einen „spielerischen Jagdtrieb“ in dessen Streitschriften bescheinigt: „denn ‚[d]as Jagen behagte ihm noch mehr als das… …, schreibt Heine“ (234) – und weiß, nachdem man die angegebene Briefausgabe konsultiert hat, dass Heine das nicht geschrieben hat. Dieser Einwand ist umso…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Autodiegetisches Erzählen in der mittelhochdeutschen Literatur oder: Warum mittelalterliche Erzähler singen müssen, um von sich erzählen zu können

    Katharina Philipowski
    …, die er mit einer jeweils anderen „ontologischen Basis“ in Verbindung bringt: „Das Erzähler-Ich hat diesseits und jenseits dieser Grenze eine andere… …mit ihm in gar keine erkennbare Beziehung gebracht werden. Über weite Strecken des Textes hin präsentiert sich dieser nicht als eine homo- oder gar… …steht. Beides verweist also aufeinander. Wohl gerade dieser Erfahrungsbegriff ist u.a. ursächlich für den großen Abstand, der zwischen mittelalterlichen… …Erwartungserwartungen.“ Lieb/ Neudeck [Anm. 31], S. 10. 329 Katharina Philipowski Im Sinne dieser Partizipation sind die meisten Minnereden-Ich-Erzähler namenlos. Sind sie… …gleichsam als Gegenbewegung und als Kompensation dieser Virtualisierung des ‚Ich‘ aufzufassen sei. 54 Sobald das Lied ein Eigenleben in der Schrift zu führen… …, Frankfurt/Main 2004, S. 25–43, hier: S. 32. 57 In diesem Sinne auch Glauch – ich wiederhole an dieser Stelle das Zitat aus Anm. 45: „Fiktiv sind nicht die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Konfigurationen des Weges in der Christophorus-Legende

    Corinna Dörrich
    …Entwicklung dieser Legende von einem Kynokephalen zu einem Riesen, bis er als Getaufter den Namen ‚Christophorus‘ erhielt. 10 Angeregt von dieser Namengebung… …wurde der Erzählung vom Martyrium des Heiligen später, wohl erst im 13. Jahrhundert, eine andere Erzählung vorangestellt, die davon berichtet, wie dieser… …. aus der ‚Julianus Hospitator-Legende‘: Dieser ist ebenfalls Heiliger der Reisenden und Pilger, er soll sich – entsprechend der Version in der „Legenda… …erprobt, indem er eines Nachts unerkannt einen Boten Gottes hinüberträgt und beherbergt. Dieser verkündet ihm die Anerkennung der Bußleistung durch Gott… …sukzessiven Enthüllung des Ziels der Suche. Christophorus’ Weg offenbart in den diversen Stationen, dass der mächtigste Herr dieser Welt Christus ist. Der… …, sondern allein als Handlungsform eines paradigmatischen Umschlags erscheint. Signifikant ist dabei aber, dass dieser Umschlag thematisch jeweils sehr… …. 8–10 u. 13–15) Die Wirte-Episode dient der erzählerischen Bestätigung dieser heroischen Identität. Und damit verweist sie zugleich auch auf den Akzent… …in dieser Fassung weniger um die traditionellen Stufen von Macht als vielmehr um die Frage von Ebenbürtigkeit, um Identitätsbestimmungen. Offerus sucht… …Abschied. Weil dieser Graf seinerseits einem König dient, der Offerus für seinen Hof begehrt (V. 91f.), dient er fortan diesem. Der König bringt den Heiden… …zum Hoftag des Kaisers, mit dem Resultat, dass dieser den Riesen für das rîche beansprucht (V. 132) und Offerus ihm als einem noch mächtigeren Herrn…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Welchen Status hat thâr im altsächsischen und althochdeutschen Relativsatz?

    Natalia Pimenova
    …(„dieser“). Man vergleiche: (3) te alôsienne thea liudi, the hêr nu lango bidun an thesara middilgard (Hel. 523f.) „um die Leute zu erlösen, die hier schon… …lange warteten in dieser Welt“ (4) bist thu than thoh Elias, the hêr an êrdagun uuas untar thesumu uuerode? (Hel. 920f.) „Bist du denn Helias, der hier… …, sondern in anderen (benachbarten) Sätzen, man vergleiche Hel. 1673 (1668 an thesoro uueroldi „auf dieser Welt“), 1694 (1696 an thesom gardon „auf dieser… …Welt“), 1952, 1956 (1950 thius uuerold „diese Welt“), 3046 (3045 undar thesumu gumskepie „unter diesen Leuten“), 5820 (5823 thesa stedi „dieser Platz“)… …. Mit Hilfe von these wird der unmittelbare Sachverhaltsort, das ‚Hier‘ unterschiedlich weit gefasst: Es gibt sowohl sehr allgemeine („auf dieser Welt“… …, „unter diesem Volk“) als auch sehr konkrete, ‚enge‘ Ortsangaben (1983: „auf diesem Berg“, 2326: „in dieser Halle“, 5480: „dieser Mann da“). Der starke… …am Äußerungsort befinden. Der größere Kontext steht mit dieser Disposition im Einklang, vgl. Hel. 4392f.: „ ‚kommt ihr‘, wird er (der Gott im Himmel)… …in mih giloubent [...]. (Tat. 94,4) „Wer aber Ärgernis gibt einem dieser Kleinen, die (dort) an mich glauben [...].“ Des Weiteren lässt sich… …lexikalischen Mitteln, die die gleiche Bedeutung tragen, den grammatischen Status dieser Einheit nicht ganz aus. In einigen Sprachen ist es beispielsweise nicht… …Mehrheit der Kombinationen dieser Wörter weist die regelmäßige Wortfolge PRONOM > PROREFL > PRODAT/AKK > PROGEN > (ADV) auf. 24 Diese Wortstellungsregelung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Dis gelt ist ouch den burgern genzlich vergulten

