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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Die bor(a)-Bildungen im Alt- und Mittelhochdeutschen und Mittelniederländischen. Lexikalische Semantik zwischen Etymologie, Syntax, Wortbildungslehre und Stilistik

    Ralf Plate
    …Stilfigur der Litotes vorkommen. Diese litotische Bedeutung der bor(e)-Bildungen war bereits lexikalisiert, als sich der Wandel von der ahd. zur mhd… …‚allzu BA‘, und diese Übermaß-Bedeutung lässt sich gut anschließen an die etymologische Beziehung zu dem ahd. Substantiv bor ‚Höhe‘. Besser anschließen… …, nämlich im Sinne der sogenannten „mittelhochdeutschen Ironie“. Diese Stilfigur war erst einige Jahre zuvor von Benecke in die Forschung eingeführt worden… …: Die „ironische“ Bedeutung ist lexikalisiert und bedarf der Negationspartikel nicht; wo diese dennoch erscheint, steht sie pleonastisch. Die Einwände… ….: Während diese in nicht-litotischer Bedeutung einen geringen Grad von etwas bezeichnen, wird für die bor-Bildungen im Gegenteil steigernde Bedeutung… …bedeutung gewendeten mit bor u. enbor zusammengesetzten adjectivis.“ 367 Ralf Plate Ausdrücken als sekundär aufzufassen wäre, müsste sich diese Erscheinung im… …Bedeutung von bor (‚nicht sehr‘) schon voraus. Wie kommt diese in nicht-negierten Sätzen zustande? – Die „verneinenden Sätze“ wären nach Müllers… …widersprüchliche Befund mitgeteilt, dass die bor-Bildungen „slechts met eene ontkenning verbonden“ seien, dass diese obligatorische Negation allerdings „evenwel als… …ne-bor so viel wie ‚gar nicht‘ heisst. Diese Gebrauchsweise ist im classischen Mittelhochdeutschen natürlich ganz unzweifelhaft. Ich möchte demgegenüber… …, S. 154: Die Negationspartikel ne geht „onmidellijk aan het werkw. vooraf“. Gegen diese Feststellung lässt sich Stoett dann aber von der Darstellung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Zu Form und Gebrauch des Partizips Präsens in der Geschichte der ostjiddischen Schriftsprache. Mit einem Ausblick auf das moderne ultraorthodoxe Schriftjiddisch Satmarer Prägung

    Steffen Krogh
    …Ostjiddischen zur Bildung des Partizips Präsens eingesetzten Formanzien -(e)ndik und -(e)nd. Diese Fragestellung ist nicht zuletzt vor dem Hintergrund des heute… …Schriftdeutschen entlehnt sein muss. 17 Ihre Einführung dürfte mit dem um diese Zeit vielfach zu beobachtenden massiven Einfluss des Deutschen auf die jiddische… …diese Form vollkommen überflüssig”. 23 Übers.: ”Das Jiddische besitzt -ndik, -edik, -evdik, -dik und -ik; daher sind ‘-end’, ‘-artik’ un ‘-mesik’ völlig… …überflüssig [...] Die Aufklärung hat uns aber mit ‘-end’ ‘beglückt’. Es ist uns nicht leicht gefallen, uns wieder davon zu erholen”. 24 Diese wurden im Ansatz… …Felder mit blühendem Buchweizen zu sehen‘ 25 Zur Entstehung von -(e)dik: Timm (2005: 127). Diese Variante kommt nur in Funktionsgruppe B vor. Bei dem… …lesend solche Rede ‚Mir wurde warm ums Herz, als ich diese Worte las‘ Funktionsgruppe B: (24) ha! ruft zix op der herr in adrohende poze (III, S. 27) ha… …[...]‘ Vajsberg (1890): Funktionsgruppe A: (30) redendig di verter hot zi ihm genumen far´n hand (S. 48) redend diese Worte hat sie ihn genommen an die… …Hand ‚Als sie diese Worte sprach, nahm sie ihn an die Hand‘ (31) sore hot gelaxt, zogendig ‘iz es meglix ix zoll jung veren, un majn herr iz dox… …Michael war überrascht, diese zwei Sachen zu sehen‘ (54) [...] un es iz im a hofnung, lixtig vi di zun, ufgegangn, badekndig zajn ponem mit a gliklixn… …angenommene Entwicklung können die um diese Zeit sich verbessernden Reise- und Siedlungsmöglichkeiten für Juden im russischen Reich und der daraus resultierende…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Periodisierung und Interesse. Die Mitte des 20. Jahrhunderts im Fokus der germanistischen Sprachgeschichtsschreibung

    Thorsten Roelcke
    …Mitte des 20. Jh.s als Beginn einer neuen sprachgeschichtlichen Periode des Deutschen: Neben genuin linguistischen Erkenntnisinteressen ist diese… …Mitte des 20. Jh.s auf diese verschiedenen Periodisierungsinteressen und deren gesellschaftsgeschichtliche Hintergründe hin untersucht. Eine zentrale… …These besteht dabei darin, dass sich diese Interessen im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte immer wieder und immer weiter von der germanistischen… …überlieferungsgeschichtlicher Merkmale charakterisiert. 7 Diese Dreiteilung entspricht im Wesentlichen derjenigen, die Grimm bereits der ersten Auflage des ersten Bandes der… …„Deutschen Grammatik“ 8 zu Grunde legt. In der zweiten Auflage des ersten Bandes9 problematisiert er hingegen diese Dreiteilung und weist auf eine Lücke… …Dreiteilung mitsamt der Lücke ähnelt, aber doch eine eigenständige Einteilung erkennen lässt (vgl. Abb. 1). Diese Einteilung selbst ist von einer verblüffenden… …Inlandsgermanistik intensiv geführt wird. Als Beispiel für diese Diskussion sei ein Aufsatz von Rolf Bräuer herausgegriffen, der in einem Sammelband der Akademie der… …unterstellen. Wie auch immer diese drei Periodisierungsinteressen jeweils gewichtet sein mögen, so tritt bei Schildt zumindest implizit ein weiteres Interesse… …die Perioden Ahd., Mhd., Frnhd., Nhd.“ angelehnt werden, ebd. S. 29. 33 Ebd., S. 30–150. 34 Ebd., S. 145–150. 35 Ebd., S. 28f. 36 Diese Beobachtung… …Kriterien und Merkmalen begründet wird. Eggers rechtfertigt diese Vorgehensweise durch den „brauchbaren Rahmen“, 39 den diese Periodisierung abgebe: Es sei…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Valentine Pakis: Line One of “Christus und die Samariterin” (ÖNB 515)

    Valentine Pakis
    …gekennzeichnet werden, also 804; daß ein C fehlt und diese Zahl 909, das Datum der Niederschrift, angeben sollte, ist unwahrscheinlich.” 7 See the facsimile of the…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    ‚Liebe schenken‘. Liebesgaben in der Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit – Kiel, 10.–12. Dezember 2009. Literarizität und Poetologie der Liebesgabe – Zürich, 06.–08. Mai 2010

    Antje Sablotny
    …nicht nur als konkret materieller Gegenstand, sondern auch als etwas Immaterielles (z.B. die Minne oder der Text als Gabe). Durch diese begriffliche… …Jörn Bockmann zeigte, den Status einer Reliquie und wird auf diese Weise sakralisiert. Das metonymische Zeichen kann zudem selbst das Prinzip von Gabe… …Fortgang der Handlung vorwegnimmt oder diese erst initiiert. Aber auch der gegenteilige Entwurf kann handlungslogisch wirksam werden: Den Entzug von Gabe…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Victor Millet: Germanische Heldendichtung im Mittelalter. Eine Einführung. Berlin 2008 (De Gruyter Studienbuch), XII und 503 Seiten

    Alois Wolf
    …, dass es eine Nibelungendiskussion mit unterschiedlichen Interpretationsansätzen gegeben haben muss, wie diese Unterschiede zeigen und worin die biedere… …Kudrun mit ihrer Abfolge von Generationen, die auf ein neues, nicht heldenepisches Ziel angelegt ist, weist schon in diese Richtung. Vergleichbar den…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Silvia Schmitz: Die Poetik der Adaptation. Literarische inventio im „Eneas“ Heinrichs von Veldeke, Niemeyer, Tübingen 2007 (Hermaea. Germanistische Forschungen. N. F. 113), VI und 385 Seiten.