    Christoph Landolt
    …dieser Ablautung besser zu erfassen. Wir wollen von zwei Seiten an unsere Fragestellung herangehen: einerseits von den Daten der älteren Schweizer… …spätmittelhochdeutsche Belege aus der Alemannia gut vertreten, es nennt aus dieser Landschaft gehulfen (Luzern 1297), gehullen (Muri 1297), behulfen (Luzern 1284, Pfirt… …im „Schweizerischen Idiotikon“ ergibt, dass bei dieser Verbgruppe im Partizip Präteritum /o/ ganz uneingeschränkt gilt. Die einzigen beiden Ausnahmen… …, Luzern und Zürich 21 von besonderem Interesse. Der gehulfenbzw. schweizerdeutsch ghulffe-Typus gilt nach Auskunft all dieser Werke in den Kantonen bzw… …können wir als irrig abtun. Alemannisch ist dieser /u/-Ablaut jedenfalls nach Ausweis der bisherigen Sekundärliteratur28 und Lexikographie nicht vor dem… …, da er zu dieser Zeit die Norm darstellt): 32 13. Jh. 14. Jh. 15. Jh. 16. Jh. 17. Jh. 18. Jh. -folchen – 11 107 191 29 1 -fulchen – – – – – – -folen32 2… …[hælf??] – [h?lf?] – [kh?lf??] ‚helfen – hülfe – geholfen‘ mit [?t??rb?] – [?t??rb] – [k?to?rb?] ‚sterben – stürbe – gestorben‘. Das Resultat dieser… …Landkreisen Darmstadt-Dieburg und Odenwaldkreis. Da dieser Raum schon ab dem 12. Jahrhundert Senkung der Hochzungenvokale kennt, 41 ist anzunehmen, dass mittel-… …und frühneuhochdeutsche /u/-Ablaute in dieser Region in erster Linie hyperkorrekte Reaktionen sind – Sichereres könnten nur genaue Untersuchungen sagen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Zur gegenwärtigen Situation mediävistischer Fiktionalitätsforschung. Eine kritsche Bestandsaufnahme

    Timo Reuvekamp-Felber
    …Reuvekamp-Felber der ‚Schönen Literatur‘ zuweisen könnte. 1 Zwei grundsätzliche Positionen lassen sich in dieser vielstimmigen ‚Diskussion‘ unterscheiden: Die eine… …u.a.m. aus dem wissenschaftlichen Diskurs weitestgehend aus, obwohl sich gerade bei vielen dieser Genera die Frage nach ihrem epistemologischen Status in… …differierenden Fiktionalitätskonzepte, der unterschwellig vorhandenen Prämissen und der jeweils spezifischen Methodik dieser drei Arbeiten lassen sich die… …kategorial unterscheiden sollen. Dieser Ablehnung liegt als Axiom zugrunde, dass der traditionell ideengeschichtlich begründete Bruch zwischen Vormoderne und… …differiert; 7 gravierender ist indes doch, dass von dieser Kategorisierung narrativer Texte in lateinischen Poetiken keineswegs zwangsläufig auf das… …mediävistischen Forschung. Dabei wäre dieser kommunikationspragmatische Untersuchungsansatz der mögliche Schlüssel für die Konturierung fiktionaler Texte und… …spielerischen Umgang mit diesen Formen bei Autoren und Rezipienten ausgehen. 10 Dieser pragmatische Ansatz mit seiner metaphorischen Rede vom ‚Fiktionsvertrag‘… …in seinen Arbeiten auch auf eine Unterscheidung zwischen den angeblich unterschiedlichen Formen von Fiktionalität in Vormoderne und Moderne: Dieser… …unlesbar scheinen also die auf Zeichensetzung verzichtenden Manuskripte nicht gewesen zu sein. Wenn Glauch aus dieser prekären Argumentation dann auch noch… …Mündlichkeit‘ als Moment des Schrifttextes an. Mit dieser verlöre sich das Interesse an den Formen mimetischer Mündlichkeit – also den spielerischen Dialogen des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Armin Schulz: Erzähltheorie in mediävistischer Perspektive

    Gert Hübner
    …eingeschätzten Bedeutung der lateinischen Bildungstradition für die deutschsprachige Literatur ist das Erläuterte zum größeren Teil aus dieser 445… …wenn sie, wie bei Armin Schulz und anders als im ‚klassischen‘ Strukturalismus, mit historischen Kategorien besetzt wird. In Relation zu dieser…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Thordis Hennings: Französische Heldenepik im deutschen Sprachraum. Die Rezeption der Chansons de geste im 12. und 13. Jahrhundert. Überblick und Fallstudien

    Martina Backes
    …. Trotz des bereits zu Beginn festgestellten Problems, „die unmittelbaren Vorlagen dieser Bearbeitungen gar nie greifen [zu] können“ (S. 10), versteht sich…
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