    Martin Baisch
    …poetischen Arbeitsschritte und Arbeitsweisen vorzustellen, unter denen diese hochmittelalterliche Texte – gearbeitet meist nach französischen oder lateinischen… …umfangreiche Einleitung führt mittels eines intensiven Forschungsüberblicks in diese Thematik ein: Als Ausgangspunkt wird die bekannte deutsch-französische… …habituell „in rhetorisch-poetischen Prinzipien“ niedergelegt, „die […] den dichterischen Spielraum der Autoren begrenzen“ (S. 12). Diese seien damit „inneren… …Herborts von Fritzlar analysiert. Ziel ist es, jene Bilder zu untersuchen, die diese Autoren als Bearbeiter des Trojastoffes von ihrer Autorschaft entwerfen… …Versübertragung des Alten Testaments Benoîts „Roman de Troie“ auf. Diese Prologbearbeitung weist nur geringe Modifikationen auf: Sein Anliegen bei der Adaptation…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Christa Bertelsmeier-Kierst: Kommunikation und Herrschaft. Zum volkssprachlichen Verschriftlichungsprozeß des Rechts im 13. Jahrhundert, Hirzel Verlag, Stuttgart 2008 (ZfdA, Beiheft 9), 250 Seiten

    Ursula Schulze
    …sollen ermittelt werden). Diese Absichten löst die Verfasserin vornehmlich bei den Rechtsbüchern mit beachtenswerten Ergebnissen ein. Vor der genaueren… …erkennbar sind. Über die Bestandsaufnahme und die Beschreibung der Handschriften hinaus wäre es für diese besondere Art von Rechtstexten, die Besitz, Abgaben…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Sangspruchdichtung. Gattungskonstitution und Gattungsinterferenzen im europäischen Kontext. Internationales Symposium Würzburg, 15.–18. Februar 2006, hg. v. Dorothea Klein zusammen mit Trude Ehlert u. Elisabeth Schmid, Niemeyer, Tübingen 2007, XIX und 406 Seiten.

    Manuel Braun
    …Verhältnis zu setzen. Gerade diese zweite Frage aber, die andernorts zu aufschlussreichen Resultaten geführt hat, 3 erweist sich im Band „Sangspruchdichtung“… …, weshalb dieses notwendig groß sein muss. Die Nähe zu liturgischen Handschriften stützt diese Hypothese. Abschließend ist noch auf jene Aufsätze zu verweisen… …eher zurückschauend. Johannes Janota nimmt den Abschluss des „Repertoriums“ zum Anlass, 11 mögliche „neue Fragestellungen“ (S. 5) aufzuzeigen. Diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Andreas Nievergelt: Die Glossierung der Handschrift Clm 18547b. Ein Beitrag zur Funktionalität der mittelalterlichen Griffelglossierung, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2007. (Germanistische Bibliothek 28), 968 Seiten, Abbildungen im Text und auf 12 Tafeln im Anhang

    Birgit Meineke
    …B-Untertypen, und zwar B.1 und B.2. Diese Überlegungen führen zu weiterer Ausdifferenzierung des Typus AB: „Das Schreibinstrument färbt die Schreibunterlage und… …Severus (Studien zum Althochdeutschen 27), Göttingen 1994. 468 Buchbesprechungen die lateinischen Federglossen enthält. Diese sind in den bisherigen… …, dass Wortwiederholungen auftreten, wobei sich diese zum größten Teil aus einer Griffel- und einer Federglosse zusammensetzen (S. 735). Folglich wird… …zwischen „Mehrfachglossierung I“ (lexikalisch verschiedene Lexeme) und „Mehrfachglossierung II“ (identische Lexeme) unterschieden (S. 736). Diese… …ermittelt werden konnten, sich auch in anderen Handschrif- 471 Buchbesprechungen ten des Skriptoriums nachweisen lassen. Untersucht werden diese Fragen an den… …anderen Handschriften der Gruppe, die unter dem Abt Gozpert entstanden sind. Diese Handschriften weisen einen einheitlichen Schreibstil auf und einige…
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